Veranstaltungsprogramm

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Vortrag und Preisverleihung |


© Hoyler, 2011 Tube Views - In die Röhre geschaut


Erdgasversorgung zwischen Energiewende und Außenpolitik


Referent: Dr. Gerhard Halder, Universität Tübingen

Wie an kaum einem anderen Infrastrukturprojekt scheiden sich an North Stream 2 die Geister in Wissenschaft, Politik und Publizistik. Bemerkenswert an dem Diskurs ist, dass sich die Rahmenbedingungen für das Projekt mehrfach dramatisch verändert haben, ohne dass dies entsprechend auf die Argumente zurückgewirkt hätte. Der Vortrag will dies aufzeigen und einbetten in den größeren Kontext zukünftiger Energieversorgung.

Vor dem Vortrag wird der Geographie-Sonderpreis der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. verliehen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 02.12., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Kuratorenführung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

Mit Markus Himmelsbach

EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Familienführung ab 6 | Süd-/Südostasien




Mit Ursula Hüge

Still in einer Lotusblüte sitzend – das ist nur eine von Buddhas vielen Gestalten. Vielleicht kennt ihr noch mehr? Auch das Lehren, Beschützen und sogar das Herstellen von Arznei kann zu den Aufgaben eines Buddha gehören. Auf unserem Streifzug durch die Ausstellung werden wir die Augen offen halten und viele Geschichten aus Buddhas Leben erfahren!

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Eröffnung | LindenLAB


Das Linden-Museum befindet sich, wie viele ethnologische Museen, im Wandel. In einer zunehmend von Diversität gezeichneten Gesellschaft müssen wir die gesellschaftliche Rolle und Relevanz ethnologischer Museen neu verhandeln. Die Förderung im Rahmen der Initiative für Ethnologische Sammlungen macht es uns möglich, die Grundlage für eine Neuausrichtung experimentell zu erarbeiten. Das Arbeitsprinzip des Labors aufgreifend, entwickeln und erproben wir in acht LindenLabs neue Formen musealer Wissensproduktion, Vermittlung und Präsentation.

Zwei LABs werden an diesem Abend eröffnet:

LAB 4: Entangled: Stuttgart - Afghanistan
Verflechtungen von Geschichte, Sammlung, Menschen


Im Linden-Museum befinden sich Tausende Gegenstände, Fotos und Dokumente aus Afghanistan. Ihre spannende(n), teils problematische(n) Geschichte(n) erzählen uns viel über persönliche Erfahrungen und Erinnerungen, aber auch über politische und wirtschaftliche Hintergründe und Verflechtungen. Sie stehen für höchst ambivalente Facetten der deutsch-afghanischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart. Eine Arbeitsgruppe von Interessierten aus Stuttgart und Umgebung mit und ohne Afghanistan-Bezug hat sich in den letzten Monaten vor allem mit den Fotografien der Stuttgarter Badakhshan-Expedition (1962/63) auseinandergesetzt.

LAB 5: (in) Beziehungen
sein / hinterfragen / lernen / aufbrechen


LAB 5 behandelt die Beziehungen zwischen Menschen, Objekten und der Institution Museum. Wie werden diese Beziehungen geformt und wie können sie verändert werden? Besonders das Thema Sprache ist für ein Museum und die Wissensvermittlung essenziell. Ausstellungstexte, Veranstaltungskalender und Pressemitteilungen sind Medien, die zu und mit Besucher*innen sprechen. Als Museum nehmen wir darüber eine Position ein: Was bedeutet es, diskriminierungsfrei und gendergerecht zu schreiben? Wie können wir durch leichte Sprache Texte verständlicher machen? Wie können wir unsere alltäglich gesprochene Sprache ändern? Welche Strukturen müssen dazu aufgebrochen werden? Welche Bilder verwenden wir und welche nicht?

Eintritt frei

Reservierung:
Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Das LindenLAB wird gefördert im Rahmen der Initiative für Ethnologische Sammlungen der Kulturstiftung des Bundes.    

       

 

 

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Werkstattgespräch | Sonderausstellung

        

Mit Simone Knapp, Dr. Bärbel Völkel und Benjamin Wolf

Einführung und Moderation: Dr. Joy Alemazung

Im Panel diskutieren wir, wie koloniale Strukturen über Jahrhunderte fortgeschrieben wurden und sich erhalten haben. Welchen Einfluss üben sie auch heute noch aus - in Afrika und Europa? Und welche Rolle spielt die Entwicklungspolitik dabei?

Simone Knapp studierte Ethnologie, Afrikanistik und Soziologie in Mainz mit Schwerpunkt Afrikanische Literatur, Menschenrechte und Geschichte des Südlichen Afrikas. Zwischen 1995 und 1998 arbeitete sie als Geschäftsführerin des Eine-Welt-Zentrums in Heidelberg und war von 1999 bis 2002 für die Menschenrechtsarbeit zu Afrika im Diakonischen Werk/Brot für die Welt zuständig. Seit 2007 koordiniert sie die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA in Heidelberg, die sich für sozioökonomische Fragen einsetzt und einerseits als Lobby- und Kampagnenorganisation, andererseits als Beratungsstelle für Fragen, die das Südliche Afrika betreffen arbeitet. Schwerpunkte der KASA sind dabei Entschädigung- und Wiedergutmachungsfragen, Entschuldung, Handel, Soziale Sicherheit und die Landfrage.

Dr. Bärbel Völkel ist Professorin für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. In ihren Forschungen befasst sie sich mit den Sekundäreffekten der Art und Weise, wie im Nationalstaat Geschichte kommuniziert wird.

Benjamin Wolf ist Geschäftsführer von Stay - Stiftung für multiplikative Entwicklung. Ziel der Stiftung ist es, das bestehende Potenzial einheimischer Sozialunternehmer im Ländern des Globalen Südens zu nutzen und sie landesweit und über Ländergrenzen hinweg zu starken Bündnissen zu vernetzen. Sein Credo: "Wer mit Entwicklungshilfe etwas in der Welt verändern möchte, der muss die Entwicklungshilfe selbst verändern."

Dr. Joy A. Alemazung hat Soziologie und Politikwissenschaft studiert. Nach der Abschluss seiner Promotion in Januar 2009 an der Universität zu Kiel übt er Lehr- und Beratungstätigkeiten in Bereichen der internationalen Zusammenarbeit, Demokratie und Governance, Migration u. a. aus. Er ist Senior Analyst für Peace and Security beim Global Governance Institute in Brüssel.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Diskussion | LindenLAB 5



Referentinnen: Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost, IDB Institut für diskriminierungsfreie Bildung Berlin

Die Referentinnen thematisieren die Bedeutung des Umgangs mit Sprache für diskriminierungskritisches Handeln in Museen und anderen Kulturinstitutionen. Welche, auch strukturellen, Veränderungen müssen umgesetzt werden, damit wir diskriminierungsfrei kommunizieren? Die Afrikawissenschaftlerin Josephine Apraku und die Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Jule Bönkost diskutieren an den Beispielen Rassismus und Sexismus, wie Sprache und Diskriminierung zusammenhängen. Im anschließenden Gespräch gehen sie der Frage nach, welche Möglichkeiten wir für diskriminierungskritisches Sprachhandeln haben und wie Akteur*innen diese institutionell verankern können.

Die Veranstaltung findet digital statt - nähere Informationen folgen.

Eintritt frei

Nähere Informationen zu den Referentinnen: www.diskriminierungsfreie-bildung.de

Das LindenLAB wird gefördert im Rahmen der Initiative für Ethnologische Sammlungen der Kulturstiftung des Bundes.    

       



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Vortrag | Sonderausstellung



Referent: Markus Himmelsbach, Linden-Museum Stuttgart

Welche kolonialen Vereine, Unternehmen oder Institutionen gab es in Stuttgart? Wo und wann fanden koloniale Ereignisse, Ausstellungen oder Veranstaltungen statt? Der Vortrag präsentiert eine Auswahl bedeutender Orte für Stuttgarts Kolonialgeschichte, deren koloniale Vergangenheit heute nicht mehr sichtbar ist.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 9.12., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Führung | Nordamerika



Mit Florian Stifel

Federhauben, Tipis und Lederkleider sind typische Objekte der indigenen Gesellschaften der Prärie und Plains Nordamerikas, die uns allen vertraut scheinen. Doch welche Bedeutungen stecken hinter den Klischees, die unsere Wahrnehmung leiten? Wer stellte die Dinge her, wie wurden sie benutzt, und auf welchen Wegen kamen sie zu uns?

Gebühr: EUR 4,- zzgl. Eintritt in die Dauerausstellung
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Pädagogische Fortbildung | Sonderausstellung



Fortbildung
für vhs-Dozent*innen zur Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus"

Mit Markus Himmelsbach, Rosalie Möller und Mike Schattschneider

Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteure waren am Kolonialismus beteiligt? Und wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt?

Der Fokus liegt dabei weniger auf den Auswirkungen des Kolonialismus in den deutschen Kolonien, sondern darauf, wie er sich im Linden-Museum und in Württemberg zeigte und bis heute fortwirkt. Damit stellt sich das Museum der Verantwortung für die eigene Geschichte und reflektiert seine kolonialen Wurzeln kritisch.

Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offengelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Ausgehend von der Rolle des Linden-Museums und Württembergs bietet die Fortbildung Anregungen für Themen und Fragestellungen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen des Kolonialismus und unserer Verantwortung hierfür sowie einen Bezug zu aktuellen Veränderungsprozessen, die in Führungen und zahlreichen Kursprogrammen eingebunden und vertieft werden können.

Teilnahme ausschließlich nach vorheriger Anmeldung bzw. Zusage durch das Museum.

Keine Gebühr

Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name und Ort) sowie Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) bis 10.12.:
Andreas Volkwein
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do)
Fax. 0711.2022-590
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Vortrag | Sonderausstellung



White Saviorism und Weihnachten

Referentin: Mariette Nicole Afi Amoussou


"Do they know it's Christmas time?" ist eine von Bob Geldofs Band Aid 1984 veröffentlichte Wohltätigkeitssingle. Die ursprüngliche Version war voll von negativen Stereotypen über Afrika und die Bevölkerung in Äthiopien, denen Live Aid angeblich helfen wollte. In den Spendenaufrufen wird oftmals die Realität der afrikanischen Länder verzerrt, der Eindruck erweckt, dass weiße Einzelpersonen die „Armut Afrikas“ beenden können. Hier möchten wir genauer betrachten, warum diese Sichtweise mit der Fortschreibung kolonialer Strukturen und Machtverhältnisse eng verzahnt ist und warum man die Motivation des eigenen Engagements kritisch hinterfragen muss.

Mariette Nicole Afi Amoussou ist Fachpromoterin für Migration und Entwicklung Rheinland-Pfalz.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 16.12., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Familienführung ab 6 | Lateinamerika


Kaiapó-Indianer, Foto: G. Verswijver


Mit Daniela Biermann

Verschiedene Rituale prägen das Leben der Kaiapó, die damit für den Mais danken und ihre Kinder mit neuen Namen in die Gemeinschaft aufnehmen. Zur Vorbereitung dieser und anderer Feste in Amazonien muss gejagt, geerntet und das Essen gekocht sowie festliche Kleidung hergestellt werden. Wir werden sehen, welche Aufgaben dabei von Männern, Frauen oder Kindern übernommen werden.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich