Events

Ferienprogramm ab 8 | Afrika



Ferienprogramm für Kinder ab 8 Jahren in der Ausstellung "Wo ist Afrika?" mit Dr. Bettina Schmidt

Was hält Freundschaften zusammen? Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und füreinander zu sorgen sind grundlegend für jedes Zusammenleben. Was fehlte dir am meisten, als du wegen des Corona-Virus nicht zur Schule gehen konntest, deine Freund*innen oder Großeltern nicht getroffen hast? Wir beschäftigen uns auf spielerische Weise mit Kunstwerken und Alltagsdingen, die Gemeinsamkeit stiften und suchen Antworten auf die Fragen: Was macht eine Familie zur Familie? Was sind Zeichen der Zuneigung, des Zusammenseins und des Willkommens?

Gebühr: EUR 4,- inkl. Ausstellungseintritt
Anmeldung bis 18.8.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Weitere Ferienprogrramme unter dem Motto "Eine*r für alle und alle für eine*n":

Mi. 26.8., 14 bis 16 Uhr: Süd- und Südostasien mit Ursula Hüge
Mi. 2.9., 14 bis 16 Uhr: Islamischer Orient mit Lena Raisdanai
Mi. 9.9., 14 bis 16 Uhr: Ostasien mit Dr. Ricarda Daberkow

Anmeldung jeweils bis 1 Tag vorher: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Ferienführung für Erwachsene | Afrika



Vom Miteinander und Füreinander im gesellschaftlichen Zusammenleben

Ferienführung für Erwachsene durch die Ausstellung "Wo ist Afrika?" mit Dr. Bettina Schmidt


Geteilte Freude ist doppelte Freude, und geteiltes Leid ist halbes Leid?! Wir nehmen die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, die durch das Corona-Virus bedingten Kontaktbeschränkungen und zunehmenden sozialen Ungleichheiten zum Anlass, über Ideen und Vorstellungen von Solidarität, Freundschaft, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ins Gespräch zu kommen. Wie prägen sie das gesellschaftliche Zusammenleben, und welchen Veränderungen unterliegen sie? Fürsorge und Zusammenhalt sind auf vielfältige Weise auch in religiösen und philosophischen Weltbildern verankert oder werden durch Regelwerke und Traditionen bestimmt.

Gebühr: EUR 4,- zzgl. Ausstellungseintritt

Anmeldung bis 3.9.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Vortrag und Erzählungen | Afrika



Mit Mensah Wekenon Tokponto, Benin/Deutschland

Mensah Wekenon Tokponto, Erzähler und Märchenforscher aus Benin, eröffnet eine Diskussion über das Thema, ob die mündliche Erzähltradition Afrikas in der postkolonialen Gesellschaft, sowohl in Afrika als auch hier, heute noch eine Rolle zu spielen hat. Der engagierte Märchenliebhaber promovierte 2002 in Bielefeld und ist seit 2005 Professor am Département d´Etudes Germaniques der philosophischen  Fakultät  der Université d´Abomey-Calavi in Benin. Er ist Herausgeber zahlreicher Publikationen in deutscher und französischer Sprache, erhielt 2015 den Thüringer Märchen- und Sagenpreis „Ludwig Bechstein“ und ist auch in unserer Region zu Hause. Der von ihm mitgegründete Verein SONAFA hat seinen Sitz in Schorndorf: Seit 2003 setzt er sich für die Schulbildung von Dorfkindern, den Bau von Krankenstationen und die Sammlung und Dokumentation mündlich tradierter Märchen in Benin ein.
www.sonafa.de

Eintritt: EUR 8,-/5,-
Anmeldung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.


In Kooperation mit:

    
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Im Rahmen von:


Die Veranstaltung ist Auftakt der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben" von Ars Narrandi e. V.
Welche Aspekte weisen afrikanische mündliche Erzähltraditionen auf und auf welchen Werten basieren sie? Sind diese heute in Afrika noch relevant, können sie uns etwas sagen und welche Rolle können sie bei der Definition einer „wertschätzenden mündlichen Erzählkultur“ in der postkolonialen Gesellschaft einnehmen?

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

Sa. 17.10., 10 bis 16 Uhr
Sprache geht durch den Körper
Erzählworkshop mit Thierno Diallo, Senegal/Frankreich
Nähere Informationen

Sa. 17.10., 19.30 Uhr
Märchen und Erzählungen aus dem Senegal
Thierno Diallo erzählt
Nähere Informationen

So. 25.10., 15 Uhr
Amadou Hampâté Bâ
Vortrag von Odile Néri-Kaiser
Nähere Informationen

Di. 17.11., 19 Uhr
Unaussprechliche Dinge unausgesprochen

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht
Nähere Informationen

Erzählworkshop | Afrika



Mit dem Erzähler Thierno Diallo, Senegal/Frankreich

Thierno Diallo, Sohn des berühmten verstorbenen Mamadou Diallo, pendelt zwischen seiner Heimat Senegal und den französischen Großstädten. Zum dritten Mal kommt er nach Stuttgart, spricht über seine Erfahrungen mit dem Erzählen von Geschichten aus dem Senegal, verweist auf seine Tradition und gibt uns die Möglichkeit, die Kraft unserer Sprache selber zu erkunden.

Er lädt uns ein, wahrzunehmen, wie unsere Sprache unseren Körper bewohnt, unsere Geste animiert, unsere Stimme benutzt, damit wir diejenigen erreichen, die sie empfangen.

***

Thierno Diallo raconte : il parle de son expérience de conteur venu du Senegal mais vivant en France, se refere à sa tradition et vous donne l’occasion d’explorer vous-même la force de votre parole. Il vous invite à observer comment votre parole habite votre corps, anime vos gestes, et utilise votre voix pour atteindre ceux qui la recoivent.

***

In französischer Sprache mit Übersetzung

Gebühr: EUR 60,-/30,-
Anmeldung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V. und dem Institut Français Stuttgart

         

Im Rahmen von:


Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben" von Ars Narrandi e. V.
Welche Aspekte weisen afrikanische mündliche Erzähltraditionen auf und auf welchen Werten basieren sie? Sind diese heute in Afrika noch relevant, können sie uns etwas sagen und welche Rolle können sie bei der Definition einer „wertschätzenden mündlichen Erzählkultur“ in der postkolonialen Gesellschaft einnehmen?

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

Sa. 17.10., 19.30 Uhr
Märchen und Erzählungen aus dem Senegal
Thierno Diallo erzählt
Nähere Informationen

So. 25.10., 15 Uhr
Amadou Hampâté Bâ
Vortrag von Odile Néri-Kaiser
Nähere Informationen

Di. 17.11., 19 Uhr
Unaussprechliche Dinge unausgesprochen

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht
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Erzählungen | Afrika



Thierno Diallo erzählt

Thierno Diallo, Sohn des berühmten verstorbenen Mamadou Diallo, pendelt zwischen seiner Heimat Senegal und den französischen Großstädten. Zum dritten Mal kommt er nach Stuttgart und präsentiert Auszüge aus Pekâne, Récits épiques des pêcheurs toucouleurs und Femmes du Waalo.

In französischer Sprache mit Übersetzung

Gebühr: EUR 8,-/5,-
Reservierung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V. und dem Institut Français Stuttgart

       

Im Rahmen von:


Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben" von Ars Narrandi e. V.
Welche Aspekte weisen afrikanische mündliche Erzähltraditionen auf und auf welchen Werten basieren sie? Sind diese heute in Afrika noch relevant, können sie uns etwas sagen und welche Rolle können sie bei der Definition einer „wertschätzenden mündlichen Erzählkultur“ in der postkolonialen Gesellschaft einnehmen?

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

So. 25.10., 15 Uhr
Amadou Hampâté Bâ
Vortrag von Odile Néri-Kaiser
Nähere Informationen

Di. 17.11., 19 Uhr
Unaussprechliche Dinge unausgesprochen

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht
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Vortrag | Afrika




Ars Narrandi über westafrikanische Erzähltradition

"Mit jedem Greis, der in Afrika stirbt, verbrennt eine Bibliothek!"

Odile Néri-Kaiser gibt Einblick in das Leben, Werk und Erbe des berühmten Ethnologen Amadou Hampâté Bâ, Botschafter der mündlichen Traditionen Westafrikas.

Damit teilt die Vorsitzende des Vereins Ars Narrandi ihre Erfahrung und Kenntnis der westafrikanischen Erzähltradition und fragt nach dem Platz und der Funktion der Mündlichkeit in der postkolonialen Zeit und in der Gesellschaft von heute.

Gebühr: EUR 8,-/5,-
Anmeldung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V. und dem Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e. V.
     

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

         

Im Rahmen von:


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben" von Ars Narrandi e. V.
Welche Aspekte weisen afrikanische mündliche Erzähltraditionen auf und auf welchen Werten basieren sie? Sind diese heute in Afrika noch relevant, können sie uns etwas sagen und welche Rolle können sie bei der Definition einer „wertschätzenden mündlichen Erzählkultur“ in der postkolonialen Gesellschaft einnehmen?

Weitere Veranstaltung der Reihe:

Di. 17.11., 19 Uhr
Unaussprechliche Dinge unausgesprochen

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht
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Szenische Lesung | Afrika



Mit Penda Diouf

Pistes ist ein Stück über den Mut der Autorin Penda Diouf, die mit 20 Jahren allein von Paris nach Namibia aufbricht, um das Land zu erkunden. Auf der Suche nach Erinnerungen und nach der eigenen Identität entdeckt sie die beeindruckende Weite der Namib-Wüste, die Fülle des Lichts und das Rot der Sanddünen.

Und sie lernt auch vom Massaker an den Herero und den Nama, das unter deutscher Kolonialherrschaft verübt wurde. Ein zugleich sehr persönliches, poetisches und politisches Stück, in dem diskriminierende Erfahrungen der Autorin als Heranwachsende in Frankreich mit der Gewaltgeschichte Namibias während der Kolonialisierung Südwestafrikas verknüpft werden.

Lesung auf Französisch: Penda Diouf
Lesung auf Deutsch: Irene Baumann
Konzeption, Inszenierung, Übersetzung: Dr. Annette Bühler-Dietrich

Gebühr: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Eine Produktion des Institut Français Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftungen Landesbank Baden-Württemberg

        

Im Rahmen von:

Vortrag | Afrika



Die Abwesenheit der mündlich erzählten Geschichte Afrikas in der Literatur

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht


Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht stammt aus Kenia. Sie ist Diplom-Soziologin, EINE WELT-Regionalpromotorin, Bildungsreferentin. Seit über 25 Jahren berät sie Institutionen und NGOs in den Bereichen Entwicklungspolitik, Migration, Partizipation und begleitet Transkulturelle Diversität, Antirassismus-Sensibilisierung, inklusive, nichtdiskriminierende Prozesse. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Dekonstruktion von und Reflexion über koloniale Kontinuitäten sowie Capacity Building, Vernetzung und Empowerment für Menschen mit Migrationsbiografien.

Die Veranstaltung ist Abschluss der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben".

Eintritt: EUR 8,-/5,-
Anmeldung:
Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit:

    
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Intervention | Afrika



Intervention von theater.prekariat in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

Die Intervention setzt sich mit der Enteignung und Verlegung der Duala in Duala/Kamerun in den Jahren 1912/13 unter der deutschen Kolonialherrschaft auseinander. Die Performance basiert auf Protokollen des deutschen Reichstags in Berlin – Aktenstück Nr. 1576 – aus den Jahren 1912/13 sowie auf Petitionen der Duala gegen das gewaltsame und rassistische Vorgehen der deutschen Kolonisatoren.

Die Intervention erstreckt sich über drei Stationen im Museum. Die Performer*innen nehmen die Positionen von Regierungsbeamten, Kolonialverwaltungsbeamten und der einheimischen Bevölkerung (Duala) ein. In einer Lecture Performance werden die unterschiedlichen Positionen bezüglich der Enteignung der Duala und der „Aneignung“ ihres Grund und Bodens durch die deutsche Kolonialmacht verhandelt.

Zitat aus der Lecture Performance:

„Das Recht der Enteignung ist für die afrikanischen Schutzgebiete wie folgt geregelt: Die Enteignung ist zulässig, "aus Gründen des öffentlichen Wohles" für Unternehmen, deren Ausführung die Ausübung des Enteignungsrechts erfordert. Unternehmer können das betreffende Schutzgebiet, aber auch Einzelpersonen oder Gesellschaften sein, denen das Enteignungsrecht verliehen wird. Gegenstand der Enteignung sind das Eigentum und alle sonstigen Rechte an Grundstücken, das Bergwerkseigentum und das Recht der Besitzergreifung an herrenlosem Land.“

Performance: Magda Agudelo, Pia Becker, Ayman Ali Dib, Sonja Eberhardt, Kerstin Jung, Marie Launay, Doris Lindner, Kerstin Steglich, Michael Wörner, Mohamad Younes

Konzept/Regie: Adelheid Schulz 

Das 2015 von der Regisseurin Adelheid Schulz gegründete Label theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen zu den Koordinaten Stadt-Raum-Mensch. Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das internationale Ensemble setzt sich aus professionellen Künstler*innen und Expert*innen des Alltags zusammen. Seit 2016 ist theater.prekariat ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Dauer der Intervention: jeweils ca. 40 Minuten