Schwieriges Erbe

Die Eberhard Karls Universität Tübingen und das Linden-Museum Stuttgart untersuchen unter dem Titel „Schwieriges Erbe“ in einem zweijährigen Forschungsprojekt den museologischen und wissenschaftlichen Umgang mit kolonialzeitlichen Objekten in ethnologischen Museen.

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Projektpartner und zentrale Fragestellungen

Tagung "Schwieriges Erbe. Koloniale Objekte - Postkoloniales Wissen", 24.4.2017

SWICH

Im Rahmen des EU-Kooperationsprojekts SWICH (Sharing a World of Inclusion, Creativity and Heritage) setzen sich zehn europäische Museen von November 2014 bis September 2018 mit aktuellen Fragen über die Rolle ethnographischer Museen in einer zunehmend differenzierten europäischen Gesellschaft auseinander.

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Rituale und Glaubensvorstellungen in den Philippinischen Kordilleren

Die Kordilleren-Sammlung des Linden-Museums: Die virtuelle Ausstellung ist Ergebnis eines dreimonatigen Aufenthaltes von Prof. Dr. Leah Enkiwe Abayao im Linden-Museum im Rahmen des EU-Projekts SWICH (s. o.). Sie zählt sich zur ethnischen Gruppe der Ifugao, wuchs in einem traditionellen Kordilleren-Dorf auf und ist derzeit Direktorin des Cordillera Studies Center an der Universität der Philippinen in Baguio.

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Khurasan - Land des Sonnenaufgangs

Eine Kulturlandschaft als Kerngebiet für die Ausprägung materieller Kultur der islamischen Welt und ihre Verortung in Sammlungen und musealen Präsentationen: Ein Forschungsprojekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz/Museum für Islamische Kunst und des Linden-Museums Stuttgart, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Kunstkammerforschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft förderte von 2012 bis 2015 das Projekt „Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg. Erforschung von Bestand, Geschichte und Kontext“. Ein Großteil der ursprünglichen Sammlung befindet sich im Landesmuseum Württemberg. Weitere Objekte sind auf acht Institutionen verteilt, darunter völkerkundliche Objekte im Linden-Museum Stuttgart.

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Provenienzforschung NS-Zeit

Das Linden-Museum hatte von 1. April 2016 bis 31. März 2017 eine Stelle für Provenienzforschung eingerichtet, die sich mit Erwerbungen befasste, die zwischen 1933 und 1945 in die Museumsbestände kamen. Mit Fördermitteln des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart war es möglich, 1082 Objekte auf ihre Herkunft zu untersuchen.

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Mensch-Ding- Verflechtungen

Forschung über intra- und transkulturelle Prozesse objektbasierten Wissensaustauschs in den Guyanas: Das Linden-Museum ist Partner des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekts unter Federführung der Abteilung für Altamerikanistik mit der Bonner Altamerika-Sammlung (Institut für Archäologie und Kulturanthropologie) der Rheinischen Universität Bonn.

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Perspectives on the Inca

Der Sonderband des Tribus beinhaltet die Beiträge des Internationalen Symposiums (3. bis 5. März 2014) im Rahmen der Großen Landesausstellung "INKA - Könige der Anden". Kooperationspartner: Universität Bonn, Abteilung für Altamerikanistik. Gefördert von: Ernst von Siemens Kunststiftung

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Die Sammlung japanischer Netsuke, Miniatur-
schnitzereien, die bis ins 19. Jh. als Gürtelknebel getragen wurden, gehört zu den wichtigsten Kollektionen des Linden-Museums. Sie umfasst über 800 Objekte, von denen ein Großteil 1966 als Stiftung des Fabrikantenehepaars Christian und Anna Trumpf ins Haus gekommen ist. Der Online-Katalog konnte dank der großzügigen Unterstützung der Berthold-Leibinger-Stiftung verwirklicht werden.

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Deutschsprachige ethnologische Museen

Sie interessieren sich für ethnologische Ausstellungen im deutschsprachigen Raum? Hier finden Sie weitere interessante Häuser mit ethnologischen Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Museum Rietberg Zürich, Schweiz
Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Völkerkundemuseum Heidelberg
Weltmuseum Wien, Österreich