Veranstaltungsprogramm

Vortrag | Sonderausstellung



Referent: Prof. Dr. Andreas Dittmann, Universität Gießen

Im gegenwärtigen Entwicklungsprozess von Afghanistan kommt der Frage nach den aktuellen Lebenswelten der Bevölkerung und der Grundversorgung eine immer stärker wachsende Bedeutung zu. Dabei ist auffallend, wie radikal und ausgesprochen lautlos der Rückzug des Westens erfolgt. Ehemalige Top-Themen in Medien, Politik und Wissenschaft sind kaum noch präsent. Der Vortrag fragt danach, warum das so ist und erläutert detailliert den Weg zur Katastrophe von 2022. Insbesondere die geopolitischen Fehler und geostrategischen Fehleinschätzungen des Westens stehen dabei im Vordergrund. Beleuchtet wird auch die neue Kultur des Wegschauens von Medien und Politik.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Thementag | Sonderausstellung


Helal Ahmed Muhib

Die Ausstrahlung von Dschalal ad-Din Muhammad Rumi, geboren 1207 in Khurasan, gestorben 1273 in Konya, überschreitet die Grenzen von Zeit und Raum. Nicht nur im persischen Sprachraum singt der Dichter und Sufi-Mystiker des Mittelalters weiterhin in den Herzen vieler Menschen. Seine Poesie zeugt vom Streben nach der unsichtbaren absoluten Liebe.

16 – 17 Uhr
Kinder sprechen Rumis Sprache des Herzens

Familienprogramm
Eintritt frei

18.30 Uhr
„Außer Liebe, streue keine Samen“

Der Autor Helal Ahmed Muhib (geb. 1991), auch bekannt als Farshidward, ist eine bedeutende junge Stimme aus Afghanistan. Er stellt seine Gedichte vor und erzählt, was Rumi für seine Kunst bedeutet. Es folgt eine literarische Begegnung mit Menschen aus dem Projekt Entangled: Stuttgart – Afghanistan und dem Publikum. Welche Resonanz finden Rumis Worte in uns? Erzähler*innen von Ars Narrandi e. V. präsentieren Gedichte und Geschichten von Rumi auf Farsi, Dari und Deutsch, zwei Musiker der Orientalischen Musikakademie Mannheim e. V. umrahmen den Abend musikalisch. Anschließend kommen wir an runden Tischen über Rumis Erbe und heutige Poesie in Afghanistan ins Gespräch.
Eintritt: EUR 12,-/8,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444,  anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V. 

      

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart und der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg

        

Kuratorenführung | Ozeanien



Mit Dr. Ulrich Menter


In der Ausstellung Ozeanien - Kontinent der Inseln finden sich ausgewählte Kunstwerke und Alltagsgegenstände aus ganz Ozeanien - von Masken und Skulpturen aus Melanesien, Bootsmodellen aus dem gesamten Südpazifik bis zu Te Wharepuni a Māui, einem geschnitzten Versammlungshaus der Māori. Dr. Ulrich Menter erläutert zentrale Themenbereiche ozeanischer Lebenswelten, führt in die Geschichte der Stuttgarter Sammlungen ein und gibt einen Überblick über die Ausstellung.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen
Ohne Anmeldung

Workshop | Süd-/Südostasien

 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Familienführung ab 6 | Lateinamerika


Kaiapó-Mädchen, Foto: G. Verswijver


Mit Dr. Daniela Biermann

Das Leben in der Amazonasregion ist direkt auf die Umgebung abgestimmt. Flora und Fauna aus dem Regenwald bieten die Grundlage für das alltägliche Leben und auch für besondere Feste. Anhand verschiedener Objekte werden wir sehen, wie die Grundnahrungsmittel hergestellt werden. Für besondere Feste – der Dank für den Mais und das Namensgebungsfest für die Kinder – schmücken sich die Kaiapó auf ganz besondere Art.

EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 18 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Workshop | Sonderausstellung


Mit Dana von FAK TUE und Laura vom Kollektiv am Waldrand

Dana und Laura, zwei FLINTA*s aus Tübingen und Stuttgart, die sich seit einiger Zeit in der elektronischen Musikszene bewegen. Dana legt für das feministische Kollektiv FAK TUE aus Tübingen besonders gerne Techno und Trance auf, Laura organisiert als Teil des Kollektivs am Waldrand subkulturelle Veranstaltungen und steht seit einigen Monaten auch selbst hinter den Decks. Beide finden, dass es immer noch viel zu wenig Diversität am DJ-Pult gibt und wollen der Vielfaltlosigkeit den Kampf ansagen. Das geht am besten mit viel feministischer Power und Spaß am Auflegen. Daher freuen sie sich sehr, ihr Wissen und ihre Tipps und Tricks weiterzugeben und andere FLINTA*s für’s Auflegen zu begeistern - das ist nämlich eigentlich gar kein Hexenwerk!

Gebühr: EUR 7,-
Anmeldung bis 1.3.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Gefördert von:

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Gespräch | Sonderausstellung



Seit sieben Jahren leben Farzaneh und Yasamin Hassani in Deutschland. Bei "Women without Borders" setzen sich Mutter und Tochter gemeinsam für geflüchtete Frauen ein. Im Gespräch mit Jana Pfeiffer sprechen sie über die Situation von Frauen in Afghanistan und wie sie diese künstlerisch und aktivistisch aufarbeiten.

Nach dem Gespräch zeigen wir ab 20 Uhr Kurzfilme zu Lebensrealitäten von Frauen in Afghanistan und im Exil.

Eintritt frei

Gefördert von:

Podiumsdiskussion | Nordamerika

Mit Allison Aldridge-Saur (Chickasaw Nation), Dr. Franziska Dunkel (Kuratorin der Ausstellung American Dreams) und Dr. Nina Reuther (Kulturenwissenschaftlerin)

Der europäische Mythos des leeren, „jungfräulichen“ Kontinents sieht aus indigener Perspektive ganz anders aus. Die indigenen Völker kannten zwar keinen Landbesitz nach europäischem Verständnis. Dennoch war der Kontinent lange vor Ankunft der europäischen Siedler*innen in Territorien aufgeteilt und durch ein ausgeklügeltes System bewirtschaftet. Diese Realität wurde kontinierlich und wird bis heute weitgehend ignoriert, auch weil sich die nordamerikanisch-indigenen Konzepte von Zugang zu und Nutzung von natürlichen Ressourcen grundlegend von den europäischen unterscheiden.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg und des Deutsch-Amerikanischen Zentrums Stuttgart mit dem Linden-Museum Stuttgart.

Ort: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Straße 16

Eintritt frei
Anmeldung: anmeldung@remove-this.daz.org

  



Mach mit im Jugendclub!

Interessierst du dich für Menschen, ihre Geschichten und ihre Lebenswelten? Hast du Lust auf Forschen und spannende Begegnungen? Bist du gerne kreativ? Dann komm zum Jugendclub und werde Museumsinsider*in!

Erfahre mehr über die unzähligen historischen, fantasievollen, lustigen oder tragischen, persönlichen und aktuellen Erzählungen und Perspektiven, die mit den Kunst- und Alltagsgegenständen im Museum verbunden sind.

Der Jugendclub verwirklicht eigene Projekte und ist ein Ort für inspirierende Ideen, kritische Fragen und gemeinsames Tun.

Wer zwischen 8 und 14 Jahre alt ist, ist herzlich willkommen.

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Anmeldung und weitere Informationen bei Nina Schmidt: 
Tel. 0711.2022-428
schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen

Ab 8 | Sonderausstellung



Wir nehmen den Ausstellungstitel „verbinden - erzählen - begegnen“ wörtlich: Gila Borcherding lebte in Afghanistan und hat dort Märchen gesammelt. Lausche ihren Erzählungen und lasse deine Fantasie spielen. In kleinen Gruppen werden wir uns auch eigene Mini-Geschichten ausdenken, Fotos dazu machen oder sie mit einem Drachen symbolisch in den Himmel steigen lassen.

Anschließend Betreuung mit Spielen bis 18 Uhr

Das Programm findet parallel zur Demonstration zum Internationalen Frauen*kampftag statt.

Ohne Anmeldung, Eintritt frei

Gefördert von:

Vortrag | Sonderausstellung



Referentin: Jasamin Ulfat-Seddiqzai, Universität Duisburg-Essen

Im ersten anglo-afghanischen Krieg erlitt das britische Empire im Jahr 1842 eine erschütternde Niederlage. Auch wenn diese auf militärische und strategische Fehler der britischen Führung zurückging, entstand in der Öffentlichkeit schnell das Bild von scheinbar unbesiegbaren afghanischen Kriegern, der Mythos von Afghanistan als dem „Friedhof der Großreiche“ war geboren. Diese (verzerrte) Darstellung des Landes wirkt bis heute: Der Vortrag zeichnet das Bild von „Afghanen als Kriegervolk“ über die Jahrzehnte nach, und beleuchtet, welche Probleme bis heute damit verbunden sind.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Kurator*innenführung | Sonderausstellung



Mit Dr. Annette Krämer

Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Familienführung ab 6 | Sonderausstellung



In der Sonderausstellung Stuttgart - Afghanistan mit Dr. Birgit Wüller

Jahrhunderte alte Marmorreliefs, fliegende Drachen oder eine „Flagge“ als Symbol für gesellschaftliche Vielfalt  –  das sind nur einige der Dinge, die aktuelle wie historische Verbindungen zwischen Stuttgart und Afghanistan greifbar machen. Ihr hört persönliche Geschichten, seht Buddha-Figuren, lauscht Musik und erfahrt, warum drei Schwaben vor 60 Jahren nach Badakhshan reisten.

EUR 5,- zzgl. Sonderausstellungseintritt (bis einschließlich 12 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Film und Gespräch | Afrika

Drei Kurzfilme + Gespräche mit den Regisseuren Johannes Krug und Joseph Akwasi

Johannes Krug und Joseph Akwasi haben sich beide mit dem Fall "König von Ghana" auseinandergesetzt und dabei jeweils eine eigene Perspektive auf dieses Phänomen.

Making of a King
Dokumentarfilm von Johannes Krug
2022, 44 Min., Original mit dt. Untertiteln
Die Geschichte vom "König von Ghana, der als Automechaniker in Deutschland lebt und sein Volk in Ghana via Skype regiert", ist wohl schon tausendfach in deutschen und internationalen Medien erzählt worden. Johannes Krug versucht, das Bild dreidimensionaler zu zeichnen und wirft kritische Fragen zu Königstiteln, Medienmarketing, Stereotypen, Entwicklungshilfe und verinnerlichtem Rassismus auf. 

How to help Africans
Kurzfilm von Jospeh Akwasi

2019, 10 Min., Original mit dt. Untertiteln
Obwohl er als erfahrener Mechaniker in Deutschland lebt, regiert König Bansah das Volk Hohoe Gbi in Ghana und führt seit vielen Jahren aktiv Hilfsprogramme in seinem Königreich durch. Er sammelt Unterstützung von deutschen Unternehmen und Privatpersonen, um Brücken zu bauen, medizinische Hilfe zu leisten und Schulen für sein Volk zu errichten. Der Dokumentarfilm How to help Africans spielt mit bekannten Stereotypen und erzählt die beispielhafte Geschichte von König Bansahs Hilfsprogramm, das vor allem darauf abzielt, sein Volk in Ghana zu Selbstversorger*innen zu machen - eine Leistung, die vielen großen Hilfsorganisationen in der Welt, die "helfen" wollen, fehlt. 

Special: Deutschland-Premiere
Rentrons (Zurück)
Dokumentarfilm von Nasser Bessalah

Frankreich, 2023, 25 Min., OmeU
In einem kleinen Dorf in den Béjouï-Bergen im Norden Algeriens trifft Nouria auf Abdel, einen jungen Franzosen, der dort lebt und arbeitet. Nachdem Abdel eine Wette gegen Nouria verloren hat, fahren beide mit dem Moped die Mittelmehrküste entlang, in der Erwartung, auf das Schiff zu kommen, das sie zurück nach Frankreich bringen soll. Rentrons ist eine Filmkoproduktion von TAVMA und läuft auf dem wichtigsten Kurzfilmfestival der Welt, dem Festival International du Court-métrage de Clermont-Ferrand.

Moderation: Willy Rollé, TAVMA

Eintritt: EUR 13,50/9,-
Reservierung:  info@remove-this.tavma.net

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus in Kooperation mit:

               

 

 

Workshop für Schulklassen | Sonderausstellung



Workshop für Schulklassen (Klassenstufe 5 - 13) mit Lena Raisdanai

Viele Schüler*innen teilen in ihren internationalen Biografien die Erfahrung, mehrsprachig kommunizieren und sich in neuen Umgebungen orientieren zu müssen. Diese Themen beschäftigten auch die Menschen in der Arbeitsgruppe zur Sonderausstellung Stuttgart - Afghanistan. Anhand von persönlichen Erzählungen und Erinnerungen werden die Verbindungen zwischen der Stadt Stuttgart und Afghanistan aufgezeigt. Dabei werden alltägliche Dinge wie Kleidung und Musik ebenso thematisiert wie kostbarer Lapislazuli, historische Buddha-Figuren oder zeitgenössische Kunst.

Hierbei wird die Möglichkeit geschaffen, im Austausch mit der eigenen Biografie und der der Mitschüler*innen Verbindungen zu sehen und Gemeinsamkeiten zu erkennen.

Keine Gebühr
Anmeldung bis 12.3.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de 

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart

 

Vortrag | Sonderausstellung


Referentin: Dr. Annika Schmeding, Institute for the Study of Holocaust, Genocide and Mass Violence, Niederlande

Jenseits medialer Darstellungen des Islams in Afghanistan liegt eine vielfältige Landschaft gelebter Spiritualität. Träume - eingeladen durch Gebete, gemeinschaftlich interpretiert und wegweisend für Gläubige - haben eine besondere Stellung. Basierend auf jahrelanger ethnologischer Forschung in Sufi-Gemeinschaften behandelt der Vortrag zeitgenössische Formen des gelebten Glaubens in Afghanistan.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Event |


DJ Taman Noor

18 bis 0 Uhr
Kurz & gut

Kurzführungen zu spannenden Themen in allen Ausstellungen + Live-Speaker*innen in der Sonderausstellung Stuttgart - Afghanistan in halbstündlichem Takt

19 bis 19.30 Uhr und 21 bis 21.30 Uhr
Unbedingt tanzen!

Mit Händen und Füßen tanzen: Salima Aqnazarova und Roziyamo Yusufshoeva vom Projekt Entangled: Stuttgart – Afghanistan zeigen im Mitmach-Workshop, wie’s geht.

20 bis 20.30 Uhr und 21.30 bis 22 Uhr
Live-Musik zur Sonderausstellung "Stuttgart - Afghanistan"


20.30 bis 21 Uhr
Auf eine Tasse Tee mit Salima Aqnazarova und Roziyamo Yusufshoeva

Ein Gespräch über Musik, die Stuttgart mit dem Pamirgebirge verbindet, und eine Box, die ein ganzes Dorf in Afghanistan zum Tanzen gebracht hat.

22.15 bis 1 Uhr
Soundsamples und Beats mit DJ Taman Noor

Eklektisch & treibend. Taman Noor mag sich nicht auf ein bestimmtes Genre einlassen, sondern macht in seinen Sets gerne Stopps in allem Tanzbaren zwischen 110 - 170 bpm, mitunter perkussiv und technoid zugleich. Für den besonderen Spannungsbogen bindet er in den DJ-Mix Samples ein, die er mit Gesprächspartner*innen aufgenommen.

Kulinarisch
Getränke & Snacks vom Hegel Eins + Teewagen auf dem Vorplatz

Eintritt: EUR 22,-/16,- (Eintritt in alle teilnehmenden Museen)
Bis 6 Jahre frei
VVK an der Museumskasse, bei allen beteiligten Häusern, VVK-Stellen und auf  www.lange-nacht.de

In Kooperation mit Lift, das Stuttgartmagazin

 

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Familienführung ab 6 | Sonderausstellung



In der Sonderausstellung Stuttgart - Afghanistan mit Lena Raisdanai

Jahrhunderte alte Marmorreliefs, fliegende Drachen oder eine „Flagge“ als Symbol für gesellschaftliche Vielfalt  –  das sind nur einige der Dinge, die aktuelle wie historische Verbindungen zwischen Stuttgart und Afghanistan greifbar machen. Ihr hört persönliche Geschichten, seht Buddha-Figuren, lauscht Musik und erfahrt, warum drei Schwaben vor 60 Jahren nach Badakhshan reisten.

EUR 5,- zzgl. Sonderausstellungseintritt (bis einschließlich 12 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Lesung und Gespräch | Sonderausstellung



Buchpremiere!

Ein muslimisches Leben zwischen Alpen und Hindukusch

Emran Feroz ist - wie er selbst sagt  - "der Afghane aus Tirol, der heute in Deutschland lebt". Er bewegt sich seit seiner Kindheit zwischen den Welten. In seinem Buch erzählt Feroz die ganz besondere Geschichte eines Lebens zwischen Alpen und Hindukusch – und entschlüsselt die gefährlichen Klischees des Westens über die muslimische Welt.

Feroz’ Vater kam Ende der 1970er mit dem Bus aus Kabul nach Europa. Eigentlich wollte er dort nur studieren und im Anschluss wieder nach Afghanistan zurückkehren. Doch dann marschierten die Sowjets in seiner Heimat ein, und so blieb Vater Feroz in Tirol: der erste Afghane, den das Land sah. Sein Sohn Emran wuchs in den 90ern in Innsbruck auf. Dass er die Landeshymne auswendig konnte und Tiroler Dialekt sprach, reichte nicht aus, um anerkannt zu werden. Während seine türkischen und kroatischen Schulfreunde in den Sommerferien Heimaturlaub machten, herrschte in Afghanistan Krieg, der die Familie Feroz stets einholte. Und nach 9/11 wurde aus dem Tiroler Emran auf einmal der verdächtige Afghane und potenzielle Terrorist. Jahre später entdeckte er als Journalist und Menschenrechtsaktivist jenes Land, das laut den Zuschreibungen anderer seine Heimat sein sollte, und gewann dadurch einen neuen, kritischen Blick auf den Westen. In seinem Buch blickt Emran Feroz auf seine Tiroler Kindheit zurück, erzählt die Geschichte seiner vielfältigen Familie und seines
politischen Erwachsenwerdens– und entlarvt den Rassismus des Westens im Umgang mit der muslimischen Welt. Die abermalige Machtübernahme der Taliban in Kabul und der neue Gaza-Krieg vertiefen dabei eine Kluft, die nur ein echter Brückenbauer zu überwinden weiß.

Emran Feroz geboren 1991, berichtet seit Jahren aus und über Afghanistan, für die New York Times, die taz und zahlreiche weitere Medien. Feroz ist Gründer einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer; 2021 wurde er für seine Arbeit mit dem österreichischen Concordia-Preis in der Kategorie Menschenrechte ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein SPIEGEL-Bestseller "Der längste Krieg. 20 Jahre War on Terror" (2021).

Moderation: Maiwand Ahmadsei

Eintritt: EUR 8,-/6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Lesung und Gespräch | Afrika


Nicola Kuhn © Nassim Rad


Buchpremiere!

Wie der Kolonialismus in deutsche Wohnzimmer kam

Paravent, Teeservice, Speere, Schild und Papagei: Nicola Kuhn stellt Artefakte vor, die viel über die Kolonialzeit erzählen. Von Missionaren, Militärs, Siedlern oder Händlern als Trophäen und Erinnerungsstücke mitgebracht, verbirgt sich hinter jedem Objekt immer auch die Tragödie eines besetzen Landes und seiner Menschen. Die Fundstücke bezeugen die extreme Gewalt wie das vermeintlich friedliche Miteinander, radikale Ausbeutung, doch auch Versuche von Annäherung. Zu Wort kommen auch die heutigen Besitzer, die einen Umgang mit diesem Erbe finden müssen. Erzählerisch entwirft Nicola Kuhn so ein Panorama deutscher Kolonialherrschaft. Sie ist der Meinung: Nach einem Jahrhundert des Schweigens ist es Zeit, sich ein Bild zu machen.

Für ihr Buch recherchierte sie auch in unserem Museum.

Gesprächspartner: Dag Henrichsen, namibischer Historiker (Basler Afrika Bibliographien, Namibia Resource Centre & Southern Africa Library)
Moderation: Dr. Fiona Siegenthaler, Afrika-Referentin, Linden-Museum Stuttgart

Eintritt: EUR 8,-/6,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

Workshop für Schulklassen | Afrika



Workshop für Schulklassen (Klassenstufe 5 - 13) mit Tania Costanzino und Tshamala Schweizer (Afrokids International e. V.)

Die Ausstellung Wo ist Afrika? lädt dazu ein, Kontexte und Narrative der Afrika-Sammlung neu zu entdecken und gemeinsam kritisch zu hinterfragen. Die Ausstellung bietet Raum für eine vielstimmige Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte, Rassismus, Machtverhältnissen und Postkolonialismus. Als Sammlungsdetektiv*innen werden wir die Ausstellung mit einem Forscherblick betrachten und den Weg einzelner Objekte ins Museum nachverfolgen. Wir begeben uns auf Spurensuche und erfahren, welche Auswirkungen die koloniale Sammelwut auf die Menschen und die Bedeutung der Dinge hatte.

Keine Gebühr
Anmeldung bis 14.3.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de  

In Kooperation mit Afrokids International e. V. im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart

     



Mach mit im Jugendclub!

Interessierst du dich für Menschen, ihre Geschichten und ihre Lebenswelten? Hast du Lust auf Forschen und spannende Begegnungen? Bist du gerne kreativ? Dann komm zum Jugendclub und werde Museumsinsider*in!

Erfahre mehr über die unzähligen historischen, fantasievollen, lustigen oder tragischen, persönlichen und aktuellen Erzählungen und Perspektiven, die mit den Kunst- und Alltagsgegenständen im Museum verbunden sind.

Der Jugendclub verwirklicht eigene Projekte und ist ein Ort für inspirierende Ideen, kritische Fragen und gemeinsames Tun.

Wer zwischen 8 und 14 Jahre alt ist, ist herzlich willkommen.

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Anmeldung und weitere Informationen bei Nina Schmidt: 
Tel. 0711.2022-428
schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Kulturnacht im Ramadan | Orient


Die Nächte des Ramadan sind Stunden der Geselligkeit im Zusammenhang mit dem abendlichen Fastenbrechen. Wir greifen diese Tradition auf. Freuen Sie sich bei leckerem Essen und Gesprächen über Gott und die Welt auf Musik, Dichtung und Schattentheater zum Mitmachen.

PROGRAMM



18 bis 21 Uhr | Treffpunkt
Macht mit an der Schattenbühne!
Unsere Schattenbühne mit Karagöz, Hacivat und weiteren Figuren lädt zum Ausprobieren ein.
Mit Scarlett Lorenz und Nina Schmidt

18.41 Uhr
Fastenbrechen




19.30 Uhr | Bühne
Duo Flamina
Sipan Mannan (E-Gitarre, E-Saz, Piano) und Mazen Mohsen (Gitarre, Oud, Gesang) verschmelzen kurdische, arabische und westliche Klänge. Musik, die Grenzen überwindet und Menschen zusammenbringt!

20 und 22 Uhr | Orient-Ausstellung
Petra Kirchner
Von Prinzen und Prinzessinnen: Märchenschätze aus Tausendundeine Nacht, musikalisch umrahmt auf der Sansula und mit Klangschalen



20.45 und 23 Uhr | Sonderausstellung Stuttgart - Afghanistan
Sarina Eichoue, Julianna Herzberg und Samir Mansour
Seelengespräch: Dichtung von Khalil Gibran und mystische Musik mit Oud, Gesang und Kontrabass

21.15 Uhr | Bühne
The Sufi Project
The Sufi Project setzt sich aus Musiker*innen verschiedener Stilrichtungen zusammen. Die Gruppe interpretiert und arrangiert Sufi-Musik auf einzigartige Weise, indem sie traditionelle und westliche Musikinstrumente kombiniert.

Außerdem:
Live-Speaker*innen in der Sonderausstellung Stuttgart - Afghanistan und ein Wunschbaum auf dem Vorplatz

Eintritt für den Abend: EUR 4,‑/3,‑ inkl. die Ausstellungen Stuttgart - Afghanistan und Islamischer Orient
Essen und Getränke werden von Feinkost Yücel und vom Manar Restaurant zum Verkauf angeboten.

In Kooperation mit: Arabisch-Deutscher Kulturzirkel Stuttgart – Hiwar e. V., Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart e. V.

                 

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt

Führung | Sonderausstellung



Weit weg oder ganz nah? Die Ausstellung erzählt von den vielschichtigen Verbindungen zwischen Stuttgart, Deutschland und Afghanistan. Sie zeigt historische Objekte, vorislamische und islamische Kunstwerke ebenso wie alltägliche, doch bedeutsame Gegenstände.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt