Veranstaltungsprogramm

Poly-Media-Performance |



Improvisation als LebensMittel

Ein Projekt von Open_Music e. V.


JETZT!
ist das Zusammentreffen von Menschen aus möglichst unterschiedlichen Kreisen, Schulformen, Lebensphasen, Herkunftskulturen usw., die in Workshops mit ihren Gruppen eigene Beiträge mit Musik, Theater, Tanz, Video und anderem gestalten.

Teilnehmer*innen (etwa 80):
eine 3. Klasse der Filderschule (Stuttgart-Degerloch), zwei 11. Musikklassen des Lise-Meitner-Gymnasiums (Böblingen), eine freie Video-Gruppe aus verschiedenen Stuttgarter Gymnasien, Mitglieder des Altentanztheaters ZARTBITTER (der Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg), junge erwachsene Schauspieler*innen und mehr ...

Beteiligte KünstlerInnen:

Barbara Stoll (Regie/Schauspiel), Scott Roller (Musik), Prisca Maier-Nieden (DAT Kunstschule, Böblingen - Theater), Monika Nuber (Video), Nina Kurzeja/Lisa Thomas (Tanztheater), Roderik Vanderstraeten (Musik und Technik)

Eintritt:
EUR 12,-/8,- | Für Eltern/Begleitpersonen: EUR 5,-
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Weitere Aufführung: So. 21. Juli, 11 Uhr

Mit Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart, der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und der Albrecht-Auwärter-Stiftung

In Zusammenarbeit mit dem Linden-Museum, der Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg und der DAT Kunstschule der Stadt Böblingen



Mehr Informationen zu Open_Music e. V. unter: openmusic.de




Poly-Media-Performance |



Improvisation als LebensMittel

Ein Projekt von Open_Music e. V.


JETZT!
ist das Zusammentreffen von Menschen aus möglichst unterschiedlichen Kreisen, Schulformen, Lebensphasen, Herkunftskulturen usw., die in Workshops mit ihren Gruppen eigene Beiträge mit Musik, Theater, Tanz, Video und anderem gestalten.

Teilnehmer*innen (etwa 80):
eine 3. Klasse der Filderschule (Stuttgart-Degerloch), zwei 11. Musikklassen des Lise-Meitner-Gymnasiums (Böblingen), eine freie Video-Gruppe aus verschiedenen Stuttgarter Gymnasien, Mitglieder des Altentanztheaters ZARTBITTER (der Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg), junge erwachsene Schauspieler*innen und mehr ...

Beteiligte KünstlerInnen:

Barbara Stoll (Regie/Schauspiel), Scott Roller (Musik), Prisca Maier-Nieden (DAT Kunstschule, Böblingen - Theater), Monika Nuber (Video), Nina Kurzeja/Lisa Thomas (Tanztheater), Roderik Vanderstraeten (Musik und Technik)

Eintritt:
EUR 12,-/8,- | Für Eltern/Begleitpersonen: EUR 5,-
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Mit Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart, der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und der Albrecht-Auwärter-Stiftung

In Zusammenarbeit mit dem Linden-Museum, der Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg und der DAT Kunstschule der Stadt Böblingen



Mehr Informationen zu Open_Music e. V. unter: openmusic.de

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Ausstellungseröffnung |



Entwürfe des Instituts für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart


Im Sommersemester 2019 stellt sich das Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart unter Leitung von Prof. Alexander Schwarz der Frage nach der baulichen Zukunft des Linden-Museums. Die fiktive Aufgabenstellung orientiert sich dabei an der realen Vorstellung des angestrebten Neubaus. Unterschiedliche Standorte in der Stuttgarter Innenstadt werden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten für das ethnologische Museum diskutiert. Die jeweilige städtebauliche Disposition stellt spezifische Anforderungen an die Museumsentwürfe und bietet Raum für zeitgenössische kuratorische Ansätze. In einer abschließenden Ausstellung im Linden-Museum werden Modelle und Zeichnungen verschiedener Entwurfspositionen präsentiert. Die in universitärer Freiheit entstandenen Entwürfe sollen auch zur Diskussion über die Bedeutung des Linden-Museums für den öffentlichen Stadtraum im Stuttgarter Zentrum anregen.

Die Ausstellung ist bis 29. September zu sehen.

Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen:

Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart

Dr. Claudia Rose, Ministerialdirigentin, Leiterin der Kunstabteilung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Prof. Alexander Schwarz, Leiter des Instituts für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart

Eintritt frei

In Kooperation mit:

Präsentation | Orient


© ATELIER BRÜCKNER

In Gizeh, nahe Kairo entsteht das größte Museum ägyptischer Kunst und Kultur. Erwartet werden 15000 Besucher täglich. Sie treffen auf riesige Ausstellungsflächen. Allein der Grabschatz Tutanchmuns kann sich auf 7500 Quadratmetern entfalten. Den narrativen Parcours, der über 5000 Objekte in Szene setzt, gestaltet ATELIER BRÜCKNER aus Stuttgart.


Foto: Reiner Pfisterer

Shirin Frangoul-Brückner, Geschäftsführerin und Gründungsgesellschafterin des ATELIER BRÜCKNER, studierte Architektur an den Universitäten Kaiserslautern und Stuttgart. Seit 1994 ist sie als Architektin tätig und gründete 1997 gemeinsam mit Uwe R. Brückner das ATELIER BRÜCKNER. Entsprechend ihrem Motto „Das Unmögliche möglich machen“ setzt sie ihre Kompetenz bei Projektakquise, -konzeption, -steuerung und -realisierung konsequent ein. Als Geschäftsführerin trägt sie die Verantwortung für die Positionierung des Ateliers, das sich den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem der führenden Ateliers für Ausstellungsgestaltung weltweit entwickelt hat.

Eintritt frei

Im Rahmen der Reihe "Die Brücken zwischen Nil und Neckar - Stadtentwicklung und Gestaltung in Kairo und Stuttgart" in Kooperation mit der Landeshauptstadt Stuttgart


  

Tipp: Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Ausstellung "Neubau Linden-Museum" mit Entwürfen des Instituts für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart zu besichtigen.

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Präsentation | Afrika


Powerman and lion
Quelle: Albion British Comics Database 



Referenten: Antonio Uribe, Reto Ulrich


Im Fokus des Vortrags steht Afrika im Comic. Die oft verwendeten, kolonialistisch geprägten und stereotypen Bilder des afrikanischen Kontinents und der dort lebenden Menschen sind weit verbreitet. Besonders ältere Comics wie "Tim und Struppi", "Micky Maus" oder auch die Schweizer Comic-Figur Globi haben das Bild eines "ungezähmten" Kontinents und seiner "wilden" Bewohner*innen geprägt. Aber auch moderne Superheldencomics spiegeln den westlichen Blick auf Afrika. Nur die wenigsten kennen die afrikanische Sicht: den genuin afrikanischen Comic.

Das Projekt Kaboom! basiert auf einer im Jahr 2015 von den Basler Afrika Bibliographien angeleiteten studentischen Ausstellung. Aufgrund des großen Interesses erscheinen noch dieses Jahr eine Publikation sowie eine Online-Ausstellung.

Eintritt: EUR 5,-/3,-

In Kooperation mit:

Filmnacht | Afrika


March of the Gods, © N. Kouneli


Heavy Metal und Punk in Afrika

Subkulturen im südlichen Afrika: Zwei Dokumentarfilme geben einen Einblick in die Metal- und Punkszene.

March of the Gods

Die Dokumentation über die Heavy Metal-Szene in Botswana begleitet Wrust, eine der beliebtesten Bands, bei Aufnahmen, ihrer Tournee durch Afrika und ihrem ersten Auftritt in Europa. Sie zeigt ihren Kampf, die lokale Musikszene in einem Land, das auf dem Weg zur Globalisierung ist, auf die Weltkarte zu bringen.
Regie: Raffaele Mosca/Alessio Calabresi, UK/I/GR, 2013, 87 Min., Originalversion mit engl. Untertiteln

Punk in Africa
Politischer Kampf, wirtschaftliche Not und Bürgerkrieg sind die Hintergründe der Punkbewegung in Südafrika, Mosambik und Simbabwe. Die Dokumentation verfolgt diese Geschichte von den Wurzeln im Underground-Rock der 1970er Jahre in Johannesburg über die ersten Punkbands, die sich nach dem Soweto-Aufstand gründeten, den militanten Anti-Apartheid-Hardcore und Post-Punk der 1980er Jahre, den von Kapstadt bis Maputo verbreiteten Aufstieg des Ska in der demokratischen Ära der 90er Jahre, bis hin zu einer aufstrebenden Generation von heutigen Bands.
Regie: Keith Jones/Deon Maas, ZA/CZ/ZW/MOC, 2012, 82 Min., engl. Originalversion

Einführung: Dr. Sandra Ferracuti, Afrika-Referentin
Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Erzählungen | Orient



Nazlı Çevik Azazi erzählt

Nazlı Çevik Azazi präsentiert Märchen aus der reichen Tradition mündlicher Überlieferung der Türkei. Die Erzählungen auf Deutsch mit türkischen Einsprengseln werden musikalisch umrahmt. Nazlı Çevik Azazi ist Leiterin von SEIBA, einem internationalen Erzählzentrum in Istanbul, das sie 2013 gründete. Ihre Studienzeit und ihre beruflichen Anfangsjahre verbrachte sie in Deutschland: Nazlı Çevik Azazi ist Absolventin des Studiengangs Theaterpädagogik sowie des Programms Künstlerisches Erzählen an der Hochschule der Künste Berlin sowie in Kreativem Tanz am Dock11 und der TanzTangente Berlin. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit veröffentlicht sie Bücher zu Märchen und Erzählkunst.

Im Rahmen der Reihe „Mit großen Erzählungen um die Welt“

Eintritt:
EUR 8,-/5,- 
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

     

Mit freundlicher Unterstützung:

            


freie bühne stuttgart | Orient


Foto: Guido Hofenbitzer

Eine interkulturelle Musik-Theater-Performance für Menschen ab 14 Jahren


Der Aufbruch aus den bisherigen Lebensformen und der Weg von Ost nach West werden für viele Flüchtende zu einem existentiellen Ereignis. Auf der Grundlage des Reiseberichts des Iraners Ramin Khoshbin, der 2015 die Balkanroute bewältigte, betrachtet die freie bühne stuttgart in der Theaterperformance die Fluchtereignisse und das Moment der Fremdheit als „mystisches“ Erlebnis, das alle bisher geltenden Formen und Vorstellungen von Leben grundsätzlich erschüttert und dringende Fragen nach einer Neu-Ausrichtung aufwirft. Was ist das, dieses Leben?

Mit persischen und deutschen Texten von Jalaluddin Rumi, Sohrab Sepehri, Walt Whitman und Ramin Khoshbin. Mit Kompositionen für Cello, Oud und Gitarre.

Regieberatung: Kathrin Heuer, Dramaturgie: Ismene Schell, Darsteller: Ismene Schell (D), Ramin Khoshbin (Iran), Cello: Scott Roller (USA), Gitarre/Oud: Mazen Mohsen (Syrien)

Eintritt: EUR 15,-/12,-/1,- für Geflüchtete und BonusCard-Inhaber*innen
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Mit freundlicher Unterstützung von Heinz Frank und dem Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg

Sammlungspräsentation | Ostasien



Das Linden-Museum Stuttgart konnte dank der Förderung der Kulturstiftung der Länder eine Sammlung von 46 japanischen Kriegsmotiv-Kimonos und -Textilien erwerben. Drei Kimonos sowie zwei Obi (Stoffgürtel) werden bereits in der Dauerausstellung präsentiert. Fünf weitere Kimonos werden einmalig nur heute im Wanner-Saal gezeigt.

Begrüßung:
Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart

Vortrag:
Krieg als Mode?
Über die Bedeutung von japanischen Kriegsmotiv-Kimonos
Referent: Klaus J. Friese


Würden Sie gerne grafische Darstellungen von Luftkämpfen oder Panzern auf Ihrer Kleidung tragen? Oder gar auf Ihrer Unterwäsche?

1894/95, während des (ersten) Chinesisch-Japanischen Krieges, entstanden die ersten japanischen Textilien, welche traditionellen Schnitt mit der Darstellung moderner Kriege kombinierten. Zwischen ca. 1932 und 1942 wurden solche Kleidungsstücke mit Abbildungen von Panzern, Flugzeugen, Soldaten und Gewehren als Massenware hergestellt.

Was machte die Attraktivität dieser Kleidungsstücke aus? Handelte es sich um staatliche Kriegspropaganda, japanische Tradition oder eine Modeerscheinung ohne tiefere Bedeutung? Ziel des Vortrages ist es, vor dem Hintergrund des historischen Kontexts verschiedene mögliche Erklärungen für dieses Phänomen vorzustellen.

Klaus J. Friese schloss seinen Master in Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab, wo er auch als Lehrbeauftragter tätig ist. Sein regionaler Schwerpunkt ist Japan. Zur Zeit forscht er zum Thema "Ästhetik des Krieges" am Beispiel der materiellen Kultur, der Künste und Medien Japans in der Zeit zwischen 1894 und 1945.

Musikalische Umrahmung: Trommelgruppe Tenma Daiko

Eintritt frei




Vorführung | Ostasien



Japanische Teezeremonie in Kooperation mit der Omotesenke-Teeschule Stuttgart


Die Omotesenke-Teeschule ist eine der führenden Schulen für die japanische Teezeremonie "Cha no yu", übersetzt: "Der Weg des Tees". Sie führt "Wabicha", eine Form der Zeremonie, weiter, bei der Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit im Vordergrund stehen. Vor über 400 Jahren wurde diese Zeremonie durch den Tee-Meister Sen no Rikyu zur Perfektion gebracht. Yaeko Heinisch, Lehrerin der Omotesenke-Teeschule Stuttgart, vermittelt im Teehaus der Ostasien-Abteilung einen ersten Einblick in die Zeremonie: Durch die Zubereitung einer Schale Tee aus pulverisiertem Grüntee lernt man nicht nur die traditionelle japanische Gastfreundlichkeit kennen, sondern nähert sich auch einem Kern der japanischen Kultur.

EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung

Reservierung:
Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de