Veranstaltungsprogramm

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Vortrag | Lateinamerika


Referent: Prof. Dr. Gabriel Prieto, Universidad Nacional de Trujillo


During the 13th to the 15th Centuries AD, the Chimu civilization of the present day Peruvian North Coast sacrificed hundreds of children and young camelids. The most compelling evidence is coming from the Huanchaco coastline, located a few miles from Chan Chan, the capital city of the Chimu. This presentation is focused in describing sacrificial contexts at three archaeological sites where hundreds of children were killed to appease the Chimu gods and goddesses.

Vortrag in englischer Sprache

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 3.3., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Vortrag | Süd-/Südostasien



Referent: Georg Winterberger, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich


Saw Phar Dae ist weder berühmt noch hat er Heldentaten vollbracht. Er war ein Schulverweigerer, ein Edelsteinschmuggler und ist ganz zufällig zur Untergrundbewegung gestoßen. Er floh nach Thailand und kehrte wieder nach Myanmar zurück. Etwas blieb immer: die Liebe zur Natur! Mich interessierte dieser Saw Phar Dae, und ich machte mich auf die Suche nach ihm in den dichtesten Dschungel des staatenlosen Gebietes der Karen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 10.3., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Kuratorenführung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

Mit Markus Himmelsbach

EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Werkstattgespräch | Sonderausstellung


Mit Dr. Mahret Ifeoma Kupka und Dr. Nina Reuther

Moderation: Anna Lampert, Forum der Kulturen Stuttgart

Während sich Pop und Mode an kulturellen Ausdrucksformen von People of Color und indigenen Gruppen oft ungefragt und unreflektiert bedienen und damit Geld verdienen, kommt vom Glamour und Prestige bei den Urheber*innen meist nichts an. Auch wir als Konsument*innen müssen uns fragen: Weiß ich eigentlich, was ich anziehe und kann ich mir alles aneignen, was ich möchte? Wir diskutieren über weiße Dominanzkultur, "indigenous copyright" und die Frage: Was geht – und was geht nicht?

Dr. Mahret Ifeoma Kupka schreibt, spricht, lehrt und macht Ausstellungen zu den Themen Mode, Körper und Performatives. Sie studierte Volkswirtschaftslehre in Heidelberg sowie Kunstwissenschaft/Medientheorie, Philosophie und Ausstellungsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, wo sie 2015 mit einer Dissertation zum Thema "Modeblogs und der Mythos der Revolutionierung der Mode” promovierte. Seit 2013 ist sie Kuratorin am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, wo sie Ausstellungen über zeitgenössische Moden und Stilphänomene realisiert. Sie ist aktiv auf Twitter und Instagram.

Dr. Nina Reuther ist als unabhängige Wissenschaftlerin in den Bereichen Kulturwissenschaften sowie der Musik- und Rechtsethnologie tätig und beschäftigt sich seit den 1980er Jahren eingehend mit indigenen Kulturen und Denkweisen. Ihre Forschungen konzentrieren sich u. a. auf indigene Zugangsrechtssytemstrukturen zu materiellen und immateriellen Kulturgütern und deren Unterschiede zu europäisch-stämmigen Systemen. Seit 30 Jahren verbringt sie regelmäßig Zeit bei und mit der Secwepemc Nation in Britisch Kolumbien/Kanada und fungiert in Europa regelmäßig als Dolmetscherin für indigene Delegierte und Künstler*innen. Auch ist sie freischaffend als Kulturvermittlerin für verschiedene Organisationen tätig, u. a. das North America Native Museum (NONAM) in Zürich.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Im Rahmen von:

 

 

Meditation |


 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.


In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung
Anmeldung bis 18.3.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Vortrag | Sonderausstellung



Referent: Dr. Heiko Wegmann


1926 übernahm eine Einheit der württembergischen Landespolizei die „Traditionswahrung“ der Polizei der ehemaligen deutschen Südseekolonien. Sie war fortan Teil der regionalen Kolonialbewegung. Eng damit verbunden ist die Geschichte der Südsee-Gedenktafel, die lange als „Pilgerort“ der Bewegung diente. Sie hing erst an der Moltkekaserne, ab 1967 an einem Bundeswehr-Gebäude und befindet sich seit 2019 in Ludwigsburg.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 24.3., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Werkstattgespräch für blinde und sehbehinderte Jugendliche und Erwachsene | Sonderausstellung



Die Erforschung der Herkunft der Sammlungen, des Netzwerks von Karl Graf von Linden und der Verwobenheit des Museums mit der Geschichte Württembergs in der Kolonialzeit werden durch die Art der Werkstattausstellung aufgezeigt. Im Rahmen des Rundgangs mit anschaulichen Beschreibungen historischer Dokumente und ausgewählter Objekte kommen Sie ins Gespräch über die Idee der Sammeltätigkeit, Folgen ungleicher Machtverhältnisse und die Fortschreibungen kolonialer Spuren in der Gesellschaft.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung bis 25.3.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Intervention | Afrika Sonderausstellung



Intervention von theater.prekariat in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

Die Intervention setzt sich mit der Enteignung und Verlegung der Duala in Duala/Kamerun in den Jahren 1912/13 unter der deutschen Kolonialherrschaft auseinander. Die Performance basiert auf Protokollen des deutschen Reichstags in Berlin – Aktenstück Nr. 1576 – aus den Jahren 1912/13 sowie auf Petitionen der Duala gegen das gewaltsame und rassistische Vorgehen der deutschen Kolonisatoren.

Die Intervention erstreckt sich über drei Stationen im Museum. Die Performer*innen nehmen die Positionen von Regierungsbeamten, Kolonialverwaltungsbeamten und der einheimischen Bevölkerung (Duala) ein. In einer Lecture Performance werden die unterschiedlichen Positionen bezüglich der Enteignung der Duala und der „Aneignung“ ihres Grund und Bodens durch die deutsche Kolonialmacht verhandelt.

Zitat aus der Lecture Performance:

„Das Recht der Enteignung ist für die afrikanischen Schutzgebiete wie folgt geregelt: Die Enteignung ist zulässig, "aus Gründen des öffentlichen Wohles" für Unternehmen, deren Ausführung die Ausübung des Enteignungsrechts erfordert. Unternehmer können das betreffende Schutzgebiet, aber auch Einzelpersonen oder Gesellschaften sein, denen das Enteignungsrecht verliehen wird. Gegenstand der Enteignung sind das Eigentum und alle sonstigen Rechte an Grundstücken, das Bergwerkseigentum und das Recht der Besitzergreifung an herrenlosem Land.“

Performance: Magda Agudelo, Pia Becker, Ayman Ali Dib, Sonja Eberhardt, Kerstin Jung, Marie Launay, Doris Lindner, Kerstin Steglich, Michael Wörner, Mohamad Younes

Konzept/Regie: Adelheid Schulz 

Das 2015 von der Regisseurin Adelheid Schulz gegründete Label theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen zu den Koordinaten Stadt-Raum-Mensch. Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das internationale Ensemble setzt sich aus professionellen Künstler*innen und Expert*innen des Alltags zusammen. Seit 2016 ist theater.prekariat ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Dauer der Intervention: jeweils ca. 40 Minuten

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich