Veranstaltungsprogramm

Vortrag - digital |



Referentin: Prof. Dr. Ulrike Gerhard, Universität Heidelberg

US-amerikanische Städte erfahren in den letzten Jahren ungleiche Entwicklungen. Die einen boomen und verzeichnen enorme Bevölkerungszuzüge, andere kämpfen seit Jahrzehnten mit Abwanderung und Niedergang – vor allem die Städte des US-amerikanischen Rustbelt, die während der Industrialisierung expandierten. Wie äußern sich diese Schrumpfungsprozesse im Stadtbild sowie im sozialen Gefüge und führen sie innerhalb und zwischen den Städten zu einer ernsthaften Bedrohung des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft?

Der Vortrag war ursprünglich für den 13.11. geplant und wird nun digital nachgeholt.

Anmeldung bis 3.3., 13 Uhr:
anmeldung@remove-this.gev-foerderverein.de

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende in Höhe der üblichen Eintrittsgebühr von EUR 6,- bzw. ermäßigt EUR 4,-. Wir freuen uns auf Ihre Überweisung auf unser Konto:

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.
Konto: IBAN DE46 6005 0101 0002 0463 16

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

entfällt leider | Lateinamerika

Referent: Prof. Dr. Gabriel Prieto, Universidad Nacional de Trujillo

During the 13th to the 15th Centuries AD, the Chimu civilization of the present day Peruvian North Coast sacrificed hundreds of children and young camelids. The most compelling evidence is coming from the Huanchaco coastline, located a few miles from Chan Chan, the capital city of the Chimu. This presentation is focused in describing sacrificial contexts at three archaeological sites where hundreds of children were killed to appease the Chimu gods and goddesses.

Bitte beachten Sie: Pandemiebedingt muss der Vortrag leider entfallen. Stattdessen wird der Vortrag "Strukturwandel und wachsende Ungleichheiten im US-amerikanischen Rust-Belt" von Prof. Dr. Ulrike Gerhard (Universität Heidelberg) digital nachgeholt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Pädagogische Fortbildung - digital | Sonderausstellung Afrika


Zweitägige Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Kindergärten und Kindertagesstätten und Lehrer*innen an Grundschulen, sowie sich in Ausbildung und Studium befindende Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen

Mit Julia Schneider und Verena Staack (beide Deutsches Literaturarchiv Marbach), Larry King Bamidele (Bücherpädagogik Stuttgart) und Rosalie Möller (Linden-Museum Stuttgart)


Die hervorgerufenen Vorstellungswelten des "Fremden" in der Kinderliteratur bieten eine Vielzahl Impulse, sich kritisch mit Bildern und Wörtern, in denen bis heute wirkmächtige koloniale Anschauungen zum Ausdruck kommen, auseinander zu setzen. Wie kann ein sensibler Umgang mit den Einflüssen der Kolonialgeschichte im gegenwärtigen und alltäglichen Lese- und Bilderbuchkanon von Kindergruppen (4 bis 10 Jahre) gelingen? Am Beispiel von Michael Endes Kinderbuchklassiker Jim Knopf überlegen wir, welche kritische Brille notwendig ist und welche Erfahrungen dabei helfen können. Im ersten Teil des Workshops werden Kinderbuchillustrationen sowie weiteres Bildmaterial, das sich in den Sammlungen des Linden-Museums befindet, im Mittelpunkt stehen. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir ausgewählte Textstellen gemeinsam diskutieren und – auch anhand von Kinderbriefen an Michael Ende aus den Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs – Gedanken zur (kindlichen) Leserezeption anstellen.

Im Rahmen der Fortbildung finden zudem virtuelle Führungen durch zwei Ausstellungsprojekte statt: Ausstellungskurator Markus Himmelsbach führt durch die Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus", Dr. Stefanie Hundehege führt durch die Open-Space-Ausstellung "Narrating Africa" (bis 21.9.2021 im Literaturmuseum der Moderne).

Die Fortbildung ist zweitägig, beide Termine bauen aufeinander auf:
Mo. 8. März, 15.30 bis 18 Uhr
Mo. 15. März, 15.30 bis 18 Uhr

Pandemiebedingt findet die Fortbildung über Zoom statt. Einen Link erhalten Sie nach Anmeldung.

Keine Gebühr
Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name, Ort, Schulart) bis 3.3.:
Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

 

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Vortrag - digital | Süd-/Südostasien



Referent: Georg Winterberger, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich


Saw Phar Dae ist weder berühmt noch hat er Heldentaten vollbracht. Er war ein Schulverweigerer, ein Edelsteinschmuggler und ist ganz zufällig zur Untergrundbewegung gestoßen. Er floh nach Thailand und kehrte wieder nach Myanmar zurück. Etwas blieb immer: die Liebe zur Natur! Mich interessierte dieser Saw Phar Dae, und ich machte mich auf die Suche nach ihm in den dichtesten Dschungel des staatenlosen Gebietes der Karen.

Der Vortrag findet pandemiebedingt - anders als ursprünglich angekündigt - digital statt.

Anmeldung bis 10.3., 13 Uhr:
anmeldung@remove-this.gev-foerderverein.de

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende in Höhe der üblichen Eintrittsgebühr von EUR 6,- bzw. ermäßigt EUR 4,-. Wir freuen uns auf Ihre Überweisung auf unser Konto:

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.
Konto: IBAN DE46 6005 0101 0002 0463 16

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Kuratorenführung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung

Mit Markus Himmelsbach


EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Familienführung ab 6 | Afrika



Mit Sonja Schauer


Die Objekte, die man in der Ausstellung "Wo ist Afrika?" sehen kann, haben eine lange Reise hinter sich. Dass sie in Stuttgart zu sehen sind, hat mit Neugier und auch Habgier zu tun. Die Dinge selbst erzählen von kleinen Tricks und großen Reichen.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Gespräch | Sonderausstellung


Über die Zukunft des Linden-Museums

Gespräch mit Prof. Dr. Inés de Castro


Politik und Medien sprechen zunehmend von einem Neubau des Linden-Museums. Warum ist dies unbedingt erforderlich und wie soll das neue Museum aussehen? Wofür steht das Museum und welche Rolle könnte es in der Stadtgesellschaft spielen? Welche Erwartungen haben Sie als künftige Besucher*innen?

Direktorin Prof. Dr. Inés de Castro präsentiert erste Überlegungen zum Neubau und diskutiert mit Ihnen in kleiner Runde über Herausforderungen, Möglichkeiten und Wünsche. Diskutieren und gestalten Sie mit!

Keine Gebühr
Anmeldung bis 11.3: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

 

Pädagogische Fortbildung - digital | Sonderausstellung Afrika

Mit Julia Schneider und Verena Staack (beide Deutsches Literaturarchiv Marbach), Larry King Bamidele (Bücherpädagogik Stuttgart) und Rosalie Möller (Linden-Museum Stuttgart)

Die hervorgerufenen Vorstellungswelten des "Fremden" in der Kinderliteratur bieten eine Vielzahl Impulse, sich kritisch mit Bildern und Wörtern, in denen bis heute wirkmächtige koloniale Anschauungen zum Ausdruck kommen, auseinander zu setzen. Wie kann ein sensibler Umgang mit den Einflüssen der Kolonialgeschichte im gegenwärtigen und alltäglichen Lese- und Bilderbuchkanon von Kindergruppen (4 bis 10 Jahre) gelingen? Am Beispiel von Michael Endes Kinderbuchklassiker Jim Knopf überlegen wir, welche kritische Brille notwendig ist und welche Erfahrungen dabei helfen können. Im ersten Teil des Workshops werden Kinderbuchillustrationen sowie weiteres Bildmaterial, das sich in den Sammlungen des Linden-Museums befindet, im Mittelpunkt stehen. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir ausgewählte Textstellen gemeinsam diskutieren und – auch anhand von Kinderbriefen an Michael Ende aus den Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs – Gedanken zur (kindlichen) Leserezeption anstellen.

Im Rahmen der Fortbildung finden zudem virtuelle Führungen durch zwei Ausstellungsprojekte statt: Ausstellungskurator Markus Himmelsbach führt durch die Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus", Dr. Stefanie Hundehege führt durch die Open-Space-Ausstellung "Narrating Africa" (bis 21.9.2021 im Literaturmuseum der Moderne).

Die Fortbildung ist zweitägig, beide Termine bauen aufeinander auf:
Mo. 8. März, 15.30 bis 18 Uhr
Mo. 15. März, 15.30 bis 18 Uhr

Pandemiebedingt findet die Fortbildung über Zoom statt. Einen Link erhalten Sie nach Anmeldung.

Keine Gebühr
Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name, Ort, Schulart) bis 3.3.:
Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

Führung - digital | Sonderausstellung



Mit Markus Himmelsbach (Kurator) und Rosalie Möller (Museumsvermittlung)


In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

Die Führung findet digital über Zoom statt.
Ein Link folgt nach Anmeldung.

Keine Gebühr

Anmeldung:
Mike Schattschneider (Museumsvermittlung)
Tel. 0711.2022-555, schattschneider@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von:

Werkstattgespräch - digital | Sonderausstellung

      
Foto: Marina Ackar


Mit Dr. Mahret Ifeoma Kupka und Dr. Nina Reuther

Moderation: Anna Lampert, Forum der Kulturen Stuttgart


Während sich Pop und Mode an kulturellen Ausdrucksformen von People of Color und indigenen Gruppen oft ungefragt und unreflektiert bedienen und damit Geld verdienen, kommt vom Glamour und Prestige bei den Urheber*innen meist nichts an. Auch wir als Konsument*innen müssen uns fragen: Weiß ich eigentlich, was ich anziehe und kann ich mir alles aneignen, was ich möchte? Wir diskutieren über weiße Dominanzkultur, "indigenous copyright" und die Frage: Was geht – und was geht nicht?

Dr. Mahret Ifeoma Kupka schreibt, spricht, lehrt und macht Ausstellungen zu den Themen Mode, Körper und Performatives. Sie studierte Volkswirtschaftslehre in Heidelberg sowie Kunstwissenschaft/Medientheorie, Philosophie und Ausstellungsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, wo sie 2015 mit einer Dissertation zum Thema "Modeblogs und der Mythos der Revolutionierung der Mode” promovierte. Seit 2013 ist sie Kuratorin am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, wo sie Ausstellungen über zeitgenössische Moden und Stilphänomene realisiert. Sie ist aktiv auf Twitter und Instagram.

Dr. Nina Reuther ist als unabhängige Wissenschaftlerin in den Bereichen Kulturwissenschaften sowie der Musik- und Rechtsethnologie tätig und beschäftigt sich seit den 1980er Jahren eingehend mit indigenen Kulturen und Denkweisen. Ihre Forschungen konzentrieren sich u. a. auf indigene Zugangsrechtssytemstrukturen zu materiellen und immateriellen Kulturgütern und deren Unterschiede zu europäisch-stämmigen Systemen. Seit 30 Jahren verbringt sie regelmäßig Zeit bei und mit der Secwepemc Nation in Britisch Kolumbien/Kanada und fungiert in Europa regelmäßig als Dolmetscherin für indigene Delegierte und Künstler*innen. Zudem ist sie freischaffend als Kulturvermittlerin für verschiedene Organisationen tätig, u. a. das North America Native Museum (NONAM) in Zürich.

Die Veranstaltung findet pandemiebedingt - anders als ursprünglich angekündigt - digital statt.
Sie wird über unseren Youtube-Kanal live gestreamt: www.youtube.com/LiMuStuttgart

Keine Gebühr


Im Rahmen von:

 

Werkstattgespräch - digital | LindenLAB 5 Sonderausstellung


Über den Umgang mit Bildern

Diskussionsrunde mit:
Nadia J. Kabalan
, Kunsthistorikerin, Galeristin, Kunstpädagogin und Kulturwissenschaftlerin
Ricarda Roggan, Künstlerin, Fotografin, Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Alexander Schwanebeck, Historiker, Kurator

Moderation: Harald Völkl, Linden-Museum Stuttgart

Bilder sind mächtig und allgegenwärtig. Fernsehbilder, Werbung oder Instagram-Posts beeinflussen unsere Wahrnehmung und Denkmuster. Über das Smartphone sind wir gleichzeitig selbst fast täglich Produzent*innen von Bildern. Nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, verbreiten Bilder oft vom Kolonialismus geprägte Stereotypen und bilden Machtverhältnisse ab. Wie können wir unseren Blick schärfen, kolonial geprägte Sichtweisen überwinden, rassistische Bilder dekonstruieren und neue Perspektiven schaffen?

Livestream über Youtube: www.youtube.com/LiMuStuttgart

Keine Gebühr

Die Veranstaltung findet begleitend zur Sonderausstellung "Schwieriges Erbe" sowie im Kontext des LindenLAB 5 "in Beziehungen" statt, das im Rahmen der Initiative für Ethnologische Sammlungen der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.  

       

Im Rahmen von:

Meditation | Süd-/Südostasien


 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung
Anmeldung bis 18.3.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie:Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Workshop - digital | Sonderausstellung



Mit Markus Himmelsbach (Kurator) und Rosalie Möller (Museumsvermittlung)


In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt. Sie bietet Schüler*innen Raum ihre Gedanken, Fragen oder andere Beiträge auch für andere Museumsbesucher*innen sichtbar zu machen.

Die Führung mit anschließendem Workshop und Diskussionsmöglichkeiten findet digital über Zoom statt.
Der Link folgt nach Anmeldung.

Keine Gebühr

Anmeldung bis 17.3.:
Mike Schattschneider (Museumsvermittlung)
schattschneider@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von:

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Workshop - digital | Sonderausstellung



Mit Markus Himmelsbach (Kurator) und Rosalie Möller (Museumsvermittlung)


In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt. Sie bietet Schüler*innen Raum ihre Gedanken, Fragen oder andere Beiträge auch für andere Museumsbesucher*innen sichtbar zu machen.

Die Führung mit anschließendem Workshop und Diskussionsmöglichkeiten findet digital über Zoom statt.
Der Link folgt nach Anmeldung.

Keine Gebühr

Anmeldung bis 17.3.:
Mike Schattschneider (Museumsvermittlung)
schattschneider@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von:



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Vortrag | Sonderausstellung Ozeanien



Referent: Dr. Heiko Wegmann

1926 übernahm eine Einheit der württembergischen Landespolizei die „Traditionswahrung“ der Polizei der ehemaligen deutschen Südseekolonien. Sie war fortan Teil der regionalen Kolonialbewegung. Eng damit verbunden ist die Geschichte der Südsee-Gedenktafel, die der Bewegung lange als „Pilgerort“ diente. Sie hing erst an der Moltkekaserne, ab 1967 an einem Bundeswehr-Gebäude und befindet sich seit 2019 in Ludwigsburg.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 24.3., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Werkstattgespräch für blinde und sehbehinderte Jugendliche und Erwachsene | Sonderausstellung



Die Erforschung der Herkunft der Sammlungen, des Netzwerks von Karl Graf von Linden und der Verwobenheit des Museums mit der Geschichte Württembergs in der Kolonialzeit werden durch die Art der Werkstattausstellung aufgezeigt. Im Rahmen des Rundgangs mit anschaulichen Beschreibungen historischer Dokumente und ausgewählter Objekte kommen Sie ins Gespräch über die Idee der Sammeltätigkeit, Folgen ungleicher Machtverhältnisse und die Fortschreibungen kolonialer Spuren in der Gesellschaft.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung bis 25.3.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Familienführung ab 6 | Süd-/Südostasien



Mit Dr. Birgit Wüller


Ein riesiger Buddha, der mit seiner rechten Hand zu uns spricht? Ein Gott mit einem Elefantengesicht? Ein meisterhafter Tänzer mit vielen Armen? Sie alle haben viel zu erzählen von der Glaubenswelt der Menschen in Süd- und Südostasien und laden uns ein, sie näher kennenzulernen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine fantastische Reise, begegnen einem Mönch und kommen vorbei an einem goldenen Thron.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Intervention | Sonderausstellung Afrika



Intervention von theater.prekariat in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“


Die Intervention setzt sich mit der Enteignung und Verlegung der Duala in Duala/Kamerun in den Jahren 1912/13 unter der deutschen Kolonialherrschaft auseinander. Die Performance basiert auf Protokollen des deutschen Reichstags in Berlin – Aktenstück Nr. 1576 – aus den Jahren 1912/13 sowie auf Petitionen der Duala gegen das gewaltsame und rassistische Vorgehen der deutschen Kolonisatoren.

Die Intervention erstreckt sich über drei Stationen im Museum. Die Performer*innen nehmen die Positionen von Regierungsbeamten, Kolonialverwaltungsbeamten und der einheimischen Bevölkerung (Duala) ein. In einer Lecture Performance werden die unterschiedlichen Positionen bezüglich der Enteignung der Duala und der „Aneignung“ ihres Grund und Bodens durch die deutsche Kolonialmacht verhandelt.

Zitat aus der Lecture Performance:

„Das Recht der Enteignung ist für die afrikanischen Schutzgebiete wie folgt geregelt: Die Enteignung ist zulässig, "aus Gründen des öffentlichen Wohles" für Unternehmen, deren Ausführung die Ausübung des Enteignungsrechts erfordert. Unternehmer können das betreffende Schutzgebiet, aber auch Einzelpersonen oder Gesellschaften sein, denen das Enteignungsrecht verliehen wird. Gegenstand der Enteignung sind das Eigentum und alle sonstigen Rechte an Grundstücken, das Bergwerkseigentum und das Recht der Besitzergreifung an herrenlosem Land.“

Performance: Magda Agudelo, Pia Becker, Ayman Ali Dib, Sonja Eberhardt, Kerstin Jung, Marie Launay, Doris Lindner, Kerstin Steglich, Michael Wörner, Mohamad Younes

Konzept/Regie: Adelheid Schulz 

Das 2015 von der Regisseurin Adelheid Schulz gegründete Label theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen zu den Koordinaten Stadt - Raum - Mensch. Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das internationale Ensemble setzt sich aus professionellen Künstler*innen und Expert*innen des Alltags zusammen. Seit 2016 ist theater.prekariat ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Dauer der Intervention: jeweils ca. 40 Minuten

Eintritt: EUR 5,- inkl. Eintritt in die Ausstellung "Wo ist Afrika?"
Anmeldung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich