Veranstaltungsprogramm

Workshop |



Workshop mit Mimesis Heidi Dahlsveen

Basierend auf den Erzähltechniken, die die Skalden in der nordischen Mythologie benutzten


In diesem Workshop werden die Teilnehmer*innen die von den nordischen Skalden (Barden) verwendeten Erzähltechniken praktisch erkunden. Der Workshop besteht aus Übungen und ist am besten für erfahrene Geschichtenerzähler*innen geeignet. Die Teilnehmer*innen arbeiten mit ihrem eigenen Material. Es kann jede Art von Geschichte sein, die die Erzähler*innen selbst bevorzugen.

Mimesis Heidi Dahlsveen arbeitet seit 1996 als Geschichtenerzählerin in Norwegen und international. Sie hat an einer Reihe von internationalen Festivals und an zwei EU-Projekten teilgenommen, die sich mit dem mündlichen Erzählen von Geschichten beschäftigen.

Sie ist außerordentliche Professorin für mündliches Geschichtenerzählen an der Oslomet - Metropolitan University in Oslo und veröffentlichte 2008 das Buch "Introduction to oral storytelling" im Universitetsforlaget. Im Jahr 2019 erschien ihr zweites Buch zum selben Thema. Sie hat mehrere akademische Artikel zum mündlichen Geschichtenerzählen verfasst, in denen sie künstlerische Forschung als Beitrag zum Verständnis des mündlichen Geschichtenerzählens und der Narrative nutzt. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, dass die traditionellen Erzählungen Licht auf zeitgenössische Themen werfen. Derzeit nimmt sie an ihrem dritten EU-Projekt teil: "Gemeinsame Zukunft, gemeinsame Basis" - ein Projekt, das untersucht, wie Erzählungen zur Stigmatisierung und Polarisierung eingesetzt werden und wie Erzählungen in Konflikten verwendet werden können. Sie ist Mitglied der Forschungsgruppe "Kunst in der Gesellschaft".

Der Workshop ist in englischer Sprache

Sie benötigen: Bequeme Kleidung, eine Decke und warme Socken
Workshop-Zeiten: 11 bis 13 Uhr / 14 bis 16 Uhr
Gebühr: EUR 60,-/40,-
Anmeldung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Tipp: Am Abend findet um 19 Uhr die Erzählperformance "Nordic Folk Tale"mit Mimesis Heidi Dahlsveen statt.

Im Rahmen der "Schule des mündlichen Erzählens" in Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

        

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Skaldic Tools

Workshop with Mimesis Heidi Dahlsveen
Based on tools the skalds used in Norse mythology


In this workshop, the participants will practically explore the tools used by the Nordic skalds (bards). The workshop consists of exercises and is best suited for experienced storytellers. The participants work with their own material, and it can be any kind of story the storytellers themselves prefer.

Mimesis Heidi Dahlsveen has worked as a storyteller since 1996 both at national and abroad. She has participated in a number of international festivals and in two EU projects that deal with oral storytelling. She has sold performances to the cultural rugsack and toured internationally.

She is the associate professor in oral storytelling at Oslomet – metropolitan university in Oslo, Norway and in 2008 she published the book "Introduction to oral storytelling", Universitetsforlaget. In 2019 she came with her second book on the same topic. She has written several academic articles on oral storytelling, where she uses artistic research as an input to understand oral storytelling and narratives. Her focus is on letting the traditional narratives shed light on contemporary themes. She is currently participating in her third EU project: "Common future, common ground" - a project that looks at how narratives are used to stigmatize and polarize and how narrative can be used in conflicts. She is a member of the research group "Art in society".

The workshop is in English.

You will need: Comfortable clothes, a blanket and warm socks
Workshop times: 11 am to 1 pm / 2 pm to 4 pm
Fee: EUR 60,-/40,-
Registration: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Tip: In the evening, the storytelling performance "Nordic Folk Tale" with Mimesis Heidi Dahlsveen will take place at 7 pm.

Erzählperformance |



Erzählperformance mit Mimesis Heidi Dahlsveen

In dieser forschungsbasierten Erzählperformance erzählt Mimesis Heidi Dahlsveen ein nordisches Volksmärchen, in dem es um Missbrauch und darum geht, die Person zu sein, die man eigentlich sein sollte. Das Volksmärchen wechselt sich mit persönlichen Geschichten und nordischen Mythen über die Suche nach einer Identität oder vielleicht mehreren Identitäten ab.

Mimesis Heidi Dahlsveen arbeitet seit 1996 als Geschichtenerzählerin in Norwegen und international. Sie hat an einer Reihe von internationalen Festivals und an zwei EU-Projekten teilgenommen, die sich mit dem mündlichen Erzählen von Geschichten beschäftigen.

Sie ist außerordentliche Professorin für mündliches Geschichtenerzählen an der Oslomet - Metropolitan University in Oslo und veröffentlichte 2008 das Buch "Introduction to oral storytelling" im Universitetsforlaget. Im Jahr 2019 erschien ihr zweites Buch zum selben Thema. Sie hat mehrere akademische Artikel zum mündlichen Geschichtenerzählen verfasst, in denen sie künstlerische Forschung als Beitrag zum Verständnis des mündlichen Geschichtenerzählens und der Narrative nutzt. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, dass die traditionellen Erzählungen Licht auf zeitgenössische Themen werfen. Derzeit nimmt sie an ihrem dritten EU-Projekt teil: "Gemeinsame Zukunft, gemeinsame Basis" - ein Projekt, das untersucht, wie Erzählungen zur Stigmatisierung und Polarisierung eingesetzt werden und wie Erzählungen in Konflikten verwendet werden können. Sie ist Mitglied der Forschungsgruppe "Kunst in der Gesellschaft".

Mimesis Heidi Dahlsveen erzählt in englischer Sprache.

Gebühr: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Tipp: Zuvor gibt Mimesis Heidi Dahlsveen von 11 bis 16 Uhr einen Workshop zum Thema "Skaldic Tools".

Im Rahmen der "Schule des mündlichen Erzählens" in Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

        

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Nordic Folk Tale
Storytelling Performance with Mimesis Heidi Dahlsveen

In this research-based storytelling performance, Mimesis Heidi Dahlsveen is telling a Nordic folk tale that deals with abuse and being who you really should be. The folk tale alternates with personal stories and Norse myths about searching for an identity or maybe several identities.

Mimesis Heidi Dahlsveen has worked as a storyteller since 1996 both at national and abroad. She has participated in a number of international festivals and in two EU projects that deal with oral storytelling. She has sold performances to the cultural rugsack and toured internationally.

She is the associate professor in oral storytelling at Oslomet – metropolitan university in Oslo, Norway and in 2008 she published the book "Introduction to oral storytelling", Universitetsforlaget. In 2019 she came with her second book on the same topic. She has written several academic articles on oral storytelling, where she uses artistic research as an input to understand oral storytelling and narratives. Her focus is on letting the traditional narratives shed light on contemporary themes. She is currently participating in her third EU project: "Common future, common ground" - a project that looks at how narratives are used to stigmatize and polarize and how narrative can be used in conflicts. She is a member of the research group "Art in society".

The performance is in English.

Admission: EUR 10,-/8,-
Reservation: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de
 

Vortrag |


Adolph Tidemand: Haugianerne, 1848,
Nasjonalmuseet, Oslo



Charakteristika, Überlieferungstradition und Wiederentdeckung

Referentin: Dr. Katrin Knopp, Stuttgart


Die nordische Mythologie ist geprägt von einer engen Verbundenheit mit der Natur und den Jahreszeiten. Trotz der Christianisierung haben sich Bräuche, Vorstellungen und heidnische Traditionen über das Mittelalter hinweg bis ins 19. Jahrhundert tradiert. Im Zuge der Modernisierung beginnen Märchensammler*innen, Künstler*innen und Forscher*innen den reichen Schatz der Erzählungen fest zu halten und neu zu interpretieren. Neben einer Charakterisierung nordischer Mythologie und Erzähltradition begeben wir uns auf die spannende Reise der Wiederentdeckung und folgen den Spuren der Märchenforscher*innen.

Eintritt: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444,  anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

        

Familienführung ab 6 | Ozeanien



Mit Dr. Ricarda Daberkow

In Aotearoa Neuseeland widmet man den Vorfahr*innen besonders schön geschnitzte Häuser, deren Schnitzwerke Mythen und Legenden erzählen. Dabei sieht man in den Dachbalken das Rückgrat des Ahnen, die davon abgehenden Sparren sind seine Rippen, die vorderen Giebelbretter seine Arme. Ein solches Haus wartet auf uns in der neuen Ozeanien-Ausstellung.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschließlich 18 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Führungen | Sonderausstellung



Anlässlich der Eröffnung unserer Ausstellung "Von Liebe und Krieg: Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt" laden wir an diesem Tag besonders Menschen mit tamilischen Wurzeln und ihre Freund*innen ein, die Kurator*innen zu treffen und mit ihnen gemeinsam die Ausstellung zu entdecken. Nach Grußworten und einer inhaltlichen Einführung werden Führungen in tamilischer, englischer und deutscher Sprache angeboten.

10 Uhr
Begrüßung und Einführung in die Ausstellung

(tamilisch / deutsch)

11.30 bis 13 Uhr
Kuratorenführung mit Dr. Georg Noack und Dr. M. D. Muthukumaraswamy

(tamilisch / englisch)

14 bis 15.30 Uhr
Kuratorenführung mit Dr. Georg Noack und einer Vertreterin der tamilischen Community

(tamilisch / deutsch)

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Die Ausstellung versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

Eintritt: EUR 14,-/12,-/Familien: EUR 28,- inkl. Ausstellung

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Of Love and War
Tamil (Hi-)Stories from India and the World


On the occasion of the opening of our exhibition "Of Love and War: Tamil (Hi-)Stories from India and the World" we invite people with Tamil roots and their friends to meet the curators and discover the exhibition together with them. After greetings and an introduction to the content, guided tours will be offered in Tamil, English and German.

10 am
Welcome and introduction to the exhibition

(Tamil / German)

11:30 am to 1 pm
Curator's tour with Dr. Georg Noack and Dr. M. D. Muthukumaraswamy

(Tamil / English)

2 to 3:30 pm
Curator's tour with Dr. Georg Noack and a representative of the Tamil community

(Tamil / German)

The special exhibition of the state of Baden-Württemberg shows the history and present of Tamil culture. Over 80 million people in India, Sri Lanka and other parts of the world identify themselves as Tamil*s: They share the same language, Tamil, which originated in southern India. "Of Love and War" seeks to bring their history and stories to life in a variety of ways, with different people sharing their narratives about Tamil cultures and identities.

Admission: EUR 14,-/12,- incl. admission to the exhibition
Without registration

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Vorführung | Ostasien

 

Mit Yaeko Heinisch, Omotesenke-Teeschule

Omotesenke ist eine der führenden Schulen für die japanische Teezeremonie „Chanoyu“, was übersetzt „Der Weg des Tees“ bedeutet. Sie führt „Wabicha“, eine Form der Zeremonie, weiter, bei der Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit im Vordergrund stehen. Vor über 400 Jahren wurde diese Zeremonie durch den Tee-Meister Sen no Rikyu zur Perfektion gebracht. Yaeko Heinisch, Lehrerin der Omotesenke-Teeschule Stuttgart, vermittelt den Besucher*innen einen ersten Einblick in die Zeremonie: Durch die Zubereitung einer Schale Tee aus pulverisiertem Grüntee lernt man nicht nur die traditionelle japanische Gastfreundlichkeit kennen, sondern nähert sich auch einem Kern der japanischen Kultur.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen
Anmeldung bis 6.10.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Führung | Ostasien



Mit Ursula Hüge

Alles soll mit einer kleinen Blume begonnen haben, die der Buddha, anstatt zu lehren, schweigend in der Hand hielt. Was wurde aus dieser speziellen Überlieferung, und wie beeinflusste sie später Teile der Kunst und Kultur Ostasiens?

Gebühr: EUR 4,- zzgl. Dauerausstellungseintritt (bis einschließlich 18 Jahre frei)
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich.

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Arabisches Filmfestival | Orient


© Alia Films


Das Arabische Filmfestival Tübingen - Stuttgart ist das älteste und wichtigste Festival für den neuen arabischen Film im deutschsprachigen Raum. Ein thematischer Fokus liegt diesmal auf Algerien, anlässlich des 60. Jahrestags seiner Unabhängigkeit von 132-jähriger französischer Kolonialherrschaft (1830 - 1962). Drei Filme werden an diesem Sonntag gezeigt.

15 Uhr
Timgad
Spielfilm für Familien von Fabrice Benchaoche

Algerien, Frankreich, Belgien 2016, 96 Min., Originalfassung (Arabisch, Französisch) mit dt. Untertiteln, FSK 6, empfohlen ab 10

Wie durch ein Wunder werden in dem kleinen algerischen Ort Timgad, der durch seine antiken römischen Ruinenfelder bekannt ist, am 4. Dezember 1996 zwölf Kinder geboren, elf Jungen, die „Söhne eines Tages“, und ein Mädchen. Kurz darauf wird der Ort von fanatisierten Djihadisten überfallen, wobei die Väter der Jungen fast alle ums Leben kommen. Zehn Jahre später gründet der fußballbegeisterte Dorfschullehrer Mokhtar mit den elf Jungen seiner Klasse den Fußballclub Juventus Timgad. Er hat sich vorgenommen, mit seinem Team an der Fußballmeisterschaft in Marseille teilzunehmen und den Kindern auf diese Weise eine bessere Zukunft in einem neuen Algerien zu ermöglichen. Ohne anständige Schuhe und einen fähigen Coach haben die Jungen leider bisher fast jedes Fußballspiel verloren. Insbesondere ihr Gegner Batna hat sich dabei zu einem echten Rivalen herauskristallisiert. Doch dann kommt eines Tages Jamel, ein französisch-algerischer Achäologe aus Marseille, ins Dorf Timgad. Und der Neuankömmling versteht etwas von Fußball.

Eintritt frei!



© VraiVrai Films
 

17 Uhr
No More Stories! - Ne nous racontez plus d'histoires
   
Dokumentarfilm von Carole Filiu-Mouhali und Ferhat Mouhali
Algerien, Frankreich 2020, 89 Min., Originalfassung (Tamazight, Französisch, Arabisch) mit engl. UT

Sie ist Französin, er ist Algerier. Ihre gesamte Kindheit war vom Algerienkrieg geprägt. Jeder hatte das Recht auf seine Version der Geschichte: Für die Journalistin Carole Filiu-Mouhali, Tochter eines Pied-noir, ist es die traumatische Erinnerung einer erzwungenen Ausreise, für den Regisseur und Menschenrechtsaktivisten Ferhat Mouhali die mythische Darstellung einer glorreichen Unabhängigkeit. Weit entfernt von der offiziellen Geschichtsschreibung treffen sie auf Zeitzeugen, deren Worte absichtlich vergessen wurden, und die gegen den Krieg der Erinnerungen kämpfen, um einer versöhnlicheren Wahrheit Gehör zu verschaffen.

Jahrzehntelang herrschte in Algerien und Frankreich eine offizielle Amnesie. Paris weigerte sich, über den "Krieg" zu sprechen, Algier lehnte jede Darstellung ab, die nicht der offiziellen Linie der Nationalen Befreiungsfront (FLN) entsprach, die von 1962 bis 1989 die einzige Partei war und 1999 wieder an die Macht kam. Auf beiden Seiten des Mittelmeers war die Bevölkerung gezwungen, ihr Leid, ihre Erinnerungen an Vertreibung und Folter zu verdrängen. Dieser Krieg, der sieben Jahre dauerte, soll mehr als eine Million algerische Todesopfer gefordert haben. Sowohl Algeriens als auch Frankreichs neue Generationen wollen wissen und verstehen. Der Dokumentarfilm Ne nous racontez plus d'histoires trägt dazu bei, das Schweigen zu brechen, und lässt Zeitzeug*innen zu Wort kommen, deren Schilderungen von der offiziellen Geschichtsschreibung abweichen.

Unkostenbeitrag: EUR 6,-



© Agat Films / Birth Productions


19 Uhr
The Last Queen - El Akhira

Spielfilm von Adila Bendimerad und Damien Ounouri
Algerien, Frankreich, Saudi Arabien, Katar, Taiwan, 2022, 110 Min., Originalfassung (Arabisch) mit engl. UT

1516. Der Pirat Aroudj Barbarossa befreit Algier von der Tyrannei der Spanier und ergreift die Macht über das Königreich. Gerüchten zufolge hat er König Salim Toumi ermordet, obwohl er mit ihm ein Bündnis geschlossen hatte. Trotz aller Widrigkeiten wird sich eine Frau Barbarossa entgegenstellen: Königin Zaphira. Das Leben dieser Frau, die teils Geschichte, teils Legende ist, erzählt von einem kompromisslosen Kampf, von persönlichen und politischen Turbulenzen, die sie um Algiers willen ertragen hat.

Der erste Spielfilm von Adila Bendimerad, die ebenso die Hauptrolle als Königin Zaphira übernimmt, und Damien Ounouri ist ein bildgewaltiges historisches Epos über das Leben der Königin, die eine Zeit großer Veränderungen in der kosmopolitischen und sich mit der Ankunft der Spanier und der ersten Osmanen ständig verändernden Stadt Algier erlebt. The Last Queen lief jüngst auf dem Filmfestival in Venedig 2022 (Giornate degli Autori).

Unkostenbeitrag: EUR 6,-


Reservierungen: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von: Arabisches Filmfestival Tübingen - Stuttgart

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5 pm
No More Stories! - Ne nous racontez plus d'histoires
    
Documentary by Carole Filiu-Mouhali and Ferhat Mouhali
Algeria, France 2020, 89 min., original version (Tamazight, French, Arabic) with English subtitles

She is French, he is Algerian. Their entire childhood was marked by the Algerian war. Everyone had the right to their version of history: for the journalist Carole Filiu-Mouhali, daughter of a pied-noir, it is the traumatic memory of a forced departure, for the director and human rights activist Ferhat Mouhali it is the mythical account of a glorious independence. Far from the official historiography, they meet contemporary witnesses whose words have been deliberately forgotten and who fight against the war of memories to make a more conciliatory truth heard.

For decades, official amnesia prevailed in Algeria and France. Paris refused to talk about the "war", Algiers rejected any account that did not conform to the official line of the National Liberation Front (FLN), which was the only party from 1962 to 1989 and returned to power in 1999. On both sides of the Mediterranean, the population was forced to repress their suffering, their memories of displacement and torture. This war, which lasted seven years, is said to have claimed more than one million Algerian lives. Both Algeria's and France's new generations want to know and understand. The documentary film Ne nous racontez plus d'histoires contributes to breaking the silence and allows contemporary witnesses to speak whose accounts differ from the official historiography.

Admission: EUR 6.00

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7 pm
The Last Queen - El Akhira
Feature film by Adila Bendimerad and Damien Ounouri

Algeria, France, Saudi Arabia, Qatar, Taiwan, 2022, 110 min., original version (Arabic) with English subtitles

In 1516, the pirate Aroudj Barbarossa liberates Algiers from Spanish tyranny and seizes power over the kingdom. Rumour has it that he assassinated King Salim Toumi, although he had made an alliance with him. Against all odds, one woman will oppose Barbarossa: Queen Zaphira. The life of this woman, part history, part legend, tells of an uncompromising struggle, of personal and political turmoil she endured for the sake of Algiers.

The first feature film by Adila Bendimerad, who also stars as Queen Zaphira, and Damien Ounouri is a visually stunning historical epic about the life of the queen as she experiences a time of great change in the cosmopolitan and ever-changing city of Algiers with the arrival of the Spanish and the first Ottomans. The Last Queen recently screened at the Venice Film Festival 2022 (Giornate degli Autori).

Admission: EUR 6.00

Reservations: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Pädagogische Fortbildung | Sonderausstellung



Fortbildung für Lehrer*innen aller Schularten der Sekundarstufen I und II zur Sonderausstellung "Von Liebe und Krieg. Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt"

Mit Dr. Georg Noack und Nandini Thilak


Zur Vorbereitung Ihres Ausstellungsbesuchs mit Schüler*innen oder Kindergruppen bieten wir eine Einführung in die Ausstellungsthemen an. Diese umfassen Bereiche der Kunst und Poesie, der sozialen Bewegungen und religiösen Diversität sowie des Alltags und gewähren einen Einblick in die vielfältigen Aspekte tamilischer Kultur.

Keine Gebühr

Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name und Ort) sowie Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) bis 6.10.:
Andreas Volkwein
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr)
Fax: 0711.2022-590
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Arabisches Filmfestival | Orient


© Oscilloscope Laboratories
 

Dokumentarfilm von Rita Baghdadi
Libanon, USA 2022, 78 Min., Originalfassung (Arabisch, Englisch) mit engl. Untertiteln

Libanesisch, weiblich, queer – und eine Thrash-Metal-Band: Slave of Sirens betritt mit wilden Haaren und in Lederstiefeln die Bühne und schreit ihre rebellischen Lyrics in die tobende Menge. Mit ihrem kompromisslosen Sound versucht die Band aus Beirut jedes Hindernis zu zerschmettern, das jungen Frauen im Libanon im Weg steht. Lilas, Shery, Maya, Alma und Tatyana haben große Träume, doch in ihrer Heimat bieten sich ihnen nur wenige Chancen. Ein Auftritt auf einem britischen Musikfestival führt nicht zum ersehnten Durchbruch, zwischen Lilas und Shery kommt es zu allem Übel auch noch zum Zerwürfnis. Wird sich die Band wieder zusammenraufen können?

Der energiegeladene Dokumentarfilm von Rita Baghdadi, der seine Weltpremiere in Sundance 2022 feierte, porträtiert die erste weibliche Metal-Band in Nahost, zeigt die homophobe Gesellschaft, die instabile Lage, die korrupte Elite – und die Kraft der Musik.

Unkostenbeitrag: EUR 6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von: Arabisches Filmfestival Tübingen - Stuttgart

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Sirens
Documentary by Rita Baghdadi

Lebanon, USA 2022, 78 min., original version (Arabic, English) with English subtitles

Lebanese, female, queer - and a thrash metal band: Slave of Sirens enters the stage with wild hair and in leather boots and screams their rebellious lyrics into the raging crowd. With their uncompromising sound, the band from Beirut tries to smash every obstacle that stands in the way of young women in Lebanon. Lilas, Shery, Maya, Alma and Tatyana have big dreams, but few opportunities in their homeland. A performance at a British music festival does not lead to the longed-for breakthrough, and to make matters worse, Lilas and Shery fall out. Will the band be able to get back together?

The energetic documentary by Rita Baghdadi, which celebrated its world premiere at Sundance 2022, portrays the first female metal band in the Middle East, shows the homophobic society, the unstable situation, the corrupt elite - and the power of music.

Admission: EUR 6.00
Reservation: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Arabisches Filmfestival | Orient


© Magnetfilm


Dokumentarfilm von Lea Najjar
Libanon, Deutschland, Katar 2022, 90 Min., Originalfassung (Arabisch) mit dt. Untertiteln

Zweimal täglich bevölkert sich der Himmel über Beirut mit Tauben. Aus den Käfigen auf den Dächern hoch über der Stadt fliegen Vogelschwärme in die Luft. Ihr Flug folgt der Tradition des Kash hamam, eines uralten Spiels. Jeder Spieler lässt seine Tauben über seinem Viertel kreisen, in der Hoffnung, die Tauben des Nachbarn auf das eigene Dach zu locken und so den eigenen Schwarm zu vergrößern. Das Schicksal der Tauben ist es, von einem Spieler zum nächsten zu wechseln und weiterverkauft zu werden. Während die Tauben frei über der Stadt kreisen, taucht der Film in die Lebensrealitäten ihrer Besitzer*innen ein. Da ist Hasan, der sein Leben ganz den Tauben widmet, Radwan, der Barbier, ein Fischer und das Mädchen, das auch einmal Vögel fliegen lassen möchte. Sie alle leiden in einer Stadt, in der alles immer teurer wird, sich die Lebensbedingungen verschlechtern und eine korrupte politische Elite das Sagen hat. In dem freien Spiel mit den Vögeln leben für sie eine Utopie, die Ausdruck ihrer Sehnsucht nach einem friedlichen und freien Leben ist – auch auf der Erde.

Lea Najjars impressionistisches Langfilmdebüt Kash Kash hatte seine Weltpremiere beim CPH:Dox 2022 in Kopenhagen (Next Wave Preis) und ist ein lebendiges Porträt des Libanon und seines chaotischen Zustands, in dem die Dächer hoch über den Straßen der Stadt zu einem hoffnungsvollen Zufluchtsort werden.

Unkostenbeitrag: EUR 6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von: Arabisches Filmfestival Tübingen - Stuttgart

Führung | Ozeanien



Kombi-Führung im Linden-Museum Stuttgart und der Staatsgalerie Stuttgart

Mit Anette Ochsenwadel und Bettina Ulrich


Im Rahmen dieser Kombi-Führung besuchen Sie zunächst die Ausstellung "Ozeanien - Kontinent der Inseln" im Linden-Museum. Skulpturen und Masken sowie zahlreiche andere Objekte erlauben einen Einblick in die faszinierende Kultur der Inselwelt Ozeaniens, die Ihnen Bettina Ulrich anhand ausgewählter Beispiele in einer ersten Führung vorstellen wird. Den Fragen, wie die ozeanische Kunst nach Europa kam, wer sie sammelte, wie sie beschrieben und in den europäischen Kontext integriert wurde und welche Rolle sie für die Entstehung der Moderne spielte, geht Anette Ochsenwadel in einer zweiten Führung in der Staatsgalerie nach.

In Kooperation mit Kunst+LiteraTUR

Gebühr: EUR 22,- inkl. Führungen und Eintritt
Anmeldung über KUnst und LiteraTUR: Tel. 0174.9316141, anetteochsenwadel@remove-this.t-online.de

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Arabisches Filmfestival | Orient


© Magnetic North Pictures
 

Spielfilm von Jonathan Keijser
Kanada, Syrien, Türkei 2021, 96 Min., Originalfassung (Englisch, Arabisch) mit englischen und arabischen Untertiteln

Nachdem die Schokoladenfabrik seiner Familie in Syrien zerbombt wurde, versucht der junge Tareq (Ayham Abou Ammar) sich mit seiner Familie in der kanadischen Kleinstadt Antigonish, Nova Scotia, einzuleben. Seinen Traum, Arzt zu werden, hat er nicht aufgegeben. Doch sein Vater Issam (Hatem Ali) besteht darauf, dass er sich auf das Überleben konzentrieren muss. Und so schlagen Tareq und seine Familie einen anderen, aber vertrauten Weg ein: Sie bauen Issams Schokoladengeschäft wieder auf. Als das, was wie ein nostalgischer Versuch anmutet, sich an die Reste eines alten Lebens zu klammern, über Nacht zu einer Sensation wird, ist Tareq schockiert. In die Rolle des Geschäftsführers gedrängt, muss er sich zwischen den Anforderungen eines exponentiell wachsenden Unternehmens und dem Angebot entscheiden, sein Medizinstudium wieder aufzunehmen. Ein rivalisierender Chocolatier stellt ihn vor neue Herausforderungen, und der Kummer über Tareqs in Syrien zurückgelassene Schwester belastet die Familie schwer. Dennoch bleibt Tareq seinen Zielen treu und wird dabei von einem Teil der einheimischen Gemeinschaft unterstützt.

Peace by Chocolate des jungen kanadischen Regisseurs Jonathan Keijser basiert auf einer wahren Geschichte und lief weltweit, u. a. auf dem Tribeca Filmfestival und dem Cairo International Film Festival.

Unkostenbeitrag: EUR 6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von: Arabisches Filmfestival Tübingen - Stuttgart

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Peace by Chocolate
Feature film by Jonathan Keijser

Canada, Syria, Turkey 2021, 96 min., original version (English, Arabic) with English and Arabic subtitles

After his family's chocolate factory in Syria is bombed, young Tareq (Ayham Abou Ammar) tries to settle in with his family in the small Canadian town of Antigonish, Nova Scotia. He has not given up his dream of becoming a doctor. But his father Issam (Hatem Ali) insists that he must focus on survival. And so Tareq and his family take a different but familiar path: they rebuild Issam's chocolate business. When what seems like a nostalgic attempt to cling to the remnants of an old life becomes an overnight sensation, Tareq is shocked. Thrust into the role of managing director, he must choose between the demands of an exponentially growing business and the offer to resume his medical studies. A rival chocolatier presents him with new challenges, and the grief over Tareq's sister left behind in Syria weighs heavily on the family. Nevertheless, Tareq remains true to his goals and is supported by part of the local community.

Peace by Chocolate by young Canadian director Jonathan Keijser is based on a true story and screened worldwide, including at the Tribeca Film Festival and the Cairo International Film Festival.

Admission: EUR 6.00
Reservation: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Workshop (16 - 20 Jahre) | Sonderausstellung



Workshop für Jugendliche von 16 bis 20 Jahren mit Yvonne Rudisch

Du hast Lust auf ein internationales Medienprojekt in Austausch mit Jugendlichen aus Chennai, Indien? Du bist fotobegeistert und zwischen 16 und 20 Jahre alt? Dabei sind keine besonderen technischen Vorkenntnisse vorausgesetzt. Dich erwarten fünf spannende Nachmittage, an denen wir künstlerische Techniken der Fotografie kennenlernen und unser Umfeld durch die Kameralinse unserer Smartphones neu betrachten. Dabei treten wir mit Jugendlichen aus Chennai in einen bildlichen Dialog über unsere Perspektiven auf Alltag und Zugehörigkeit. Was verbinden wir mit unserem Wohnort? Was ist uns lieb, was lästig? Was haben Stuttgart und Chennai gemeinsam?

Lust darauf?
Dann schick uns bis 29.9. eine pn per Instagram an @lindenmuseum oder per E-Mail an menz@remove-this.lindenmuseum.de für mehr Infos.

Kurstermine:
Do. 13.10., 15.45 - 19 Uhr / 20.10., 17 - 20 Uhr /  17.11., 17 - 20 Uhr / 24.11., 17 - 20 Uhr / 1.12., 17 - 20 Uhr

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos.

Gefördert von der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Arabisches Filmfestival | Orient


© New World Cinema / tubafilms

Dokumentarfilm von Khalid Shamis
Libyen, Südafrika, Katar 2021, 73 Min., Originalfassung (Arabisch, Englisch) mit engl. Untertiteln

Als Muammar al-Gaddafi 1969 die Macht ergreift, schließt sich Ashur Shamis, der Anfang der 1960er Jahre Libyen in Richtung Großbritannien verlassen hat, dem organisierten Widerstand an. Jahrzehntelang kämpft er aus dem Exil gegen das Regime und wird zum libyschen Staatsfeind Nummer eins. Auf ihn wird ein Kopfgeld von einer Million Dollar ausgesetzt. Shamis Traum von einem freien Libyen hätte ihn und seine Familie fast das Leben gekostet. Als Shamis schließlich nach dem Sturz Gaddafis 2011 zum ersten Mal in sein Heimatland reist, wird er als Held empfangen. Doch stellt sich für ihn schnell die Frage, ob es dort einen Platz für Menschen gibt, die seine Ideale teilen. In The Colonel’s Stray Dogs stellt Regisseur Khalid Shamis die Entscheidungen seines Vaters in Frage und zeichnet das Porträt eines Mannes, den er nie ganz zu fassen bekommen hat.

Unkostenbeitrag: EUR 6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von: Arabisches Filmfestival Tübingen - Stuttgart

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The Colonel's Stray Dogs
Documentary by Khalid Shamis
Libya, South Africa, Qatar 2021, 73 min., original version (Arabic, English) with English subtitles

When Muammar al-Gaddafi seizes power in 1969, Ashur Shamis, who left Libya for Britain in the early 1960s, joins the organised resistance. For decades he fights against the regime from exile and becomes Libya's public enemy number one. A bounty of one million dollars is put on his head. Shami's dream of a free Libya almost cost him and his family their lives. When Shamis finally travels to his home country for the first time after the fall of Gaddafi in 2011, he is received as a hero. But the question quickly arises for him whether there is a place there for people who share his ideals. In The Colonel's Stray Dogs, director Khalid Shamis questions his father's decisions and paints a portrait of a man he never quite got to grips with.

Admission: EUR 6.00
Reservation: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de



Mach mit im Jugendclub!

Tüfteln gegen die Verschwendung - Mach mit im Jugendclub! In unseren Treffen beschäftigen wir uns derzeit mit aussortierten, liegengebliebenen oder weggeworfenen Dingen - in der Mode- und Lebensmittelindustrie, als weltweites Problem und in unserem eigenen Alltag.

Wie können wir Müll vermeiden und vermeintlich Unbrauchbares weiter nutzen? Dabei lassen wir uns von historischen und neuen Reparatur- und Recyclingtechniken inspirieren und schaffen aus Altem Neues, Nützliches, Schlaues und Schönes.

Wer zwischen 8 und 14 Jahre alt ist, ist herzlich willkommen.

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Anmeldung und weitere Informationen bei Nina Schmidt: 
Tel. 0711.2022-428
schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen

Arabisches Filmfestival | Orient


© Radiodiffusion Télévision Algérienne
 

Dokumentarfilm von Assia Djebar
Algerien 1982, 60 Min.,  Originalfassung (Arabisch, Französisch) mit dt. UT

Assia Djebar und ihr Co-Autor Malek Alloula verbrachten ein halbes Jahr in den Archiven von Pathé und Gaumont und sichteten Filmmaterial, das französische Dokumentaristen zwischen 1912 und 1942 gedreht hatten. Assia Djebar über das Thema ihres Films, der ersten Regiearbeit einer Frau in der algerischen Filmgeschichte: „In einen völlig unterworfenen und zum Schweigen gebrachten Maghreb strömten Fotografen und Filmemacher, um Aufnahmen von uns zu machen. (…) Die Zerda ist jenes langsam aussterbende Fest, das sie angeblich bei uns einfangen wollten ...“.

Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin und Filmemacherin fügt hier die fremden Blicke der Kolonialherren zusammen - entlarvend, kritisch, bitter. Die von ihr konzipierte Tonspur lässt anonyme Stimmen und Dichtungen erklingen und „Gesänge des Vergessens“ intervenieren, die sich zu sich zu einem polyphonen Abgesang auf die koloniale Gewalt verbinden. Anfang der 1980er Jahre schuf Djebar mit diesem poetischen Filmessay eine neue Art, die algerische Geschichte zu verstehen. Der Film zeigt exemplarisch, wie die Entkolonialisierung, die von jahrhundertelanger, europäischer Hegemonie über weite Teile des globalen Südens geprägt ist, auch zu einer Sache des Kinos wurde und verweist darauf, dass die koloniale Vergangenheit unsere Gegenwart weiterhin heimsucht.

La zerda et les chants de l’oubli erhielt den Sonderpreis der Berlinale 1983 für den besten historischen Film.

Unkostenbeitrag: EUR 6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von: Arabisches Filmfestival Tübingen - Stuttgart

Arabisches Filmfestival | Orient


© Ali n' Productions
 

Spielfilm von Nabil Ayouch
Marokko, Frankreich 2021, 101 Min., Originalfassung (Arabisch) mit engl. Untertiteln

Der ehemalige Rapper Anas (Anas Basbousi) nimmt einen Job in einem Kulturzentrum im Arbeiterviertel von Sidi Moumen in Casablanca an. Ermutigt durch ihren neuen Lehrer, finden seine Schüler*innen im Hip-Hop Ausdruck, um sich von den Fesseln der Traditionen zu befreien und ihre Leidenschaft zu leben. Casablanca Beats ist eine spannende Mischung aus Straßenmusical, inspirierendem Lehrerdrama und Dokumentarfilm, da die realen Teilnehmer*innen des Zentrums als fiktionalisierte Versionen ihrer selbst dargestellt werden. Casablanca Beats hatte seine Weltpremiere im Wettbewerb in Cannes 2021 und war Marokkos Einreichung für das Rennen um die Oscars 2022.

Unkostenbeitrag: EUR 6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von: Arabisches Filmfestival Tübingen - Stuttgart

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Casablanca Beats
Feature film by Nabil Ayouch

Morocco, France 2021, 101 min., original version (Arabic) with English subtitles

Former rapper Anas (Anas Basbousi) takes a job at a cultural centre in the working-class district of Sidi Moumen in Casablanca. Encouraged by their new teacher, his students find expression in hip-hop to free themselves from the shackles of tradition and live their passion. Casablanca Beats is an exciting mix of street musical, inspirational teacher drama and documentary, as the real participants of the centre are portrayed as fictionalised versions of themselves. Casablanca Beats had its world premiere in competition at Cannes 2021 and was Morocco's submission for the 2022 Oscars.

Admission: EUR 6.00
Reservation: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Kuratorenführung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Mit Kurator Dr. Georg Noack


Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Arabisches Filmfestival | Orient


© Swiss Films
 

Spielfilm von Erige Sehiri
Tunesien, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Katar 2022, 92 Min., Originalfassung (Arabisch) mit engl. Untertiteln

Ein Sommertag in Tunesien: Für Malek, Fidé, Sana und Mariem sind die langen Arbeitstage auf den Feldern eine Möglichkeit, ihre Familien zu unterstützen, doch vor allem auch um zusammen zu sein und der Monotonie ihres Landlebens zu entfliehen. Sie finden immer einen Weg, sich zu amüsieren, manchmal auf Kosten anderer, insbesondere der älteren Arbeiter*innen. In dieser ländlichen Umgebung verbergen die Feigenbäume Momente der Intimität und der Spannung. Im Obstgarten entsteht ein wahres Theater der Gefühle, wo sich die Beziehung zur Arbeit, zur Liebe und zu den Jungs abspielt.

Mit viel Gespür für Details und einem Laienensemble erzählt die tunesisch-französische Regisseurin Erige Sehiri eine Geschichte, die direkt aus dem Leben gegriffen ist, und von Menschen, die im täglichen Miteinander eine starke Verbindung aufbauen. Inszeniert als Kammerspiel unter freiem Himmel ist der Film ein hellsichtig-poetisches Porträt einer jungen weiblichen Generation im Aufbruch.

Under the fig trees lief 2022 in Cannes (Quinzaine des Réalisateurs), Toronto (Wettbewerb), Karlovy Vary und Sarajevo.

Unkostenbeitrag: EUR 6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von: Arabisches Filmfestival Tübingen - Stuttgart

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Under the Fig Trees - Taht el karmouss
Feature film by Erige Sehiri

Tunisia, France, Switzerland, Germany, Qatar 2022, 92 min., original version (Arabic) with English subtitles

A summer day in Tunisia: for Malek, Fidé, Sana and Mariem, the long days working in the fields are a way to support their families, but above all to be together and escape the monotony of their rural life. They always find a way to have fun, sometimes at the expense of others, especially the older workers. In this rural setting, the fig trees hide moments of intimacy and tension. A real theatre of emotions is created in the orchard, where the relationship to work, to love and to the boys is played out.

With a keen sense of detail and an amateur ensemble, Tunisian-French director Erige Sehiri tells a story taken directly from life and of people who build a strong bond in their daily togetherness. Staged as a chamber play in the open air, the film is a clairvoyant-poetic portrait of a young female generation on the move.

Under the Fig Trees was screened in Cannes (Quinzaine des Réalisateurs), Toronto (Competition), Karlovy Vary and Sarajevo in 2022.


Admission: EUR 6.00
Reservation: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Familienführung ab 6 | Sonderausstellung



Familienführung ab 6 Jahren durch die Sonderausstellung "Von Liebe und Krieg. Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt"

Antal, eine berühmte Dichterin, Ganapati, der gerne nascht, oder ein tanzender Shiva – ihr werdet verschiedenste Persönlichkeiten und Götterfiguren kennenlernen und dabei eine farbenfrohe Fülle von Bildern, Dingen des Alltags oder der religiösen Verehrung erleben. Der Weg führt durch Landschaften, Gassen, eine Galerie und einen Tempelbereich.

EUR 5,- zzgl. Sonderausstellungseintritt (bis einschließlich 12 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Pädagogische Fortbildung | Sonderausstellung



Fortbildung für Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen zur Sonderausstellung "Von Liebe und Krieg. Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt"

Mit Dr. Georg Noack, Nandini Thilak und Mike Schattschneider


Zur Vorbereitung Ihres Ausstellungsbesuchs mit Schüler*innen oder Kindergruppen bieten wir eine Einführung in die Ausstellungsthemen an. Diese umfassen Bereiche der Kunst und Poesie, der sozialen Bewegungen und religiösen Diversität sowie des Alltags und gewähren einen Einblick in die vielfältigen Aspekte tamilischer Kultur.

Keine Gebühr

Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name und Ort) sowie Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) bis 13.10.:
Andreas Volkwein
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr)
Fax: 0711.2022-590
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Workshop (16 - 20 Jahre) | Sonderausstellung



Workshop für Jugendliche von 16 bis 20 Jahren mit Yvonne Rudisch

Du hast Lust auf ein internationales Medienprojekt in Austausch mit Jugendlichen aus Chennai, Indien? Du bist fotobegeistert und zwischen 16 und 20 Jahre alt? Dabei sind keine besonderen technischen Vorkenntnisse vorausgesetzt. Dich erwarten fünf spannende Nachmittage, an denen wir künstlerische Techniken der Fotografie kennenlernen und unser Umfeld durch die Kameralinse unserer Smartphones neu betrachten. Dabei treten wir mit Jugendlichen aus Chennai in einen bildlichen Dialog über unsere Perspektiven auf Alltag und Zugehörigkeit. Was verbinden wir mit unserem Wohnort? Was ist uns lieb, was lästig? Was haben Stuttgart und Chennai gemeinsam?

Lust darauf?
Dann schick uns bis 29.9. eine pn per Instagram an @lindenmuseum oder per E-Mail an menz@remove-this.lindenmuseum.de für mehr Infos.

Kurstermine:
Do. 13.10., 15.45 - 19 Uhr / 20.10., 17 - 20 Uhr /  17.11., 17 - 20 Uhr / 24.11., 17 - 20 Uhr / 1.12., 17 - 20 Uhr

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos.

Gefördert von der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.


 

Vortrag | Sonderausstellung


Referentin: Prof. Dr. Ute Hüsken, Universität Heidelberg

Jedes Jahr im Herbst feiert man in ganz Indien das Fest Navaratri, oder Durgapuja, das neun Nächte und zehn Tage lang andauert. Es geht dabei um die Grosse Göttin und ihren Kampf gegen die Dämonen, die die Ordnung der Welt bedrohen. Der Vortrag behandet die Geschichte, aber auch die vielfältigen zeitgenössischen Formen, die dieses Fest in den unterschiedlichen Regionen annimmt, mit besonderem Augenmerk auf Tamil Nadu.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Offenes Familienprogramm | Sonderausstellung



Mit Dr. Ricarda Daberkow, Nina Schmidt und der Tamil Heritage Foundation International

Komm mit deiner Familie und Freund*innen zu einem kurzweiligen Spielenachmittag! Mit etwas Übung kannst du einen Kreisel, Pamparan genannt, in Schwung versetzen oder ihn auch wieder einfangen. Und mit etwas Glück gewinnst du eine Partie Pallanguli. Wie das geht und vieles mehr erfährst du bei uns!  

Gebühr: EUR 3,- 
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Vorführung | Ostasien



Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Dragon Days | Afrika



Lesung und Gespräch mit T. L. Huchu
Moderation: Thomas Klingenmaier

Musikalische Umrahmung: Vimbai Zimuto, Mbira

Für das Mädchen Ropa sieht Edinburgh anders aus als heutzutage für Touristen: Die Stadt ist ein Ort des ständigen schmutzigen Überlebenskampfs. Die Heldin der Romane „Die Bibliothek von Edinburgh“ und „Das Hospital von Edinburgh“ von T .L. Huchu lebt in einer nahen Zukunft, in der sich Krisen zugespitzt und Spaltungen vertieft haben. Der 1982 in Simbabwe geborene Huchu legt aber auch beste Urban Fantasy vor: Magie ist Teil des Alltags, Ropa kommuniziert als mietbare Telegrammbotin per Mbira, per Daumenklavier also, mit dem Totenreich.

Der in Edinburgh lebende Autor machte als Tendai Huchu zunächst mit „Der Friseur von Harare“ und „Maestro, Magistrat und Mathematiker“ auf sich aufmerksam, nun hebelt er mit intelligenten Büchern gerade auch für jüngere Leser alle Vorurteile gegen Genreliteratur aus. Im Rahmen des Fantastikfestivals Dragon Days kommt der zum boomenden Afrofuturismus gezählte Tendai Huchu zu Lesung und Gespräch ins Linden-Museum. Es geht um Ropas Abenteuer, um die Begegnungen von Afrika und Europa, um gespaltene Gesellschaften und Potenziale und Überlebenschancen von Traditionen. Ein gutes Beispiel bietet die Mbira, ein früher mit enormer spiritueller Macht belegtes Instrument, das der modernen Weltmusik zunehmend aus dem Blick gerät. Der Abend wird von Live-Musik auf der Mbira begleitet.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444,  anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen: www.dragondays.de

In Kooperation mit:



Mach mit im Jugendclub!

Tüfteln gegen die Verschwendung - Mach mit im Jugendclub! In unseren Treffen beschäftigen wir uns derzeit mit aussortierten, liegengebliebenen oder weggeworfenen Dingen - in der Mode- und Lebensmittelindustrie, als weltweites Problem und in unserem eigenen Alltag.

Wie können wir Müll vermeiden und vermeintlich Unbrauchbares weiter nutzen? Dabei lassen wir uns von historischen und neuen Reparatur- und Recyclingtechniken inspirieren und schaffen aus Altem Neues, Nützliches, Schlaues und Schönes.

Wer zwischen 8 und 14 Jahre alt ist, ist herzlich willkommen.

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Anmeldung und weitere Informationen bei Nina Schmidt: 
Tel. 0711.2022-428
schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen

Vortrag |



Mensch-Umwelt-Beziehungen in der ägyptischen Ostwüste vor 120.000 Jahren

Referent: Dr. Felix Henselowsky, Universität Mainz


Nordostafrika ist eine geographische Schlüsselstelle zur frühen Ausbreitung des Menschen. Der Vortrag zeigt, wie archäologische und geographische Forschung einen Beitrag zum Verständnis der Ausbreitungsgeschichte von uns Menschen leistet und welche Umweltbedingungen die Migration durch die heutige Wüste begünstigte: Ein feuchteres Klima ist dabei bei Weitem nicht das einzige Kriterium.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Show | Süd-/Südostasien


Amartyya C. Ghosh
Foto: Husain Chrisham


Klassischer Kathak-Tanz mit Amartyya C. Ghosh und vier Musikern aus Indien

Der nordindische Tanzstil Kathak entwickelte sich seit dem 13. Jahrhundert durch umherziehende Barden und Geschichtenerzähler, deren Beruf es war, religiöse Lieder (Bhajan oder Ghazal) zu singen und tänzerisch zu begleiten. Vorlage für die Tänze lieferten hinduistische Dichter wie Tulsidas, Kabir und Chaitanya. Die Tänzerin Amartyya C. Ghosh ist eine Schülerin des weltberühmten Meisters des klassischen Kathak-Tanzes, dem legendären Guru Pandit Birju Maharaj.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der indischen Unabhängigkeit in Kooperation mit: Deutsch-Indische Gesellschaft e. V. – Zweiggesellschaft Stuttgart, Roshni – Blindenhilfe für Indien

Einlass: 18.30 Uhr

Eintritt: EUR 20,- inkl. Snacks
Reservierung über die Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.:
Tel. 0162.4941833, agarwala@remove-this.t-online.de


            

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Familienführung ab 6 | Sonderausstellung



Familienführung ab 6 Jahren durch die Sonderausstellung "Von Liebe und Krieg. Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Welt"

Antal, eine berühmte Dichterin, Ganapati, der gerne nascht, oder ein tanzender Shiva – ihr werdet verschiedenste Persönlichkeiten und Götterfiguren kennenlernen und dabei eine farbenfrohe Fülle von Bildern, Dingen des Alltags oder der religiösen Verehrung erleben. Der Weg führt durch Landschaften, Gassen, eine Galerie und einen Tempelbereich.

EUR 5,- zzgl. Sonderausstellungseintritt (bis einschließlich 12 Jahre frei)
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