Veranstaltungsprogramm

Vortrag - digital |



Referentin: Prof. Dr. Ulrike Gerhard, Universität Heidelberg

US-amerikanische Städte erfahren in den letzten Jahren ungleiche Entwicklungen. Die einen boomen und verzeichnen enorme Bevölkerungszuzüge, andere kämpfen seit Jahrzehnten mit Abwanderung und Niedergang – vor allem die Städte des US-amerikanischen Rustbelt, die während der Industrialisierung expandierten. Wie äußern sich diese Schrumpfungsprozesse im Stadtbild sowie im sozialen Gefüge und führen sie innerhalb und zwischen den Städten zu einer ernsthaften Bedrohung des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft?

Der Vortrag war ursprünglich für den 13.11. geplant und wird nun digital nachgeholt.

Anmeldung bis 3.3., 13 Uhr:
anmeldung@remove-this.gev-foerderverein.de

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende in Höhe der üblichen Eintrittsgebühr von EUR 6,- bzw. ermäßigt EUR 4,-. Wir freuen uns auf Ihre Überweisung auf unser Konto:

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.
Konto: IBAN DE46 6005 0101 0002 0463 16

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

entfällt leider | Lateinamerika

Referent: Prof. Dr. Gabriel Prieto, Universidad Nacional de Trujillo

During the 13th to the 15th Centuries AD, the Chimu civilization of the present day Peruvian North Coast sacrificed hundreds of children and young camelids. The most compelling evidence is coming from the Huanchaco coastline, located a few miles from Chan Chan, the capital city of the Chimu. This presentation is focused in describing sacrificial contexts at three archaeological sites where hundreds of children were killed to appease the Chimu gods and goddesses.

Bitte beachten Sie: Pandemiebedingt muss der Vortrag leider entfallen. Stattdessen wird der Vortrag "Strukturwandel und wachsende Ungleichheiten im US-amerikanischen Rust-Belt" von Prof. Dr. Ulrike Gerhard (Universität Heidelberg) digital nachgeholt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Pädagogische Fortbildung - digital | Sonderausstellung Afrika


Zweitägige Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Kindergärten und Kindertagesstätten und Lehrer*innen an Grundschulen, sowie sich in Ausbildung und Studium befindende Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen

Mit Julia Schneider und Verena Staack (beide Deutsches Literaturarchiv Marbach), Larry King Bamidele (Bücherpädagogik Stuttgart) und Rosalie Möller (Linden-Museum Stuttgart)


Die hervorgerufenen Vorstellungswelten des "Fremden" in der Kinderliteratur bieten eine Vielzahl Impulse, sich kritisch mit Bildern und Wörtern, in denen bis heute wirkmächtige koloniale Anschauungen zum Ausdruck kommen, auseinander zu setzen. Wie kann ein sensibler Umgang mit den Einflüssen der Kolonialgeschichte im gegenwärtigen und alltäglichen Lese- und Bilderbuchkanon von Kindergruppen (4 bis 10 Jahre) gelingen? Am Beispiel von Michael Endes Kinderbuchklassiker Jim Knopf überlegen wir, welche kritische Brille notwendig ist und welche Erfahrungen dabei helfen können. Im ersten Teil des Workshops werden Kinderbuchillustrationen sowie weiteres Bildmaterial, das sich in den Sammlungen des Linden-Museums befindet, im Mittelpunkt stehen. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir ausgewählte Textstellen gemeinsam diskutieren und – auch anhand von Kinderbriefen an Michael Ende aus den Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs – Gedanken zur (kindlichen) Leserezeption anstellen.

Im Rahmen der Fortbildung finden zudem virtuelle Führungen durch zwei Ausstellungsprojekte statt: Ausstellungskurator Markus Himmelsbach führt durch die Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus", Dr. Stefanie Hundehege führt durch die Open-Space-Ausstellung "Narrating Africa" (bis 21.9.2021 im Literaturmuseum der Moderne).

Die Fortbildung ist zweitägig, beide Termine bauen aufeinander auf:
Mo. 8. März, 15.30 bis 18 Uhr
Mo. 15. März, 15.30 bis 18 Uhr

Pandemiebedingt findet die Fortbildung über Zoom statt. Einen Link erhalten Sie nach Anmeldung.

Keine Gebühr
Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name, Ort, Schulart) bis 3.3.:
Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

 

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Vortrag - digital | Süd-/Südostasien



Referent: Georg Winterberger, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich


Saw Phar Dae ist weder berühmt noch hat er Heldentaten vollbracht. Er war ein Schulverweigerer, ein Edelsteinschmuggler und ist ganz zufällig zur Untergrundbewegung gestoßen. Er floh nach Thailand und kehrte wieder nach Myanmar zurück. Etwas blieb immer: die Liebe zur Natur! Mich interessierte dieser Saw Phar Dae, und ich machte mich auf die Suche nach ihm in den dichtesten Dschungel des staatenlosen Gebietes der Karen.

Der Vortrag findet pandemiebedingt - anders als ursprünglich angekündigt - digital statt.

Anmeldung bis 10.3., 13 Uhr:
anmeldung@remove-this.gev-foerderverein.de

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende in Höhe der üblichen Eintrittsgebühr von EUR 6,- bzw. ermäßigt EUR 4,-. Wir freuen uns auf Ihre Überweisung auf unser Konto:

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.
Konto: IBAN DE46 6005 0101 0002 0463 16

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Kuratorenführung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung

Mit Markus Himmelsbach


EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Familienführung ab 6 | Afrika



Mit Sonja Schauer


Die Objekte, die man in der Ausstellung "Wo ist Afrika?" sehen kann, haben eine lange Reise hinter sich. Dass sie in Stuttgart zu sehen sind, hat mit Neugier und auch Habgier zu tun. Die Dinge selbst erzählen von kleinen Tricks und großen Reichen.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Gespräch | Sonderausstellung


Über die Zukunft des Linden-Museums

Gespräch mit Prof. Dr. Inés de Castro


Politik und Medien sprechen zunehmend von einem Neubau des Linden-Museums. Warum ist dies unbedingt erforderlich und wie soll das neue Museum aussehen? Wofür steht das Museum und welche Rolle könnte es in der Stadtgesellschaft spielen? Welche Erwartungen haben Sie als künftige Besucher*innen?

Direktorin Prof. Dr. Inés de Castro präsentiert erste Überlegungen zum Neubau und diskutiert mit Ihnen in kleiner Runde über Herausforderungen, Möglichkeiten und Wünsche. Diskutieren und gestalten Sie mit!

Keine Gebühr
Anmeldung bis 11.3: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

 

Pädagogische Fortbildung - digital | Sonderausstellung Afrika

Mit Julia Schneider und Verena Staack (beide Deutsches Literaturarchiv Marbach), Larry King Bamidele (Bücherpädagogik Stuttgart) und Rosalie Möller (Linden-Museum Stuttgart)

Die hervorgerufenen Vorstellungswelten des "Fremden" in der Kinderliteratur bieten eine Vielzahl Impulse, sich kritisch mit Bildern und Wörtern, in denen bis heute wirkmächtige koloniale Anschauungen zum Ausdruck kommen, auseinander zu setzen. Wie kann ein sensibler Umgang mit den Einflüssen der Kolonialgeschichte im gegenwärtigen und alltäglichen Lese- und Bilderbuchkanon von Kindergruppen (4 bis 10 Jahre) gelingen? Am Beispiel von Michael Endes Kinderbuchklassiker Jim Knopf überlegen wir, welche kritische Brille notwendig ist und welche Erfahrungen dabei helfen können. Im ersten Teil des Workshops werden Kinderbuchillustrationen sowie weiteres Bildmaterial, das sich in den Sammlungen des Linden-Museums befindet, im Mittelpunkt stehen. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir ausgewählte Textstellen gemeinsam diskutieren und – auch anhand von Kinderbriefen an Michael Ende aus den Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs – Gedanken zur (kindlichen) Leserezeption anstellen.

Im Rahmen der Fortbildung finden zudem virtuelle Führungen durch zwei Ausstellungsprojekte statt: Ausstellungskurator Markus Himmelsbach führt durch die Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus", Dr. Stefanie Hundehege führt durch die Open-Space-Ausstellung "Narrating Africa" (bis 21.9.2021 im Literaturmuseum der Moderne).

Die Fortbildung ist zweitägig, beide Termine bauen aufeinander auf:
Mo. 8. März, 15.30 bis 18 Uhr
Mo. 15. März, 15.30 bis 18 Uhr

Pandemiebedingt findet die Fortbildung über Zoom statt. Einen Link erhalten Sie nach Anmeldung.

Keine Gebühr
Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name, Ort, Schulart) bis 3.3.:
Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

Führung - digital | Sonderausstellung



Mit Markus Himmelsbach (Kurator) und Rosalie Möller (Museumsvermittlung)


In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

Die Führung findet digital über Zoom statt.
Ein Link folgt nach Anmeldung.

Keine Gebühr

Anmeldung:
Mike Schattschneider (Museumsvermittlung)
Tel. 0711.2022-555, schattschneider@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von:

Werkstattgespräch - digital | Sonderausstellung

      
Foto: Marina Ackar


Mit Dr. Mahret Ifeoma Kupka und Dr. Nina Reuther

Moderation: Anna Lampert, Forum der Kulturen Stuttgart


Während sich Pop und Mode an kulturellen Ausdrucksformen von People of Color und indigenen Gruppen oft ungefragt und unreflektiert bedienen und damit Geld verdienen, kommt vom Glamour und Prestige bei den Urheber*innen meist nichts an. Auch wir als Konsument*innen müssen uns fragen: Weiß ich eigentlich, was ich anziehe und kann ich mir alles aneignen, was ich möchte? Wir diskutieren über weiße Dominanzkultur, "indigenous copyright" und die Frage: Was geht – und was geht nicht?

Dr. Mahret Ifeoma Kupka schreibt, spricht, lehrt und macht Ausstellungen zu den Themen Mode, Körper und Performatives. Sie studierte Volkswirtschaftslehre in Heidelberg sowie Kunstwissenschaft/Medientheorie, Philosophie und Ausstellungsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, wo sie 2015 mit einer Dissertation zum Thema "Modeblogs und der Mythos der Revolutionierung der Mode” promovierte. Seit 2013 ist sie Kuratorin am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, wo sie Ausstellungen über zeitgenössische Moden und Stilphänomene realisiert. Sie ist aktiv auf Twitter und Instagram.

Dr. Nina Reuther ist als unabhängige Wissenschaftlerin in den Bereichen Kulturwissenschaften sowie der Musik- und Rechtsethnologie tätig und beschäftigt sich seit den 1980er Jahren eingehend mit indigenen Kulturen und Denkweisen. Ihre Forschungen konzentrieren sich u. a. auf indigene Zugangsrechtssytemstrukturen zu materiellen und immateriellen Kulturgütern und deren Unterschiede zu europäisch-stämmigen Systemen. Seit 30 Jahren verbringt sie regelmäßig Zeit bei und mit der Secwepemc Nation in Britisch Kolumbien/Kanada und fungiert in Europa regelmäßig als Dolmetscherin für indigene Delegierte und Künstler*innen. Zudem ist sie freischaffend als Kulturvermittlerin für verschiedene Organisationen tätig, u. a. das North America Native Museum (NONAM) in Zürich.

Die Veranstaltung findet pandemiebedingt - anders als ursprünglich angekündigt - digital statt.
Sie wird über unseren Youtube-Kanal live gestreamt: www.youtube.com/LiMuStuttgart

Keine Gebühr


Im Rahmen von:

 

Werkstattgespräch - digital | LindenLAB 5 Sonderausstellung


Über den Umgang mit Bildern

Diskussionsrunde mit:
Nadia J. Kabalan
, Kunsthistorikerin, Galeristin, Kunstpädagogin und Kulturwissenschaftlerin
Ricarda Roggan, Künstlerin, Fotografin, Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Alexander Schwanebeck, Historiker, Kurator

Moderation: Harald Völkl, Linden-Museum Stuttgart

Bilder sind mächtig und allgegenwärtig. Fernsehbilder, Werbung oder Instagram-Posts beeinflussen unsere Wahrnehmung und Denkmuster. Über das Smartphone sind wir gleichzeitig selbst fast täglich Produzent*innen von Bildern. Nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, verbreiten Bilder oft vom Kolonialismus geprägte Stereotypen und bilden Machtverhältnisse ab. Wie können wir unseren Blick schärfen, kolonial geprägte Sichtweisen überwinden, rassistische Bilder dekonstruieren und neue Perspektiven schaffen?

Livestream über Youtube: www.youtube.com/LiMuStuttgart

Keine Gebühr

Die Veranstaltung findet begleitend zur Sonderausstellung "Schwieriges Erbe" sowie im Kontext des LindenLAB 5 "in Beziehungen" statt, das im Rahmen der Initiative für Ethnologische Sammlungen der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.  

       

Im Rahmen von:

Meditation | Süd-/Südostasien


 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung
Anmeldung bis 18.3.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie:Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Workshop - digital | Sonderausstellung



Mit Markus Himmelsbach (Kurator) und Rosalie Möller (Museumsvermittlung)


In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt. Sie bietet Schüler*innen Raum ihre Gedanken, Fragen oder andere Beiträge auch für andere Museumsbesucher*innen sichtbar zu machen.

Die Führung mit anschließendem Workshop und Diskussionsmöglichkeiten findet digital über Zoom statt.
Der Link folgt nach Anmeldung.

Keine Gebühr

Anmeldung bis 17.3.:
Mike Schattschneider (Museumsvermittlung)
schattschneider@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von:

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Workshop - digital | Sonderausstellung



Mit Markus Himmelsbach (Kurator) und Rosalie Möller (Museumsvermittlung)


In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt. Sie bietet Schüler*innen Raum ihre Gedanken, Fragen oder andere Beiträge auch für andere Museumsbesucher*innen sichtbar zu machen.

Die Führung mit anschließendem Workshop und Diskussionsmöglichkeiten findet digital über Zoom statt.
Der Link folgt nach Anmeldung.

Keine Gebühr

Anmeldung bis 17.3.:
Mike Schattschneider (Museumsvermittlung)
schattschneider@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von:



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Vortrag - digital | Sonderausstellung Ozeanien



Referent: Dr. Heiko Wegmann

1926 übernahm eine Einheit der württembergischen Landespolizei die „Traditionswahrung“ der Polizei der ehemaligen deutschen Südseekolonien. Sie war fortan Teil der regionalen Kolonialbewegung. Eng damit verbunden ist die Geschichte der Südsee-Gedenktafel, die der Bewegung lange als „Pilgerort“ diente. Sie hing erst an der Moltkekaserne, ab 1967 an einem Bundeswehr-Gebäude und befindet sich seit 2019 in Ludwigsburg.

Der Vortrag findet pandemiebedingt - anders als ursprünglich angekündigt - digital statt.

Anmeldung bis 24.3., 13 Uhr:
anmeldung@remove-this.gev-foerderverein.de

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende in Höhe der üblichen Eintrittsgebühr von EUR 6,- bzw. ermäßigt EUR 4,-. Wir freuen uns auf Ihre Überweisung auf unser Konto:

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.
Konto: IBAN DE46 6005 0101 0002 0463 16

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Werkstattgespräch für blinde und sehbehinderte Jugendliche und Erwachsene | Sonderausstellung



Die Erforschung der Herkunft der Sammlungen, des Netzwerks von Karl Graf von Linden und der Verwobenheit des Museums mit der Geschichte Württembergs in der Kolonialzeit werden durch die Art der Werkstattausstellung aufgezeigt. Im Rahmen des Rundgangs mit anschaulichen Beschreibungen historischer Dokumente und ausgewählter Objekte kommen Sie ins Gespräch über die Idee der Sammeltätigkeit, Folgen ungleicher Machtverhältnisse und die Fortschreibungen kolonialer Spuren in der Gesellschaft.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung bis 25.3.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Familienführung ab 6 | Süd-/Südostasien



Mit Dr. Birgit Wüller


Ein riesiger Buddha, der mit seiner rechten Hand zu uns spricht? Ein Gott mit einem Elefantengesicht? Ein meisterhafter Tänzer mit vielen Armen? Sie alle haben viel zu erzählen von der Glaubenswelt der Menschen in Süd- und Südostasien und laden uns ein, sie näher kennenzulernen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine fantastische Reise, begegnen einem Mönch und kommen vorbei an einem goldenen Thron.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Intervention | Sonderausstellung Afrika



Intervention von theater.prekariat in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“


Die Intervention setzt sich mit der Enteignung und Verlegung der Duala in Duala/Kamerun in den Jahren 1912/13 unter der deutschen Kolonialherrschaft auseinander. Die Performance basiert auf Protokollen des deutschen Reichstags in Berlin – Aktenstück Nr. 1576 – aus den Jahren 1912/13 sowie auf Petitionen der Duala gegen das gewaltsame und rassistische Vorgehen der deutschen Kolonisatoren.

Die Intervention erstreckt sich über drei Stationen im Museum. Die Performer*innen nehmen die Positionen von Regierungsbeamten, Kolonialverwaltungsbeamten und der einheimischen Bevölkerung (Duala) ein. In einer Lecture Performance werden die unterschiedlichen Positionen bezüglich der Enteignung der Duala und der „Aneignung“ ihres Grund und Bodens durch die deutsche Kolonialmacht verhandelt.

Zitat aus der Lecture Performance:

„Das Recht der Enteignung ist für die afrikanischen Schutzgebiete wie folgt geregelt: Die Enteignung ist zulässig, "aus Gründen des öffentlichen Wohles" für Unternehmen, deren Ausführung die Ausübung des Enteignungsrechts erfordert. Unternehmer können das betreffende Schutzgebiet, aber auch Einzelpersonen oder Gesellschaften sein, denen das Enteignungsrecht verliehen wird. Gegenstand der Enteignung sind das Eigentum und alle sonstigen Rechte an Grundstücken, das Bergwerkseigentum und das Recht der Besitzergreifung an herrenlosem Land.“

Performance: Magda Agudelo, Pia Becker, Ayman Ali Dib, Sonja Eberhardt, Kerstin Jung, Marie Launay, Doris Lindner, Kerstin Steglich, Michael Wörner, Mohamad Younes

Konzept/Regie: Adelheid Schulz 

Das 2015 von der Regisseurin Adelheid Schulz gegründete Label theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen zu den Koordinaten Stadt - Raum - Mensch. Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das internationale Ensemble setzt sich aus professionellen Künstler*innen und Expert*innen des Alltags zusammen. Seit 2016 ist theater.prekariat ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Dauer der Intervention: jeweils ca. 40 Minuten

Eintritt: EUR 5,- inkl. Eintritt in die Ausstellung "Wo ist Afrika?"
Anmeldung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Ferienprogramm ab 8 | Orient



Mit Scarlett Lorenz


Welchen Ursprung hat das Osterfest? Und wie wird es im Orient gefeiert? Wir reisen gemeinsam zu den Ursprüngen der Weltreligionen, erfahren, wie Kinder dort feiern, erleben Unterschiede und Gemeinsamkeiten und basteln eine kleine Ostererinnerung.

Gebühr: EUR 4,- inkl. Eintritt
Anmeldung bis 7.4.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Werkstattgespräch für Eltern und Kinder ab 13 | Sonderausstellung



Wie kamen die Figuren, Bilder, Masken oder Alltagsdinge ins Museum? Sind es Raubgüter, Kriegsbeute, Reisemitbringsel, Erinnerungsstücke oder wurden sie für das Museum angefertigt und gekauft? Wir überlegen, was alles mit der Idee des Sammelns verbunden ist und erfahren, welche Interessen vor hundert Jahren damit verbunden waren. 

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Eintritt in die Sonderausstellung
Anmeldung bis 8.4.:
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do.)
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de


Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Vortrag | Afrika



Die Abwesenheit der mündlich erzählten Geschichte Afrikas in der Literatur

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht


Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht stammt aus Kenia. Sie ist Diplom-Soziologin, EINE WELT-Regionalpromotorin, Bildungsreferentin. Seit über 25 Jahren berät sie Institutionen und NGOs in den Bereichen Entwicklungspolitik, Migration, Partizipation und begleitet Transkulturelle Diversität, Antirassismus-Sensibilisierung und inklusive, nichtdiskriminierende Prozesse. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Dekonstruktion von und Reflexion über koloniale Kontinuitäten sowie Capacity Building, Vernetzung und Empowerment für Menschen mit Migrationsbiografien.

Die Veranstaltung ist Abschluss der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben".

Eintritt: EUR 8,-/5,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit:

    
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

 
 

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Werkstattgespräch | Sonderausstellung



Wir diskutieren mit:

Luigi Pantisano, Gemeinderat, Architekt und Stadtplaner

Miriam Sardina, Literaturwissenschaftlerin und Dialogmoderatorin im Projekt „Hallo Demokratie“ der Integrationsabteilung der Landeshauptstadt Stuttgart

Mike Schattschneider, Leiter der Museumsvermittlung des Linden-Museums Stuttgart

Kafalo Sékongo, Lehrer sowie Dozent für politische Bildung und Fachpromotor für internationale Bildungspartnerschaften

Moderation: Paulino Miguel, Forum der Kulturen Stuttgart

Unsere Gesellschaft ist weiterhin geprägt vom kolonialen Erbe. Seine rassistischen Denkmuster sind, trotz bürgerlicher Bewegungen und Proteste, wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dabei wird meist über die Betroffenen und nicht mit ihnen geredet. In welchen Formen wird Alltagsrassismus erlebt? Welche Gesellschaft sind wir und welche möchten wir sein? Und welche weiteren Schritte sind notwendig?

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Vortrag - digital |



Akteure, Investitionen, Verflechtungen, Chancen und Risiken durch ­Chinas Belt- and Road-Initiative

Referent: Prof. Dr. Matthias Schmidt, Universität Augsburg

Nach Jahrzehnten binnenorientierter Politik strebt die Volksrepublik China heute nach ­politischer und ökonomischer Weltmachtstellung. Ein zentraler Baustein ist die Belt- and Road-Initiative (BRI), oft auch als Neue Seidenstraße bezeichnet: nahezu weltumspannende Infrastrukturprojekte, mit denen China die Voraussetzungen schafft, um Ressourcen aus verschiedenen Teilen der Erde effizient, kostengünstig und sicher zu importieren und eigene Güter weltweit zu exportieren.

Der Vortrag findet pandemiebedingt - anders als ursprünglich angekündigt - digital statt.

Anmeldung bis 14.4., 13 Uhr:
anmeldung@gev-foerderverein.d.e

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.

Gebühr:
Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende in Höhe der üblichen Eintrittsgebühr von EUR 6,- bzw. ermäßigt EUR 4,-. Wir freuen uns auf Ihre Überweisung auf unser Konto:

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.
Konto: IBAN DE46 6005 0101 0002 0463 16

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Kuratorenführung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

Mit Markus Himmelsbach


EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Dokumentarfilm | Sonderausstellung Afrika


© RealFictionFilme


Regie: Milo Rau
Deutschland/Schweiz 2017, mehrsprachig mit dt. Untertiteln, 100 Min., FSK 12

In mehr als 20 Jahren hat der Kongo-Krieg über sechs Millionen Tote gefordert. Die Bevölkerung leidet, die Verbrechen des Krieges wurden nie juristisch verfolgt. Viele sehen in dem Konflikt eine der entscheidenden wirtschaftlichen Verteilungsschlachten im Zeitalter der Globalisierung, liegen hier doch die wichtigsten Vorkommen vieler High-Tech-Rohstoffe. Für „Das Kongo-Tribunal“ gelingt es Milo Rau, die Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Kongokriegs zu einem einzigartigen zivilen Volkstribunal im Ostkongo zu versammeln. Er lässt erstmals in der Geschichte des Krieges drei Fälle exemplarisch verhandeln und entwirft ein unverschleiertes Porträt des größten und blutigsten Wirtschaftskriegs der Menschheitsgeschichte.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Stadtspaziergang | Sonderausstellung



Ein Streifzug zwischen dem Haus der Geschichte und dem Linden-Museum Stuttgart

Mit Dr. Caroline Gritschke und Rosalie Möller


Welche Rolle spielte das maßlose Verlangen nach Prestige, Vergnügen, Konsum, Geld oder Macht im Kolonialismus in Baden-Württemberg? Welche Spuren hinterlässt diese Zeit in Stuttgart? Und wie kam es zur Gründung des Linden-Museums? Ausgehend von diesen Fragen spazieren wir vom Haus der Geschichte über kolonialgeschichtlich bedeutsame Orte zum Linden-Museum. Dabei ergibt sich die Gelegenheit über die menschliche Gier zu sprechen. Welche starken und vielschichtigen Faktoren sind mit ihr verbunden und welche Folgen bringt sie mit sich?​​​​​​​

In Kooperation mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Gebühr: EUR 10,-
Anmeldung: Tel. 0711.212-3989, besucherdienst@remove-this.hdgbw.de

Treffpunkt: Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Foyer), Konrad-Adenauer-Straße 16

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Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Werkstattgespräch | Sonderausstellung

     

Diskutieren Sie mit:

Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

Dr. Fabian Mayer, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart

Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart

Moderation: Nikolai B. Forstbauer, Stuttgarter Nachrichten


Die Entstehungsgeschichte des Linden-Museums ist eng mit dem europäischen Kolonialismus verknüpft. Es war lange Zeit ein Ausstellungsort für das kulturell „Fremde“, das „Andere“. In einer zunehmend von Diversität gezeichneten Gesellschaft gilt es, dieses (Selbst-)Verständnis zu überwinden und die gesellschaftliche Rolle und Relevanz des Museums neu zu verhandeln. Wie kann ein ethnologisches Museum zur Dekolonisierung beitragen und den vielstimmigen Diskussionen und Verhandlungen über (kulturelles) Eigentum, Teilhabe und Visionen für ein ethisches Miteinander Raum geben? Und welche Aufgabe hat die Politik in diesem Zusammenhang?

Eintritt frei
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Tanz |



Performance von Sawako Nunotani und Nestor Gahe

Kann man Farben denken, fühlen, hören?

„Night of Experiment – Colors“ setzt sich mit der Bedeutung von Farbe in unserem Leben auseinander. Die Tanzperformance hat dadurch einen direkten Bezug zu den Farben unserer Haut: Welche Rolle spielen Farben für die Wahrnehmung unserer selbst und der Welt um uns herum?

Die erste Szene, „Monochrome“, ist inspiriert von der Kalligrafie. In dieser Szene werden die Spuren von den Tänzer*innen thematisiert: „Unsere Spuren treffen im Raum auf Farben. Wir stehen immer im Dazwischen: Weiß und Schwarz, Dunkelheit und Helligkeit, abstrakt und konkret.“

Die zweite Szene, „Chiaroscuro“, spiegelt unsere inneren Emotionen.
„Wir können die Dunkelheit nur erkennen, wenn wir Helligkeit kennen. Dunkelheit und Helligkeit sind nicht nur physikalische Phänomene. Wir sagen: Das ist eine innere Bewegung unter unserer Haut. Wir suchen danach, wie unser Körper gezeigt wird, was wir unter der Haut fühlen, was unsere Emotionen in Bewegungen tun, wie wir uns innerlich berühren können zwischen unseren Unterschieden.“
 
Chiaroscuro ist ein italienisches Wort und bedeutet: hell-dunkel. In der Kunst ist es ein Begriff, der sich auf den Kontrast zwischen hell und dunkel bezieht. Techniken, die es verwenden, sind die Hell- und Dunkelmethode und die Schattierungsmethode.
 
Sawako Nunotani und Nestor Gahe arbeiten seit 2016 zusammen. Sie haben einen unterschiedlichen kulturellen und körperlichen Hintergrund. Gemeinsam kreieren sie eine universell lesbare Sprache.

Im Anschluss findet ein offenes Gespräch mit dem Publikum statt.

Tanz/Choreografie: Sawako Nunotani, Nestor Gahe
Sound/Musik: Kayoko Arisato, Takashi Tajima
Assistentin: Tiina Kern

 
Dauer: ca. 30 Min.

Eintritt: EUR 15,-/10,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Reservierung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Spielfilm | Sonderausstellung Afrika


© trigon-film.org

Regie: Ousmane Sembène
Senegal/Frankreich 1966, Französisch mit dt. Untertiteln, 65 Min., FSK 16

Eine junge Senegalesin wird, nachdem sie bei einer französischen Familie in Dakar als Babysitterin gearbeitet hat, eingeladen, als Kindermädchen nach Frankreich mitzukommen. Doch im Westen wird sie ausschließlich über ihre Hautfarbe definiert. Ihrer Freiheit, ihrer Würde und ihrer Identität beraubt, bleibt ihr nur ein radikaler letzter Akt des Widerstands. Ousmane Sembènes Langfilmdebüt war einer der ersten afrikanischen Spielfilme überhaupt und basiert auf einer Zeitungsmeldung über den Selbstmord eines afrikanischen Hausmädchens. Daraus formte Sembène eine Parabel über Neokolonialismus und den neuen Sklavenhandel.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Vortrag |


Fallbeispiele aus dem Mittelmeerraum

Referent: Prof. Dr. Andreas Vött, Universität Mainz

Nach den Katastrophen von 2004 (Südostasien), 2010 (Chile) und 2011 (Japan) ist das Bewusstsein gegenüber Tsunamis gewachsen. Gefahren lauern auch im östlichen Mittelmeerraum, einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt und gleichzeitig einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Bereits in der Antike ­waren menschliche Siedlungen durch Tsunamis betroffen. Geo­chronologische Untersuchungen zu Paläotsunamis in Griechenland zeigen, dass alle 500-1000 Jahre mit einem ­Mega-Tsunami zu rechnen ist.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 5.5., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Workshop | Ostasien



Workshop mit Soogi Kang


In der Stille ist Bewegung - In Bewegung ist Stille.

Eine sanfte Bewegungsart und Achtsamkeitslehre für alle Menschen

Zuerst geht es darum, uns wohl zu fühlen, unser Wohl zu erfühlen mit einfachen Atem- und Körperübungen. Wir lernen loszulassen und zu entspannen, um zu uns selbst zurück zu kommen. Durch kontinuierliche Übungen werden Fehlhaltungen korrigiert, eine bewegliche Wirbelsäule angestrebt, durch achtsames Atmen Gelenke und Becken geöffnet. So lernen wir mittels Atem, Bewegung und Meditation entspannt aufrichtig zentriert zu sein. Durch das Tönen und Singen lernen wir Atem, Stimme und Körper in Harmonie zu bringen. Durch expressiv-meditative Stimm- und Gesangsarbeit werden wir die offene Körper-Stimme erwecken, mit Leidenschaft singen und erzählen.

Soogi Kang wurde 1957 in Po Hang/Südkorea geboren. Nach einem Keramik-Kunst-Studium studierte sie Dramaschool in Seoul und modernes Schauspiel am Theater E-JOE-TO, koreanisches Bosang-San-Maskentanz-Theater bei Kim Yoo-Kyung, koreanischen Gesang (Seodo-Sori, Namdo-Sori und Pansori) sowie Spiel- und Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitete als Schauspielerin in verschiedenen Theaterensembles in Seoul. Seit 1986 lebt sie in Berlin. Soogi Kang ist als Schauspielerin für Film und Theater, Erzählerin, Sängerin, Regisseurin, Theater- und Bewegungspädagogin und als Dozentin und Coach international tätig. Sie ist Co-Leiterin des Theater Salpuri in Berlin und Vorsitzende von ErzählKunst e. V. Seit 2009 arbeitet sie zudem im vom Berliner Senat geförderten Langzeitschulprojekt "Erzählzeit".

In deutscher Sprache

Mitzubringen sind: bequeme Kleidung, eine Decke und warme Socken

Gebühr: EUR 60,-/30,-
Anmeldung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Kuratorenführung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung

Mit Markus Himmelsbach


EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Erzählungen | Ostasien



Erzählungen aus Korea mit Soogi Kang


Iyagi sind kurze, meist humorvolle, von Mund zu Mund überlieferte Geschichten, die für die koreanische Volkskultur typisch sind. Das alte Erzählgut wird bereichert durch neu entstehende Geschichten, die ihrerseits wieder von Generation zu Generation überliefert werden. Ausgangspunkt ist meist eine wirkliche Begebenheit, die durch den Volksmund in Korea in der so lieben unwirklichen Welt verwurzelt wird. Die Atmosphäre ist zauberhaft: Wenn es dämmert, erhellte das Holzfeuer die hageren, gutmütigen Gesichter der weißgekleideten Männer und Frauen. Die Alten saßen im Kreise, die langen Bambuspfeifen verbreiteten Gemütlichkeit. Wenn der eine erzählte, schwiegen die anderen, warfen ab und zu ein Wort ein, das Gesagte zu verbessern oder zu ergänzen. Die Großmütter erzählten ihren Enkelkindern mancherlei Geschichten und immer fingen sie mit der magischen Formel an:

„Yennal Yezeoge, Gannal Ganzeoge, Horang-iga Dambae Meogdeon Sizeole ...“

„Es war einmal, es war keinmal, vor langer, langer Zeit, als der Tiger noch Pfeife rauchte ...“


Die Berggötter, die auf dem Gipfel des Berges musizieren und Wein trinken: Diese Götter waren an sich Menschen, die im Himmel lebten. Die Sterne am Himmel seien solche Geister, die einst schon auf der Erde gelebt hatten, jetzt aber als Götter im Himmel seien. Auch Sonne und Mond waren ursprünglich Menschen. Auch unter dem Wasser des Meeres lebten Menschen. Es waren verbannte Frauen, die sehr traurig waren, weil sie nicht zur Erde zurückkehren durften. Im tiefen Gebirge lebten die wilden Tiere wie Hasen, Füchse, Wölfe, Bären oder Tiger, die auch verbannte Menschen waren ...

Soogi Kang erzählt und singt die Geschichten aus Korea, über das Zusammenleben und die Beziehung der Verbundenheit zwischen Tieren, Natur und Menschen aus schamanisch-buddhistischen Traditionen.

Soogi Kang wurde 1957 in Po Hang, Süd-Korea geboren. Nach einem Keramik-Kunst-Studium studierte sie Dramaschool in Seoul und modernes Schauspiel am Theater E-JOE-TO, koreanisches Bosang-San-Maskentanz-Theater bei Kim Yoo- Kyung, koreanischen Gesang (Seodo-Sori, Namdo-Sori und Pansori) sowie Spiel- und Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitete als Schauspielerin in verschiedenen Theaterensembles in Seoul. Seit 1986 lebt sie in Berlin. Soogi Kang ist als Schauspielerin für Film und Theater, Erzählerin, Sängerin, Regisseurin, Theater- und Bewegungspädagogin und als Dozentin und Coach international tätig. Sie ist Co-Leiterin des Theater Salpuri in Berlin und Vorsitzende von ErzählKunst e. V. Seit 2009 arbeitet sie zudem im vom Berliner Senat geförderten Langzeitschulprojekt "Erzählzeit".

In deutscher Sprache

Eintritt: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Werkstattgespräch | Sonderausstellung

     

Mit lldevert Méda, Rémy Ngamije und Sylvia Schlettwein

Wie nehmen Autor*innen aus Namibia und Burkina Faso unsere Ausstellung, die Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus und das Afrika-Bild in Deutschland wahr?

Ildevert Méda ist Dramatiker, Schauspieler und Regisseur. Er lebt in Burkina Faso. Sein umfangreiches dramatisches Werk befasst sich in jüngster Zeit mit den Themen Migration und Terrorismus.

Rémy Ngamije wurde in Ruanda geboren und ist ein namibischer Schriftsteller, Fotograf und Chefredakteur des ersten Literaturmagazins Namibias: Doek!

Sylvia Schlettwein ist Sprachwissenschaftlerin und Schriftstellerin, sie schreibt Lyrik und Kurzgeschichten und arbeitet derzeit an ihrem ersten Roman. Sie ist in Namibia geboren und aufgewachsen, studierte in Europa und lebt heute in Windhoek.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Gebühr: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach. Im Rahmen des Open-Space-Projekts „Narrating Africa“ im Literaturmuseum der Moderne und des gleichnamigen Literaturfestivals (8. – 9. Mai 2021)

   

 

 

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Dokumentarfilm | Sonderausstellung Afrika

 

Regie: Jean-Marie Teno
Deutschland/Frankreich/Kamerun 2004, mehrsprachig mit dt. Untertiteln, 76 Min., FSK 16

Die Geschichte der ‘Rheinischen Missionsgesellschaft’ und ihr widersprüchliches Engagement erkundet der Kameruner Filmemacher Jean-Marie Teno auf seiner Reise durch die ehemaligen deutschen Kolonien. Auf den Spuren der Missionare reist Teno von Wuppertal über Südafrika, Namibia, Kamerun und Togo wieder zurück nach Wuppertal. 1828 mit der hehren Absicht gegründet, die christliche Botschaft zu verbreiten, war die Rheinische Missionsgesellschaft schon nach kurzer Zeit aktiv in die koloniale Unterwerfung Afrikas verstrickt: In ihren Augen waren der Missionsgedanke und die Kolonialpolitik eng miteinander verbunden. ‘Die Flinte und die Bibel müssen hier miteinander wirken.’ Tenos Film rekonstruiert die Wechselwirkungen zwischen christlichem ‘Ethos’, kaufmännisch-kolonialen Interessen und den traumatischen Erlebnissen der Missionierten, thematisiert aber auch die aktuelle Position der afrikanischen Kirchen und deren politisches Engagement.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Werkstattgespräch für Eltern und Kinder ab 13 | Sonderausstellung



Welche Verzerrungen entstehen, wenn die Erdkugel auf einer flachen Karte abgebildet wird? Wer bestimmt, welche Länder ins Zentrum gerückt werden? Wie hängen der globale Norden und Süden mit der Kolonialgeschichte zusammen? Wir beschäftigen uns mit Sichtweisen und besprechen Wirkungen und Bedeutung von Karten und sowie von historischen Bildern und Fotografien in der Sammlung des Linden-Museums.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Eintritt in die Sonderausstellung
Anmeldung bis 12.5.:
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do.)
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de


Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Werkstattgespräch | Sonderausstellung

     

Mit Josephine Apraku, apl. Prof. Dr. Annette Bühler-Dietrich und Katharina Schäfer

Rassistische Sprache und koloniale Bildwelten sind bis heute in unserem Alltag präsent. Ob in "Pippi Langstrumpf", "Jim Knopf" oder zeitgenössischen Werken – auch in der Kinder- und Jugendliteratur werden Vorurteile und Rassismen fortgeschrieben. Wir möchten gemeinsam mit Expert*innen koloniale Kontinuitäten in unserer Sprache reflektieren und Handlungsansätze diskutieren, die vorurteilsbewusstes und rassismuskritisches Bewusstsein bei Kindern und Jugendlichen fördern.

Josephine Apraku ist Afrikanistin und leitet das Institut für diskriminierungsfreie Bildung in Berlin. Annette Bühler-Dietrich ist außerplanmäßige Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Stuttgart. Katharina Schäfer ist Sozialpädagogin und Autorin des Buches „Bär ist Bär“, das Kindern das komplexe Thema Rassismus näherbringt.

Gebühr: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach

   

 

 

Vortrag | Sonderausstellung



Eine tragische Geschichte der deutschen Ethnologie


Referent: Prof. Dr. Glenn Penny, University of Iowa

Glenn Penny, geboren in Stuttgart, ist Professor für moderne europäische Geschichte und Spezialist für die Beziehungen zwischen Deutschland und nicht-europäischen Kulturen. Er wird über die spannende Geschichte der Sammelwut deutscher Ethnologen, beginnend mit Adolf Bastian (*1826), dem „Vater der deutschen Ethnologie“, berichten.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 19.5., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

 

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung

Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus
Eine Werkstattausstellung


EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung und Gespräch | LindenLAB 4 Orient



Mit Dr. Annette Krämer, Islamwissenschaftlerin, Orient-Referentin im Linden-Museum
und N. N., Projekt "Entangled: Stuttgart - Afghanistan"


Reisen und Forschungsaufenthalte sind die Hintergründe vieler gegenwartsbezogener Sammlungen des Linden-Museums. Bei der Präsentation von Objekten bleiben die menschlichen Begegnungen, die diese Erwerbungen begleiteten, oft weitgehend verborgen.

In der Veranstaltung spüren wir solchen Begegnungen zwischen Nähe und Distanz nach. Dies geschieht insbesondere am Beispiel der Stuttgarter Badakhshan-Expedition 1962/63 mit ihrer Sammlung von Hunderten Objekten, Tausenden Fotografien und einigen Filmen. Auf zahlreichen Fotografien sind auch einzelne oder mehrere "Expeditionsmitglieder" zusammen mit Menschen in Badakhshan zu sehen.

Die Orient-Ausstellung und die Präsentation des Projekts "Entangled. Stuttgart-Afghanistan" bieten dabei den Rahmen für weiterführenden Austausch.

Gebühr: EUR 8,- zzgl. EUR 4,- Museumseintritt

Anmeldung über das Katholische Bildungswerk:
Tel. 0711.7050600, info@remove-this.kbw-stuttgart.de

In Kooperation mit:

Meditation | Süd-/Südostasien


 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung
Anmeldung bis 17.6.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie:Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Meditation | Süd-/Südostasien


 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung
Anmeldung bis 16.9.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie:Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Dokumentarfilm | Sonderausstellung Afrika


© Phuo Pha Productions


Regie: Vincent Moloi
Südafrika/Namibia 2016, Originalfassung mit dt. Untertiteln, 67 Min., FSK 12

Vincent Moloi dokumentiert die Gräuel und Auswirkungen des deutschen Kolonialismus in Namibia und den Umgang der Bundesregierung mit dem Genozid der Deutschen an den Herero und Nama aus afrikanischer Perspektive. Der Filmemacher begleitet Mitglieder der Ovaherero Genocide Foundation bei ihrem Kampf um die Anerkennung dieses Völkermords. Der Film zeichnet nach, dass deren Forderungen nach einer formalen Entschuldigung, Entschädigungszahlungen sowie der Rücküberführung von Schädeln und Knochen ihrer Vorfahren nach Namibia, die einst für pseudo-wissenschaftliche Untersuchungen nach Deutschland verschleppt wurden, weitgehend ungehört bleiben.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

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Vortrag und Gespräch | Sonderausstellung

    

Die Rolle christlicher Missionsgesellschaften im Zeitalter des Kolonialismus

Mit Dr. Bernhard Dinkelaker und Dr. Margret Frenz

Moderation: Pfarrer Eberhard Schwarz (Evangelische Kirche in der City) und Roland Weeger (Katholisches Bildungswerk Stuttgart)


Die moderne christliche Missionsbewegung (16. bis 20. Jahrhundert) ist Teil der Geschichte europäischer kolonialer und imperialer Expansion. Das Verhältnis zwischen Missionsorganisationen und kolonialen Institutionen war jedoch immer vielschichtig. Ob Kooperation, Konkurrenz oder Konflikte, der Vortrag spürt den Brüchen nach und schildert beispielhaft, unter welchen Voraussetzungen Mission „westliche“ Hegemonie reproduzierte oder aber alternative Spielräume eröffnete. Entscheidende Faktoren hierfür waren, neben den politisch-ökonomischen Machtverhältnissen, die Rolle einheimischer, lokaler Akteur*innen und Sprachen ("local agency"‘).

Impulsvortrag:
Dr. Bernhard Dinkelaker, ev. Theologe, von 1996 bis 2012 Generalsekretär von Evangelische Mission in Solidarität (ems), mehrjährige Tätigkeit in Ghana, Gastdozent an theologischen Hochschulen in Kamerun und Indien

Anschließend Gespräch mit:
Dr. Margret Frenz ist Heisenberg-Stelleninhaberin am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Sie forscht zu unterschiedlichen sozialen Positionen in kolonialen und post-kolonialen Kontexten sowie Lebenserinnerungen von Menschen während und nach dem Ende der Kolonialzeit.

Gebühr: EUR 8,-/6,-
Anmeldung: Kath. Bildungswerk, Tel. 0711.7050600, info@remove-this.kbw-stuttgart.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit der Evangelischen Kirche in der City und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart

          

 

Meditation | Süd-/Südostasien


 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung
Anmeldung bis 11.11.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie:Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.