Veranstaltungsprogramm

Vernissage | Sonderausstellung



Begrüßung:
Susanne Barth, Kaufmännische Geschäftsführerin des Linden-Museums Stuttgart

Grußworte:
Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Leiterin des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart
Robby Geyer, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Einführung:
Patricia Thoma, Künstlerin
Ülkü Süngün, Künstlerin

Künstlerischer Impuls:

Hosnijah Mehr, Slam-Poetin

Was bedeutet es eigentlich in Stuttgart zu Hause zu sein? Was macht ein gutes Zusammenleben aus?

In der Mitmachausstellung befassen sich Kinder und Jugendliche mit diesen Fragen. Sie zeigen mit  verschiedenen künstlerischen Techniken ihren Blick auf ihr eigenes Zuhause in Stuttgart, zeichnen ein diverses Bild ihrer Stadt und loten aus, was für sie ein gutes Zusammenleben ausmachen kann. In der Ausstellung wird nicht nur die Frage danach gestellt, was das eigene Zuhause ist, sondern auch ob die Objekte des Linden-Museums in Stuttgart zu Hause sind. „In Stuttgart zu Hause“ verbindet die Themen Zugehörigkeit und Ausschluss mit dem kolonialen Diskurs um Sammlungsobjekte.

Wir verfolgen in der Ausstellung einen intersektionalen und transkulturellen Ansatz und arbeiten mit Anti-Bias-Methoden, Methoden des dialogischen Lernens sowie künstlerischen Techniken, um für Machtstrukturen zu sensibilisieren und deren Reproduktionen zu vermeiden.

Viele Kunstwerke in der Ausstellung entstehen im Vorfeld: Grundschüler*innen malen ihr eigenes Zuhause mit der Künstlerin Patricia Thoma, die seit 2014 mit Kindern aus aller Welt zum Thema Heimat arbeitet. Der Jugendclub des Linden-Museums begibt sich auf eine kreative Forschungsreise durch Stuttgart. Jugendliche aus dem Jugendhaus INZEL Bad Cannstatt erstellen für die Ausstellung im Rahmen eines einwöchigen Workshops mediale Arbeiten. Künstlerisch begleitet werden sie dabei von Student*innen der Merz-Akademie und ihrer Dozentin, der Künstlerin Ülkü Süngün, deren Interessensschwerpunkt auf einem postkolonial-kritischen Ansatz liegt. In Mitmachstationen können alle Besucher*innen ihr Bild einer vielfältigen Stadt gestalten.

Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit



Im Rahmen von







Ferienprogramm ab 8 | Orient Süd-/Südostasien Ostasien



Dreitägiges Sommerferienprogramm ab 8 Jahren

Mittwoch, 1.8., bis Freitag, 3.8., jeweils 10 bis 14 Uhr

Spielend für das Leben lernen! Wer gewinnt beim Geschicklichkeitsspiel? Wer hat die besten Strategien, und wer hat immer Glück? Was spielst du am liebsten mit deinen Freunden? Viele Dinge in den Ausstellungen „Islamischer Orient“, „Ostasien“ sowie „Süd- und Südostasien“ erzählen Geschichten vom Gewinnen und Verlieren, von Gerechtigkeit, Zufälligkeit, Regeln, von Spielfreude und Lernprozessen. Wir werden Geschicklichkeits-, Bewegungs- und Brettspiele kennen lernen und sie auch ausgiebig spielen. Ausgestattet mit vielen neuen Ideen könnt ihr dann zu Hause weiterspielen. Bitte bringt für die Spielpausen ein kleines Vesper mit.

Programmgestaltung: Dr. Ricarda Daberkow, Ursula Hüge, Dr. Christiane Kaszubowski-Manych, Nadia Loukal und Dietmar Neitzke

Teilnahmegebühr für alle 3 Tage: EUR 36,-/EUR 18,- (mit Bonuscard)
Anmeldung bis 26.7.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de
                                                                                               

Ferienprogramm für Erw. | Süd-/Südostasien



Mit Nadia Loukal und Lena Raisdanai

Spannende Geschichten können freie Zeit im Nu verfliegen lassen. Oder vergessen Sie die Zeit lieber bei unterhaltsamen Gesprächen im Teehaus, beim Schlendern über den Bazar oder bei Gesellschaftsspielen? Wir beschäftigen uns mit „Spielregeln“ und Würfeln ohne Zahlen. Egal ob Brettspiel oder Reiterspiel, der Fokus liegt immer auf der Frage: Wer gewinnt?

Beim Sommerferienprogramm fragen wir dieses Jahr:
Ist selbstbestimmte Zeit gleich Freizeit?

Wie verbringen Sie gerne freie Zeit? Zusammen mit der Familie, mit Freunden oder alleine? Was hat es überhaupt mit freier, selbstbestimmter Zeit auf sich? Steht sie jedem zur Verfügung? "Freie" Zeit kann verschiedenste gesellschaftliche Funktionen erfüllen. Sie kann der Erholung dienen, Spielraum für ästhetische Ausdrucksformen oder Kreativität sein, aber auch in den Anforderungen des Alltags untergehen. Anhand ausgewählter Sammlungsobjekte und kreativer Aktionen werden wir uns mit verschiedenen Freizeitphänomenen befassen.

Weitere Ferienprogramme für Erwachsene:

Drachenflieger und Tigersprung, So. 26.8., 14 bis 17 Uhr

Mahjong und Blumenkarten, So. 2.9., 14 bis 17 Uhr

Teilnahmegebühr:
EUR 6,-
Ohne Anmeldung

Vorführung | Ostasien



Mit
Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Ferienprogramm für Erw. | Süd-/Südostasien


Mit Ursula Hüge und Dr. Christiane Kaszubowski-Manych

Vielfältig sind die Möglichkeiten, in Südostasien "freie Zeit" zu verbringen. Wett- und Strategiespiele wie das höfische Chaupar, aber auch Sport und Bewegung erfreuen sich großer Beliebtheit. Wir testen Brettspiele und hören Geschichten, die schon die Götter erfreut haben.

Beim Sommerferienprogramm fragen wir dieses Jahr:
Ist selbstbestimmte Zeit gleich Freizeit?

Wie verbringen Sie gerne freie Zeit? Zusammen mit der Familie, mit Freunden oder alleine? Was hat es überhaupt mit freier, selbstbestimmter Zeit auf sich? Steht sie jedem zur Verfügung? "Freie" Zeit kann verschiedenste gesellschaftliche Funktionen erfüllen. Sie kann der Erholung dienen, Spielraum für ästhetische Ausdrucksformen oder Kreativität sein, aber auch in den Anforderungen des Alltags untergehen. Anhand ausgewählter Sammlungsobjekte und kreativer Aktionen werden wir uns mit verschiedenen Freizeitphänomenen befassen.

Weiteres Ferienprogramm für Erwachsene:

Mahjong und Blumenkarten, So. 2.9., 14 bis 17 Uhr

Teilnahmegebühr:
EUR 6,-
Ohne Anmeldung

Ferienprogramm ab 8 | Orient Süd-/Südostasien Ostasien



Dreitägiges Sommerferienprogramm ab 8 Jahren

Mittwoch, 29.8., bis Freitag, 31.8., jeweils 10 bis 14 Uhr

Spielend für das Leben lernen! Wer gewinnt beim Geschicklichkeitsspiel? Wer hat die besten Strategien, und wer hat immer Glück? Was spielst du am liebsten mit deinen Freunden? Viele Dinge in den Ausstellungen „Islamischer Orient“, „Ostasien“ sowie „Süd- und Südostasien“ erzählen Geschichten vom Gewinnen und Verlieren, von Gerechtigkeit, Zufälligkeit, Regeln, von Spielfreude und Lernprozessen. Wir werden Geschicklichkeits-, Bewegungs- und Brettspiele kennen lernen und sie auch ausgiebig spielen. Ausgestattet mit vielen neuen Ideen könnt ihr dann zu Hause weiterspielen. Bitte bringt für die Spielpausen ein kleines Vesper mit.

Programmgestaltung: Dr. Ricarda Daberkow, Ursula Hüge, Dr. Christiane Kaszubowski-Manych, Nadia Loukal und Dietmar Neitzke

Teilnahmegebühr für alle 3 Tage: EUR 36,-/EUR 18,- (mit Bonuscard)
Anmeldung bis 23.8.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de
                                                                                               

Ferienprogramm für Erw. | Süd-/Südostasien Ostasien


Mit Dr. Ricarda Daberkow und Ursula Hüge

Freizeitvergnügen bedeutet für viele Menschen spielen. In China sind das traditionelle Mahjong oder Weiqi, das Umzingelungsschach, sehr beliebt. Spielen vermittelt auch Fähigkeiten für das reale Leben: Das japanische Geschicklichkeitsspiel Kendama schult das Handgelenk und bereitet auf den Schwertkampf vor. Am Hofe vertrieb man sich die Zeit mit Musizieren und dem Wettstreit um das beste Gedicht. Dem Gewinner winkte ein Schälchen Wein ...

Beim Sommerferienprogramm für Erwachsene fragen wir dieses Jahr:
Ist selbstbestimmte Zeit gleich Freizeit?

Wie verbringen Sie gerne freie Zeit? Zusammen mit der Familie, mit Freunden oder alleine? Was hat es überhaupt mit freier, selbstbestimmter Zeit auf sich? Steht sie jedem zur Verfügung? "Freie" Zeit kann verschiedenste gesellschaftliche Funktionen erfüllen. Sie kann der Erholung dienen, Spielraum für ästhetische Ausdrucksformen oder Kreativität sein, aber auch in den Anforderungen des Alltags untergehen. Anhand ausgewählter Sammlungsobjekte und kreativer Aktionen werden wir uns mit verschiedenen Freizeitphänomenen befassen.

Teilnahmegebühr:
EUR 6,-
Ohne Anmeldung

Vorführung | Ostasien



Mit
Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-555, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Workshop | Süd-/Südostasien



Mit Sunyata Meditation Stuttgart e.V.

Wege zur positiven Lebensveränderung

In einem knapp drei Stunden dauernden Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung

Familienführung ab 6 | Orient



Mit Nadia Loukal

Jahreszeitliche und religiöse Feste sind wichtige Bestandteile kulturellen Lebens. Aber auch Lebensereignisse wie Hochzeiten und Geburten werden auf der ganzen Welt auf unterschiedliche Art und Weise begangen. Zwischen den Ländern des islamisch geprägten Orients gibt es diesbezüglich sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. In diesem Jahr beginnt das neue islamische Jahr im September. Warum das so ist, wieso wir nach dem muslimischen Kalender im Jahr 1440 leben, und was der Mond damit zu tun hat, werden wir in der Ausstellung herausfinden.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung (bis einschl. 12 Jahre frei)

Führung | Süd-/Südostasien



Mit Ursula Hüge

Der historische Buddha ist ein Buddha ohne Körper und Antlitz und nur als Symbol fassbar. Ab dem 1. Jahrhundert kommt es zur Darstellung seiner Person als Skulptur. In der Zeit des Vajrayana wird aber deutlich, dass die symbolische Bildsprache insbesondere in Mandalas nie ganz aufgegeben wurde.

EUR 2,- zzgl. Dauerausstellung 



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-555, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Konzert | Süd-/Südostasien

   

Shakir Khan – Sitar
Pritam Singh - Tabla

Shakir Khan
ist einer der viel versprechendsten jungen Sitaristen Indiens. Er tritt in die Fußstapfen seines wundervollen Vaters und Lehrers, Ustad Shahid Parvez Khan, Sitar Maestro des Etawah-Spielstils. Shakir Khan repräsentiert die 8. Generation von Sitaristen dieser Musikerfamilie, der u. a. legendäre Künstler wie Shakirs Großvater Aziz Khan und sein Großonkel Vilayat Khan angehörten.

Shakir Khan absolvierte brilliante Auftritte bei großen Musikfestivals in Indien und Tourneen in Europa und den USA. Wie sein Vater zeichnet sich der junge Sitarist durch einen exquisiten und subtilen Sinn für  Melodie and Rhythmus aus.

Tablameister Pritam Singh lernte von Ajit Singh Mutlashi und verfeinerte sein Spiel beim legendären Allah Rakha Khan. Pritam Singh ist weiterhin Meisterschüler des berühmten Anindo Chatterjee aus Kalkutta und perfektioniert sein Spiel so ständig weiter. Er stammt aus Birmingham.

Eintritt:
EUR 16,-/12,-
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de


Im Rahmen von "50 Jahre Städtepartnerschaft Stuttgart-Mumbai"

 



In Kooperation mit:


Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

     

Sammlungspräsentation | Ostasien



Das Linden-Museum Stuttgart konnte dank der Förderung der Kulturstiftung der Länder eine Sammlung von 46 japanischen Kriegsmotiv-Kimonos und -Textilien erwerben. Drei Kimonos sowie zwei Obi (Stoffgürtel) werden bereits in der Dauerausstellung präsentiert. Fünf weitere Kimonos werden einmalig nur heute im Wanner-Saal gezeigt.

Begrüßung:
Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart

Grußwort:
Prof. Dr. Frank Druffner, Stellvertretender Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder

Vortrag:
Krieg als Mode?
Über die Bedeutung von japanischen Kriegsmotiv-Kimonos
Referent: Klaus J. Friese


Würden Sie gerne grafische Darstellungen von Luftkämpfen oder Panzern auf Ihrer Kleidung tragen? Oder gar auf Ihrer Unterwäsche?

1894/95, während des (ersten) Chinesisch-Japanischen Krieges, entstanden die ersten japanischen Textilien, welche traditionellen Schnitt mit der Darstellung moderner Kriege kombinierten. Zwischen ca. 1932 und 1942 wurden solche Kleidungsstücke mit Abbildungen von Panzern, Flugzeugen, Soldaten und Gewehren als Massenware hergestellt.

Was machte die Attraktivität dieser Kleidungsstücke aus? Handelte es sich um staatliche Kriegspropaganda, japanische Tradition oder eine Modeerscheinung ohne tiefere Bedeutung? Ziel des Vortrages ist es, vor dem Hintergrund des historischen Kontexts verschiedene mögliche Erklärungen für dieses Phänomen vorzustellen.

Klaus J. Friese schloss seinen Master in Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab, wo er auch als Lehrbeauftragter tätig ist. Sein regionaler Schwerpunkt ist Japan. Zur Zeit forscht er zum Thema "Ästhetik des Krieges" am Beispiel der materiellen Kultur, der Künste und Medien Japans in der Zeit zwischen 1894 und 1945.

Musikalische Umrahmung: Trommelgruppe Tenma Daiko

Eintritt frei




Tanzperformance mit Live-Musik | Afrika Orient Ostasien Süd-/Südostasien


© Peter Poeschl


"Menschen tanzen" ist ein Projekt des Filmemachers und Choreografen Grégory Darcy mit Musikern und Tänzer*innen, Geflüchteten und Einheimischen aus vielen Nationen: Burkina Faso, Frankreich, Indien, Iran, Japan, Kamerun, Montenegro, Somalia, Syrien und Deutschland.

Alle Tänzer*innen und Musiker bringen die Tanzformen und Musikstile aus ihrer Heimat mit ein und
verschmelzen diese zu einer großen gemeinsamen Choreografie mit Weltmusik.

Vier Musiker mit Perkussions- und Saiteninstrumenten sowie zehn Tänzer*innen nehmen die Zuschauer*innen für 45 Minuten mit auf eine Reise durch die Tanz- und Musikstile verschiedener Regionen und Lebensstile. Die Bühne ist manchmal ein Theater, manchmal eine Kirche, das schafft eine ganz besondere Atmosphäre und verlangt eine einzigartige und speziell auf diese Räumlichkeiten zugeschnittene Choreografie.

"Menschen tanzen" ist ein Kunst- und Forschungsprojekt mit deutschen Bürger*innen und Geflüchteten, die im Bereich Tanz und Musik sowohl laienhaft als auch professionell aktiv sind und in Ludwigsburg, Filderstadt, Tübingen, Nürtingen, Esslingen, Waiblingen, Kernen, Backnang, Fellbach, Esslingen oder Stuttgart leben. Die Begegnungen stehen im Mittelpunkt – Begegnungen von Musik und Tanz, von Laien und Profis, von Geflüchteten und Deutschen. Tanz und Musik sind universal. Sprach-, Kultur- und
intellektuelle Unterschiede sind hier kaum relevant. Dieser Grundsatz stand am Beginn des Projekts, das als Mittel zur Kontaktaufnahme, zur besseren Verständigung dienen soll. Die Entwicklung neuer
Bewegungen durch die Mischung von Tänzen unterschiedlicher Kulturen hat Forschungscharakter. Die Teilnehmer begaben sich auf Neuland. Die Prozesse wurden von den Mitgliedern selbst erarbeitet, kreiert und angewendet. Sie entstanden von innen heraus und werden nicht von außen an diese herangetragen.

Die Choreografie erarbeitete der französische Regisseur und Choreograf Grégory Darcy aus Kernen zusammen mit den Teilnehmer*innen über ein Jahr. Die Musik der Performance entwickelte sich nach und nach aus den spezifischen Rhythmen der einzelnen Länder. Der syrische Sänger und Gitarrist Mazen Mohsen und der Stuttgarter Djembemeister Bakary Koné (Burkina Faso) zeigten besondere Sensibilität in der Verschmelzung der zahlreichen Musikstile zu einem großen Ganzen.

Besetzung:

Tänzer*innen: Sawako Nunotani (Japan), Mohammad Reza Golehmohammad (Iran), Fauzia Beg (Indien), Sara Durdevic (Montenegro), Mohamed Adil (Somalia), Melanie Brischar (Deutschland), Hafez Alabbas (Syrien), Basher Alsaho (Syrien), Pia Heer (Deutschland), Delivette Mengjo (Kamerun)

Musiker: Robin Hacker (Perkussion, Deutschland), Bakary Kone (Djembe, Burkina Faso), Mazen Mohsen (Oud, Gitarre, Stimme, Syrien), Sebastian Siepmann (Drumpad, Deutschland)

Choreograf: Grégory Darcy (Frankreich)
Nähere Informationen: www.gregorydarcy.com

Eintritt: EUR 15,-
Schüler*innen, Studierende: EUR 8,-
Geflüchtete Menschen: frei

Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de


Gefördert vom:




Im Rahmen von:



 



Unser neuer Family-Reisekatalog 2019/20 ist da. Vollgepackt mit spannenden Reisen für Leute mit Kindern, die gerne mit anderen Familien zusammen auf Tour gehen. Wir stellen euch unsere Reiseziele vor, die nicht nur zum Träumen, sondern auch zum Entdecken einladen.

Der Schutz der weltweit bedrohten Regenwälder ist sowohl WORLD INSIGHT als auch den Dschungel-Abenteurern, National Geographic-Fotograf Dieter Schonlau und seiner Frau Sandra Hanke, eine Herzensangelegenheit. Die beiden nehmen Groß und Klein mit auf eine faszinierende Reise und machen bewusst, wie lebenswichtig die Erhaltung des tropischen Regenwaldes für unsere Menschheit ist. Mit ihnen durchstreifen wir wilde Urwälder und tauchen dabei in deren grenzenlose Artenvielfalt ein.

Kommt mit auf eine abenteuerliche Entdeckungstour und lasst euch von Dieters Erlebnissen mitreißen.

Wir freuen uns auf euch!

Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr. Einlass ab 15 Uhr.

Veranstalter: WORLD INSIGHT Erlebnisreisen GmbH

Eintritt frei – Anmeldung erforderlich

Informationen und Anmeldung:
Tel. 02236.38360
www.world-insight.de/events

 

 


 



Es ist soweit – unsere neuen Reisekataloge sind da! Wirf mit uns einen ersten exklusiven Blick in die neuen Kataloge und lass dich zu neuen Abenteuern inspirieren.

Im Anschluss begeben wir uns auf eine beeindruckende Reise zum Dalai Lama.

Nach seiner Rückkehr auf See stellte Mario Goldstein fest, dass das sesshafte Leben nichts mehr für ihn ist. So machte er sich mit seinem Bruder René in einem Expeditionsmobil, einem ausrangierten Polizei-Wasserwerfer, auf den Weg von Deutschland nach Indien zum Dalai Lama.

Wir versprechen großartige Bilder von einer außergewöhnlichen Reise über 20.000 km, durch acht Länder und zu fünf Religionen. Erlebe mit, wie aus einer Vision der beiden Brüder Wirklichkeit wurde.

Sichere dir deine Freikarte zu dieser spannenden Live-Reportage, präsentiert von WORLD INSIGHT.

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Einlass ab 18 Uhr.

Veranstalter: WORLD INSIGHT Erlebnisreisen GmbH

Eintritt frei – Anmeldung erforderlich

Informationen und Anmeldung:
Tel. 02236.38360
www.world-insight.de/events

 

 


Kuratorenführung | Ozeanien

 


Federfigur ki'i hulu manu, 18. Jh.,
Copyright: Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen. Foto: M. Tropea


Dr. Ulrich Menter, Ozeanien-Referent, Linden-Museum Stuttgart


Seit 1959 ist Hawai'i ein Bundesstaat der USA mit einer ganz besonderen Geschichte. Bis 1893 bestand auf den Inseln ein souveränes Königreich, dessen letzte Königin mit US-amerikanischer Unterstützung und gegen den erbitterten Widerstand der hawaiischen Bevölkerung gestürzt wurde. Bis heute bleibt die Unabhängigkeit für viele Hawaiier im US-Staat Hawai'i ein wichtiges politisches Fernziel. Die Ausstellung verbindet bedeutende Objekte des 18. Jahrhunderts aus der Cook-/Forster-Sammlung der Universität Göttingen mit zeitgenössischen Werken aus der Sammlung des Linden-Museums Stuttgart.

Ausstellungsrundgang im Rahmen der American Days Stuttgart in englischer Sprache

Gebühr:
EUR 3,- zzgl. Dauerausstellungseintritt
Anmeldung bis 22.10.2018: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@lindenmuseum.de

 

 

Live-Reportage |

 



WORLD INSIGHT Erlebnisreisen präsentiert Martin Engelmann


Seit den 1990er Jahren bereist Martin Engelmann Peru, das Land im Herzen Südamerikas. Immer wieder führt es ihn von den eisigen Höhen der Anden bis zum malerischen Titicaca-See und den entlegenen Urwaldgebieten des Manu Nationalparks.

Begib dich mit ihm von Arequipa aus auf die Suche nach den mystischen Tempelruinen einer Jahrtausende alten Kultur und der dortigen "Straße des Lichts", einem uralten Zeremonialweg. Erkunde auf dem Inka-Trail nach Machu Picchu die Monumente der einstigen Hochkultur und wandere auf endlosen Pfaden durch die majestätische Bergwelt der Cordillera Blanca. Lasse dich von den 2000 Jahre alten Linien von Nazca und Palpa in der peruanischen Wüste genauso begeistern wie von den Einblicken in das heutige peruanische Leben.

Herzlich Willkommen bei dieser großartigen Bilderreise auf den Spuren der letzten großen Geheimnisse Perus.

Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 19 Uhr

Veranstalter:
WORLD INSIGHT Erlebnisreisen GmbH


Vorverkauf: EUR 9,50
Abendkasse (nur nach Verfügbarkeit): EUR 13,-

Informationen und Anmeldung:
Tel. 02236.38360
www.world-insight.de/events

 

 

 


Konzert | Süd-/Südostasien

 

Transkulturelle Neue Musik mit Yasamin Shahhosseini, Sebastian Flaig und Matthias Mainz

"Reverse Exotism – Teheran" basiert auf der Idee des Musikers, Autors und konzeptionellen Künstlers Matthias Mainz, dem Gründer der Plattform für Transkulturelle Neue Musik (www.plattform-tnm.org).

Seit 2016 setzt er sich in zwei Projektsträngen intensiv mit musikalischen, sozio-ökonomischen und kulturpolitischen Fragen um musikalische Transformation und Transkulturalität auseinander. Während er in der Plattform für Transkulturelle Neue Musik das Sprechen und Denken über Musik mit der Erfahrung individueller musikalischer Entwürfe in künstlerisch-wissenschaftlichen Formaten mit Musiker*innen und Kulturwissenschaftler*innen verbindet, arbeitetet er für Reverse Exotism an prozesshaften musikalischen Formaten, in denen Künstler*innen in Konzerten und Produktionen einander begegnen.

2018 arbeitet Mainz mit der Teheraner Oud-Virtuosin Yasamin Shahhosseini und dem Berliner Percussionisten Sebastian Flaig zusammen.

Die Teheraner Oud-Solistin Yasamin Shahhosseini steht für die jüngste Generationen persischer Radif-MusikerInnen, die über den Rückbezug zu den Wurzeln der persischen Kunstmusik die improvisatorischen Schwerpunkte des Radif neu beleben. Mainz kennt sie seit einem Rechercheaufenthalt an der Universität Teheran im Juli 2015, wo sie ihm als das nächste Oud-Wunder vorgestellt wurde. Auf seine Frage, was sie sonst noch interessiere, antwortete sie ihm:

"Sound Art. I read in books about it." Klangkunst war noch 2015 in Teheran, anders als in Deutschland, wegen der extremen staatlichen Restriktion von Musik in der Öffentlichkeit so gut wie überhaupt nicht anzutreffen. Das Interesse Shahhosseinis und ihre gründliche Art der Auseinandersetzung erschienen ihm damals sehr besonders – später erfuhr er, dass sie in der Folge ebenfalls an den Workshops elektronischer Musik teilgenommen hatte, die Joachim Heintz, der Leiter des Instituts Incontri der Musikhochschule Hannover in Teheran gegeben hatte. 2016 war Shahhosseini in die kuratorische Planung eines Kooperationsprojekts der Plattform TNM mit dem Ensemble Musikfabrik eingebunden, in dem sie im November 2016 einen ersten Radif-Workshop mit den Mitgliedern des Ensembles Musikfabrik anleitete und im Rahmen der Uraufführungen auf dem NOW! Festival in der Philharmonie Essen am 5. November 2017 mitwirkte.

Die Radif-Tradition ist die "klassische" Musik des Iran, die auf die den Spieltraditionen um die Modi der Dastgah fußt und die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts systematisiert und festgeschrieben wurde. Außerhalb des Irans spielt der Radif sichtbar eine große kulturellidentitätsstiftende Rolle für Exil-Iraner*innen und die Programme der großen Solist*innen sind als außereuropäische Kunstmusik in den westlichen philharmonischen Sälen etabliert. Bei seinem Besuch an der Universität Teheran konnte Mainz eine starke, fast misstrauische Trennung zwischen den Musiker*innen des Radif und der europäischen klassischen Musik beobachten. Umso bemerkenswerter fand er die gleichzeitige Tiefe von Kenntnis und Verständnis des Radif wie das starke Interesse und die Offenheit zeitgenössischer Musik und auditiver Kunst bei Musiker*innen wie Yasamin Shahhosseini.

Das Konzert in Kooperation mit der Iranischen Bibliothek Stuttgart e. V. wird die zahlreich in der Region lebenden Menschen iranischer Herkunft mit Liebhaber*innen Neuer Musik an einem Abend zusammen und ins Gespräch bringen.



Yasamin Shahhosseini wurde 1992 in Teheran geboren. Seit ihrem 13. Lebensjahr spielt sie Oud. Sie gewann Preise beim “Festival of Music Schools” 2005 und 2006 beim "Youth Music Festival" 2013 und 2014. 2016 schloss sie ihr Musikstudium an der Universität Teheran ab. Als Mitglied von traditionellen und modernen Ensembles wie New Music Orchestra, Meta X (Alireza Mashayekhi), Paliz, Avaye Teheran, Three Ouds (Shahram Gholami), Mehbang und Derang trat sie im Iran und international auf. Shahhosseini hat bei einer Vielzahl an Aufnahmen mitgewirkt. Ihre Soloeinspielung "Gahan" mit Improvisationen traditioneller persischer Modi wurde 2015 im Kherad Art House vorgestellt. Als Mitglied der Gruppe Pouyesh beschäftigt sie sich zusätzlich mit musikalischer Forschung. Über ihre Meisterschaft an der Oud hinaus zeigt sie großes Interesse an Komposition und Klangkunst.




Sebastian Flaig aus Freiburg studierte ethnische Perkussion und Jazzdrumset an der Hochschule für Musik in Leipzig bei Alexander Bauer, Axel Schüler und Heinrich Köbberling. Zur Vertiefung seiner Kenntnisse der orientalischen Perkussion lebte er ein Jahr in Istanbul und lernte bei verschiedenen Meistern, u. a. bei dem Darabuka-Virtuosen Misirli Ahmet. Die persische Perkussion erlernte er bei Behnam Samani und Majid Khaladj. Von der orientalischen Musik zum Jazz und experimenteller Musik bis hin zur Alten Musik reicht sein stilistisches Spektrum in verschiedenen Ensembles wie dem Taner Akyol Trio, Maya Youssef, Pain Perdu, Kalhor Flaig Duo, Susan Weinert, Lauttencompagney Berlin, Alba Canta, Musikwerkstatt Köln, Mysteries of Bulgarian Voices feat. Lisa Gerard u. a.. Flaig war Mitglied des Bundesjazzorchester und spielte in verschiedenen Tanz- und Theaterproduktionen u. a. an der Komischen Oper Berlin, am Stadttheater Freiburg, Bauhaus Dessau. Er komponierte die Musik zu Dokumentarfilmen und Theaterstücken und tourte im Libanon, Syrien, Türkei, Bulgarien und Südamerika.



Matthias Mainz ist Musiker, Autor und konzeptioneller Künstler. Seit Ende seines Instrumentalstudiums an der Folkwang Hochschule Essen und der Musikhochschule Köln realisiert Mainz Arbeiten zwischen komponierter-, improvisierter- und elektronischer Musik, Medien- und Bildender Kunst, Tanztheater, Theater und Hörfunk.

2001 gründete er das Ensemble realtime research, in dem er projektbezogen mit performativen Künstler*innen, Autor*innen, Architekt*innen und anderen Spezialist*innen arbeitet. Bis 2006 lag der Fokus der Arbeit in Mixed-Media-Performances und -Installationen, seit 2007 fächern sich die Projekte auf in elektroakustische Konzerte, Workshops, Lectureperformances, konzeptionelle und kuratorische Arbeiten. Seit 2012 beschäftigt sich Mainz mit Fragen transkultureller Musik und ihrer Einbettung in nationale und internationale Kulturpolitik. Recherchen führten ihn hierzu nach Kabul, Teheran und Istanbul. Seit 2015 entwickelt und leitet Mainz die Plattform für Transkulturelle Neue Musik als Instrument künstlerischer Produktion und künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung.

In seinen Soloimprovisationen mit Trompete, Piano und Elektronik reflektiert Mainz in einem sehr persönlichen, reduzierten Spiel Einflüsse aus Jazz und improvisierter Musik, Elektronischer und Neuer Musik, Stimm- und Lautperformance und dem Avantgarde-Pop der britischen Canterbury-Szene oder des Krautrock.

Eintritt: EUR 16,-/12,-
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:


Gefördert von: