Veranstaltungsprogramm

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Gespräch | Sonderausstellung



Über die Zukunft des Linden-Museums

Gespräch mit Prof. Dr. Inés de Castro


Politik und Medien sprechen zunehmend von einem Neubau des Linden-Museums. Warum ist dies unbedingt erforderlich und wie soll das neue Museum aussehen? Wofür steht das Museum und welche Rolle könnte es in der Stadtgesellschaft spielen? Welche Erwartungen haben Sie als künftige Besucher*innen?

Direktorin Prof. Dr. Inés de Castro präsentiert erste Überlegungen zum Neubau und diskutiert mit Ihnen in kleiner Runde über Herausforderungen, Möglichkeiten und Wünsche. Diskutieren und gestalten Sie mit!

Keine Gebühr

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Pädagogische Fortbildung | Sonderausstellung



Pädagogische Fortbildung
für Lehrer*innen aller Schularten der Sekundarstufen I und II zur Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus"

Mit Markus Himmelsbach, Rosalie Möller und Mike Schattschneider


Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Und wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt?

Der Fokus liegt dabei weniger auf den Auswirkungen des Kolonialismus in den deutschen Kolonien, sondern darauf, wie er sich im Linden-Museum und in Württemberg zeigte und bis heute fortwirkt. Damit stellt sich das Museum der Verantwortung für die eigene Geschichte und reflektiert seine kolonialen Wurzeln kritisch.

Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen eingeladen, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen. Leerstellen und Verbindungslinien werden offengelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Ausgehend von der Rolle des Linden-Museums und Württembergs bietet die Fortbildung Anregungen für Themen und Fragestellungen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen des Kolonialismus und unserer Verantwortung hierfür sowie einen Bezug zu aktuellen Veränderungsprozessen, die in Führungen und Workshops vertieft werden und in der Folge Eingang in Ihren Unterricht finden können.

Teilnahme ausschließlich nach vorheriger Anmeldung bzw. Zusage durch das Museum sowie mit 3G-Nachweis.

Keine Gebühr

Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name und Ort) sowie Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) bis 14.10.:
Andreas Volkwein
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do)
Fax: 0711.2022-590
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Vortrag - hybrid | Sonderausstellung



Kolonialismus und Dekolonisation in Frankreich und Deutschland

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Reinhard


Frankreich hat zweimal, in der Frühen Neuzeit und im Zeitalter des Imperialismus, ein weltweites Kolonialreich betrieben. Das deutsche Kolonialreich fiel zwar wesentlich bescheidener aus und fand zudem bereits 1918 ein abruptes Ende. Strukturell ist der Kolonialismus beider Länder dennoch bis ins Detail vergleichbar. Ähnlich ist auch das aktuelle Entschuldigungsbedürfnis im Rahmen der Aufarbeitung des Kolonialismus bis hin zum Problem der Restitution afrikanischen Kulturguts.

Wolfgang Reinhard ist Professor emeritus für neuere Geschichte an der Universität Freiburg. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Kolonialismus. Unter seinen zahlreichen Publikationen ist besonders hervorzuheben seine vierbändige "Geschichte der europäischen Expansion". Eine überarbeitete Version erschien 2016 unter dem Titel "Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415–2015".

Moderation: Dr. Christian Westerhoff, Sammlungsleiter der Bibliothek für Zeitgeschichte an der Württembergischen Landesbibliothek

Ort:
Linden-Museum Stuttgart sowie Live-Stream

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Anmeldung:
anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss am Abend ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit:

             

Gespräch - digital |


Mit Afrokids International e. V.

Haben Sie schon mal über „Bewusstes Reisen“ nachgedacht?

Die Pandemie, aber auch der fortschreitende Klimawandel und weiße Privilegien des Reisens, verbunden mit dem teilweise immer noch vorhandenen, kolonial geprägten exotistischen Blick auf das „Fremde“ legen es nahe, neue Perspektiven auf das Reiseverhalten zu entwickeln.

Die DigiTOUR lädt Sie ein, gemeinsam über selbstkritisches, bewusstes Reisen zu sprechen.

Diskutieren Sie mit per Zoom unter folgendem Link:
https://zoom.us/j/98732214409
(Meeting-ID: 987 3221 4409)

Keine Gebühr

Erzähltheater |



Eine Erzähltheatervorstellung auf Kurdisch, Arabisch und Deutsch

Von und mit Hakaya 2.0: Annika Füser & Mohammed Kello


König Horst sitzt auf seinem Thron und überblickt sein Reich, das sich in Ordnung und Ruhe unter seinem Blick erstreckt. König Horst liebt seine Ordnung …

Doch plötzlich beginnen die Berge um sein Reich zu erzittern. Die Erde bebt. Ein riesiger Spalt bricht auf und Menschen strömen herein. Sie schwingen bunte Fahnen, schreien und singen  - und sie erzählen. Sie erzählen ihre Geschichten: Siname, der der Kopf raucht vor Sorgen, Maria, die den Pfarrer hereingelegt hat, und die palästinensische Prinzessin, die es schaffte, die Sonne einzufangen.

Sie alle haben ihre Geschichten des Widerstands dabei.

Hakaya 2.0 sind:

Annika Füser (* Köln, 1988) erzählte schon mit 7 ihrem kleinen Bruder Geschichten. Jetzt ist sie freie Erzählerin, Performerin und Regisseurin in Berlin. Sie studierte Theaterpädagogik und Künstlerisches Erzählen bei Ragnhild Mørch an der UDK Berlin.

Mohammed Kello (* Afrin/Syrien, 1993) erbte das Erzählen und viele Geschichten von seiner Oma. Er ist Schauspieler beim Club Al-Hakawati, arbeitet als Übersetzer und ist seit Januar 2019 Teilnehmer des Zertifikatskurs Künstlerisches Erzählen an der UDK Berlin.

Mohammed Kello und Annika Füser arbeiten beide im Community Theater X in Berlin-Moabit und stehen seit 2017 zusammen erzählend auf der Bühne. Dies ist ihr erstes gemeinsames Programm als Hakaya 2.0.

Dauer: 50 Min.

Eintritt: EUR 10,-/8,-
Reservierung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Familienführung ab 6 | Süd-/Südostasien



Mit Dr. Birgit Wüller


Ein riesiger Buddha, der mit seiner rechten Hand zu uns spricht? Ein Gott mit einem Elefantengesicht? Ein meisterhafter Tänzer mit vielen Armen? Sie alle haben viel zu erzählen von der Glaubenswelt der Menschen in Süd- und Südostasien und laden uns ein, sie näher kennenzulernen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine fantastische Reise, begegnen einem Mönch und kommen vorbei an einem goldenen Thron.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Eintritt in die Dauerausstellungen (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Intervention | Afrika



Intervention von theater.prekariat in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“


Die Intervention setzt sich mit der Enteignung und Verlegung der Duala in Duala/Kamerun in den Jahren 1912/13 unter der deutschen Kolonialherrschaft auseinander. Die Performance basiert auf Protokollen des deutschen Reichstags in Berlin – Aktenstück Nr. 1576 – aus den Jahren 1912/13 sowie auf Petitionen der Duala gegen das gewaltsame und rassistische Vorgehen der deutschen Kolonisatoren.

Die Intervention erstreckt sich über drei Stationen im Museum. Die Performer*innen nehmen die Positionen von Regierungsbeamten, Kolonialverwaltungsbeamten und der einheimischen Bevölkerung (Duala) ein. In einer Lecture Performance werden die unterschiedlichen Positionen bezüglich der Enteignung der Duala und der „Aneignung“ ihres Grund und Bodens durch die deutsche Kolonialmacht verhandelt.

Zitat aus der Lecture Performance:

„Das Recht der Enteignung ist für die afrikanischen Schutzgebiete wie folgt geregelt: Die Enteignung ist zulässig, "aus Gründen des öffentlichen Wohles" für Unternehmen, deren Ausführung die Ausübung des Enteignungsrechts erfordert. Unternehmer können das betreffende Schutzgebiet, aber auch Einzelpersonen oder Gesellschaften sein, denen das Enteignungsrecht verliehen wird. Gegenstand der Enteignung sind das Eigentum und alle sonstigen Rechte an Grundstücken, das Bergwerkseigentum und das Recht der Besitzergreifung an herrenlosem Land.“

Performance: Magda Agudelo, Gari Avetissov, Pia Becker, Ayman Ali Dib, Kerstin Jung, Marie Launay, Kerstin Steglich, Michael Wörner, Mohamad Younes

Konzept/Regie: Adelheid Schulz 

Das 2015 von der Regisseurin Adelheid Schulz gegründete Label theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen zu den Koordinaten Stadt - Raum - Mensch. Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das internationale Ensemble setzt sich aus professionellen Künstler*innen und Expert*innen des Alltags zusammen. Seit 2016 ist theater.prekariat ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Dauer der Intervention: jeweils ca. 40 Minuten

Eintritt: EUR 5,- inkl. Eintritt in die Ausstellung "Wo ist Afrika?"
Anmeldung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung



Mach mit im Jugendclub!

Interessierst du dich für Kunst und Kultur und willst mehr über die Bilder, Skulpturen oder Alltagsgegenständen im Museum erfahren? Im unserem aktuellen künstlerischen Forschungsprojekt begeben wir uns auf Spurensuche: Schmetterlingsmotive, Seidenstoffe und hungrige Motten, Glühwürmchen-Funkeln, Honigbienen oder Glückskäfer - welche Rolle spielen Insekten für das Leben der Menschen?

Wer zwischen 8 und 14 Jahre alt ist, ist herzlich willkommen.

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Anmeldung und weitere Informationen bei Nina Schmidt: 
Tel. 0711.2022-428
schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen

Dragon Days |



Vortrag und Gespräch mit Thomas Klingenmaier
Lesung: Barbara Stoll

Live-Zeichnung: Hanna Wenzel

Seit den 1960er Jahren schreibt die kanadische Autorin Margaret Atwood mit Wut, Witz, Präzision und Tiefenschärfe über Menschen. Ihre MaddAddam-Trilogie spielt in einer postapokalyptischen Zukunft und geht großen Fragen nach: wie Gesellschaften ihre Wertesysteme bauen und durchsetzen, wie Religion und Sprache zusammenhängen, wie Kultur entsteht, wie Rollenzuweisungen und Klasseneinteilungen funktionieren und wie mächtig und ohnmächtig die Werkzeuge der Kommunikation sein können.

Hanna Wenzel untermalt Barbara Stolls Lesung aus der „Geschichte von Zeb“ mit Live-Zeichnungen. In Vortrag und Gespräch mit dem Stuttgarter Kulturjournalisten Thomas Klingenmaier wird das Spätwerk der Nobelpreiskandidatin auf Fragen und Antworten geprüft, die es in einer Zeit radikaler Umbrüche anzubieten hat.

Margaret Atwood: Die Geschichte von Zeb. Übersetzt von Monika Schmalz
© der deutschen Ausgabe: 2014 Berlin Verlag in der Piper Verlag GmbH, Berlin und München


Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss am Veranstaltungsabend ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Nähere Informationen: www.dragondays.de

In Kooperation mit:

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung