Schwieriges Erbe

Forschungsprojekt zum museologischen und wissenschaftlichen Umgang mit kolonialzeitlichen Objekten in ethnologischen Museen

Die Eberhard Karls Universität Tübingen und das Linden-Museum Stuttgart untersuchten unter dem Titel „Schwieriges Erbe“ in einem zweijährigen Forschungsprojekt von April 2016 bis März 2018 den museologischen und wissenschaftlichen Umgang mit kolonialzeitlichen Objekten in ethnologischen Museen. Initiator*innen des Projekts waren Prof. Dr. Gabriele Alex (Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen), Prof. Dr. Inés de Castro (Linden-Museum Stuttgart) und Prof. Dr. Thomas Thiemeyer (Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaften der Universität Tübingen). Die Finanzierung erfolgte im Rahmen der Exzellenzinitiative der Universität Tübingen durch die Plattform 4 „Bildung – Gesellschaft – Normen – Ethische Reflexion“.

Die Universität Tübingen und das Linden-Museum Stuttgart erforschten zum einen die Herkunft und Biografien von Sammlungen und Sammlungsobjekten, die im kolonialen Zusammenhang in Museen gelangt sind, zum anderen stellten sie sich der Herausforderung des Museums im Kontext gesellschaftlicher Diversität.

Pilotcharakter besaß die Einrichtung einer Stelle zur Provenienzforschung von kolonialzeitlichen Objekten für das Projekt.

Eine internationale Tagung im Rahmen des Projekts wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Pressemitteilung zum Projektstart (pdf)


Projektpartner und zentrale Fragestellungen (pdf)

Tagung "Schwieriges Erbe. Koloniale Objekte - Postkoloniales Wissen", 24.4.2017 (pdf)

Ergebnisse (pdf)