Veranstaltungsprogramm

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung - digital | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

Die Führung findet digital statt. Einen Link inkl. einer kurzen Erklärung zur Einwahl in die Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
EUR 5,-

Anmeldung bis 12.1.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de
(unter Angabe des gewünschten Termins, Ihres Namens, Ihrer Postadresse und einer Telefon-/Handynummer)

Spielfilm und Talk - hybrid | Afrika


© Memento Films International


TAVMA Watch Party: Spielfilm von Philippe Lacôte + Live-Talk mit dem Regisseur und Enoka Ayemba

Elfenbeinküste, Frankreich, Kanada, Senegal 2020, Original mit engl. Untertiteln, 93 Min.

"Wenn Gott Ja sagt, kann niemand Nein sagen." Dieser Slogan steht an einer Wand in Maca, einem berüchtigten Gefängnis in einem Waldgebiet der Elfenbeinküste, das von den Insassen übernommen wurde. Die Gefangenen gehen hart miteinander um, aber sie bewundern die hohe Kunst des Geschichtenerzählens. Nach ihrer Tradition wird bei Aufgang des roten Mondes ein Neuankömmling - in diesem Fall ein junger Taschendieb - von ihrem kranken Chef ausgewählt, um den anderen Gefangenen eine Geschichte zu erzählen. Als der Junge erfährt, welches Schicksal ihn erwartet, beginnt er, das mystische Leben eines legendären Geächteten namens Zama King zu erzählen, und hat keine andere Wahl, als seine Geschichte bis zum Morgengrauen fortzusetzen.

Basierend auf dem realen Maca hat Regisseur Philippe Lacôte einen bildstarken, magischen Kosmos erschaffen, der ein Gefängnisdrama in ein Märchen verwandelt. Der Junge erinnert sowohl an Scheherazade aus 1001 Nacht als auch an die Griots, die die mündliche Tradition Westafrikas pflegen.

Philippe Lacôte wuchs in Abidjan, der größten Stadt der Elfenbeinküste, in der Nähe eines Kinos namens Le Magic auf. 2008 präsentierte er mit Chronicles of War in the Ivory Coast einen Kurzfilm, der die jüngste Geschichte seines Heimatlandes in einem hybriden Format behandelt: teils Dokumentarfilm, teils Tagebuch. Sein erster Spielfilm, Run, wurde 2014 in der Sektion Un Certain Regard in Cannes gezeigt und etablierte ihn als neue Stimme im afrikanischen Kino. Night of the Kings ist sein zweiter Spielfilm.

Enoka Ayemba ist Filmkurator und -kritiker mit Schwerpunkt auf afrikanischer Filmkunst, der nigerianischen Videoindustrie und antikolonialen Bewegungen. Seit 2019 ist er als Berater für das Berlinale Forum tätig.

Im Anschluss an die Vorführung findet eine Diskussion mit den Gästen, dem Publikum und dem Moderator Willy Rollé statt. Die Filmcrew und das Streaming-Publikum werden online zugeschaltet.

Die Mission von TAVMA: bekannte Narrative in Frage zu stellen und neue Arten von Storytelling zu entdecken. Die Watch Party ist ein hybrides Film- und Live-Talkformat, das gleichzeitig in Präsenz und online stattfindet. Es ist keine Vorführung, bei der man nach dem Film den Raum verlässt. Man kommt als Fremder und geht mit Freund*innen, denn hier gibt es Zeit und Raum um Zwischenmenschliches nachhaltig wachsen zu lassen.

Der Film wird in der französischen Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt, das Gespräch findet in englischer Sprache statt.

Live-Ticket für das Museum: EUR 9,50/6,50
Online-Screening: EUR 5,50
Tickets buchen

Einlass: 19 Uhr
Filmstart: 19.30 Uhr



Mit freundlicher Unterstützung und in Kooperation mit:

        

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Night of the Kings (La Nuit des Rois)
TAVMA Watch Party: Film + live talk with director Philippe Lacôte and Enoka Ayemba


Ivory Coast, France, Canada, Senegal 2020, original with English subtitles, 93 min.

“When God says yes, no one can say no.” This slogan is written on a wall in Maca, a notorious penitentiary in the forest of Ivory Coast which the inmates have taken over. The prisoners are rough with each other, yet they admire the supreme art of storytelling. As their tradition goes, with the rising of the red moon, a newcomer - this time a young pickpocket - is chosen by their ailing boss to tell a story to the other prisoners. Learning what fate awaits him, the boy begins to narrate the mystical life of a legendary outlaw named Zama King and has no choice but to make his story last until dawn.

Based on the real-life Maca, director Philippe Lacôte has created a violent, magical cosmos all his own, turning a prison drama into a fairy tale. The boy recalls both Scheherazade from 1001 Nights and the griots who maintain Africa’s oral tradition.

Philippe Lacôte grew up in Abidjan, Ivory Coast's largest city, near a movie theater called Le Magic. In 2008, he presented Chronicles of War in the IvoryCoast, a short film that dealt with the recent history of his home country in a hybrid format: part documentary, part diary. His first feature film, Run, was selected for the Un Certain Regard section at Cannes in 2014, establishing him as a new voice in African cinema. Night of the Kings is his second feature film.

Enoka Ayemba is a film curator and film critic focusing on African cinematographies, the Nigerian video industry and anti-colonial movements. He has been a consultant for the Berlinale Forum since 2019.

The screening will be followed by a discussion with the guests, the audience and the host Willy Rollé. The film crew and streaming audience will join in online.

TAVMA’s mission: to question familiar narratives and discover new types of storytelling. The Night of the Kings @TAVMA Showis a hybrid format that takes place simultaneously off- and online. They are not screenings where you leave the room after the film. You come as a stranger and leave with friends, because there is time and space here to let interpersonal relationships grow in a sustainable way.

The film will be shown in the original French version with English subtitles, the conversation will be in English.

Live ticket for the museum:
EUR 9.50/6.50
Online screening: EUR 5,50
Book tickets

Admission: 7 pm
Film start: 7:30 pm

Ausstellungseröffnung - digital | Ostasien



Alltagserfahrungen Tübinger Studierender aus China

Vom Ankommen in einem fremden Land, vom Studieren an der Universität Tübingen, vom Spaghettikochen in der Wohnheimküche, von mitgebrachten Erwartungen, neu geschlossenen Freundschaften und Zukunftsträumen berichten in der Ausstellung 26 Tübinger Studierende aus China. Tübingen steht dabei stellvertretend für alle deutschen Universitäten: An ihnen bilden Student*innen aus China inzwischen längst die größte ausländische Studierendengruppe. Wie aber erleben die Studierenden aus China ihren Alltag in Tübingen? Welche Erfahrungen machen sie an der Universität? Auf welche Probleme stoßen sie? Was ist für sie neu und wichtig? Wie kann ein Miteinander auf dem Campus entstehen? Und vor allem: Was nehmen sie schließlich aus ihrem Aufenthalt in Deutschland – aus ihrem eigenen „Chapter Germany“ – mit zurück nach Hause?

Um darauf Antworten geben zu können, wurden sie in einem dreisemestrigen Studienprojekt von 12 Masterstudent*innen des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft in ihrem Alltag begleitet. Bei Interviews, zahlreichen gemeinsamen Kochabenden und Ausflügen sind dadurch Freundschaften und für die Studienprojektgruppe Partner*innen in der gemeinsamen Forschung entstanden. Die Erfahrungen der chinesischen Studierenden sind das Thema der Ausstellung und sie kommen in dieser auch selbst ausführlich zu Wort.

Die Ausstellung „Chapter Germany“ ist in enger Kooperation mit dem China Centrum Tübingen und den Studierenden und Lehrenden des Studiengangs International Master of Interior Architectural Design der HFT Stuttgart entstanden. Sie wird im Linden-Museum Stuttgart als Kabinett-Ausstellung in der Ostasien-Abteilung gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein bebilderter, 300-seitiger Begleitband. Dieser ist zum Preis von EUR 19,- im Museumsshop und beim TVV-Verlag zu erwerben.

Begrüßung:
Katja Scharff M.A., Ausstellungskoordinatorin des Linden-Museums Stuttgart

Grußworte:
Dr. Hailong Jiao, Chinesischer Konsul für Kultur und Bildung
Prof. Dr. Monique Scheer, Prorektorin für Internationales und Diversität der Universität Tübingen
Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Direktor des China Centrum Tübingen
Dipl.-Ing. Bernd Göhner, Freunde der Hochschule für Technik Stuttgart e. V.

Einführung: Chapter Germany
Studierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen stellen das Projekt vor.

Die Eröffnung findet - anders als ursprünglich angekündigt - nur digital statt.

Livestream über Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=lMIn7BK4UyM

In Kooperation mit:

         

Mit freundlicher Unterstützung:

              

Vortrag - digital | Sonderausstellung


Sammelbild


Referent: Prof. Dr. Bernd-Stefan Grewe, Universität Tübingen

Bis in die Gegenwart prägen visuelle, oft rassistische Darstellungen aus der Kolonialzeit unsere Vorstellungen über Menschen aus dem Globalen Süden. Insbesondere Fotografien und Postkarten bestätigten die kolonialen Vorstellungen der Europäer*innen über die vermeintliche kulturelle Unterlegenheit der kolonisierten Bevölkerungen. Die kolonialen Machtverhältnisse spiegelten sich deshalb oft in den Abbildungen wider. Doch wenn man etwas genauer hinsieht, zeigen sich neue, teilweise unerwartete Interpretationsmöglichkeiten.

Der Vortrag findet pandemiebedingt - anders als ursprünglich angekündigt - digital statt.

Anmeldung bis 19.1., 13 Uhr:
anmeldung@remove-this.gev-foerderverein.de

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende in Höhe der üblichen Eintrittsgebühr von EUR 6,- bzw. ermäßigt EUR 4,-. Wir freuen uns auf Ihre Überweisung auf unser Konto:

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.
Konto: IBAN DE46 6005 0101 0002 0463 16

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Werkstattgespräch für Eltern und Jugendliche ab 13 | Sonderausstellung



Wie kamen die Figuren, Bilder, Masken oder Alltagsdinge ins Museum? Sind sie Raubgüter, Kriegsbeute, Reisemitbringsel, Erinnerungsstücke? Oder wurden sie für das Museum angefertigt und gekauft? Wir überlegen, was alles mit der Idee des Sammelns verbunden ist, und erfahren, welche Interessen vor 100 Jahren damit verbunden waren. 

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Eintritt in die Sonderausstellung
Anmeldung bis 20.1.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Workshop - digital | Süd-/Südostasien

 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

Lernen Sie einige Meditationstechniken sowie Qi Gong-Übungen kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Keine Gebühr

Der Workshop findet digital über Zoom statt. Einen Link erhalten Sie nach Anmeldung.


Anmeldung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Informationstag | LindenLAB 4



Afghanistan – ist für Euch richtig weit weg, oder ganz nah? Geografisch oder gefühlt? Die jüngsten Entwicklungen haben viele Menschen in Stuttgart und Umgebung sowohl direkt als auch indirekt stark betroffen.

Doch die Beziehungen zwischen Stuttgart und Afghanistan reichen lange zurück. Ein Ort, der Gegenstände, Fotos und Dokumente aus Afghanistan bewahrt, ist das Linden-Museum. Diese Sammlungen sind spannend und können viel über Beziehungen zwischen Stuttgart und Afghanistan sowie von politischen und wirtschaftlichen Hintergründen berichten. Manchmal wecken sie auch persönliche/subjektive Erinnerungen oder Assoziationen und bringen zum Erzählen. Daraus ist das Projekt „Entangled. Stuttgart – Afghanistan“ entstanden.

„Entangled“, das heißt verknüpft, verstrickt, verknotet – oder umschlungen. Eine kleine Arbeitsgruppe aus Stuttgart und Umgebung hat 2020 vor allem die Fotosammlung der „Stuttgarter Badakhshan-Expedition“ bearbeitet und kommentiert, teilweise auf sehr persönliche Weise. Die Werkstattausstellung ist derzeit im Museum zu sehen.

Diese Präsentation ist nur der erste Schritt, und das Projekt wird fortgesetzt: Wir arbeiten weiter, zu erzählenswerten, spannenden, manchmal problematischen oder traurigen Geschichten, Bildern und Dingen, die Afghanistan mit Stuttgart und dem Linden-Museum in Vergangenheit und Gegenwart verbinden.

Afghanistan findet aktuell viel Aufmerksamkeit , doch wir möchten gemeinsam näher hinsehen, tiefer gehen und einander zuhören. Das Entangled-Projekt wird auf diese Weise eine wichtige Rolle in der Vorbereitung eines großen Ausstellungsprojekts spielen, das für Winter 2023/24 geplant wird.

Wir suchen motivierte, offene, kritische und nachdenkliche Interessierte, die je nach Lust und Laune unterschiedlich intensiv an dem Projekt mitwirken möchten – ganz egal, ob Sie/Ihr direkte Bezüge oder Beziehungen zu „Afghanistan“ haben/habt oder nicht!

Mehr über das Projekt erfahrt Ihr / erfahren Sie an diesem Informationstag.

Ab 10 Uhr habt Ihr/haben Sie die Möglichkeit, die Werkstattausstellung im LindenLAB sowie die Orient-Dauerausstellung individuell anzusehen. Von 14 bis 17 Uhr folgt dann die Auftaktveranstaltung zu „Entangled: Stuttgart - Afghanistan II“ mit Informationen zum Projekt und der Möglichkeit zum Austausch.

Der Eintritt zum Informationstag ist frei.

Anmeldung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de
Spontanes Kommen gerne auch möglich!

Für die Teilnahme gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Das LindenLAB wird gefördert von der Initiative für Ethnologische Sammlungen der Kulturstiftung des Bundes.

Nähere Informationen: www.lindenlab.de
 

      

 

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

LindenLAB-Talk | LindenLAB 4



Im Rahmen des Projekts LindenLAB entwickeln verschiedene Museumsmitarbeiter*innen neue Formen musealer Wissensproduktion, Vermittlung und Präsentation. Einige der insgesamt acht LindenLABs sind aktuell im Museum zu sehen. Unser Anspruch als Museum ist, aus dem Projekt zu lernen und uns stetig weiterzuentwickeln. Daher möchten wir uns selbstreflexiv damit beschäftigten, wie die LAB-Präsentationen von Besucher*innen wahrgenommen werden: Welche Aspekte der LABs sind für Sie interessant, welche vielleicht auch noch nicht ganz verständlich?

Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit den LAB-Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns über einen Austausch zu den einzelnen Präsentationen und Ihre Rückmeldungen und Anmerkungen. Das Format besteht aus einer kurzen Einführung mit anschließender Diskussion.

LindenLAB 4
Entangled: Stuttgart - Afghanistan


Im Linden-Museum befinden sich Tausende Gegenstände, Fotos und Dokumente aus Afghanistan. Ihre spannende(n), teils problematische(n) Geschichte(n) erzählen viel über persönliche Erfahrungen und Erinnerungen, aber auch über politische und wirtschaftliche Hintergründe und Verflechtungen. Sie stehen für höchst ambivalente Facetten der deutsch-afghanischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart. Eine Arbeitsgruppe von Interessierten aus Stuttgart und Umgebung mit und ohne Afghanistan-Bezug hat sich 2020/21 vor allem mit den Fotografien der Stuttgarter Badakhshan-Expedition (1962/63), die 1962/63 vom Linden-Museum durchgeführt wurde, beschäftigt. Die Projektgruppe erarbeitete die Präsentation, und reicherte diese mit subjektiven Bedeutungen, persönlichen Erinnerungen und Assoziationen an. Die Arbeit geht weiter, neue Teilnehmer*innen sind herzlich willkommen (Info-Veranstaltung: So. 23.1.2022, 14 bis 17 Uhr).

Für Veranstaltungen von LAB 4 beachten Sie bitte auch Ankündigungen über unsere Social Media Accounts.

Wie nehmen Sie als Besucher*in die Arbeit der Entangled-Gruppe wahr? Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns mit dem LAB näher beschäftigen und darüber ins Gespräch kommen, was wir aus dem LAB 4 für die zukünftige Museumsarbeit mitnehmen können.

Eintritt frei
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Hinweis: Das LindenLAB ist ab 18.30 Uhr für den Besuch geöffnet.

Das LindenLAB wird gefördert von der Initiative für Ethnologische Sammlungen der Kulturstiftung des Bundes.

Nähere Informationen: www.lindenlab.de

      


Mach mit im Jugendclub!

Interessierst du dich für Kunst und Kultur und willst mehr über die Bilder, Skulpturen oder Alltagsgegenständen im Museum erfahren? In den nächsten Treffen befassen wir uns mit der Geschichte der Sammlung und dem schwierigen Erbe.

Wer zwischen 8 und 14 Jahre alt ist, ist herzlich willkommen.

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Anmeldung und weitere Informationen bei Nina Schmidt: 
Tel. 0711.2022-428
schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen

Vortrag - digital |



Herausforderungen der Stadtentwicklung zwischen Kiez und Metropole

Referent: Prof. Dr. Christian Krajewski, Universität Münster

Seit der Wiedervereinigung 1990, mit der das rund 40 Jahre geteilte Berlin wieder zur Hauptstadt wurde, vollzieht sich in der heute wieder auf 3,77 Mio. Einwohner gewachsenen größten Stadt Deutschlands ein umfassender urbaner Transformationsprozess. Der Wandel hat Berlin zu einer der „hippsten“ und attraktivsten Städte Europas werden lassen. Der Vortrag analysiert aktuelle Stadtentwicklungen.

Der Vortrag findet pandemiebedingt - anders als ursprünglich angekündigt - digital statt.

Anmeldung bis 26.1., 13 Uhr:
anmeldung@remove-this.gev-foerderverein.de

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende in Höhe der üblichen Eintrittsgebühr von EUR 6,- bzw. ermäßigt EUR 4,-. Wir freuen uns auf Ihre Überweisung auf unser Konto:

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.
Konto: IBAN DE46 6005 0101 0002 0463 16

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Offenes Gespräch | Sonderausstellung



Neue Perspektiven in der Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe"

Expert*innen und Aktivist*innen haben sich in einer Begleitgruppe zur Sonderausstellung „Schwieriges Erbe“ zusammengetan, um diese zu diskutieren und neue Perspektiven zu ergänzen. Sie alle haben einen Bezug zu Stuttgart, dem Linden-Museum und/oder Expertise rund um das Thema Kolonialismus, Postkolonialismus und Antirassismus. An diesem Tag möchten die Mitglieder erste Ergebnisse dieses gemeinsamen Prozesses präsentieren und mit Besucher*innen ins Gespräch kommen. Der Fokus liegt darauf, aus dem Kolonialismus resultierende Verhaltensmuster und Privilegien sowie Möglichkeiten zur Heilung dieser offenen Wunde sichtbar zu machen.

Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

 

Führung | Sonderausstellung



In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung