Events

Erzählungen ab 7 | Ostasien

Uschi Erlewein erzählt

Von Reisknödeln, Pfirsichkindern und sprechenden Teekesseln, über den Sinn des Lebens und die Suche nach Glück, von geschickten Händen, Winden und gutem Benehmen …

Zuschauerstimmen:

"Die Art ihrer Erzählkunst ist sehr fesselnd und lebendig. Gerne nutze ich die Möglichkeit mit meinen Kindern wiederzukommen."

"Oh ja, die Welt hat keine Wände - Danke für die Erzählreise mit Fühlen, Lauschen, Schmecken mit dem Herzen. Bis bald wieder!"


In der Reihe "Die weite Welt in Worten"

Erwachsene: EUR 4,- / Kinder: EUR 3,- inkl. Dauerausstellung

www.uschi-erlewein.de

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

         

Dragon Days | Sonderausstellung



Foto: Oli Sander - Ringside

Mexikanisches Wrestling im Linden-Museum

Kaum ein popkulturelles Phänomen wird mit Mexiko so sehr in Verbindung gebracht, wie Lucha Libre. Es kombiniert die athletischen Elemente von Akrobatik und Kampfsport, mit bunten Charakteren, wie man sie sonst nur von Superhelden- und Schurken kennt, und Aspekten von alten einheimischen Traditionen und Ritualen. Es ist diese Mischung, die das Lucha Libre so einzigartig macht.

Autor Marcel Durer hat sich mit den Ursprüngen des Wrestlings beschäftigt. In einem Vortrag erklärt er, wie das Lucha Libre zum Eckpfeiler bei der Entstehung einer mexikanischen Identität half, auf welche Elemente der Moderne und Vergangenheit es dabei zurückgriff und warum es bis heute so populär ist.

Im Anschluss wird das Linden-Museum in eine Arena verwandelt und internationale Luchadores präsentieren ihre einzigartige Form des Showkampfs.


Eintritt: EUR 7,-/5,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

Nähere Informationen: www.dragondays.de

In Kooperation mit






Vorführung | Ostasien



Japanische Teezeremonie in Kooperation mit der Omotesenke-Teeschule Stuttgart


Die Omotesenke-Teeschule ist eine der führenden Schulen für die japanische Teezeremonie "Cha no yu", übersetzt: "Der Weg des Tees". Sie führt "Wabicha", eine Form der Zeremonie, weiter, bei der Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit im Vordergrund stehen. Vor über 400 Jahren wurde diese Zeremonie durch den Tee-Meister Sen no Rikyu zur Perfektion gebracht. Yaeko Heinisch, Lehrerin der Omotesenke-Teeschule Stuttgart, vermittelt im Teehaus der Ostasien-Abteilung einen ersten Einblick in die Zeremonie: Durch die Zubereitung einer Schale Tee aus pulverisiertem Grüntee lernt man nicht nur die traditionelle japanische Gastfreundlichkeit kennen, sondern nähert sich auch einem Kern der japanischen Kultur.

EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellung

Reservierung:
Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Vortrag | Sonderausstellung

Ein kriegerisches Imperium (?)

Referentin:
Dr. Doris Kurella, Linden-Museum

Das Imperium der Azteken ist in den Berichten der spanischen Eroberer als kriegerisches, massenhaft Menschenopfer darbringendes Imperium dargestellt. Der Vortrag versucht ein differenziertes Bild zu vermitteln: Eine hoch entwickelte Zivilisation, die eine außergewöhnliche Kunst hervorbrachte, über ein straff organisiertes Staatswesen und eine blühende Wirtschaft verfügte.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Vortrag | Sonderausstellung


Welchen Anteil am Ausgang des Krieges hatten die spanischen Conquistadoren, welchen ihre indianischen Verbündeten?


Referent:
Prof. Dr. Felix Hinz, Pädagogische Hochschule Freiburg

In den kolonial geprägten Berichten über die Eroberung Mexikos unter Hernán Cortés findet sich durchweg die Darstellung, dass wenige hundert Spanier Millionen von Indigenen in Mexiko unterworfen hätten. Doch die spanischen Konquistadoren hätten allein gegen die mächtigen Azteken nichts ausrichten können. Der Vortrag nimmt den vielfältigen Beitrag ihrer indigenen Verbündeten in den Blick.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.

Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Vortrag | Süd-/Südostasien

Neue Formen der Zusammenarbeit

Referent*innen:

Olivia Musu, Kayaw Literature and Culture Central Committee, Loikaw, Myanmar
Patrick Doei, Kayaw Literature and Culture Central Committee, Loikaw, Myanmar
U Myo Aung, Kayan Literature and Culture Central Committee, Pekon, Myanmar
Khun Besign, Kayan Literature and Culture Central Committee, Pekon, Myanmar
Dr. Georg Noack, Referat Süd- und Südostasien, Linden-Museum Stuttgart

Im Kontext der Debatten um die Verstrickung europäischer Museen in koloniales Unrecht  und der Suche nach neuen gesellschaftlichen Rollen und Aufgaben unserer Museen, stellt sich auch die Frage, wie Beziehungen zwischen Museen und Ursprungsgesellschaften unserer Sammlungen heute sinnvoll gestaltet werden können - gerade auch im Hinblick auf die Stärkung der in den Postkolonialen Staaten oft marginalisierten indigenen Gruppen, deren materielle Kultur häufig im Zentrum europäischen Sammlungsinteresses stand.

Im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes finanzierten Projektes „Linden-Labs“  werden derzeit neue, experimentelle Formen der Zusammenarbeit mit den Kulturkomitees  der Kayaw und der Kayan erprobt -  zweier indigener Gruppen aus dem myanmarisch-thailändischen Grenzgebiet. Im Dialog mit Vertretern der beiden Gruppen stellt Dr. Georg Noack, das Projekt vor  und spricht mit den Projektpartnern über neue Formen der Zusammenarbeit, Wünsche, Erwartungen und Schwierigkeiten.

Nach einer deutschsprachigen Einführung zu den indigenen Gruppen und den für sie relevanten Sammlungen des Linden-Museums wird das Gespräch mit den anwesenden Vertretern der beiden Gruppen in englischer Sprache geführt.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Vortrag |



Referenten
: Studiendirektoren Thomas Rosenthal und Andreas Schmid

In der Region Stuttgart wird seit vielen Jahren das Projekt „Stuttgart 21“ diskutiert, das Bahn- und Städtebauliches Projekt zugleich ist. Diese raumordnerische Maßnahme führt zu entscheidenden räumlichen Veränderungen und sie bestimmt zugleich die gesellschaftliche und politische Diskussion weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus. Schon viele Exkursionen führten in die betroffenen und angrenzenden Stadtteile von Stuttgart. Doch nicht für jeden besteht die Möglichkeit, sich auf einer Exkursion vor Ort ein Bild von den raumprägenden Auswirkungen dieses Projektes zu machen. Da kann der virtuelle Globus Google Earth sehr nützlich sein. In diesem Vortrag soll es an ausgewählten Stationen rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof um Erkundungen gehen, die mit standortbezogenen Frage- und Aufgabenstellungen im geographisch verortbaren virtuellen Raum durchgeführt werden. Auch Orts- und Projektkundige können sich die räumlichen Zusammenhänge auf einfache Art und Weise neu klar machen.

Im Rahmen der Veranstaltung findet die Verleihung des Geographiepreises an die 3 besten Abiturienten im Leistungsfach Geographie in Baden-Württemberg statt.

Eintritt
: EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei. 

Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Erzählungen ab 8 | Süd-/Südostasien

Mythische Erzählreise nach Vietnam und Südostasien mit Uschi Erlewein

Vom silbernen Schwan und der goldenen Krähe, einer großen Liebe und der Sehnsucht, von Drachensöhnen, Unsterblichen und Schattenfrauen

Zuschauerstimmen:

"Die Art ihrer Erzählkunst ist sehr fesselnd und lebendig. Gerne nutze ich die Möglichkeit mit meinen Kindern wiederzukommen."

"Oh ja, die Welt hat keine Wände - Danke für die Erzählreise mit Fühlen, Lauschen, Schmecken mit dem Herzen. Bis bald wieder!"


In der Reihe "Die weite Welt in Worten"

Erwachsene: EUR 4,- / Kinder: EUR 3,- inkl. Dauerausstellung

www.uschi-erlewein.de

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

         

Vortrag | Afrika


Ethnologisches Wissen und Mission zwischen Südafrika und Europa

Referentin:
Regina Sarreiter M.A., Linden-Museum

Der Vortrag untersucht die Beziehung von Missionstätigkeit, ethnologischem Sammeln und dem Nachleben von gesam­melten Objekten. Ausgangspunkt ist die Sammelpraxis des Benediktinischen Missionars und Ethnologen Pater Meinulf Küsters (1889-1947), der von 1923 bis 1926 als Missionar in Südafrika arbeitete. In dieser Zeit hat er eine Sammlung von phonogra­phischen Aufnahmen, prähistorischen Stein­werk­zeugen und ethnographischen Notizen zusammengestellt, die heute zwischen Institutionen in Deutschland, Südafrika, Österreich und dem Vatikan verstreut ist.

Diese ‚Sammlung' besteht jedoch nicht nur aus den Objekten, die Küsters und andere gesammelt und hergestellt haben, viel­mehr bildet sie ein Beziehungsnetz ab, das neben dem Material, auch die Personen, Institutionen sowie wissen­schaft­liche und missionarische Diskurse fasst.

Indem ich den Wegen dieser Sammlung folge, untersuche ich die Prozesse, wie Wissen auf der Grundlage der gesammelten Gegenstände erzeugt wird. Wie werden sie überhaupt zu Wissensobjekten und wie verändert sich die Zuschreibungen über sie in den jeweiligen Institutionen und Kontexten, in denen sie sich aufhalten? Es wird deutlich, dass sich die Er­zäh­lungen, an denen die Objekte an den verschiedenen Orten beteiligt sind abhängig von Zeit und Raum sehr unter­schied­lich entwickeln. Anhand einiger Institutionen - eines Missionsmuseums, eines nationalen archäologischen Archivs, eines ethnologischen Museums - werde ich den jeweiligen Praktiken der Ordnung nachgehen, aber auch die aktive Rolle der Objekte berücksichtigen.

Eintritt: EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit:
Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

 

 

Vorführung | Ostasien



Mit Teemeisterin Aimin Wagner-Zhao

Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen in der hohen Schule der Teekunst aus ihrem Ursprungsland China

In Kooperation mit der Bambusbrücke Stuttgart e. V.

Eintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Dauerausstellungen

Erzählungen ab 6 | Afrika

Geschichten aus Afrika mit Uschi Erlewein

Von Spinnen und Süßkartoffeln, von fliegenden Löwen, vom Mond und dem Hasen, von der traurigen Sultana und den Khoekhoen aus Namibia ...

Zuschauerstimmen:

"Die Art ihrer Erzählkunst ist sehr fesselnd und lebendig. Gerne nutze ich die Möglichkeit mit meinen Kindern wiederzukommen."

"Oh ja, die Welt hat keine Wände - Danke für die Erzählreise mit Fühlen, Lauschen, Schmecken mit dem Herzen. Bis bald wieder!"


In der Reihe "Die weite Welt in Worten"

Erwachsene: EUR 4,- / Kinder: EUR 3,- inkl. Dauerausstellung

www.uschi-erlewein.de

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

         

Vortrag |




Referent:
Prof. Dr. Thomas Scholten, Universität Tübingen

 

Bodenerosion ist das größte Umweltproblem unserer Zeit. Etwa 2/3 der landwirtschaftlichen Nutzfläche weltweit ist davon in erheblichem Ausmaß betroffen. Direkte Schäden entstehen durch die Überflutung von Straßen, Wegen und Kellern mit Bodensedimenten ("Schlamm") und den über­mäßigen Eintrag von Schadstoffen und Nährstoffen in Flüsse und Seen, die dort z.B. zur Eutrophierung beitragen.

Das größte Risiko ist allerdings der unwiederbringliche Ver­lust des abgetragenen Bodens und die entsprechende Degradierung der betroffenen Flächen. Über längere Zeiträume betrachtet birgt dies die Gefahr einer Verknappung der Nahrungsmittelversorgung, denn weltweit werden weit über 90 % unserer Nahrungsmittel auf Böden produziert. Wir wissen heute, dass Bodenerosion bereits im Neolithikum auftrat, unmittelbar mit der Sesshaftwerdung des Menschen vor rund 11.000 Jahren und dem beginnenden Ackerbau. Dass heutzutage nicht mehr dagegen getan wird, verwundert.

Der Vortrag spannt einen Bogen von historischer Zeit bis zu aktuellen Entwicklungen in der Erosionsforschung und im Bodenschutz und versucht Hintergründe und kulturhistorische Zusammenhänge aufzuzeigen.

 

Eintritt: EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.

Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Vortrag |



Referent:
Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne, Universität Tübingen

Kalifornien hat seit dem Anschluss an die Vereinigten Staaten im Jahre 1850 von einem spärlich besiedelten und wirtschaftlich unbedeutenden Raum zu einer zu einem global wirkenden Pol sozialer, ökonomischer und kultureller Aktivität entwickelt. In dem Vortrag wird dieser Weg vor dem Hintergrund des Prinzips Nachhaltiger Entwicklung dargestellt und kommentiert.

Eintritt: EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)


 

 

Vortrag | Afrika


Referentin:
Prof. Dr. Beate Lohnert, Universität Bayreuth

Insbesondere am Horn von Afrika und dort vor allem in Äthiopien sind Menschen aufgrund extremer Naturereignisse immer wieder vom Hunger bedroht. Gleichzeitig kann das Land über die letzten Jahre Wirtschaftswachstumsraten im zweistelligen Bereich vorweisen und die teuren Spezialitätenrestaurants der Städte sind mit einer wachsenden Mittelschicht gut besucht, für die importiertes westliches Essen zum Statussymbol geworden ist.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

 

 

Vortrag |

Das Portrait einer Insel

Referentin: Prof. Dr. Ulrich Kull, Universität Stuttgart

Teneriffa ist bekannt als Urlaubsinsel mit dem Teide als höchstem Berg Spaniens. Ausgehend von der Morphologie werden Entstehung und Entwicklung der Vulkaninsel dargestellt. Die Vegetation zeigt Zonierung, der Passat ermöglichte die Bildung des Lorbeerwaldes. Als ozeanische Insel hat Teneriffa viele Endemiten, deren Evolution an Beispielen erörtert wird. Die Geschichte führt von der spanischen Kolonialstadt La Laguna (Welterbe) über Landwirtschaft und Wassergewinnung bis zum Fremdenverkehr.

Eintritt: EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

 

 

Vortrag |




Island-Exkursion 2019 des Geographischen Instituts der Universität Tübingen


Referent:
Dr. Joachim Eberle, Universität Tübingen

Vorgestellt werden Impressionen und Ergebnisse der Island-Exkursion 2019. Bei diesem etwas anderen Vortragsformat werden vor allem studentische Teilnehmer zu verschiedenen Themen referieren. Neben den vielfältigen naturräumlichen Besonderheiten Islands, geht es dabei auch um Mensch-Umwelt-Aspekte und aktuelle Probleme Islands, wie etwa Tourismus,  Fischereiwirtschaft oder Veränderungen durch den Klimawandel. Es wird auch ausreichend Zeit für eine intensive Diskussion mit den Besuchern des Vortrags bleiben.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Vortrag | Sonderausstellung



Der Haupttempel der Azteken in Mexiko-Stadt


Referent:
Dr. Anne Slenczka, Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt in Köln

Mit der (Wieder)Entdeckung des Haupttempels der Azteken bei Elektrizitätsarbeiten im Jahr 1978 begann eines der spannendsten Projekte der mexikanischen Archäologie. Dr. Anne Sleczka (Amerika-Kuratorin im Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt in Köln) berichtet über das Weltbild der Azteken im Spiegel ihres Haupttempels, über aktuelle Funde und neue Erkenntnisse.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Vortrag | Sonderausstellung

 

Zwei Aztekische Federschilde und eine Grünsteinfigur aus der Sammlung des Landesmuseums Württemberg

Referent:
Prof. Dr. Inés des Castro, Linden-Museum Stuttgart

In der Sammlung des Landesmuseums Württemberg befinden sich zwei aztekische Federschilde und eine Götterfigur aus Grünstein, die während des 16. Jahrhunderts nach Württemberg kamen und zum Gründungsbestand des Linden-Museums gehörten. Diese einzigartigen Objekte werden in der Großen Landesausstellung "Azteken" erstmals in ihrem kulturellen Kontext präsentiert. Der Vortrag beleuchtet Herstellung, Funktion und Bedeutung dieser Kostbarkeiten und gibt einen Einblick in die hohe Kunst der aztekischen Federbearbeitung.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.
Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Vortrag | Sonderausstellung



Das Weiterleben aztekischer Schrifttradition in der Kolonialzeit

Referent: Prof. Dr. Nikolai Grupe, Universität Bonn.

Aztekische Bilderhandschriften gehören zu den wichtigsten Primärquellen über die aztekische Kultur. Die vorspanischen Manuskripte bestehen aus langen Streifen aus gestrecktem Hirschleder oder aus den Fasern der Agavenpflanze. Neben reicher Bildinformation enthalten sie auch Schrifttexte. In der vorspanischen Zeit wurden die Bilder ergänzt durch Beitexte in aztekischer Hieroglyphenschrift; in der Kolonialzeit wurden diese ersetzt durch alphabetische Texte in der Nahuatl-Sprache, in Spanisch und sogar in Latein. Anhand der aztekischen Bilderhandschriften lässt sich der Prozess der Begegnung europäischer und indigener Schrifttraditionen nachvollziehen. In dem Vortrag sollen das Spektrum aztekischer Bilderhandschriften vorgestellt und das Weiterleben aztekischer Schrifttradition in der Kolonialzeit dargestellt werden.

Eintritt:
EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei.

Nach Voranmeldung haben einzelne Klassen/Kurse mit ihren Lehrerinnen und Lehrern freien Eintritt.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)