Förderprojekt: Wallis-Exkursion 2020 des Geographischen Instituts Tübingen
Förderprojekt: Sanddämme in Afrika
Förderprojekt: Kinderbegleitheft zur Aztekenausstellung
Förderprojekt: Landkartensammlung des Geographischen Instituts Tübingen
Förderprojekt: Islandexkursion 2019 des Geographischen Instituts Tübingen

Förderprojekte 2021/22

Junge Forschung 2022

Das neue Förderprojekt "Junge Forschung" widmet sich gezielt der Förderung von Nachwuchsforschenden. Die GEV bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse im Rahmen der GEV-Vorträge einem breiten Publikum vorzustellen und zu diskutieren. Hierfür wurde erstmals im Jahr 2022 eine Ausschreibung veranlasst, die unter dem Motto "Mensch-Kultur-Umwelt" zu Bewerbungen für einen solchen Vortrag aufrief. Auf Basis mehrerer Bewertungskriterien wählte die Jury aus 22 Bewerbungen folgende zwei Wissenschaftlerinnen aus:

 

Teresa Weise, M.A., Geographie, Universität Heidelberg: "Hitze in der Stadt - Vergleich des thermischen Komforts in Heidelberg und Teinan"

 

Sophia Hiss, B.A., Islamwissenschaften, Universität Freiburg: "Neue Perspektiven auf den Bürgerkrieg in Syrien - Umwelt, Klimawandel und die Entstehung des Konflikts"

 

Teresa Weise (links) und Sophia Hiss (rechts)

 

Nach dem Erfolg der ersten Ausschreibung ist für 2023 wieder eine Ausschreibung "Junge Forschung" geplant.

 

 

 

Begleitgruppe "Schwieriges Erbe"

Die Begleitgruppe zur Ausstellung "Schwieriges Erbe" besteht aus Expert*innen und Aktivist*innen mit einem Bezug zu Stuttgart, zum Linden-Museum und/oder mit einer Expertise rund um das Thema Kolonialismus, Postkolonialismus, Dekolonisierung und Antirassismus. Sie befasste sich mit ergänzenden Themen zur Ausstellung und hat sich u.a. dem Schwerpunkt "Kolonialismus als Wunde" gewidmet.

Die Ergebnisse der Ausseinandersetzung wurden bei der Eröffnung eines neuen Raums, der sogenannten "Leerstelle", einem großen Kreis interessierter Besucher*innen vorgestellt. Dabei gab es einen leidenschaftlichen Austausch über die Themen der Begleitgruppe.

Die GEV übernahm Kosten für die Organisation und Betreuung der Begleitgruppe.

 

 Alle Mitglieder der Begleitgruppe.

TübingenAtlas

Eine Gruppe Studierende des Geographie-Lehrstuhls der Universität Tübingen hat den "TübingenAtlas" erarbeitet. Die GEV hat die Druckkosten übernommen.

Der TübingenAtlas visualisiert und kommentiert kultur- und sozialgeographische Aspekte Tübingens und befördert überrraschende und teilweise nicht ganz ernst gemeinte Einsichten. Die im Atlas versammelten Karten befassen sich mit Eigenheiten und Schrulligkeiten der alten Universitätsstadt, liefern aber auch eher klassische Darstellungen zur Siedlungsentwicklung.
 

Geruchslandschaftenkarte von Sven Endreß und Philipp Jutz (zum Vergrößern klicken)

Diese Geruchslandschaftenkarte von Sven Endreß und Philipp Jutz zeigt 21 verschiedene Gerüche in Tübingen, von z.B. Zigarettenrauch, Abgasen, Hundekot zu Döner und Falafel, Parfüm, ungewaschene Klamotten und Moder.

 

MOSAIK AG - die kreative Kultur-Werkstatt

In der Mosaik-AG treffen sich Schülerinnen und Schüler des Elly-Heuss-Knapp Gymnasium und der Helene-Schöttle Schule, um sich klassenübergreifend und inklusiv, also mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf, mit Kunst und Kultur zu beschäftigen. Ausstellungsbesuche im Linden-Museum inspirieren dazu, sich mit einzelnen Aspekten des Erlebten zu beschäftigen und gestalterisch aufzugreifen.

In den ersten Treffen wurden Muster und Farben auf große Schachteln übertragen. In diesen "Mosaik-Schachteln" wird alles aufbewahrt, was das Jahr über gestaltet wird.
 

von links: Nina Schmidt, Linden-Museum; Lea Kuhn, Elly-Heuss-Knapp Gymnasium; Dr. Brigitte Thamm, GEV; Peter Weber, Baden-Württembergische Bank.
 

Die GEV fördert das Projekt und bedankt sich sehr herzlich bei der Baden-Württembergischen Bank Stuttgart, die sich mit einem großzügigen Spendenscheck in Höhe von 1.000 € beteiligt hat.

Un museo - Ein Audioguide von Giuliana Kiersz

Die GEV hat einen Audioguide für das Linden-Museum gefördert, der von der argentinischen Autorin und Künstlerin Giuliana Kiersz, Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude, geschaffen wurde. Er speist sich aus Begegnungen und Interviews mit Menschen, die im Linden-Museum arbeiten, und spricht über die Sammlungen und Ziele des Museums. In diesem poetischen und feministischen Audioguide wird über die Rolle von Museen in postkolonialer Zeit nachgedacht: Was sagt ein Museum über die Gesellschaft aus, in der es existiert?  

Zu hören ist der Text auf Spanisch, Englisch und Deutsch.

 

            Photo credit: Antú Martin

 

 

 

Eindrücke aus einer der beeindruckendsten Landschaften der Welt


Erfahrungsberichte und zusätzliche wissenschaftliche Materialien von Jakob Reif, der im Zeitraum vom 09.08. - 10.12.2021 von der GEV im Rahmen eines Förderprojekts Mittel für seinen Studienaufenthalt auf Spitzbergen am „University Center of Svalbard“ (UNIS) erhielt.



Jakob Reif auf Spitzbergen
 

1. Bericht - August 2021 [pdf]
 

2. Bericht - Oktober 2021 [pdf]
 

3. Bericht - Dezember 2021 [pdf]

Ergänzende Materialien (studentische Ausarbeitungen, englischsprachig):

Poster (Measuring late season CO 2 flux from ice wedge polygons in Adventdalen, Svalbard)
Fact Sheet (a local guide about what climate change impacts Longyearbyen residents can expect by 2100)
Essay (Permafrost in Svalbard)
Overview map (Adventdalen, Svalbard 2021)

 

 

 

Find The Peak - Schüler*innen finden viele Gipfel

 

Beim Wettbewerb "Find The Peak" am Gymnasium Münsingen ging es darum, einen vielleicht auch unscheinbaren Gipfel in der Nähe des Wohnortes zu entdecken, auf seiner höchsten Stelle ein Steinmännchen oder gar ein Gipfelkreuz zu errichten und dies mit Koordinaten und Höhenangaben zu dokumentieren. Teilgenommen haben bei dem im Rahmen der Alpin AG ausgelobten Wettbewerb über 30 Schülerinnen und Schüler. 
 

Wettbewerb "Find The Peak" am Gymnasium Münsingen
 

Nähere Informationen hier.

Initiiert und begleitet wurde der Wettbewerb von Michael Hägele, Studiendirektor am Gymnasium Münsingen.

Die GEV hat dieses schulische Projekt mit entsprechend vielen Wanderkarten gefördert.