Veranstaltungsprogramm

Dienstag, 30. April | 19.30 Uhr

Die Rolle Württembergs während der deutschen Kolonialzeit

Gespräch | Afrika



Referenten:

Prof. Dr. Kurt Düwell, Düsseldorf
Prof. Dr. Bernd-Stefan Grewe, Universität Tübingen
Markus Himmelsbach, Provenienzforscher zu kolonialzeitlichen Objekten im Linden-Museum Stuttgart

Moderation:
Jörg Armbruster

Württemberger*innen im Kolonialdienst, Kolonialwarenläden, Völkerschauen und Völkerkundemuseen, koloniale Gesellschaften und Vereine, Vortragsabende – Kolonialismus war um die Jahrhundertwende vor allem im Stuttgarter Alltag sehr präsent. Die kolonialen Verwicklungen und Beziehungen Württembergs werden anhand zweier Beispiele beleuchtet: 1882 gründete sich unter Schirmherrschaft König Karls der Württembergische Verein für Handelsgeographie und Förderung Deutscher Interessen im Ausland, der Initiator des Linden-Museums war. 1917 wurde der Vorläufer des heutigen Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) ins Leben gerufen.

Tipp:
Vor der Veranstaltung besteht um 18 Uhr die Möglichkeit zum Führungsgespräch mit Kuratorin Dr. Sandra Ferracuti in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

Eintritt frei


Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg