Veranstaltungsprogramm

Konferenz "Das neue Museum"

Mittwoch, 09. Dezember | 19.30 Uhr

Koloniale Kontinuitäten

Werkstattgespräch | Sonderausstellung

        

Mit Simone Knapp, Dr. Bärbel Völkel und Benjamin Wolf

Einführung und Moderation: Dr. Joy Alemazung

Im Panel diskutieren wir, wie koloniale Strukturen über Jahrhunderte fortgeschrieben wurden und sich erhalten haben. Welchen Einfluss üben sie auch heute noch aus - in Afrika und Europa? Und welche Rolle spielt die Entwicklungspolitik dabei?

Simone Knapp studierte Ethnologie, Afrikanistik und Soziologie in Mainz mit Schwerpunkt Afrikanische Literatur, Menschenrechte und Geschichte des Südlichen Afrikas. Zwischen 1995 und 1998 arbeitete sie als Geschäftsführerin des Eine-Welt-Zentrums in Heidelberg und war von 1999 bis 2002 für die Menschenrechtsarbeit zu Afrika im Diakonischen Werk/Brot für die Welt zuständig. Seit 2007 koordiniert sie die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA in Heidelberg, die sich für sozioökonomische Fragen einsetzt und einerseits als Lobby- und Kampagnenorganisation, andererseits als Beratungsstelle für Fragen, die das Südliche Afrika betreffen arbeitet. Schwerpunkte der KASA sind dabei Entschädigung- und Wiedergutmachungsfragen, Entschuldung, Handel, Soziale Sicherheit und die Landfrage.

Dr. Bärbel Völkel ist Professorin für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. In ihren Forschungen befasst sie sich mit den Sekundäreffekten der Art und Weise, wie im Nationalstaat Geschichte kommuniziert wird.

Benjamin Wolf ist Geschäftsführer von Stay - Stiftung für multiplikative Entwicklung. Ziel der Stiftung ist es, das bestehende Potenzial einheimischer Sozialunternehmer im Ländern des Globalen Südens zu nutzen und sie landesweit und über Ländergrenzen hinweg zu starken Bündnissen zu vernetzen. Sein Credo: "Wer mit Entwicklungshilfe etwas in der Welt verändern möchte, der muss die Entwicklungshilfe selbst verändern."

Dr. Joy A. Alemazung hat Soziologie und Politikwissenschaft studiert. Nach der Abschluss seiner Promotion in Januar 2009 an der Universität zu Kiel übt er Lehr- und Beratungstätigkeiten in Bereichen der internationalen Zusammenarbeit, Demokratie und Governance, Migration u. a. aus. Er ist Senior Analyst für Peace and Security beim Global Governance Institute in Brüssel.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

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