Veranstaltungsprogramm

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Vortrag | Sonderausstellung


Referentin: Johanna Strunge, Universität Göttingen

Warum befinden sich unscheinbare Produkte wie Lebensmittel und Rohstoffe in Museen? Wieso gab es in Kolonialmuseen Räume voller tropischer Hölzer und wer besuchte ein Zuckermuseum? Über Gewerbeausstellungen und (Geschäfts-)Reisende landeten die Waren aus der Ferne im Museum. Der Vortrag folgt den Waren ins Museum, beleuchtet ihre Präsentation und fragt, was das mit Kolonialgeschichte zu tun hat.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 2.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Workshop ab 15 | Sonderausstellung



Ein Workshop von fernsicht im iz3w (informationszentrum 3. welt) Freiburg für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene


Das deutsche Kolonialreich ist inzwischen über 100 Jahre vergangen – doch sind die Folgen des Kolonialismus überall zu finden. Im Workshop begeben wir uns auf Spurensuche und überprüfen Alltagssprache, Bilder und Ideen auf koloniale Kontinuitäten. Welche rassistischen Strukturen, die unser Denken und Handeln bis heute prägen, wurden durch Kolonialismus erschaffen?

Statt die Geschichte nur aus Sicht der Kolonisator*innen zu präsentieren, legen wir unseren Fokus auf die Stimmen der Kolonisierten. Wie haben sie sich damals zur Wehr gesetzt? Und wie sehen ihre Nachfahren heute den Umgang Deutschlands mit seiner kolonialen Vergangenheit?

Gebühr: EUR 5,-
Anmeldung erwünscht: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de





 

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Dokumentarfilm | Sonderausstellung

 

Regie: Jean-Marie Teno
Deutschland/Frankreich/Kamerun 2004, mehrsprachig mit dt. Untertiteln, 76 Min., FSK 16

Die Geschichte der ‘Rheinischen Missionsgesellschaft’ und ihr widersprüchliches Engagement erkundet der Kameruner Filmemacher Jean-Marie Teno auf seiner Reise durch die ehemaligen deutschen Kolonien. Auf den Spuren der Missionare reist Teno von Wuppertal über Südafrika, Namibia, Kamerun und Togo wieder zurück nach Wuppertal. 1828 mit der hehren Absicht gegründet, die christliche Botschaft zu verbreiten, war die Rheinische Missionsgesellschaft schon nach kurzer Zeit aktiv in die koloniale Unterwerfung Afrikas verstrickt: In ihren Augen waren der Missionsgedanke und die Kolonialpolitik eng miteinander verbunden. ‘Die Flinte und die Bibel müssen hier miteinander wirken.’ Tenos Film rekonstruiert die Wechselwirkungen zwischen christlichem ‘Ethos’, kaufmännisch-kolonialen Interessen und den traumatischen Erlebnissen der Missionierten, thematisiert aber auch die aktuelle Position der afrikanischen Kirchen und deren politisches Engagement.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Vortrag |



Die weitreichenden Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Flüsse weltweit


Referentin: Prof. Christiane Zarfl, Universität Tübingen

Flüsse sind einzigartige Ökosysteme, die Landschaften miteinander "verknüpfen" und Lebensraum für eine besondere Vielfalt aquatischer Lebewesen bieten. Gleichzeitig werden diese Ökosysteme auch vom Menschen genutzt und, bewusst oder unbewusst, verändert, sei es zur Wassernutzung für Trinkwasser, Bewässerung oder Kühlung, zur Erzeugung erneuerbarer Elektrizität, als Nahrungsquelle, Transportweg oder zur Erholung. Doch welche Konsequenzen haben diese Veränderungen für den Fluss? Und wie ließe sich eine Nutzung "nachhaltiger" gestalten? Der Vortrag berücksichtigt Studien von einzelnen Flüssen, aber auch weltweite Analysen, und soll zur weiteren Diskussion anregen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 9.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Vortrag | Orient

Sibirien und das Linden-Museum eine kritische Würdigung

Referentin: Dr. Annette Krämer, Linden-Museum Stuttgart

Die Sibirien-Sammlungen des Linden-Museums sind nicht in den Dauerausstellungen vertreten. Doch durch internationale Kooperationen und die Ausstellung „Schamanen Sibiriens: Magier, Mittler, Heiler“ (2008/09) fanden sie in den letzten Jahren verstärkt Beachtung. Mehrere hundert Objekte aus Jakutien bilden den Kern der Sammlungen, ergänzt durch einen kleinen Fotobestand. Der Vortrag beleuchtet den historischen Hintergrund nicht nur von Graf von Lindens Interesse an Sibirien, problematisiert Erwerbskontexte und fragt nach der Bedeutung der Sammlungen aus heutiger Sicht.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 16.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Gespräch | Sonderausstellung



Über die Zukunft des Linden-Museums

Gespräch mit Prof. Dr. Inés de Castro


Politik und Medien sprechen zunehmend von einem Neubau des Linden-Museums. Warum ist dies unbedingt erforderlich und wie soll das neue Museum aussehen? Wofür steht das Museum und welche Rolle könnte es in der Stadtgesellschaft spielen? Welche Erwartungen haben Sie als künftige Besucher*innen?

Direktorin Prof. Dr. Inés de Castro präsentiert erste Überlegungen zum Neubau und diskutiert mit Ihnen in kleiner Runde über Herausforderungen, Möglichkeiten und Wünsche. Diskutieren und gestalten Sie mit!

Keine Gebühr
Anmeldung bis 23.2.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Workshop ab 14 | Sonderausstellung



Fünftägiger Workshop mit Alexander Bischoff, Markus Himmelsbach und Rosalie Möller


Wer schreibt Geschichte und wie können wir diese filmisch aufbereiten? Wir sichten historische Dokumente, be- und hinterfragen Bilder und diskutieren über Gier, Sammelwut und Macht. Welche Folgen hatten Ereignisse, die vor hundert Jahren in Stuttgart und in den deutschen Kolonien stattfanden? Ihr lernt Trickfilm-Techniken zur Gestaltung von Filmcollagen, zu Animationen von gezeichneten Motiven, verfremdeten Fotografien oder Texten kennen. Vielleicht entstehen dadurch neue Perspektiven, werden Leerstellen sichtbar oder koloniale Spuren hörbar. Werdet mit euren Filmclips, Fragen und Anmerkungen Teil der Ausstellung.

Workshopzeiten:
Mo. 28.2. – Fr. 4.3., jeweils 13 – 17 Uhr

Keine Gebühr
Anmeldung bis 22.2.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit dem Werkstatthaus Stuttgart

Gefördert von der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.