Events

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Vortrag | Sonderausstellung



Die Aushandlung der Restitutionsfrage in den 1970er und 1980er Jahren

Referentin: Anna Strugalla, M. A., Universität Tübingen


Die Frage nach dem Umgang mit musealen Objekten aus kolonialen Kontexten beschäftigt die bundesdeutsche Museumswelt nicht erst seit der Debatte um das Humboldt-Forum. Bereits in den 1970er Jahren diskutierte man unter Fachleuten, aber auch in den großen Tageszeitungen und in der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts über Rückgabeforderungen und Kulturgut.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 3.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Workshop ab 15 | Sonderausstellung



Ein Workshop von fernsicht im iz3w (informationszentrum 3. welt) Freiburg für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene


Das deutsche Kolonialreich ist inzwischen über 100 Jahre vergangen – doch sind die Folgen des Kolonialismus überall zu finden. Im Workshop begeben wir uns auf Spurensuche und überprüfen Alltagssprache, Bilder und Ideen auf koloniale Kontinuitäten. Welche rassistischen Strukturen wurden durch Kolonialismus erschaffen, die unser Denken und Handeln bis heute prägen?

Statt die Geschichte nur aus Sicht der Kolonisator*innen zu präsentieren, legen wir unseren Fokus auf die Stimmen der Kolonisierten. Wie haben sie sich damals zur Wehr gesetzt? Und wie sehen ihre Nachfahren heute den Umgang Deutschlands mit seiner kolonialen Vergangenheit?

Gebühr: EUR 5,-
Anmeldung erwünscht: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.






Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Werkstattgespräch | Sonderausstellung



Mit Dr. Lima Sayed und Faisal Osman
Moderation: Andreas Vogel


Der "White Savior" ist ein beliebtes Stereotyp in amerikanischen Filmen: Weiße retten Schwarze Menschen aus einer Notlage. Dabei wird unterstellt, dass Schwarze Menschen außerstande seien, sich selbst zu helfen. Abseits von Filmen existiert dieses Phänomen leider auch in der Realität – und nicht nur in den USA.

Die Amerikanistin Dr. Lima Sayed promovierte an der Universität Hamburg und der University of California, Riverside. 2019 erschien ihr Buch "Weiße Helden im Film: Der „White Savior Complex“ - Rassismus und Weißsein im US-Kino der 2000er Jahre". Als Trainerin, Coach und forschende Aktivistin arbeitet sie daran, das Thema Rassismus transparent und zugänglich zu machen. Faisal Osman von der Black Community Foundation schildert, wie sich der "White Savior" im Stuttgarter Alltag zeigt.

Veranstaltungsort: Theater Rampe, Filderstraße 47


Eintritt frei
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit:








Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Dokumentarfilm | Sonderausstellung

 

Regie: Jean-Marie Teno
Deutschland/Frankreich/Kamerun 2004, mehrsprachig mit dt. Untertiteln, 76 Min.

Die Geschichte der ‘Rheinischen Missionsgesellschaft’ und ihr widersprüchliches Engagement erkundet der Kameruner Filmemacher Jean-Marie Teno auf seiner Reise durch die ehemaligen deutschen Kolonien. Auf den Spuren der Missionare reist Teno von Wuppertal über Südafrika, Namibia, Kamerun und Togo wieder zurück nach Wuppertal. 1828 mit der hehren Absicht gegründet, die christliche Botschaft zu verbreiten, war die Rheinische Missionsgesellschaft schon nach kurzer Zeit aktiv in die koloniale Unterwerfung Afrikas verstrickt: In ihren Augen waren der Missionsgedanke und die Kolonialpolitik eng miteinander verbunden. ‘Die Flinte und die Bibel müssen hier miteinander wirken.’ Tenos Film rekonstruiert die Wechselwirkungen zwischen christlichem ‘Ethos’, kaufmännisch-kolonialen Interessen und den traumatischen Erlebnissen der Missionierten, thematisiert aber auch die aktuelle Position der afrikanischen Kirchen und deren politisches Engagement.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Vortrag | Orient LindenLAB 4



Die fotografischen Objekte der Stuttgarter Badakhshan-Expedition (1962/63)

Referentin: Marina Heyink, M. Sc.


Die Stuttgarter Badakhshan-Expedition zählt zu den für das Linden-Museum wichtigsten Forschungsreisen. Unter ihren­ Erträgen befinden sich ca. 4.000 Fotografien. Eine Auswahl hiervon schauen wir uns genauer an: Die Bilder sind ­einmalige Zeugnisse deutscher Nachkriegsethnologie in Afghanistan.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 10.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Kuratorenführung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

Mit Markus Himmelsbach

EUR 8,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Workshop ab 14 | Sonderausstellung


Mit Yolanda Gutiérrez, Choreografin

Was bedeutet Dekolonisierung des Körpers? Nach langen Jahren der Recherche im Bereich des künstlerischen Dekolonisierungsprozesses entwickelt Yolanda Gutiérrez rund um dieses Thema einen Workshop für junge Menschen. Es ist simpel und komplex zugleich. Im Körper manifestieren sich alle unsere Emotionen, Erinnerungen und Kompetenzen. Wie können wir unsere Körper-Archive entdecken, sie spielerisch und tänzerisch erkunden? Mit diesem Workshop werden verschiedene Übungen, Spiele und Techniken angewendet um Situationen zu erkennen, in denen Rassismus, Unterdrückung und Eurozentrismus den Blick versperren. Und wir lernen, was wir dagegen unternehmen können.  

Keine Gebühr
Anmeldung bis 11.2.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Gefördert von der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.







Workshop ab 14 | Sonderausstellung


Mit Yolanda Gutiérrez, Choreografin

Was bedeutet Dekolonisierung des Körpers? Nach langen Jahren der Recherche im Bereich des künstlerischen Dekolonisierungsprozesses entwickelt Yolanda Gutiérrez rund um dieses Thema einen Workshop für junge Menschen. Es ist simpel und komplex zugleich. Im Körper manifestieren sich alle unsere Emotionen, Erinnerungen und Kompetenzen. Wie können wir unsere Körper-Archive entdecken, sie spielerisch und tänzerisch erkunden? Mit diesem Workshop werden verschiedene Übungen, Spiele und Techniken angewendet um Situationen zu erkennen, in denen Rassismus, Unterdrückung und Eurozentrismus den Blick versperren. Und wir lernen, was wir dagegen unternehmen können.  

Keine Gebühr
Anmeldung bis 11.2.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Gefördert von der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.







Werkstattgespräch für Eltern und Kinder ab 13 | Sonderausstellung



Die Folgen der Kolonialzeit wirken bis in die Gegenwart. Welche Rolle spielte der König von Baden-Württemberg damals? Welche Kolonien gab es? Und welche Orte in Stuttgart stehen mit Ereignissen, Personen der Kolonialgeschichte in Verbindung? Wir beschäftigen uns mit historischen Ereignissen rund um die Sammlung des Linden-Museums.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Eintritt in die Sonderausstellung
Anmeldung bis 18.2.:
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do.)
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de


Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Werkstattgespräch | Sonderausstellung



Mit Prof. Dr. Ina Kerner und Prof. Dr. Henning Melber

Moderation: Susanne Babila, SWR

Wir diskutieren über politische und ethische Dimensionen von Schuld, Verantwortung und Gerechtigkeit im Blick auf die Kolonialzeit.

Ina Kerner ist Professorin für „Dynamiken der Globalisierung“ und Leiterin des Seminars Politische Wissenschaft des Instituts für Kulturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Im laufenden Wintersemester ist sie Fellow am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld, wo sie einer internationalen Forschungsgruppe zum Thema „Global Contestations of Women’s and Gender Rights“ angehört. Seit Jahren ist sie ferner mit Fragen des europäischen Kolonialismus und seiner Kontinuitäten und Spätfolgen befasst. 2017 erschien die dritte Auflage ihres Buches „Postkoloniale Theorien zur Einführung“ im Junius-Verlag.

Henning Melber kam 1967 nach Namibia, wo er 1974 der Befreiungsbewegung SWAPO beitrat. Er ist Politikwissenschaftler und Entwicklungssoziologe, leitete von 1992 bis 2000 die Namibian Economic Policy Research Unit in Windhoek, und war danach in Uppsala/Schweden Forschungsdirektor des Nordic Africa Institute (2000-2006) und Direktor der Dag Hammarskjöld Stiftung (2006-2012). Beiden bleibt er beratend verbunden. Er ist Professor an den südafrikanischen Universitäten in Pretoria und des Freistaats in Bloemfontein, Senior Research Fellow am Institute for Commonwealth Studies der Universität London und Präsident der European Association of Development Research and Training Institutes. 2017 veröffentlichte er gemeinsam mit Reinhart Kößler die Publikation „Völkermord – und was dann? Die Politik deutsch-namibischer Vergangenheitsbearbeitung“.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit dem Hospitalhof Stuttgart

Vortrag | Sonderausstellung



Referent: Prof. Dr. Rainer F. Buschmann, California State University Channel Islands


Dr. Rainer F. Buschmann ist Professor für Geschichte. Aktuell arbeitet er an einer Publikation mit dem Titel „Hoarding German New Guinea: Tracing Colonial Collection Histories for Postcolonial Futures.“

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 24.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich