Veranstaltungsprogramm

Dienstag, 09. April | 19.30 Uhr

Zum Umgang mit kolonialem Kulturgut

Gespräch | Afrika

 
© Shawn van Eeden


Einführende Worte:

Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Podium:

Steven Hendrik Isaack, Heritage Watch, Windhoek/Namibia
Enotie Ogbebor, Benin Dialogue Group, Lagos/Nigeria
Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart

Moderation:
Jörg Armbruster

Eingebettet in eine wachsende gesellschaftliche Debatte über die deutsche Kolonialgeschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart, stehen ethnologische Museen aufgrund ihrer problematischen kolonialzeitlichen Sammlungen vor großen Herausforderungen. Es geht um die historische Kontextualisierung der Objektbestände, die Erforschung der Provenienzen, die Schaffung von öffentlichen digitalen Zugängen zu Sammlungen, um Fragen der Rückgabe von Artefakten und den gleichzeitigen Aufbau des Dialogs mit Partner*innen aus den Herkunftsgesellschaften der Objekte. Moralisch-ethische Perspektiven, (gesellschafts-)politische Aushandlungsprozesse und Neuverhandlungen kultureller Identität verbinden sich auch mit der Frage nach der künftigen Rolle ethnologischer Museen.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Tipp:
Vor der Veranstaltung besteht um 18 Uhr die Möglichkeit zum Führungsgespräch mit Ausstellungskuratorin Dr. Sandra Ferracuti in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

Eintritt frei

 
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg