Events

Fest | Sonderausstellung

 




Fest zum mexikanischen „Tag der Toten“

 

Am Día de los Muertos kehren die Seelen der Toten zurück und feiern mit den Lebenden ein farbenfrohes Fest. Christliche Elemente verbinden sich hier mit vorspanischen Traditionen. Auf den Friedhöfen wird gefeiert, die Gräber werden geschmückt, Hausaltäre errichtet und gutes Essen zubereitet. Es gibt Totenbrot, Tamales, Süßigkeiten und Kakao. Feiern Sie mit!

Programm

13.30 - 17.30 Uhr
Marchiachi-Musik und Folklore-Tänze
Die Mariachi von Sol Azteca und die Tanzgruppe Adelitas Tapatías y sus Charros sorgen für Stimmung.

13.30 – 14.15 Uhr
Zuckerschädel verzieren
Workshop für Erwachsene

Verzierte Zuckerschädel werden verschenkt oder auf die Ofrenda gestellt
EUR 8,- inkl. Material
Anmeldung bis 25.10.: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

14 und 14.30 Uhr
Ofrenda
Kurzführungen mit Dietmar Neitzke

Die Ofrenda ist ein Gabentisch, den die Familien in ihren Häusern für ihre Verstorbenen gestalten. Blumen, Kerzen, Heiligenbilder, Kreuze, Totenschädel aus Zuckerguss und Fotos schmücken sie. Wichtig sind Dinge, die die Verstorbenen zu Lebzeiten gerne mochten: Schokolade, Kaffee oder Tequila, Zigaretten und manchmal sogar Fast Food.

14.30 – 15.15 Uhr und 15.30 – 16.15 Uhr
Zuckerschädel verzieren

Workshops für Kinder ab 8 Jahren
Verzierte Zuckerschädel werden verschenkt oder auf die Ofrenda gestellt.
EUR 8,- inkl. Material
Anmeldung bis 25.10.: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

15 – 16 Uhr
Im Dialog mit dem Tod
Führung mit Dietmar Neitzke

Totengedenken im Kulturvergleich am Beispiel aus Mexiko und verschiedenen Ländern Afrikas
EUR 2,- zzgl. Eintritt

14 – 16.30 Uhr
Offenes Kinderprogramm


Alebrijes
Ringel, Punkte oder Rauten? Fantasietiere aus Holz werden kunterbunt gemustert.
Sonnenstein
Auch Kunstwerke aus Stein waren farbig bemalt. Welche Zeichen auf dem Sonnenstein hebst du hervor?
Pyramiden
Welche Farbe bekommt dein Tempelmodell?

EUR 3,- Materialkosten

16.30 Uhr
Piñata

Von der Decke baumelt die prall mit Süßigkeiten gefüllte Piñata: Bringt sie zum Platzen und freut euch auf einen Regen süßer Überraschungen!

Für das leibliche Wohl beim Fest gibt es Totenbrot, Tamales, mexikanische Süßigkeiten und Kakao.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Guadalupe Bazan-Meyer statt, die auch unsere Ofrenda gestaltet.


Mit freundlicher Unterstützung von:





Familienführung ab 6 | Sonderausstellung


Familienführung für Eltern mit Kindern ab 6 Jahren


Wer waren die Azteken? Wir begeben uns auf Spurensuche und entschlüsseln Zeichen und sehen Meisterwerke der Bildhauerei. Wir erfahren von archäologischen Funden und bekommen Einblicke in das Leben in Mexiko.


Gebühr: EUR 3,- zzgl. Sonderausstellungseintritt (bis einschl. 12 Jahre frei)

Meditation | Süd-/Südostasien

 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung

Film | Sonderausstellung

 

Kinderfilm der den mexikanischen Feiertag Día de los Muertos (Tag der Toten) thematisiert

Miguel ist ein Junge, dessen Traum es ist ein berühmter Musiker, wie einst sein Vater, zu werden. Seine Familie ist jedoch nicht sonderlich überzeugt und verbietet ihm sogar das Wort „Musik“ laut auszusprechen. Seine unermüdliche Leidenschaft für Musik, führt den jungen Mann eines Tages ins  "Land der Toten", wo er sein wahres Familienerbe kennenlernen wird.

Im Rahmen der großen Landesausstellung "Azteken"

Der Film wird auf Spanisch mit deutschen Untertiteln gezeigt

Eintritt:
EUR 4,-/ 3,- 

  

Kombi-Führung | Afrika

Kombi-Führung Linden-Museum und Staatsgalerie
Mit Anette Ochsenwadel und Dietmar Neitzke

Im Rahmen dieser Kombi-Führung besuchen Sie zunächst die Ausstellung „Wo ist Afrika?“ im Linden-Museum: Sie fordert auf, die Objekte und die Geschichte der Afrika-Sammlung neu kennen zu lernen und kritisch zu befragen. Den Fragen, wie die afrikanische Kunst nach Europa kam, wer sie sammelte, wie sie beschrieben und in den europäischen Kontext intergriert wurde und welche Rolle sie für die Entstehung der Moderne spielte, soll in einer zweiten Führung in der Staatsgalerie nachgegangen werden.

Das Programm findet in Kooperation mit KUnst+LiteraTUR / Anette Ochsenwadel statt.
Linden-Museum inklusive Staatsgalerie insgesamt 13.30 - 16.30 Uhr


Anmeldung unter:

Tel. 07044-974857 oder E-Mail: anetteochsenwadel@remove-this.t-online.de

EUR 20,- (Führungen und erm. Eintritt Linden-Museum)

In Kooperation mit:



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Vortrag | Sonderausstellung

Ein kriegerisches Imperium (?)

Referentin:
Dr. Doris Kurella, Linden-Museum

Das Imperium der Azteken ist in den Berichten der spanischen Eroberer als kriegerisches, massenhaft Menschenopfer darbringendes Imperium dargestellt. Der Vortrag versucht ein differenziertes Bild zu vermitteln: Eine hoch entwickelte Zivilisation, die eine außergewöhnliche Kunst hervorbrachte, über ein straff organisiertes Staatswesen und eine blühende Wirtschaft verfügte.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Erzählungen ab 7 | Süd-/Südostasien



Erzählungen aus Tibet mit Uschi Erlewein

Von Yaks und Hirten, die die Sprache der Tiere verstehen. Vom Glück, ein Lied zu besitzen, von Wassergeistern und Windpferden, Einsiedlern, heilenden Türkisen und Donnerdrachen ...

Zuschauerstimmen:

"Die Art ihrer Erzählkunst ist sehr fesselnd und lebendig. Gerne nutze ich die Möglichkeit mit meinen Kindern wiederzukommen."

"Oh ja, die Welt hat keine Wände - Danke für die Erzählreise mit Fühlen, Lauschen, Schmecken mit dem Herzen. Bis bald wieder!"


In der Reihe "Die weite Welt in Worten"

Erwachsene: EUR 4,- / Kinder: EUR 3,- inkl. Dauerausstellung

www.uschi-erlewein.de

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

         

Workshop ab 8 | Afrika



Königliche Symbole in blau-weiß


Wir nehmen traditionelle Ndop-Textilien aus West-Kamerun unter die Lupe: Welche Fasern wurden verwendet? Wie wurde gefärbt?

Mit verschiedenen textilen Techniken können die Ndop-Symbole nachempfunden oder eigene Muster entworfen werden. Die kulturelle Bedeutung der Textilien wird mit Unterstützung von Sandra Lefang für ABRAC - Advisory Board for the Representation of African Collections at the Linden-Museum Stuttgart - vermittelt.

Ab 8 Jahren
Anmeldung bis 6.11.2019 unter: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de / Tel. 0711.2022-444

Eintritt frei


In Kooperation mit







Dialogführung | Süd-/Südostasien


Publikumsführung mit Ursula Hüge


Die 84.000 Stupas
sollen von dem indischen Maharadja ab dem 3. Jahrhundert zum Gedenken an Buddha in ganz Indien errichtet worden sein, ergänzt von Säulen, welche die buddhistischen Maximen im Land verbreiteten. Bis heute sind Stupas wichtige Orte der Verehrung, und zwar in allen buddhistischen Kulturen, wo sie sich in unterschiedlicher Art und Weise entwickelt haben. Neben solchen Sakralbauten sind aber auch weit fragilere Dinge Träger von Botschaften, etwa Gebetsfahnen oder Sandmandalas.

Eintritt:
EUR 2,- zzgl. Ausstellungseintritt

Fortbildung | Sonderausstellung



Fortbildung für VHS-Dozent*innen
Referent*innen:
Dr. Doris Kurella, Nina Schmid

Die Große Landesausstellung Azteken, die das Linden-Museum (12.10.2019 – 03.05.2020) in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen aus den Niederlanden konzipiert, eröffnet dem Besucher einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach Einblicken in den Herrscherpalast des Kaisers Moctezuma betritt der Besucher das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Die kostenlose Fortbildung beinhaltet eine Einführung in die Ausstellung und Führungsthemen. Zudem bietet sie weiterführende Anregungen für Themen, die an Projekttagen oder im Unterricht aufgegriffen und vertieft werden können oder auch kreative Zugänge bieten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name und Ort) sowie Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) bis spätestens  04. November 2019 an bei:

Andreas Volkwein

Email:
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de
Tel.
0711.2022-579 (Di, Mi, Do, 9.30 - -12 Uhr u. 14 – 16 Uhr. Schulferien: nur Do)
Fax.
0711.2022-590

Weitere Informationen:
www.lindenmuseum.de

 

 

Vortrag | Sonderausstellung



Referent:
Prof. Dr. Rainer Luick, Hochschule Rottenburg

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Vielfalt mitteleuropäischer Kulturpflanzen durch Einflüsse aus aller Welt bereichert, insbesondere auch aus Lateinamerika.

Kartoffel, Mais oder Tomaten sind vom täglichen Speiseplan kaum mehr wegzudenken. Züchtung und Auswahl führten zu einer großen Vielfalt regional angepasster Sorten.

Durch industrielle Landwirtschaft und intensivere Anbaumethoden sind jedoch viele traditionelle  Kulturpflanzen im vergangenen halben Jahrhundert verloren gegangen.

Eintritt frei


Anmeldung:
Umweltakademie (Seminar-Nr.: 113 DAL)
Tel.: 0711.126-2819, jessica.daul@remove-this.um.bwl.de

In Kooperation mit:

Führung und Gespräch | Sonderausstellung


© Gliserio Castañeda, D.R.Secretaria de Cultura – INAH

Führung und Gespräch in der Azteken-Ausstellung

Mit Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin Linden-Museum,
Dr. Doris Kurella, Fachreferentin Latein- und Nordamerika Linden-Museum,
Eberhard Schwarz, Pfarrer an der Hospitalkirche und Roland Weeger, Leiter Katholisches Bildungswerk Stuttgart.


Es sind in besonderer Weise Mythen und Rituale, die Einblick geben in die Ordnungen und in die Selbsterhaltungsmechanismen einer Zivilisation.

So streng die Gesellschaft in soziale Schichten, Herrschafts- und Funktionsebenen gegliedert war, so rigide war die Ordnung der gesamten Welt. Tägliche Kult- und Opferhandlungen in den Familien waren ebenso bestimmend wie der staatliche durch Priester und Adel organisierte Kult in den Tempelbezirken, zu dem auch Menschenopfer gehörten.

Aus religionswissenschaftlicher und ethnologischer Perspektive sind diese Wechselwirkungen von Mythos, Opfer und Ordnung nicht nur regionale sondern kulturübergreifende Erscheinungen. Brauchen Gesellschaften Opfer zum Selbsterhalt?

EUR
14,-
Anmeldung bis 08.11.19. unter roland.weeger@remove-this.kbw-stuttgart.drs.de

In Kooperation mit:

Vortrag | Sonderausstellung


Welchen Anteil am Ausgang des Krieges hatten die spanischen Conquistadoren, welchen ihre indianischen Verbündeten?


Referent:
Prof. Dr. Felix Hinz, Pädagogische Hochschule Freiburg

In den kolonial geprägten Berichten über die Eroberung Mexikos unter Hernán Cortés findet sich durchweg die Darstellung, dass wenige hundert Spanier Millionen von Indigenen in Mexiko unterworfen hätten. Doch die spanischen Konquistadoren hätten allein gegen die mächtigen Azteken nichts ausrichten können. Der Vortrag nimmt den vielfältigen Beitrag ihrer indigenen Verbündeten in den Blick.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.

Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Thementag | Sonderausstellung



Der Ursprung von Chili, Mais und Schokolade

Viele bekannte Nahrungsmittel kommen ursprünglich aus Mexiko und wurden von dort in die ganze Welt gebracht. An diesem Thementag stehen Lebensmittel auf unterschiedlicher Art und Weise im Mittelpunkt.

Programm


11 Uhr

Mais – Von der „Speise der Götter“ zur modernen Kulturpflanze

Prof. Dr. Thomas Miedaner, Landessaatzuchtanstalt, Universität Hohenheim, Stuttgart
Als Kolumbus 1492 in der Karibik landete, hatte der Mais schon eine vieltausendjährige Geschichte hinter sich. Neue molekulare Daten zeigen, dass sich der Mais vor ca. 9.000 Jahren von seinem mexikanischen Vorfahr, der Balsas-Teosinte, trennte. Damit beginn seine In-Kulturnahme (Domestikation). Rund 1.500 Jahre später war Mais für die indigenen Bewohner Mexikos eine wichtige Kulturpflanze und blieb es bis heute. Für die Azteken war er geradezu die Basis ihrer Ernährung und wurde gleich durch mehrere Gottheiten beschützt. In Abhängigkeit vom Maiswachstum fanden im Jahr mehrfach Opferrituale statt, die seine Entwicklung fördern und eine reiche Ernte bewirken sollten. Obwohl schon Kolumbus Mais nach Europa brachte, wusste man lange nicht, ihn richtig zu verwenden. In Deutschland nahm der Maisanbau in besonders günstigen Lagen Anfang des 19. Jahrhunderts zu. Richtigen Rückenwind erhielt er aber erst seit den 1970er Jahren durch die Einführung der Hybridzüchtung. Heute ist Mais unsere zweitwichtigste Ackerfrucht und als Tierfutter und Energiepflanze nicht mehr wegzudenken.

Der Autor ist apl. Professor an der Universität Hohenheim und beschäftigt sich an der dortigen Landessaatzuchtanstalt mit der Züchtung von Roggen und der Vererbung von Krankheitsresistenzen bei kleinkörnigen Getreiden und Mais

14 Uhr
Die Alte Welt des Chili

Mit Gerald Zhang-Schmidt, wissenschaftlicher Spezialist bei "World Chili Aliance"
Auf der Suche nach Pfeffer wurde Amerika entdeckt – und damit, Chili gefunden und zur Herrschaft über viele Küchen der Welt gebracht. Seine Normalität und sein Kultstatus verbergen die Vielfalt, die sich in seiner alten Welt schon über Jahrtausende entwickelt hatte und mit den Azteken zu einer Blüte fand. Chili war für sie so essentiell wie Salz. Es gab dutzende Sorten, die aus allen Ecken des Reiches auf den Markt gebracht wurden. Chili war Tributzahlung und Kampfmittel im Aufstand gegen die Obrigkeit. Es war Medizin, Mittel der Kindererziehung und geradezu sexuelle Würze. So manche dieser Ideen bestehen auch im modernen Mexiko weiter, manche sind auch andernorts neu entstanden. Chili ist einfach nicht nur scharf, es ist eine ganze Welt!

14-16 Uhr
Schlange, Wasserfloh oder Wolf - Welche Skulptur gefällt dir?
Kinderprogramm

Du kannst sie aus Maisbausteinen fantasievoll und farbenfroh nachbauen.

14.30 und 15.30 Uhr
Kinderführungen
Speis und Trank

Was wäre die Welt ohne Popcorn, Kaugummi und Schokolade. Die Azteken opferten ihren Göttern viele Gaben, als Dank für die vielfältigen Nahrungsmittel, die auch später überall in der Welt bekannt wurden. Chicomecoatl war zum Beispiel die Göttin der Nahrungsmittel, der Erde und des Maises. Um für eine gute Ernte zu sorgen brachte man ihr und dem Regengott Tlacloc Opfergaben.

EUR 3,- zzgl. Sonderausstellungseintritt

                                          

 

 

 

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Dokumentarfilm | Orient



Im Kreis der Geschichtenerzähler


Dokumentarfilm in arabischer Sprache mit deutschen Untertiteln


Im Jahr 2001 wurde der Djemaa El Fna, der Platz der Gehenkten in Marrakesch, von der Unesco zum „immateriellen Weltkulturerbe“ ausgerufen. Er ist Schauplatz und Bühne von täglich neu entstehenden, abwechslungsreichen Darbietungen – seien es Akrobatik, Tanz, Gesang, Zauberei oder Wahrsagerei. Der Platz, und besonders die Halqa, der Kreis der Geschichtenerzähler, ist ein Konzentrat der mündlichen und gestischen Überlieferungen, wie sie früher in ganz Marokko verbreitet waren. Doch auch neue Traditionen werden erschaffen und überliefert. Der mehrfach preisgekrönte Film von Thomas Ladenburger dokumentiert dieses verschwindende und doch so präsente immaterielle Erbe.

Im Rahmen der Reihe "Mit großen Erzählungen um die Welt"

Eintritt: EUR 10 -/ 8,- 

Reservierung: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

In Kooperation mit:



     

Mit freundlicher Unterstützung:

  
       



Der Jugendclub des Linden-Museums trifft sich alle zwei Wochen. Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeiten spannende Projekte im Museum, bekommen einmalige Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und erforschen die Kulturen unserer Welt.

Anmeldung bei Nina Schmidt: Tel. 0711.2022-428, schmidt@remove-this.lindenmuseum.de

Die Mitgliedschaft im Jugendclub ist kostenlos!

Nähere Informationen

Vortrag | Süd-/Südostasien

Neue Formen der Zusammenarbeit

Referent*innen:

Olivia Musu, Kayaw Literature and Culture Central Committee, Loikaw, Myanmar
Patrick Doei, Kayaw Literature and Culture Central Committee, Loikaw, Myanmar
U Myo Aung, Kayan Literature and Culture Central Committee, Pekon, Myanmar
Khun Besign, Kayan Literature and Culture Central Committee, Pekon, Myanmar
Dr. Georg Noack, Referat Süd- und Südostasien, Linden-Museum Stuttgart

Im Kontext der Debatten um die Verstrickung europäischer Museen in koloniales Unrecht  und der Suche nach neuen gesellschaftlichen Rollen und Aufgaben unserer Museen, stellt sich auch die Frage, wie Beziehungen zwischen Museen und Ursprungsgesellschaften unserer Sammlungen heute sinnvoll gestaltet werden können - gerade auch im Hinblick auf die Stärkung der in den Postkolonialen Staaten oft marginalisierten indigenen Gruppen, deren materielle Kultur häufig im Zentrum europäischen Sammlungsinteresses stand.

Im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes finanzierten Projektes „Linden-Labs“  werden derzeit neue, experimentelle Formen der Zusammenarbeit mit den Kulturkomitees  der Kayaw und der Kayan erprobt -  zweier indigener Gruppen aus dem myanmarisch-thailändischen Grenzgebiet. Im Dialog mit Vertretern der beiden Gruppen stellt Dr. Georg Noack, das Projekt vor  und spricht mit den Projektpartnern über neue Formen der Zusammenarbeit, Wünsche, Erwartungen und Schwierigkeiten.

Nach einer deutschsprachigen Einführung zu den indigenen Gruppen und den für sie relevanten Sammlungen des Linden-Museums wird das Gespräch mit den anwesenden Vertretern der beiden Gruppen in englischer Sprache geführt.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Familienführung ab 6 | Sonderausstellung


Familienführung für Eltern mit Kindern ab 6 Jahren


Wer waren die Azteken? Wir begeben uns auf Spurensuche und entschlüsseln Zeichen und sehen Meisterwerke der Bildhauerei. Wir erfahren von archäologischen Funden und bekommen Einblicke in das Leben in Mexiko.


Gebühr:
EUR 3,- zzgl. Sonderausstellungseintritt (bis einschl. 12 Jahre frei)

Meditation | Süd-/Südostasien

 

Mit Sunyata Meditation Stuttgart e. V.

In einem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden einige Meditationstechniken kennen, die dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und einen klaren Geist wiederherzustellen. Dadurch können wir unseren Alltag bewusster, konzentrierter und mit mehr Lebensfreude erleben.

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung