Events

Führung | Lateinamerika Afrika

 



Mit Dietmar Neitzke

Die Ofrenda ist ein Gabentisch, den mexikanische Familien in ihren Häusern für ihre Verstorbenen gestalten. Blumen, Kerzen, Heiligenbilder, Kreuze, Totenschädel aus Zuckerguss und Fotos schmücken sie. Wichtig sind Dinge, die die Verstorbenen zu Lebzeiten gerne mochten: Schokolade, Kaffee oder Tequila, Zigaretten und manchmal sogar Fast Food. Unsere Ofrenda, die von 28. Oktober bis 1. November zu sehen ist, wird von Guadalupe Bazan-Meyer aus Stuttgart gestaltet.

Dietmar Neitzke vergleicht das Totengedenken in Mexiko mit dem in verschiedenen Ländern Afrikas und führt von der Ofrenda im Erdgeschoss in die Ausstellung "Wo ist Afrika?" im 1. Stock.

Dauer: jeweils 1 Stunde
Gebühr: EUR 4,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Tipp:
Um 15 Uhr laden wir zusätzlich zur digitalen Veranstaltung "Día de los Muertos" in Kooperation mit der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft e. V. ein.

Familienführung ab 6 | Orient



Ein Ausflug in die fantasievolle Welt von 1001 Nacht

Mit Scarlett Lorenz


Warum musste Sheherazade um ihr Leben erzählen? Wie sind diese Erzähltraditionen entstanden, und wo haben sie ihren Ursprung? Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach verwunschenen Lampen, fliegenden Teppichen und dem Bazar mit Düften und allerlei Dingen.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Für Kinder und Erwachsene | Lateinamerika

 

 

Ende Oktober verwandelt sich Mexiko in ein Blütenmeer, Skelette aus Pappmaché hängen an den Wänden und es duftet nach frisch gebackenem Pan de Muertos – dem Totenbrot. Traditionell feiern wir jedes Jahr am 1. November mit Ihnen den Mexikanischen Totentag im Linden-Museum. Wir freuen uns ganz besonders, dass wir Sie in Kooperation mit der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft auch in diesem Jahr zum Tag der Toten – Diá de los Muertos einladen können. Allerdings: Wir feiern digital! Und lassen uns dabei von Kindern den wichtigen mexikanischen Feiertag erklären! 

Programm

Begrüßungsworte: Dr. Michael Stumpp, Präsident Deutsch-Mexikanische Gesellschaft e. V.

Einführung: Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart

Kinderinterviews: Unsere Kinderreporter Fritz und Luisa (10 und 12 Jahre alt) vom Jugendclub des Linden-Museums stehen an der Ofrenda, einem Gabentisch zum Totengedenken im Museum, und fragen nach: Warum und wie feiern Mexikaner*innen ihren Totentag? Welche Besonderheiten gibt es?

Valentina (7 Jahre), Pablo (9 Jahre) und Luisa (12 Jahre) werden uns erzählen, wie sie den Tag der Toten hier in Deutschland feiern, was er für sie bedeutet und uns damit in ihre mexikanische Kultur eintauchen lassen.

Seien Sie mit dabei! Feiern Sie mit uns und lernen Sie einen der wichtigsten mexikanischen Feiertage aus Kinderaugen kennen! 

Link zum Einwählen:
zoom.us/j/99752709482 (Einwahlmöglichkeit ab 14.45 Uhr)  

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 100 Personen begrenzt ist. Sollten Sie nicht in den Konferenzraum eingelassen werden, so haben Sie im Anschluss die Möglichkeit, die Aufzeichnung der Veranstaltung ab dem nächsten Tag auf unserer Website anzusehen.

In Kooperation mit:

Vortrag |



Der Weg ins Anthropozän


Referent: Prof. Dr. Wolf Dieter Blümel, Universität Stuttgart

Vor etwa 10.000 Jahren entwickelte sich regional die auf Ackerbau und Viehzucht basierende Lebensform der Sesshaftigkeit. Sie ist Grundlage der zivilisatorischen und technologischen Weiterentwicklung, die vor allem in den globalen Waldgebieten um sich greift. Es wird beispielhaft der Weg der zunehmenden, oft gravierenden Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt nachgezeichnet – bis hin zu Fragen der Überbevölkerung und Tragfähigkeit, der globalen Erwärmung, der gigantischen Waldvernichtung oder des Biodiversitätsverlustes.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 4.11., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Kuratorenführung | Süd-/Südostasien



Mit Dr. Georg Noack

Seit den 1970er Jahren wurde im Linden-Museum eine in Umfang und Qualität deutschlandweit einzigartige Sammlung klassischer Kunstobjekte aus Indien und Südostasien aufgebaut, die Beispiele aus fast allen Regionen und kunsthistorischen Epochen aufweist. Die Führung wird einige herausragende Stücke in ihrer Bedeutung und ihrem historischen und kulturellen Kontext vorstellen.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Vortrag |



Referentin: Prof. Dr. Ulrike Gerhard, Universität Heidelberg

US-amerikanische Städte erfahren in den letzten Jahren ungleiche Entwicklungen. Die einen boomen und verzeichnen enorme Bevölkerungszuzüge, andere kämpfen seit Jahrzehnten mit Abwanderung und Niedergang - vor allem die Städte des US-amerikanischen Rustbelt, die während der Industrialisierung expandierten. Wie äußern sich diese Schrumpfungsprozesse im Stadtbild sowie im sozialen Gefüge? Es wird aus stadtgeographischer Sicht analysiert, inwiefern die zunehmenden Ungleichheiten innerhalb und zwischen den Städten zu einer ernsthaften Bedrohung des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft werden.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 11.11., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Klavierkonzert |



Im Rahmen von "Made in Stuttgart"

Als sich Marko Mrdja mit seinen Wurzeln auseinandersetzte, führten sie ihn zur serbischen Volksmusik. Er erforschte die geistliche und weltliche Musik Serbiens nach authentischen Melodien, Harmonien und Rhythmen. Bis heute fließen Aspekte der traditionellen Musik Serbiens, aber auch aus der südosteuropäischen und indischen Musik, der klassischen und zeitgenössischen Musik und des Jazz in seine Arbeit ein. Bei der Improvisation entstehen unbewusste Entscheidungen, die eine Mischung der Einflüsse beinhalten. Mrdjas Ziel ist es, das Ineinanderfließen dieser unterschiedlichen Einflüsse über den musikalischen Moment zu einer Einheit zu verschmelzen.

Das sagt die Jury: "Marko Mrdja schafft durch seine Klavierimprovisationen ganz neue Klänge auf diesem Instrument. Seine Musik ist eine Vereinigung verschiedenster Musikrichtungen in einem zerbrechlichen Moment. Er verarbeitet bewusst seine frühen Erfahrungen mit der serbischen Volksmusik und kombiniert diese durch sein gekonntes Klavierspiel mit modernen Einflüssen." (Lisa Hessenthaler)

Tickets: EUR 10-/7,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de




 

 

     

Familienführung ab 6 | Ostasien



Mit Dr. Ricarda Daberkow

Manche chinesische Schriftzeichen sehen aus wie uns vertraute Buchstaben oder erinnern uns an Dinge aus unserem Alltag. Da spielt unser Gehirn uns einen Streich! Und doch besteht die Schrift aus versteckten Bildern, die wir gemeinsam kennenlernen werden.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Szenische Lesung | Afrika



Mit Penda Diouf

Pistes ist ein Stück über den Mut der Autorin Penda Diouf, die mit 20 Jahren allein von Paris nach Namibia aufbricht, um das Land zu erkunden. Auf der Suche nach Erinnerungen und nach der eigenen Identität entdeckt sie die beeindruckende Weite der Namib-Wüste, die Fülle des Lichts und das Rot der Sanddünen.

Und sie lernt auch vom Massaker an den Herero und den Nama, das unter deutscher Kolonialherrschaft verübt wurde. Ein zugleich sehr persönliches, poetisches und politisches Stück, in dem diskriminierende Erfahrungen der Autorin als Heranwachsende in Frankreich mit der Gewaltgeschichte Namibias während der Kolonialisierung Südwestafrikas verknüpft werden.

Lesung auf Französisch: Penda Diouf
Lesung auf Deutsch: Irene Baumann
Konzeption, Inszenierung, Übersetzung: Dr. Annette Bühler-Dietrich

Gebühr: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Eine Produktion des Institut français Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftungen Landesbank Baden-Württemberg

        

Im Rahmen von:

Vortrag | Afrika



Die Abwesenheit der mündlich erzählten Geschichte Afrikas in der Literatur

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht


Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht stammt aus Kenia. Sie ist Diplom-Soziologin, EINE WELT-Regionalpromotorin, Bildungsreferentin. Seit über 25 Jahren berät sie Institutionen und NGOs in den Bereichen Entwicklungspolitik, Migration, Partizipation und begleitet Transkulturelle Diversität, Antirassismus-Sensibilisierung und inklusive, nichtdiskriminierende Prozesse. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Dekonstruktion von und Reflexion über koloniale Kontinuitäten sowie Capacity Building, Vernetzung und Empowerment für Menschen mit Migrationsbiografien.

Die Veranstaltung ist Abschluss der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben".

Eintritt: EUR 8,-/5,-
Reservierung:
Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit:

    
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Labor |


Mit der Künstlerin Selvi Atas

Was erzählen Bilder und wie erzählen wir Bilder? Anhand von Bildsammlungen aus dem Museum lädt das Labor zum Austausch über Bilder, ihre Produktion und Konstruktion sowie ihre „Bildsprache“ ein. Wir diskutieren damit verbundene Problematiken und suchen nach kreativen Antworten. Vielleicht entstehen so auch „neue“ Bilder, Geschichten und Verbindungen – „missing-links“.

Eintritt frei
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen von "Made in Stuttgart"





 

 

     

Workshop | Ostasien



Workshop mit Soogi Kang

In der Stille ist Bewegung - In Bewegung ist Stille.

Eine sanfte Bewegungsart und Achtsamkeitslehre für alle Menschen

Zuerst geht es darum, uns wohl zu fühlen, unser Wohl zu erfühlen mit einfachen Atem- und Körperübungen. Wir lernen loszulassen und zu entspannen, um zu uns selbst zurück zu kommen. Durch kontinuierliche Übungen werden Fehlhaltungen korrigiert, eine bewegliche Wirbelsäule angestrebt, durch achtsames Atmen Gelenke und Becken geöffnet. So lernen wir mittels Atem, Bewegung und Meditation entspannt aufrichtig zentriert zu sein. Durch das Tönen und Singen lernen wir Atem, Stimme und Körper in Harmonie zu bringen. Durch expressiv-meditative Stimm- und Gesangsarbeit werden wir die offene Körper-Stimme erwecken, mit Leidenschaft singen und erzählen.

Soogi Kang wurde 1957 in Po Hang/Südkorea geboren. Nach einem Keramik-Kunst-Studium studierte sie Dramaschool in Seoul und modernes Schauspiel am Theater E-JOE-TO, koreanisches Bosang-San-Maskentanz-Theater bei Kim Yoo-Kyung, koreanischen Gesang (Seodo-Sori, Namdo-Sori und Pansori) sowie Spiel- und Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitete als Schauspielerin in verschiedenen Theaterensembles in Seoul. Seit 1986 lebt sie in Berlin. Soogi Kang ist als Schauspielerin für Film und Theater, Erzählerin, Sängerin, Regisseurin, Theater- und Bewegungspädagogin und als Dozentin und Coach international tätig. Sie ist Co-Leiterin des Theater Salpuri in Berlin und Vorsitzende von ErzählKunst e. V. Seit 2009 arbeitet sie zudem im vom Berliner Senat geförderten Langzeitschulprojekt "Erzählzeit".

In deutscher Sprache

Mitzubringen sind: bequeme Kleidung, eine Decke und warme Socken

Gebühr: EUR 60,-/30,-
Anmeldung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Familienführung ab 6 | Afrika



Mit Sonja Schauer


Die Objekte, die man in der Ausstellung "Wo ist Afrika?" sehen kann, haben eine lange Reise hinter sich. Dass sie in Stuttgart zu sehen sind, hat mit Neugier und auch Habgier zu tun. Die Dinge selbst erzählen von kleinen Tricks und großen Reichen.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungseintritt (bis einschl. 17 Jahre frei)
Ohne Anmeldung

Erzählungen | Ostasien



Erzählungen aus Korea mit Soogi Kang


Iyagi sind kurze, meist humorvolle, von Mund zu Mund überlieferte Geschichten, die für die koreanische Volkskultur typisch sind. Das alte Erzählgut wird bereichert durch neu entstehende Geschichten, die ihrerseits wieder von Generation zu Generation überliefert werden. Ausgangspunkt ist meist eine wirkliche Begebenheit, die durch den Volksmund in Korea in der so lieben unwirklichen Welt verwurzelt wird. Die Atmosphäre ist zauberhaft: Wenn es dämmert, erhellte das Holzfeuer die hageren, gutmütigen Gesichter der weißgekleideten Männer und Frauen. Die Alten saßen im Kreise, die langen Bambuspfeifen verbreiteten Gemütlichkeit. Wenn der eine erzählte, schwiegen die anderen, warfen ab und zu ein Wort ein, das Gesagte zu verbessern oder zu ergänzen. Die Großmütter erzählten ihren Enkelkindern mancherlei Geschichten und immer fingen sie mit der magischen Formel an:

„Yennal Yezeoge, Gannal Ganzeoge, Horang-iga Dambae Meogdeon Sizeole ...“

„Es war einmal, es war keinmal, vor langer, langer Zeit, als der Tiger noch Pfeife rauchte ...“


Die Berggötter, die auf dem Gipfel des Berges musizieren und Wein trinken: Diese Götter waren an sich Menschen, die im Himmel lebten. Die Sterne am Himmel seien solche Geister, die einst schon auf der Erde gelebt hatten, jetzt aber als Götter im Himmel seien. Auch Sonne und Mond waren ursprünglich Menschen. Auch unter dem Wasser des Meeres lebten Menschen. Es waren verbannte Frauen, die sehr traurig waren, weil sie nicht zur Erde zurückkehren durften. Im tiefen Gebirge lebten die wilden Tiere wie Hasen, Füchse, Wölfe, Bären oder Tiger, die auch verbannte Menschen waren ...

Soogi Kang erzählt und singt die Geschichten aus Korea, über das Zusammenleben und die Beziehung der Verbundenheit zwischen Tieren, Natur und Menschen aus schamanisch-buddhistischen Traditionen.

Soogi Kang wurde 1957 in Po Hang, Süd-Korea geboren. Nach einem Keramik-Kunst-Studium studierte sie Dramaschool in Seoul und modernes Schauspiel am Theater E-JOE-TO, koreanisches Bosang-San-Maskentanz-Theater bei Kim Yoo- Kyung, koreanischen Gesang (Seodo-Sori, Namdo-Sori und Pansori) sowie Spiel- und Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitete als Schauspielerin in verschiedenen Theaterensembles in Seoul. Seit 1986 lebt sie in Berlin. Soogi Kang ist als Schauspielerin für Film und Theater, Erzählerin, Sängerin, Regisseurin, Theater- und Bewegungspädagogin und als Dozentin und Coach international tätig. Sie ist Co-Leiterin des Theater Salpuri in Berlin und Vorsitzende von ErzählKunst e. V. Seit 2009 arbeitet sie zudem im vom Berliner Senat geförderten Langzeitschulprojekt "Erzählzeit".

In deutscher Sprache

Eintritt: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Meditation |


 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.


In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung
Anmeldung bis 27.11.: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Führung | Sonderausstellung



Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus.
Eine Werkstattausstellung

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Pädagogische Fortbildung | Sonderausstellung



Pädagogische Fortbildung
für Lehrer*innen aller Schularten der Sekundarstufen I und II zur Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus"

Mit Markus Himmelsbach, Rosalie Möller und Mike Schattschneider

Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteure waren am Kolonialismus beteiligt? Und wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt?

Der Fokus liegt dabei weniger auf den Auswirkungen des Kolonialismus in den deutschen Kolonien, sondern darauf, wie er sich im Linden-Museum und in Württemberg zeigte und bis heute fortwirkt. Damit stellt sich das Museum der Verantwortung für die eigene Geschichte und reflektiert seine kolonialen Wurzeln kritisch.

Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offengelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Ausgehend von der Rolle des Linden-Museums und Württembergs bietet die Fortbildung Anregungen für Themen und Fragestellungen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen des Kolonialismus und unserer Verantwortung hierfür sowie einen Bezug zu aktuellen Veränderungsprozessen, die in Führungen und Workshops sowie an Projekttagen oder im Unterricht in verschiedensten Unterrichtsfächern des Lehrplans aufgegriffen und vertieft werden können.

Teilnahme ausschließlich nach vorheriger Anmeldung bzw. Zusage durch das Museum.

Keine Gebühr

Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name und Ort) sowie Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) bis 26.11.:
Andreas Volkwein
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do)
Fax. 0711.2022-590
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de