Veranstaltungsprogramm

Vortrag | Afrika

 

Das Beispiel der II Chamus im Perkerra-Bewässerungssystem

Referentin: Dr. Johanna Kramm, Institut für sozial-ökologische Forschung, ISOE, Frankfurt am Main


Im ostafrikanischen Kenia lässt sich eine äußerst problematische Verknüpfung von ethnischer Identität, Landrechten und politischer Macht beobachten. Der Vortrag diskutiert anhand des Beispiels des „Indigen-Werdens“ der Il Chamus, einer Pastoralistengruppe am Baringosee in Kenia, wie das Konzept der Indigenität als politische Ressource im Aushandlungsprozess um politische Teilhabe und Zugang zur Ressource Land eingesetzt wird.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder, Schulklassen und Studentengruppen frei

Event |

 
Akeva, Foto: Sinem Ertürk


PROGRAMM FÜR KINDER AB 6 JAHREN

16 bis 19 Uhr 
Nouruz – wir feiern den Frühling
Nouruz bedeutet „Neuer Tag“ und bezeichnet das persische Neujahr im März: Wir bemalen Eier und gestalten Karten zum Fest.

16 bis 19 Uhr
Zählen und Fangen
Spielspaß aus Afrika: Wer gewinnt beim Mancala?

16.30 bis 19 Uhr halbstündlich
Bazar oder Teehaus?
Kurzführungen in den Ausstellungen – von Afrika bis Asien

17 bis 17.30 Uhr 
Werkschau-Premiere
Schüler*innen der Klasse 4b der Lerchenrainschule spielen Szenen, die sie mit den Figurenspielerinnen Clara Palau y Herrero und Coline Petit sowie ihrer Lehrerin Annalena Lutz zur Orient-Ausstellung entwickelt haben.

18.30 Uhr
Tanz mit!
Fabrice Ottou zeigt euch Tänze aus Afrika. 


PROGRAMM FÜR ERWACHSENE

19 und 20.30 Uhr
Cha no yu
Yaeko Heinisch von der Omotesenke-Teeschule zelebriert im Teehaus der Ostasien-Abteilung eine japanische Teezeremonie. 

19 bis 0 Uhr halbstündlich
Wo ist Afrika?
und viele andere Fragen und noch mehr Antworten in nächtlichen Kurzführungen durch alle Ausstellungen 

19.30, 20.45 und 21.30 Uhr
Pan-African Soul
Akeva & Band verschmelzen Soul, Reggae und Afrobeats. 

20 und 21 Uhr
Geschichten vom Dach der Welt
Uschi Erlewein erzählt in der Tibet-Ausstellung von Wassergeistern und Windpferden, heilenden Türkisen und Donnerdrachen. 

20.15 und 21.15 Uhr
Sous le baobab
Tanzperformance von Fabrice Ottou 

22 und 23 Uhr
Geheime Orte
Dienstbesprechung auf der Dachterrasse: Mitmach-Performance

22.30 und 23.30 Uhr
Nouruz – den Frühling feiern

Persische Musik mit Jaarcheez
Youtube-Clips

0 bis 2 Uhr
Mitternachtskaraoke
Bühne frei für alle

Eintritt: EUR 19,- / Kinder von 6 bis 14: EUR 4,- 
VVK ab 15.2. an der Museumskasse

Erzählungen ab 6 | Afrika

Geschichten aus Afrika mit Uschi Erlewein

Von Spinnen und Süßkartoffeln, von fliegenden Löwen, vom Mond und dem Hasen, von der traurigen Sultana und den Khoekhoen aus Namibia ...

Zuschauerstimmen:

"Die Art ihrer Erzählkunst ist sehr fesselnd und lebendig. Gerne nutze ich die Möglichkeit mit meinen Kindern wiederzukommen."

"Oh ja, die Welt hat keine Wände - Danke für die Erzählreise mit Fühlen, Lauschen, Schmecken mit dem Herzen. Bis bald wieder!"


In der Reihe "Die weite Welt in Worten": Flyer zum Download (pdf)

Erwachsene: EUR 4,- / Kinder: EUR 3,- inkl. Dauerausstellung

www.uschi-erlewein.de

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

         

Vortrag | Afrika


Objektgeschichten aus der Sammlung der Basler Mission

Referentin: Dr. Dagmar Konrad, Kulturwissenschaftlerin und Ethnologin. Seit 2016 Fellowship zum Thema Sammlungen der Basler Mission mit Schwerpunkt Ghana und China am Museum der Kulturen in Basel

Die Missionare und Missionarinnen der Basler Mission brachten zahlreiche interessante Gegenstände mit faszinierenden Hintergrundgeschichten aus fernen Ländern nach Basel mit. Wie kamen Schmuck oder Ritualgegenstände in ihren Besitz, was steckt zum Beispiel hinter chinesischen Ehrenschirmen und warum stickten afrikanische Mädchen Schneemänner auf Schürzen? Damit verbunden sind vielfältige und interessante Sammlerbiographien.

Ort: Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33

Eintritt: EUR 7,-/5,-
Kontakt: Tel. 0711.2068-150 / info@remove-this.hospitalhof.de
Keine Anmeldung erforderlich

Vortrag | Afrika


Referentin: Prof. Dr. Barbara Plankensteiner, Museum am Rothenbaum (MARKK), Hamburg

Der Vortrag stellt rezente Ansätze in der Konzeption von Afrika-Dauerausstellungen der letzten Jahre, welche die Vortragende selbst verantwortet hat, vor:

Den Bereich zur Afrikasammlung in der neuen Dauerausstellung des Weltmuseums Wien, die Neukonzeption des Schausammlungsbereichs zur afrikanischen Kunst in der Yale University Art Gallery sowie Beispiele weiterer Ausstellungen, in denen es um ein anderes Verständnis ethnografischer Objekte ging.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder, Schulklassen und Studentengruppen frei

Vortrag | Afrika


Foto: Chris Saunders & Impilo Mapantsula


Von kolonialen Kleidervorschriften und kulturellem Widerstand

Referentin: Dr. Daniela Goeller


Kleidung war in Südafrika über Jahrhunderte durch soziale und politische Normen und Konventionen einer rassistischen Siedlerkolonie geprägt. Beides – die Freiheit, sich nach eigenen Vorstellungen zu kleiden und sich im öffentlichen Raum frei zu bewegen – war keine Selbstverständlichkeit. Pantsula steht exemplarisch für die Aneignung der europäischen und amerikanischen Kultur als eine Form der Selbstermächtigung und für den Kampf gegen die Unterdrückung durch den Apartheidstaat in den 1980er und 90er Jahren. Der Vortrag illustriert die Geschichte dieser außergewöhnlichen Subkultur und geht auf deren kulturelle Bedeutung und die politischen Hintergründe ein.

Daniela Goeller ist eine Kunsthistorikerin aus Stuttgart, die über Kunst, Mode, Gender und kulturelle Themen forscht und publiziert. Außerdem ist sie international als Projektmanagerin tätig und hat in Frankreich und Südafrika gelebt. Im Sommersemester 2019 hat sie einen Lehrauftrag an der Universität Stuttgart zum Thema Mode im globalen Kontext.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Tipp: Samstag, 20. April, 17 Uhr
Pantsula: Urbane Tanzkunst aus Südafrika

Tanzperformance mit Bonakele Masethi, Kgotsofalang Moshe Mavundla, Vusi Mdoyi, Sello Modiga, Thomas Motsapi und Sicelo Xaba ein
Nähere Informationen

Gespräch | Afrika

 
© Shawn van Eeden


Einführende Worte:

Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Podium:

Steven Hendrik Isaack, Heritage Watch, Windhoek/Namibia
Enotie Ogbebor, Benin Dialogue Group, Lagos/Nigeria
Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart

Moderation:
Jörg Armbruster

Eingebettet in eine wachsende gesellschaftliche Debatte über die deutsche Kolonialgeschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart, stehen ethnologische Museen aufgrund ihrer problematischen kolonialzeitlichen Sammlungen vor großen Herausforderungen. Es geht um die historische Kontextualisierung der Objektbestände, die Erforschung der Provenienzen, die Schaffung von öffentlichen digitalen Zugängen zu Sammlungen, um Fragen der Rückgabe von Artefakten und den gleichzeitigen Aufbau des Dialogs mit Partner*innen aus den Herkunftsgesellschaften der Objekte. Moralisch-ethische Perspektiven, (gesellschafts-)politische Aushandlungsprozesse und Neuverhandlungen kultureller Identität verbinden sich auch mit der Frage nach der künftigen Rolle ethnologischer Museen.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Tipp:
Vor der Veranstaltung besteht um 18 Uhr die Möglichkeit zum Führungsgespräch mit Ausstellungskuratorin Dr. Sandra Ferracuti in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

Eintritt frei

 
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Vortrag | Afrika

 

Erfahrungen und Schicksale afrikanischer Geflüchteter auf dem Weg nach Europa

Referent: Tareke Brhane, Comitato 3 Ottobre, Lampedusa/Rom

Tareke Brhane (32 Jahre) kam 2005 als Flüchtling aus Eritrea nach Italien. Heute besitzt er die italienische Staatsbürgerschaft und ist Vorsitzender des Komitees 3. Oktober. Diese NGO wurde nach dem Bootsunglück vor der Insel Lampedusa gegründet. Am 3. Oktober 2013 verloren 368 Menschen ihr Leben auf der Flucht von Libyen nach Italien. An diesem Jahrestag soll die Erinnerung an die Katastrophe wachgehalten und auf das Schicksal sowie die Beweggründe der Menschen aufmerksam gemacht werden, die täglich ihr Leben an einer der südlichsten Außengrenzen Europas riskieren. Das Komitee betreut mehrere interkulturelle Projekte mit dem langfristigen Ziel, Neubürger*innen besser in die Gesellschaft einzugliedern und aneinander wachsen zu lassen/zusammenzuwachsen. Eines dieser Projekte trägt den Titel „Europa beginnt in Lampedusa“ und richtet sich an Schüler*innen und Jugendliche in verschiedenen europäischen Ländern. Durch frühzeitige Aufklärung sollen die Jugendlichen gegen Rassismus und Intoleranz gewappnet sein/werden.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder, Schulklassen und Studentengruppen frei

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Erzählungen ab 6 | Afrika

Geschichten aus Afrika mit Uschi Erlewein

Von Spinnen und Süßkartoffeln, von fliegenden Löwen, vom Mond und dem Hasen, von der traurigen Sultana und den Khoekhoen aus Namibia ...

Zuschauerstimmen:

"Die Art ihrer Erzählkunst ist sehr fesselnd und lebendig. Gerne nutze ich die Möglichkeit mit meinen Kindern wiederzukommen."

"Oh ja, die Welt hat keine Wände - Danke für die Erzählreise mit Fühlen, Lauschen, Schmecken mit dem Herzen. Bis bald wieder!"


In der Reihe "Die weite Welt in Worten": Flyer zum Download (pdf)

Erwachsene: EUR 4,- / Kinder: EUR 3,- inkl. Dauerausstellung

www.uschi-erlewein.de

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

         

Tanzperformance | Afrika


Foto: Chris Saunders by Esquire Online


Mit Bonakele Masethi, Kgotsofalang Moshe Mavundla, Vusi Mdoyi, Sello Modiga, Thomas Motsapi und Sicelo Xaba

Pantsula ist eine originelle Subkultur aus Südafrika, die historische Bedeutung hat. Sie gab der Jugend zu Apartheidzeiten eine Stimme und hat sich im neuen Südafrika zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt. Heute ist Pantsula als urbane Tanzform weltweit bekannt und findet sich auch in vielen Musikvideos internationaler Künstler*innen wieder. Sechs Tänzer aus Johannesburg geben mit ihrer Darbietung einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart der Tanzform. Sie repräsentieren die Organisation Impilo Mapantsula, tragen zur Anerkennung der urbanen Tanzkunst in Südafrika bei und fördern Jugendliche in den Townships.

Eintritt: EUR 8,-/5,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

www.impilomapantsula.com

Vortrag | Afrika


 

Die neue Ausstellung im Linden-Museum

Referentin: Dr. Sandra Ferracuti, Linden-Museum Stuttgart


Kuratorin Dr. Sandra Ferracuti nimmt die Neugestaltung der Afrika-Sammlung „Wo ist Afrika?“ zum Anlass, über die Problematik der europäischen ethnographischen Museen mit der kolonialen Vergangenheit zu sprechen.  Zudem erläutert sie ihre Vorstellungen, wie das historische Erbe und gegenwärtige Bewegungen in Afrika in künftigen Präsentationen dem Publikum nähergebracht werden können.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder, Schulklassen und Studentengruppen frei

Gespräch | Afrika



Referenten:

Prof. Dr. Kurt Düwell, Düsseldorf
Prof. Dr. Bernd-Stefan Grewe, Universität Tübingen
Markus Himmelsbach, Provenienzforscher zu kolonialzeitlichen Objekten im Linden-Museum Stuttgart

Moderation:
Jörg Armbruster

Württemberger*innen im Kolonialdienst, Kolonialwarenläden, Völkerschauen und Völkerkundemuseen, koloniale Gesellschaften und Vereine, Vortragsabende – Kolonialismus war um die Jahrhundertwende vor allem im Stuttgarter Alltag sehr präsent. Die kolonialen Verwicklungen und Beziehungen Württembergs werden anhand zweier Beispiele beleuchtet: 1882 gründete sich unter Schirmherrschaft König Karls der Württembergische Verein für Handelsgeographie und Förderung Deutscher Interessen im Ausland, der Initiator des Linden-Museums war. 1917 wurde der Vorläufer des heutigen Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) ins Leben gerufen.

Tipp:
Vor der Veranstaltung besteht um 18 Uhr die Möglichkeit zum Führungsgespräch mit Kuratorin Dr. Sandra Ferracuti in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

Eintritt frei


Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Thementag | Ostasien Süd-/Südostasien



Feier zu Ehren Buddhas

Vesakh ist der höchste buddhistische Feiertag. Er erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und das vollkommene Verlöschen des Buddha Siddhartha Gautama, dessen Lehren bis heute die Grundlage des buddhistischen Glaubens darstellen. Mit einem großen Fest begehen wir diesen besonderen Tag und zeigen mit Vorträgen, Vorführungen, Meditationen und Workshops die Vielfalt der asiatischen Weltreligion auf. Das Programm wird von buddhistischen Gruppen aus der Region Stuttgart gestaltet.

Programm

10.45 bis 10.55 Uhr | Wanner-Saal
Mantras singen
Śūnyatā Meditation Stuttgart

11 bis 11.25 Uhr | Wanner-Saal
Das Dharma bringt das Morgenlicht - geführte Meditation
Thich Nhât Hanh Sangha im Höfle

11 bis 11.25 Uhr | Tibet-Bereich (2. OG)
Stille Meditation (Śūnyatā), im buddhistischen Kontext
Wir verwenden als Meditationsobjekt den Atem. Ziel ist die Entwicklung eines ruhigen Geistes, der nicht durch Gedankenprozesse abgelenkt ist. Vor der Meditation wird eine kurze Einführung zur Neun-Punkte-Körperhaltung und dem buddhistischen Hintergrund gegeben. Die Meditation wird angeleitet - es sind keine Vorkenntnisse notwendig, alle können mitmachen.
Sakya Dechen Ling

11.30 bis 11.55 Uhr | Wanner-Saal
Meditation leicht gemacht: geführte Meditation mit Anleitung und Erläuterung
Śūnyatā Meditation Stuttgart

11.30 bis 11.55 Uhr | Tibet-Bereich (2. OG)
Meditation über Zuneigungsvolle Liebe / Liebende Güte

Kadampa Meditations Zentrum Stuttgart

12 bis 13 Uhr | Wanner-Saal
Mittagspause mit asiatischen Spezialitäten

13 bis 13.15 Uhr | Wanner-Saal
Thailändische Tanzgruppe

13.20 bis 13.25 Uhr
| Wanner-Saal
Begrüßungsworte der teilnehmenden Gruppen

13.20 bis 13.55 Uhr | Teehaus (2. OG)
Meditation – was ist das?

Anleitung für Kinder ab 6 Jahren
Mit Thich Nhât Hanh Sangha im Höfle

13.30 bis 13.55 Uhr | Wanner-Saal
Zen-Geschichten

Zen-Geschichten, gespielt und erzählt vom Stuttgarter Zen-Dojo, bringen auf oft humorvolle Weise das Wesen des Zen zum Ausdruck.
Ho Ryu Zen Dojo

14 bis 15 Uhr | Asien-Abteilungen
Buddhismus in Süd-, Südost- und Ostasien
Kurator Dr. Georg Noack und Ursula Hüge führen durch die Asien-Ausstellungen des Museums

15.05 bis 15.20 Uhr | Wanner-Saal
Thailändische Tanzgruppe


15.25 bis 15.45 Uhr | Wanner-Saal
Lobpreisungen an Arya Tara

Tara heißt Retterin: Wenn man sich an Arya Tara wendet, dann rettet sie vor den äußeren und acht inneren Ängsten - Stolz, Unwissenheit, Wut, Neid, falschen Sichtweisen, Anhaftung, Geiz und verblendeten Zweifeln.
Kadampa Meditations Zentrum Stuttgart

15.25 bis 16.05 Uhr | Workshop (EG)
Basteln für die Achtsamkeitspraxis - für Kinder

Thich Nhât Hanh Sangha im Höfle

15.55 bis 16.05 Uhr | Wanner-Saal
Mantras singen

Śūnyatā Meditation Stuttgart

16.10 bis 16.25 Uhr | Wanner-Saal
Abschlussmeditation

aller teilnehmenden Gruppen

Tageseintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

 

Vortrag |


© Stadtwerke Stuttgart, Foto: Leif Piechowski


Referent: Andreas Huber, Club of Rome

Andreas Huber ist Experte für Nachhaltigkeit und Themen wie Klimakrise, Artensterben und Digitalisierung. Die Ursache, wie wir leben und dabei den Planeten zerstören, liegt für ihn im Selbstverständnis unserer Zivilisation, das Narrative prägen, die wir seit unserer Kindheit erzählt bekommen. Huber ist überzeugt: Wir können gemeinsam eine neue Geschichte  schreiben, indem wir eine positive Idee von Zukunft entwickeln. Sein bildgewaltiger Vortrag setzt auf Metaphern, Beispiele aus dem Alltag und regt an, daseigene Selbstverständnis zu reflektieren und Beziehungen – zu uns selbst, zu anderen und zu unserem Planeten – neu zu gestalten.

Andreas Huber ist Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME, einer multidisziplinären Denkfabrik, der auch Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Mojib Latif oder Claudia Kemfert angehören, und Vorstand der Desertec Foundation.

Eintritt:
EUR 7,-/4,-
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

www.andreas-huber.org

In Kooperation mit:

 

Mit freundlicher Unterstützung:

       


Kulturnacht im Ramadan | Orient




Die Nächte des Ramadan sind traditionell Stunden der Geselligkeit und des Feierns im Zusammenhang mit dem abendlichen Fastenbrechen. "Mondlicht – eine Kulturnacht im Ramadan" nimmt diese Tradition auf. Freuen Sie sich bei leckerem orientalischen Essen und Gesprächen über Gott und die Welt auf musikalische, dichterische und tänzerische Vorführungen und Schattentheater zum Mitmachen.

Programm

ab 19 Uhr
Mach mit an der Schattenbühne!
Für Kinder

19.45 bis 20.15 Uhr und 21.30 bis 22 Uhr | Orient-Ausstellung
Die Verwandlung im Wüstenwind

Musik und Dichtung mit Samir Mansour (Oud) und Julianna Herzberg (Wort) mit Texten von Ibn 'Arabi , Mahmoud Darwish, Awad Afifi und Kabir
Große Mystiker und Dichter der islamischen Welt besingen in den von Julianna Herzberg interpretierten Gedichten die überwältigende Erfahrung einer spirituellen Liebe. Mahmoud Darwish (1941-2008) gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Dichter der arabischen Welt. Seine Dichtung ist gleichzeitig Zufluchtsort der Heimatlosen und ein Appell für das gemeinsame Festhalten an der Hoffnung auf ein friedvolles Zusammenleben. Samir Mansour lässt die Oud zu den Texten tanzen, lachen, schmeicheln und klagen - ein Ohren- und Augenschmaus!

20.15 Uhr | Wanner-Saal
BEM Folk Dance Ensemble

Tänze aus verschiedenen türkischen Regionen

20.30 bis 20.45 Uhr und 22 bis 22.30 Uhr | Orient-Ausstellung

Literally Peace
Literally Peace ist eine Gruppe syrischer und deutscher (Hobby-)Autor*innen mit vielfältigen kulturellen Hintergründen. Durch ihre Texte tauschen sie sich über ihre Lebensrealitäten in Krieg und Frieden aus und setzen sich in diesem Rahmen mit weiteren Themen auseinander, die sie beschäftigen: Freundschaft, Liebe, Migration, Heimat.

20.51 Uhr
Fastenbrechen


21.30 Uhr | Wanner-Saal
Jeshim

Die fünfköpfige Stuttgarter Band präsentiert türkischen Rockjazz.



Arezoo Rezvani. Foto: Ellen Schmauss


22.30 Uhr | Wanner-Saal
Trio Orient

Klassische und zeitgenössische Musik aus dem Iran und Syrien mit Arezoo Rezvani (Santur, Daf und Gesang), Firas Hassan (Arabische Percussion) und Samir Mansour (Oud und Gesang)

Eintritt für den Abend: EUR 4,‑/3,‑ inkl. die Ausstellungen "Islamischer Orient" und "Wo ist Afrika?"
Essen und Getränke werden zum Verkauf angeboten.

In Kooperation mit: Arabisch-Deutscher Kulturzirkel Stuttgart – Hiwar e. V., Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart e. V.

                  

Das Essen zum Fastenbrechen stammt von Feinkost Yücel.

 

 

Spielfilm | Orient


© Neue Visionen Filmverleih


Kirgisisches Drama von Aktan Arym Kubat

Hoch oben in den Bergregionen Kirgisistans geht ein Pferdedieb um. Auf die edelsten Tiere hat er es abgesehen, die den Oligarchen die liebsten Statussymbole sind. Doch dem Pferdedieb geht es nicht um Geld. Er reitet die Tiere in die Freiheit und entlässt sie in die offenen Täler des Alatau-Gebirges – bis sie dort unweigerlich von ihren Besitzern wieder aufgegriffen werden. Zentaur heißt der Pferdedieb, der mit seiner Frau und seinem Sohn in einem kleinen Dorf lebt, in dem es außer dem Gerede der Dorfbewohner nicht mehr viel gibt. Nur sein altes Kino, das heute als Moschee genutzt wird, erinnert noch an die Zeit, als hier Filme aus Russland und Bollywood von einer anderen Welt erzählten. Zentaur sieht mit Sorge, wie sich die Zeiten geändert haben – die Pferde, einst untrennbar mit der Identität und der Freiheit der Kirgisen verwoben, sind heute eine Ware, von menschlicher Profitgier in einen Stall verbannt. Doch die Oligarchen haben Macht und wollen sich nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen. Und so wird der Kleinkriminelle Sadyr beauftragt, den Dieb zu fangen und auszuliefern.

Aktan Arym Kubat ist Kirgistans bekanntester und mit zahllosen internationalen Preisen ausgezeichneter Regisseur Aktan Arym Kubat. Mit Bildern, die uns weit in den Himmel und die wilde Landschaft eintauchen lassen, erzählt "Die Flügel der Menschen" sehr gefühlvoll von der Distanz, die sich zwischen die Gegenwart und die Zeit der Mythen geschlichen hat.

Ausgezeichnet mit dem CICAE Art Cinema Preis der Berlinale 2017

Kirgistan/Niederlande/Deutschland/Frankreich/Japan, 2017, 89 Min., FSK 6


Eintritt: EUR 5,-/4,-

Nähere Informationen und Pressestimmen zum Film

Vortrag | Afrika

Die Politik deutsch-namibischer Vergangenheitsbearbeitung

Referent: Prof. Dr. Henning Melber, deutsch-namibischer Afrikanist, apl. Professor am Institut für Politikwissenschaften der Universität Pretoria (Südafrika), ehem. Leiter der Dag Hammarskjöld Stiftung, bemüht sich seit Jahrzehnten um einen kritischen Umgang mit dem kolonialen Erbe des Kaiserreiches

Koloniale Verbrechen, wie der Völkermord an den in der damaligen Kolonie "Deutsch-Südwest-Afrika" lebenden Ovahero und Nama, wurden lange verharmlost oder geleugnet. Der Referent fordert einen konsequenten Umgang mit staatlicher Gewalt in der Geschichte, dokumentiert die bisherigen Versäumnisse und zeigt Perspektiven für eine Völkerverständigung auf.

Ort: Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33

Eintritt: EUR 7,-/5,-
Kontakt: Tel. 0711.2068-150 / info@hospitalhof.de
Keine Anmeldung erforderlich



Diskussion |


Am 26. Mai 2019 sind rund 445.000 Stuttgarterinnen und Stuttgarter aufgerufen, die Mitglieder des Gemeinderats zu wählen. Anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen sind bei den Wahlen zum Europaparlament und zum Gemeinderat auch in Stuttgart lebende Bürger aus einem der 28 EU-Staaten wahlberechtigt. Das Statistische Amt der Landeshauptstadt Stuttgart weist die Zahl der wahlberechtigten Unionsbürger*innen mit einem ausländischen Pass auf rund 66.000 Personen aus. Außerdem gibt es rund 72.000 Deutsche mit ausländischen Wurzeln, die wählen dürfen. Insgesamt haben also 138.000 wahlberechtigte Stuttgarter*innen einen "Migrationshintergrund", das sind knapp über 30 Prozent aller Wahlberechtigten.

Internationale Wählerschaft, interkulturelle Stadtpolitik? Welche Perspektiven haben die Parteien für die Integrationspolitik und die Interkultur in Stuttgart?

Auskunft dazu geben Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener Parteien und Wählergruppen:

Alexander Kotz (CDU)
Andreas G. Winter (Bündnis 90/Die Grünen)
Dejan Perc (SPD)
Sibel Yüksel (FDP)
Luigi Pantisano (SÖS
)
Eyüp Ölcer (Freie Wähler)
N.N. (Die Linke)


Moderation: Sara Alterio (Forum der Kulturen) und Kerim Arpad (Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart)

Eintritt frei

Einlass: 18.30 Uhr

In Kooperation mit:

        

Erzählungen ab 7 | Ostasien



Geschichten aus Japan, Korea und China mit Uschi Erlewein


Uschi Erlewein erzählt in der Ostasien-Abteilung: vom Sumokämpfer, von drei starken Frauen, von Zen-Meistern und -Schülern, von der Wunschmühle und vom Jungen, der alles für sich behalten wollte ...

Zuschauerstimmen:

"Die Art ihrer Erzählkunst ist sehr fesselnd und lebendig. Gerne nutze ich die Möglichkeit mit meinen Kindern wiederzukommen."

"Oh ja, die Welt hat keine Wände - Danke für die Erzählreise mit Fühlen, Lauschen, Schmecken mit dem Herzen. Bis bald wieder!"


In der Reihe "Die weite Welt in Worten": Flyer zum Download (pdf)

Erwachsene: EUR 4,- / Kinder: EUR 3,- inkl. Dauerausstellung

www.uschi-erlewein.de


Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

            

 

 

Kuratorinnenführung | Afrika




Mit Dr. Sandra Ferracuti


Musikinstrumente können in der Ausstellung zwar gesehen, aber nicht gehört werden, Schriftzeichen oder textile Muster bleiben ohne Kenntniss der Codes bedeutungslos. Die mit den Sammlungstücken verbundenen persönlichen oder gemeinschaftlichen Werte und Bedeutungen fehlen in den systematischen Auflistungen der Inventarbücher. In der Ausstellung „Wo ist Afrika?“ diskutieren wir mögliche Strategien, wie immateriellem Kulturerbe in Museen mehr Raum gegeben werden kann.

Eintritt inkl. Ausstellung frei!

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt inkl. Ausstellung frei!

Gespräch | Afrika


Podium:

Dr. Joy Alemazung, Engagement Global
Tapiwa Matsinde, Kuratorin, Autorin, Verlegerin (London)
Tshamala Schweizer, AfroKids International e. V.

Moderation:
Jörg Armbruster

Stereotype Denkmuster prägen bis heute vielfach die europäische Sichtweise auf Afrika. Woher stammen diese Bilder in unseren Köpfen und welche Rolle spielen unsere Sozialisation, Medien und Sprache dabei? Im Gespräch werden diskriminierende Narrative aufgedeckt, die deutlich machen, wie wir bis heute in einer kolonialen Matrix verstrickt sind. Gleichzeitig werden Wege und Handlungsstrategien diskutiert, die Vorurteile, Ausgrenzung und Rassismus überwinden können.

Tipp:
Vor der Veranstaltung besteht um 18 Uhr die Möglichkeit zum Führungsgespräch mit Ausstellungskuratorin Dr. Sandra Ferracuti in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

Eintritt frei

 
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Musik, Tanz, Erzählkunst |


Foto: Sabine Schreiber


Das Work in Progress Projekt der Gemeinschaft für die Gemeinschaft reist weiter - mit einer neuen Veranstaltung für die Freundschaft zwischen den Kulturen!

"Der Klang der Welt" ist ein besonderes interkulturelles Projekt um Musik, Tanz und Erzählkunst von und mit geflüchteten Künstler*innen, die ihre Kunst mitgebracht haben.

Ein Mythos erzählt, wie der Klang auf die Welt kam. Ausgehend von diesem Mythos, erzählen wir die Geschichte, wie wir uns über die Sprache der Kunst verständigten und Berührungspunkte gefunden haben. Es ist eine Reise durch Zeit und Raum, voller Klang und Hoffnung mit den Geschenken, die jede*r mitbringt. Eine Reise, die immer weiter geht.

Die Sprache von Musik, Tanz und Wortkultur überwindet alle Grenzen und ist die Botschaft für Frieden und für ein konstruktives Miteinander. Kinder, Frauen und Männer sind der Klang der Welt.

Im Rahmen der Reihe „Mit großen Erzählungen um die Welt“
.

Eintritt frei - Spenden willkommen
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

"Der Klang der Welt" ist ein überregionales Projekt von Ars Narrandi e. V. Chiemgau (Annette Hartmann) und Stuttgart (Odile Néri-Kaiser, Chantal Ruiz).

     

Mit freundlicher Unterstützung:
            


Vortrag | Afrika


Kolonialpolitik im Dritten Reich

Referent:
Volker Koop, freiberuflicher Journalist, ehemaliger Sprecher im Bonner Verteidigungsministerium, Publizist mit Fokus Aufarbeitung des Nationalsozialismus

Hitlers koloniale Expansionspolitik für Afrika und Übersee ist ein weitgehend unbeachtetes Kapitel der NS-Geschichte. Zur Wiederherstellung der "Ehre" Deutschlands sollten verlorene Kolonien zurückerobert und neue Gebiete in Besitz genommen werden. Volker Koop hat für sein neues Buch zahlreiche unbekannte Nachlässe, Briefe, Tagebücher und Dokumente ausgewertet.

Ort: Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33 

Eintritt:
EUR 7,-/5,-
Kontakt: Tel. 0711.2068-150 / info@remove-this.hospitalhof.de
Keine Anmeldung erforderlich

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Literatur und Musik | Orient




Literally Peace und Omid Gollmer

Literally Peace ist eine Gruppe syrischer und deutscher (Hobby-)Autor*innen mit vielfältigen kulturellen Hintergründen. Durch ihre Texte tauschen sie sich über ihre Lebensrealitäten in Krieg und Frieden aus und setzen sich in diesem Rahmen mit weiteren Themen auseinander, die sie beschäftigen: Freundschaft, Liebe, Migration, Heimat. Am Abend präsentieren sie neue Texte auf Deutsch und Arabisch zum Thema Hoffnung. Eine Live-Schaltung zu einem/r Autor*in nach Damaskus ist geplant. Omid Gollmer wird die Lesung umrahmen und auch einen Text von Literally Peace vertonen.

Lesungen von Literally Peace fanden bereits im Kulturkabinett in Bad Cannstatt, im Rahmen von "HEIMAT - Internationale Wochen gegen Rassismus" im Forum 3 und beim RIA-Festival im Haus der Katholischen Kirche statt.

Die Texte und weitere Infos finden sich unter www.literallypeace.com und unter www.facebook.com/literallypeace.


Omid Gollmer, Foto: Alice Bacher

Omid ist persisch und bedeutet "Hoffnung" und ist selbsterwählter Auftrag und bestimmende Konstante des Singer-Songwriters und Wahl-Stuttgarters Omid Gollmer, der in seinen Texten über individuelle Abgründe und gesellschaftliche Zustände reflektiert und gleichzeitig auf eine jene Art Mensch verweist, die selbstbestimmt, mitfühlend und friedensstiftend in der Welt tätig ist. Die sanft-ruhige, unaufdringliche Stimme, mit der Omid Gollmer seine Songs interpretiert und die feinfühligen, filigranen Gitarrenklänge scheinen eher das Gegenteil eines typischen Protest-Liedermachers zu verkörpern, doch wer sagt, dass eine Revolution immer wild, laut und polternd sein muss? Omid Gollmers Musik ist eine Art stille Revolte, die weder belehren oder bekehren,  sondern vielmehr sensibilisieren und zum Nachdenken anregen möchte.

Als Sohn einer iranischen Mutter und eines österreichischen Vaters beschäftigt sich Omid Gollmer, der bereits seit zehn Jahren in Stuttgart lebt, auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Heimat. So schreibt er mittlerweile nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Deutsch und in der österreichischen Dialektsprache Steirisch. Zudem vertont er Schriftzitate aus der Tradition der Bahai, einer Religion, die im Iran vor rund 150 Jahren entstand, und interpretiert bekannte persische Songs von iranischen Liedermachern wie Kourosh Yaghmaie und Faramarz Aslani, deren Musik 1979 nach der islamischen Revolution im Iran verboten wurde, doch große Bekanntheit in der Welt erreichte.

Special Guest: Marcel Cestari, Gitarre


Website: www.omidgollmer.de
Youtube-Clip 1 | Youtube-Clip II 

Eintritt: EUR 8,-/5,-
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de        

Vorführung | Ostasien



Mit Ikebana-Meisterin Hannelore Störzinger (Kaden Ryu)


Ikebana, die japanische Kunst des Blumenarrangierens, gehörte neben der Teezeremonie, der Kalligraphie, der Dichtkunst und der Musik zur Ausbildung jedes Adligen und wurde auch von den Priestern der buddhistischen und shintoistischen Klöster praktiziert. Die Samurai fanden vor ihren Kämpfen durch Ikebana-Zeremonien Konzentration, Ruhe und den Weg zu sich selbst.

Das Arrangieren von Blumen, Gräsern oder Zweigen soll die Natur in den Lebensraum des Menschen bringen und gleichzeitig die kosmische Ordnung darstellen. Im Gegensatz zur dekorativen Form des Blumensteckens in der westlichen Welt schafft das Ikebana eine Harmonie von linearem Aufbau, Rhythmik und Farbe.

Nach der Ikebana-Zeremonie zeigt die Meisterin, wie ein Ikebana entsteht und erklärt die dazu notwendigen Schritte.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung