Events

Fashion Show mit Erzählungen |



Ein Abend mit Future Fashion und Ars Narrandi e. V.


Die Modenschau mit fairen und Secondhand-Kleidern wird von einem lebendigen Geschichtengewebe begleitet: Zeitlose Geschichten aus verschiedenen Traditionen und aktuelle Informationen über umweltgerechte Stoffherstellung und Kleiderproduktion wechseln sich ab.

Erzählungen: Katharina Ritter und Erzähler*innen von Ars Narrandi
Musikalische Umrahmung: Uwe Kühner, Percussion


Future Fashion ist eine Initiative für nachhaltige Textilien und bewusstes Konsumverhalten in Baden-Württemberg. Slow Fashion erobert mehr und mehr den Mainstream, zahlreiche Eco und Fair Fashion Labels erreichen eine stetig wachsende Anhängerschaft. Stoff- und Kleiderhersteller sowie Modemachende sind verstärkt aufgefordert, sozial- und umweltgerecht zu produzieren, und wir, nachhaltiger zu konsumieren.

Ars Narrandi e. V. bringt Erzähltraditionen und Geschichten von heute für morgen zusammen.

Empfang: 18.30 Uhr mit Expert*innen von Future Fashion und Erzähler*innen  von Ars Narrandi e. V.
Beginn der Veranstaltung: 19 Uhr

Eintritt: EUR 10,-/5,-
Reservierung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Die Modenschau ist Auftakt zum Themenwochenende "Was uns anzieht".
Die Mode der Zukunft und die ältesten Geschichten der Welt passen wunderbar zusammen: Geschichten zu einem Thema - so alt wie die Menschheit – das uns wie auf den Leib geschnitten ist und uns sogar am Herzen liegt! Zwei Tage zum Hören, Schauen und Staunen, Mitdenken und Mitmachen:
ein Angebot – informativ und spannend, unterhaltsam und tiefgründig – auf jeden Fall hochaktuell!
Näheres zum Programm am Sonntag, 26.9.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Thementag |



Ein Thementag mit Future Fashion und Ars Narrandi e. V.

11 Uhr: Faire Mode, Recycling, Second Hand und mehr

Vortrag von Future Fashion: Wie können wir aktiv für die Mode von morgen werden?
Reservierung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

14 bis 15.30 Uhr: Faire Mode und Kleider-Recycling. Wie geht das?
Workshop mit Future Fashion
Anmeldung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

15.45 bis 17.15 Uhr: Neue Stoff- und Kleider-Geschichten - zurechtgeschnitten!
Workshop mit Ars Narrandi e. V.: Wir hören, sammeln und transformieren unsere Kleider- und Stoffgeschichten. Bringen Sie alte Kleider mit, alte Kleiderfotos und allerlei Geschichten zum Recyceln!
Anmeldung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Vortrag und Workshops sind kostenfrei.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Pädagogische Fortbildung | Sonderausstellung



Pädagogische Fortbildung
für Lehrer*innen aller Schularten der Sekundarstufen I und II zur Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus"

Mit Markus Himmelsbach, Rosalie Möller und Mike Schattschneider


Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Und wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt?

Der Fokus liegt dabei weniger auf den Auswirkungen des Kolonialismus in den deutschen Kolonien, sondern darauf, wie er sich im Linden-Museum und in Württemberg zeigte und bis heute fortwirkt. Damit stellt sich das Museum der Verantwortung für die eigene Geschichte und reflektiert seine kolonialen Wurzeln kritisch.

Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offengelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Ausgehend von der Rolle des Linden-Museums und Württembergs bietet die Fortbildung Anregungen für Themen und Fragestellungen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen des Kolonialismus und unserer Verantwortung hierfür sowie einen Bezug zu aktuellen Veränderungsprozessen, die in Führungen und Workshops sowie an Projekttagen oder im Unterricht in verschiedensten Unterrichtsfächern des Lehrplans aufgegriffen und vertieft werden können.

Teilnahme ausschließlich nach vorheriger Anmeldung bzw. Zusage durch das Museum.

Keine Gebühr

Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name und Ort) sowie Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) bis 4.10.:
Andreas Volkwein
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do)
Fax: 0711.2022-590
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Werkstattgespräch für Eltern und Kinder ab 13 | Sonderausstellung



Vor über hundert Jahren ließ Graf von Linden, nach dem das Museum benannt ist, über sein weltweites Netzwerk von Beamten, Militärs und Forschern Gegenstände aus den Kolonien nach Stuttgart bringen. Welche Geschichten können uns diese Objekte heute erzählen, und welche sind uns nicht bekannt? Wir beschäftigen uns mit den Wissenslücken, Themen wie Macht, Gerechtigkeit und der Bewahrung der Dinge.

Eintritt: EUR 5,- zzgl. Eintritt in die Sonderausstellung
Anmeldung bis 7.10.:
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do.)
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

 

Vortrag und Gespräch | Sonderausstellung

    

Die Rolle christlicher Missionsgesellschaften im Zeitalter des Kolonialismus

Mit Dr. Bernhard Dinkelaker und Dr. Margret Frenz

Moderation: Pfarrer Eberhard Schwarz (Evangelische Kirche in der City) und Roland Weeger (Katholisches Bildungswerk Stuttgart)


Die moderne christliche Missionsbewegung (16. bis 20. Jahrhundert) ist Teil der Geschichte europäischer kolonialer und imperialer Expansion. Das Verhältnis zwischen Missionsorganisationen und kolonialen Institutionen war jedoch immer vielschichtig. Ob Kooperation, Konkurrenz oder Konflikte, der Vortrag spürt den Brüchen nach und schildert beispielhaft, unter welchen Voraussetzungen Mission „westliche“ Hegemonie reproduzierte oder aber alternative Spielräume eröffnete. Entscheidende Faktoren hierfür waren, neben den politisch-ökonomischen Machtverhältnissen, die Rolle einheimischer, lokaler Akteur*innen und Sprachen ("local agency"‘).

Impulsvortrag:
Dr. Bernhard Dinkelaker, ev. Theologe, von 1996 bis 2012 Generalsekretär von Evangelische Mission in Solidarität (ems), mehrjährige Tätigkeit in Ghana, Gastdozent an theologischen Hochschulen in Kamerun und Indien

Anschließend Gespräch mit:
Dr. Margret Frenz ist Heisenberg-Stelleninhaberin am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Sie forscht zu unterschiedlichen sozialen Positionen in kolonialen und post-kolonialen Kontexten sowie Lebenserinnerungen von Menschen während und nach dem Ende der Kolonialzeit.

Gebühr: EUR 8,-/6,-
Anmeldung: Kath. Bildungswerk, Tel. 0711.7050600, info@remove-this.kbw-stuttgart.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Evangelischen Kirche in der City und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart

          

 

Gespräch | Sonderausstellung



Über die Zukunft des Linden-Museums

Gespräch mit Prof. Dr. Inés de Castro


Politik und Medien sprechen zunehmend von einem Neubau des Linden-Museums. Warum ist dies unbedingt erforderlich und wie soll das neue Museum aussehen? Wofür steht das Museum und welche Rolle könnte es in der Stadtgesellschaft spielen? Welche Erwartungen haben Sie als künftige Besucher*innen?

Direktorin Prof. Dr. Inés de Castro präsentiert erste Überlegungen zum Neubau und diskutiert mit Ihnen in kleiner Runde über Herausforderungen, Möglichkeiten und Wünsche. Diskutieren und gestalten Sie mit!

Keine Gebühr
Anmeldung bis 14.10.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Pädagogische Fortbildung | Sonderausstellung



Pädagogische Fortbildung
für Lehrer*innen aller Schularten der Sekundarstufen I und II zur Werkstattausstellung "Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus"

Mit Markus Himmelsbach, Rosalie Möller und Mike Schattschneider


Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Und wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt?

Der Fokus liegt dabei weniger auf den Auswirkungen des Kolonialismus in den deutschen Kolonien, sondern darauf, wie er sich im Linden-Museum und in Württemberg zeigte und bis heute fortwirkt. Damit stellt sich das Museum der Verantwortung für die eigene Geschichte und reflektiert seine kolonialen Wurzeln kritisch.

Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offengelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Ausgehend von der Rolle des Linden-Museums und Württembergs bietet die Fortbildung Anregungen für Themen und Fragestellungen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen des Kolonialismus und unserer Verantwortung hierfür sowie einen Bezug zu aktuellen Veränderungsprozessen, die in Führungen und Workshops sowie an Projekttagen oder im Unterricht in verschiedensten Unterrichtsfächern des Lehrplans aufgegriffen und vertieft werden können.

Teilnahme ausschließlich nach vorheriger Anmeldung bzw. Zusage durch das Museum.

Keine Gebühr

Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name und Ort) sowie Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) bis 14.10.:
Andreas Volkwein
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do)
Fax: 0711.2022-590
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Vortrag - hybrid | Sonderausstellung



Kolonialismus und Dekolonisation in Frankreich und Deutschland

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Reinhard


Frankreich hat zweimal, in der Frühen Neuzeit und im Zeitalter des Imperialismus, ein weltweites Kolonialreich betrieben. Das deutsche Kolonialreich fiel zwar wesentlich bescheidener aus und fand zudem bereits 1918 ein abruptes Ende. Strukturell ist der Kolonialismus beider Länder dennoch bis ins Detail vergleichbar. Ähnlich ist auch das aktuelle Entschuldigungsbedürfnis im Rahmen der Aufarbeitung des Kolonialismus bis hin zum Problem der Restitution afrikanischen Kulturguts.

Wolfgang Reinhard ist Professor emeritus für neuere Geschichte an der Universität Freiburg. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Kolonialismus. Unter seinen zahlreichen Publikationen ist besonders hervorzuheben seine vierbändige "Geschichte der europäischen Expansion". Eine überarbeitete Version erschien 2016 unter dem Titel "Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415–2015".

Moderation: Dr. Christian Westerhoff, Sammlungsleiter der Bibliothek für Zeitgeschichte an der Württembergischen Landesbibliothek

Ort:
Linden-Museum Stuttgart sowie Live-Stream

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Anmeldung:
anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss am Abend ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit:

             

Erzähltheater |



Eine Erzähltheatervorstellung auf Kurdisch, Arabisch und Deutsch

Von und mit Hakaya 2.0: Annika Füser & Mohammed Kello


König Horst sitzt auf seinem Thron und überblickt sein Reich, das sich in Ordnung und Ruhe unter seinem Blick erstreckt. König Horst liebt seine Ordnung …

Doch plötzlich beginnen die Berge um sein Reich zu erzittern. Die Erde bebt. Ein riesiger Spalt bricht auf und Menschen strömen herein. Sie schwingen bunte Fahnen, schreien und singen  - und sie erzählen. Sie erzählen ihre Geschichten: Siname, der der Kopf raucht vor Sorgen, Maria, die den Pfarrer hereingelegt hat, und die palästinensische Prinzessin, die es schaffte, die Sonne einzufangen.

Sie alle haben ihre Geschichten des Widerstands dabei.

Hakaya 2.0 sind:

Annika Füser (* Köln, 1988) erzählte schon mit 7 ihrem kleinen Bruder Geschichten. Jetzt ist sie freie Erzählerin, Performerin und Regisseurin in Berlin. Sie studierte Theaterpädagogik und Künstlerisches Erzählen bei Ragnhild Mørch an der UDK Berlin.

Mohammed Kello (* Afrin/Syrien, 1993) erbte das Erzählen und viele Geschichten von seiner Oma. Er ist Schauspieler beim Club Al-Hakawati, arbeitet als Übersetzer und ist seit Januar 2019 Teilnehmer des Zertifikatskurs Künstlerisches Erzählen an der UDK Berlin.

Mohammed Kello und Annika Füser arbeiten beide im Community Theater X in Berlin-Moabit und stehen seit 2017 zusammen erzählend auf der Bühne. Dies ist ihr erstes gemeinsames Programm als Hakaya 2.0.

Dauer: 50 Min.

Eintritt: EUR 10,-/8,-
Reservierung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Intervention | Sonderausstellung



Intervention von theater.prekariat in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“


Die Intervention setzt sich mit der Enteignung und Verlegung der Duala in Duala/Kamerun in den Jahren 1912/13 unter der deutschen Kolonialherrschaft auseinander. Die Performance basiert auf Protokollen des deutschen Reichstags in Berlin – Aktenstück Nr. 1576 – aus den Jahren 1912/13 sowie auf Petitionen der Duala gegen das gewaltsame und rassistische Vorgehen der deutschen Kolonisatoren.

Die Intervention erstreckt sich über drei Stationen im Museum. Die Performer*innen nehmen die Positionen von Regierungsbeamten, Kolonialverwaltungsbeamten und der einheimischen Bevölkerung (Duala) ein. In einer Lecture Performance werden die unterschiedlichen Positionen bezüglich der Enteignung der Duala und der „Aneignung“ ihres Grund und Bodens durch die deutsche Kolonialmacht verhandelt.

Zitat aus der Lecture Performance:

„Das Recht der Enteignung ist für die afrikanischen Schutzgebiete wie folgt geregelt: Die Enteignung ist zulässig, "aus Gründen des öffentlichen Wohles" für Unternehmen, deren Ausführung die Ausübung des Enteignungsrechts erfordert. Unternehmer können das betreffende Schutzgebiet, aber auch Einzelpersonen oder Gesellschaften sein, denen das Enteignungsrecht verliehen wird. Gegenstand der Enteignung sind das Eigentum und alle sonstigen Rechte an Grundstücken, das Bergwerkseigentum und das Recht der Besitzergreifung an herrenlosem Land.“

Performance: Magda Agudelo, Pia Becker, Ayman Ali Dib, Sonja Eberhardt, Kerstin Jung, Marie Launay, Doris Lindner, Kerstin Steglich, Michael Wörner, Mohamad Younes

Konzept/Regie: Adelheid Schulz 

Das 2015 von der Regisseurin Adelheid Schulz gegründete Label theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen zu den Koordinaten Stadt - Raum - Mensch. Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das internationale Ensemble setzt sich aus professionellen Künstler*innen und Expert*innen des Alltags zusammen. Seit 2016 ist theater.prekariat ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Dauer der Intervention: jeweils ca. 40 Minuten

Eintritt: EUR 5,- inkl. Eintritt in die Ausstellung "Wo ist Afrika?"
Anmeldung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Dragon Days |



Vortrag und Gespräch mit Thomas Klingenmaier
Lesung: Barbara Stoll

Live-Zeichnung: Hanna Wenzel

Seit den 1960er Jahren schreibt die kanadische Autorin Margaret Atwood mit Wut, Witz, Präzision und Tiefenschärfe über Menschen. Ihre MaddAddam-Trilogie spielt in einer postapokalyptischen Zukunft und geht großen Fragen nach: wie Gesellschaften ihre Wertesysteme bauen und durchsetzen, wie Religion und Sprache zusammenhängen, wie Kultur entsteht, wie Rollenzuweisungen und Klasseneinteilungen funktionieren und wie mächtig und ohnmächtig die Werkzeuge der Kommunikation sein können.

Hanna Wenzel untermalt Barbara Stolls Lesung aus der „Geschichte von Zeb“ mit Live-Zeichnungen. In Vortrag und Gespräch mit dem Stuttgarter Kulturjournalisten Thomas Klingenmaier wird das Spätwerk der Nobelpreiskandidatin auf Fragen und Antworten geprüft, die es in einer Zeit radikaler Umbrüche anzubieten hat.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss am Veranstaltungsabend ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Nähere Informationen: www.dragondays.de

In Kooperation mit:


 

Werkstattgespräch | Sonderausstellung



Diskutieren Sie mit:

Luigi Pantisano, Gemeinderat, Architekt und Stadtplaner

Miriam Sardina, Literaturwissenschaftlerin und Dialogmoderatorin im Projekt „Hallo Demokratie“ der Integrationsabteilung der Landeshauptstadt Stuttgart

Mike Schattschneider, Leiter der Museumsvermittlung des Linden-Museums Stuttgart

Kafalo Sékongo, Lehrer sowie Dozent für politische Bildung und Fachpromotor für internationale Bildungspartnerschaften

Moderation: Paulino Miguel, Forum der Kulturen Stuttgart


Unsere Gesellschaft ist weiterhin geprägt vom kolonialen Erbe. Seine rassistischen Denkmuster sind, trotz bürgerlicher Bewegungen und Proteste, wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dabei wird meist über die Betroffenen und nicht mit ihnen geredet. In welchen Formen wird Alltagsrassismus erlebt? Welche Gesellschaft sind wir und welche möchten wir sein? Und welche weiteren Schritte sind notwendig?

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Lesung |


Mit Claudia Zaltenbach, Kochbuchautorin, Food- und Reisebloggerin

Kulinarisches Kopfkino mit genussreichen Reisegeschichten von Honolulu bis zum Polarkreis, vom Bregenzer Wald bis ins Hinterland Perus. Wenn Claudia Zaltenbach in der Welt unterwegs ist, dann erschmeckt sie die Länder – und wir bekommen dabei einen Platz direkt neben ihr am Tisch. Ihre Texte führen zu beeindruckenden Menüs und bestem Wohlfühlessen, zu experimentierfreudigen Küchenchefs und kuriosen Zutaten.

Eintritt: EUR 8,-/6,-
Reservierung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss am Veranstaltungsabend ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit dem Hädecke Verlag im Rahmen der Stuttgarter Buchwochen 2021

 

 

 

 

 

Vortrag |



Referent: Prof. Dr. Wolf Dieter Blümel, Universität Stuttgart

Vor etwa 10.000 Jahren entwickelte sich regional die auf Ackerbau und Viehzucht basierende Lebensform der Sesshaftigkeit. Sie ist Grundlage der zivilisatorischen und technologischen Weiterentwicklung, die vor allem in den globalen Waldgebieten um sich greift. Es wird beispielhaft der Weg der zunehmenden, oft gravierenden Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt nachgezeichnet – bis hin zu Fragen der Überbevölkerung und Tragfähigkeit, der globalen Erwärmung, der gigantischen Waldvernichtung oder des Biodiversitätsverlustes.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 10.11., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag | Sonderausstellung


Pater Alexander Hanisch


Fotografien und andere Objektassemblagen als Vorstellungsräume der Kolonialzeit zwischen Religion, Wissenschaft und Exotik

Referent: Dr. Christoph Rippe, Linden-Museum Stuttgart

Im ausgehenden 19. Jahrhundert bedienten sich christliche Missionare unterschiedlicher Konfessionen und Wirkungsgebiete aller verfügbarer Medien, um ihre Propagandamaschinerien so effizient wie möglich zu gestalten. Dieser Vortrag verfolgt an einigen Beispielen die Bewegungen, Intentionen und Bedeutungsveränderungen von Texten, “ethnografischen” Objekten und Fotografien, temporären Ausstellungen und permanenten Museen, genauso wie Theater und Film zwischen dem deutschsprachigen Raum und dem südlichen Afrika.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 17.11., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Klavierkonzert |



Im Rahmen von "Made in Stuttgart"


Als sich Marko Mrdja mit seinen Wurzeln auseinandersetzte, führten sie ihn zur serbischen Volksmusik. Er erforschte die geistliche und weltliche Musik Serbiens nach authentischen Melodien, Harmonien und Rhythmen. Bis heute fließen Aspekte der traditionellen Musik Serbiens, aber auch aus der südosteuropäischen und indischen Musik, der klassischen und zeitgenössischen Musik und des Jazz in seine Arbeit ein. Bei der Improvisation entstehen unbewusste Entscheidungen, die eine Mischung der Einflüsse beinhalten. Mrdjas Ziel ist es, das Ineinanderfließen dieser unterschiedlichen Einflüsse über den musikalischen Moment zu einer Einheit zu verschmelzen.

Das sagt die Jury: "Marko Mrdja schafft durch seine Klavierimprovisationen ganz neue Klänge auf diesem Instrument. Seine Musik ist eine Vereinigung verschiedenster Musikrichtungen in einem zerbrechlichen Moment. Er verarbeitet bewusst seine frühen Erfahrungen mit der serbischen Volksmusik und kombiniert diese durch sein gekonntes Klavierspiel mit modernen Einflüssen." (Lisa Hessenthaler)

Tickets: EUR 10-/7,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de



 

 

 

     

Vortrag - digital | Lateinamerika



Vor den Inka: Massenkinderopfer im Reich der Chimú
Ihre politische und religiöse Bedeutung

Referent: Dr. Gabriel Prieto, University of Florida


Zwischen 2011 und 2019 hat ein Team aus peruanischen, französischen und amerikanischen Archäologen am Rande von Chan Chan, der ehemaligen Hauptstadt des ChimúReiches an der Nordküste Perus, vier Massenopferplätze freigelegt. Die aktuelle Forschung stützt die These, dass die Chimú zwischen 1100 und 1450 n. Chr. systematisch und regelmäßig Massenkinderopfer durchführten. In seinem Vortrag stellt der Anthropologe Dr. Gabriel Prieto von der University of Florida die ausgegrabenen Massenopferplätze vor und fasst die Studien zu den dort gefundenen menschlichen Überresten zusammen. Er erörtert die Rolle des Menschenopfers im Chimú-Reich und welche politische und religiöse Bedeutung es in einem der größten politischen Imperien Amerikas hatte.

Die digitale Veranstaltung über Zoom findet in englischer Sprache statt.

Keine Gebühr

Einen Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung.
Anmeldung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Werkstattgespräch | Sonderausstellung

     

Diskutieren Sie mit:

Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Dr. Fabian Mayer, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart (angefragt)

Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart

Moderation: Nikolai B. Forstbauer, Stuttgarter Nachrichten


Die Entstehungsgeschichte des Linden-Museums ist eng mit dem europäischen Kolonialismus verknüpft. Es war lange Zeit ein Ausstellungsort für das kulturell „Fremde“, das „Andere“. In einer zunehmend von Diversität gezeichneten Gesellschaft gilt es, dieses (Selbst-)Verständnis zu überwinden und die gesellschaftliche Rolle und Relevanz des Museums neu zu verhandeln. Wie kann ein ethnologisches Museum zur Dekolonisierung beitragen und den vielstimmigen Diskussionen und Verhandlungen über (kulturelles) Eigentum, Teilhabe und Visionen für ein ethisches Miteinander Raum geben? Und welche Aufgabe hat die Politik in diesem Zusammenhang?

Eintritt frei
Reservierung: anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Werkstattgespräch für Eltern und Jugendliche ab 13 | Sonderausstellung



Die Folgen der Kolonialzeit wirken bis in die Gegenwart. Welche Rolle spielte der König von Baden-Württemberg damals? Welche Kolonien gab es? Und welche Orte in Stuttgart stehen mit Ereignissen, Personen der Kolonialgeschichte in Verbindung? Wir beschäftigen uns mit historischen Ereignissen rund um die Sammlung des Linden-Museums.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Eintritt in die Sonderausstellung
Anmeldung bis 25.11.:
Tel. 0711.2022-579 (Di - Do, 9.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr. Schulferien: nur Do.)
fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

 

Gespräch | Sonderausstellung



Über die Zukunft des Linden-Museums

Gespräch mit Prof. Dr. Inés de Castro


Politik und Medien sprechen zunehmend von einem Neubau des Linden-Museums. Warum ist dies unbedingt erforderlich und wie soll das neue Museum aussehen? Wofür steht das Museum und welche Rolle könnte es in der Stadtgesellschaft spielen? Welche Erwartungen haben Sie als künftige Besucher*innen?

Direktorin Prof. Dr. Inés de Castro präsentiert erste Überlegungen zum Neubau und diskutiert mit Ihnen in kleiner Runde über Herausforderungen, Möglichkeiten und Wünsche. Diskutieren und gestalten Sie mit!

Keine Gebühr
Anmeldung bis 29.11.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Vortrag |



Referent: Prof. Dr. Volker Hochschild, Universität Tübingen

Wir alle kennen Google Earth als wunderbare Möglichkeit bekannte regionale oder interessante entfernte Landschaften und Städte aus der Vogelperspektive zu beobachten. Was aber steckt hinter satellitengestützter Fernerkundung, welchen Mehrwert können die in der Vergangenheit sehr teuren Sensorsysteme für die Erdbeobachtung liefern? Der Vortrag wird einen generellen Überblick über Anwendungsmöglichkeiten aber auch Limitierungen der Fernerkundung bieten.

Vor dem Vortrag wird der Geographie-Sonderpreis der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. an fünf Abiturient*innen verliehen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 1.12., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Tanz |



Performance von Sawako Nunotani und Nestor Gahe

Kann man Farben denken, fühlen, hören?

„Night of Experiment – Colors“ setzt sich mit der Bedeutung von Farbe in unserem Leben auseinander. Die Tanzperformance hat dadurch einen direkten Bezug zu den Farben unserer Haut: Welche Rolle spielen Farben für die Wahrnehmung unserer selbst und der Welt um uns herum?

Die erste Szene, „Monochrome“, ist inspiriert von der Kalligrafie. In dieser Szene werden die Spuren von den Tänzer*innen thematisiert: „Unsere Spuren treffen im Raum auf Farben. Wir stehen immer im Dazwischen: Weiß und Schwarz, Dunkelheit und Helligkeit, abstrakt und konkret.“

Die zweite Szene, „Chiaroscuro“, spiegelt unsere inneren Emotionen.
„Wir können die Dunkelheit nur erkennen, wenn wir Helligkeit kennen. Dunkelheit und Helligkeit sind nicht nur physikalische Phänomene. Wir sagen: Das ist eine innere Bewegung unter unserer Haut. Wir suchen danach, wie unser Körper gezeigt wird, was wir unter der Haut fühlen, was unsere Emotionen in Bewegungen tun, wie wir uns innerlich berühren können zwischen unseren Unterschieden.“
 
Chiaroscuro ist ein italienisches Wort und bedeutet: hell-dunkel. In der Kunst ist es ein Begriff, der sich auf den Kontrast zwischen hell und dunkel bezieht. Techniken, die es verwenden, sind die Hell- und Dunkelmethode und die Schattierungsmethode.
 
Sawako Nunotani und Nestor Gahe arbeiten seit 2016 zusammen. Sie haben einen unterschiedlichen kulturellen und körperlichen Hintergrund. Gemeinsam kreieren sie eine universell lesbare Sprache.

Im Anschluss findet ein offenes Gespräch mit dem Publikum statt.

Tanz/Choreografie: Sawako Nunotani, Nestor Gahe
Sound/Musik: Kayoko Arisato, Takashi Tajima
Assistentin: Tiina Kern

 
Dauer: ca. 30 Min.

Eintritt: EUR 15,-/10,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Werkstattgespräch | Sonderausstellung



Mit Dr. Lima Sayed und Faisal Osman
Moderation: Andreas Vogel


Der White Savior ist ein beliebtes Stereotyp in amerikanischen Filmen: Weiße retten Schwarze Menschen aus einer Notlage. Dabei wird unterstellt, dass Schwarze Menschen außerstande seien, sich selbst zu helfen. Abseits von Filmen existiert dieses Phänomen leider auch in der Realität – und nicht nur in den USA.

Die Amerikanistin Dr. Lima Sayed promovierte an der Universität Hamburg und der University of California, Riverside. 2019 erschien ihr Buch "Weiße Helden im Film: Der White Savior Complex - Rassismus und Weißsein im US-Kino der 2000er Jahre". Als Trainerin, Coach und forschende Aktivistin arbeitet sie daran, das Thema Rassismus transparent und zugänglich zu machen. Faisal Osman von der Black Community Foundation schildert, wie sich der White Savior im Stuttgarter Alltag zeigt.

Eintritt frei
Reservierung:anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit:


 

Vortrag | Süd-/Südostasien


Referentin: Lisa Priester-Lasch M.A. , Linden-Museum Stuttgart

Die Herstellung von göttlichen Speisen in einer der größten hinduistischen Pilgerstätten Indiens steht im Zentrum dieses Vortrages. Im Rahmen eines einjährigen Forschungsaufenthaltes in der ostindischen Stadt Puri hat die Ethnologin das Speiseritual und die Bedeutung der Speisen im Leben der Menschen untersucht - die Götterspeisen offenbaren dabei in besonderer Weise die Weltanschauung der Gläubigen, ihre Beziehungen zu Welt und deren Göttern.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 8.12., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag |



Marktorientierung, Umweltbelastung, Nachhaltigkeit, Klimawandel
Agrarräumliche Veränderungen an Beispielen der Niederlande

Referent: Prof. Dr. Peter Pez, Leuphana Universität Lüneburg

Tomaten aus Holland – geschmacksfader Inbegriff niederländischer Treibhausproduktion; Tulpen aus Amsterdam farbenfrohe Frühjahrsbotschaft schon im Januar – wer kennt sie nicht, die Stereotypen der gartenbaulichen Kultur unseres Nachbarlandes? Licht und Schatten, Vorbildfunktion und abschreckendes Beispiel liegen dicht beieinander in einem Land, das ohnehin mit vielen Dichtesuperlativen aufwarten kann, auch außerhalb der Landwirtschaft (Bevölkerungs- und Autobahndichte, Fahrrädermassen u. v. m.). Der Vortrag will einen Einblick geben in geographische Strukturen und Wirkfaktoren, die die Niederlande teils zum Musterknaben wirtschaftlicher Prosperität haben werden lassen, teils im Sinne der Nachhaltigkeit Probleme schaffen, mit deren Bewältigung sich das Land schwertut. Und darin gibt es viele Parallelen zu Deutschland.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 12.1., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Gespräch | Sonderausstellung



Über die Zukunft des Linden-Museums

Gespräch mit Prof. Dr. Inés de Castro


Politik und Medien sprechen zunehmend von einem Neubau des Linden-Museums. Warum ist dies unbedingt erforderlich und wie soll das neue Museum aussehen? Wofür steht das Museum und welche Rolle könnte es in der Stadtgesellschaft spielen? Welche Erwartungen haben Sie als künftige Besucher*innen?

Direktorin Prof. Dr. Inés de Castro präsentiert erste Überlegungen zum Neubau und diskutiert mit Ihnen in kleiner Runde über Herausforderungen, Möglichkeiten und Wünsche. Diskutieren und gestalten Sie mit!

Keine Gebühr
Anmeldung bis 13.1.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Vortrag | Sonderausstellung


Referent: Prof. Dr. Bernd-Stefan Grewe, Universität Tübingen

Bis in die Gegenwart prägen visuelle, oft rassistische Darstellungen aus der Kolonialzeit unsere Vorstellungen über Menschen aus dem Globalen Süden. Insbesondere Fotografien und Postkarten bestätigten die kolonialen Vorstellungen der Europäer*innen über die vermeintliche kulturelle Unterlegenheit der kolonisierten Bevölkerungen. Die kolonialen Machtverhältnisse spiegelten sich deshalb oft in den Abbildungen wider. Doch wenn man etwas genauer hinsieht, zeigen sich neue, teilweise unerwartete Interpretationsmöglichkeiten.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 19.1., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag |



Herausforderungen der Stadtentwicklung zwischen Kiez und Metropole

Referent: Prof. Dr. Christian Krajewski, Universität Münster

Seit der Wiedervereinigung 1990, mit der das rund 40 Jahre geteilte Berlin wieder zur Hauptstadt wurde, vollzieht sich in der heute wieder auf 3,77 Mio. Einwohner gewachsenen größten Stadt Deutschlands ein umfassender urbaner Transformationsprozess. Der Wandel hat Berlin zu einer der „hippsten“ und attraktivsten Städte Europas werden lassen. Der Vortrag analysiert aktuelle Stadtentwicklungen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 26.1., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag | Sonderausstellung


Referentin: Johanna Strunge, Universität Göttingen

Warum befinden sich unscheinbare Produkte wie Lebensmittel und Rohstoffe in Museen? Wieso gab es in Kolonialmuseen Räume voller tropischer Hölzer und wer besuchte ein Zuckermuseum? Über Gewerbeausstellungen und (Geschäfts-)Reisende landeten die Waren aus der Ferne im Museum. Der Vortrag folgt den Waren ins Museum, beleuchtet ihre Präsentation und fragt, was das mit Kolonialgeschichte zu tun hat.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 2.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag |



Die weitreichenden Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Flüsse weltweit


Referentin: Prof. Christiane Zarfl, Universität Tübingen

Flüsse sind einzigartige Ökosysteme, die Landschaften miteinander "verknüpfen" und Lebensraum für eine besondere Vielfalt aquatischer Lebewesen bieten. Gleichzeitig werden diese Ökosysteme auch vom Menschen genutzt und, bewusst oder unbewusst, verändert, sei es zur Wassernutzung für Trinkwasser, Bewässerung oder Kühlung, zur Erzeugung erneuerbarer Elektrizität, als Nahrungsquelle, Transportweg oder zur Erholung. Doch welche Konsequenzen haben diese Veränderungen für den Fluss? Und wie ließe sich eine Nutzung "nachhaltiger" gestalten? Der Vortrag berücksichtigt Studien von einzelnen Flüssen, aber auch weltweite Analysen, und soll zur weiteren Diskussion anregen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 9.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag | Orient

Sibirien und das Linden-Museum eine kritische Würdigung

Referentin: Dr. Annette Krämer, Linden-Museum Stuttgart

Die Sibirien-Sammlungen des Linden-Museums sind nicht in den Dauerausstellungen vertreten. Doch durch internationale Kooperationen und die Ausstellung „Schamanen Sibiriens: Magier, Mittler, Heiler“ (2008/09) fanden sie in den letzten Jahren verstärkt Beachtung. Mehrere hundert Objekte aus Jakutien bilden den Kern der Sammlungen, ergänzt durch einen kleinen Fotobestand. Der Vortrag beleuchtet den historischen Hintergrund nicht nur von Graf von Lindens Interesse an Sibirien, problematisiert Erwerbskontexte und fragt nach der Bedeutung der Sammlungen aus heutiger Sicht.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 16.2., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Gespräch | Sonderausstellung



Über die Zukunft des Linden-Museums

Gespräch mit Prof. Dr. Inés de Castro


Politik und Medien sprechen zunehmend von einem Neubau des Linden-Museums. Warum ist dies unbedingt erforderlich und wie soll das neue Museum aussehen? Wofür steht das Museum und welche Rolle könnte es in der Stadtgesellschaft spielen? Welche Erwartungen haben Sie als künftige Besucher*innen?

Direktorin Prof. Dr. Inés de Castro präsentiert erste Überlegungen zum Neubau und diskutiert mit Ihnen in kleiner Runde über Herausforderungen, Möglichkeiten und Wünsche. Diskutieren und gestalten Sie mit!

Keine Gebühr
Anmeldung bis 23.2.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Vortrag |


Herausforderungen, Emotionen und Bewältigungsvermögen in dem Atollstaat Kiribati

Referentin: Prof. Dr. Elfriede Hermann, Universität Göttingen

Der Atollstaat Kiribati gilt als besonders vulnerabel gegenüber Folgen des Klimawandels. Politik und Bürgerschaft sind daher mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, ihre Zukunft zu gestalten. Die Emotionen der Inselbewohner*innen geben Auskunft über ihre Auseinandersetzung mit Diskursen über Klimawandel und gehen mit ihren Bemühungen einher, die Bedrohungen zu bewältigen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 23.3., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag |



Referent*innen:Dr. Harald Neidhardt, Dr. Joachim Eberle und Studierende, Universität Tübingen

Vorgestellt werden Impressionen und Ergebnisse der Slowenien-Exkursion 2021. Bei diesem etwas anderen Vortragsformat werden vor allem studentische Teilnehmer*innen zu verschiedenen Themen referieren. Neben den vielfältigen naturräumlichen und geoökologischen Besonderheiten des kleinen Alpenlandes, geht es dabei auch um Mensch-Umwelt-Aspekte wie etwa aktuelle Probleme Sloweniens im Spannungsfeld von traditioneller Landnutzung, Naturschutz und Tourismus. Es wird auch ausreichend Zeit für eine intensive Diskussion mit den Besucher*innen des Vortrags bleiben.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 30.3, 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag | Ozeanien



Die neue Ausstellung


Referent: Dr. Ulrich Menter, Linden-Museum Stuttgart

Die pazifische Inselwelt wurde und wird vom Leben mit dem Meer geprägt: Hier war das Wasser niemals eine Barriere, der grenzenlose Ozean ermöglichte vielmehr Verbindungen zwischen weit voneinander entfernt lebenden Gesellschaften. Der Vortrag richtet den Blick auf Ozeanien, vertieft einzelne Themen der Ausstellung und gibt darüber hinaus Einblicke in die Entstehung der Stuttgarter Ozeanien-Sammlungen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 27.4., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag |



Referent: Prof. Dr. Marcus Nüsser, Universität Heidelberg

Bereits der Gebirgsname, der sich als Wohnsitz (ālaya) des Schnees (hima) aus dem Sanskrit ableitet, verweist auf die Schlüsselfunktion der Gletscher und Schneedecken als Wasserspeicher für die dicht bevölkerten Tiefländer Südasiens. In den trockenen Gebirgsabschnitten wird der Schmelzwasserabfluss für den Bewässerungsfeldbau genutzt, wobei der Klimawandel weitreichende lokale Anpassungsmaßnahmen erforderlich macht. Im Vortrag werden diese sozio-hydrologischen Zusammenhänge an unterschiedlichen Fallbeispielen diskutiert.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 4.5., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag | LindenLAB Lateinamerika



Die deutsche Auswanderung nach Süd-Chile und deren Konsequenzen für die Mapuche


Referentin: Dr. Doris Kurella , Linden-Museum Stuttgart

Im 19. Jahrhundert warb der chilenische Staat deutsche Handwerker an, die das 1883 neu von Chile eroberte Gebiet der Araukania bewirtschaften, die indigene Bevölkerung „zivilisieren“ und „befrieden“ sollten. Das Verhältnis zwischen den Mapuche, der größten indigenen Gruppe Chiles, und den deutschen Siedler*innen entwickelte sich unterschiedlich. Einerseits gibt es friedliche Koexistenz, andererseits aber auch gewalttätige Auseinandersetzungen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 11.5., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Vortrag |


In diesem neuen Format berichten ausgewählte Nachwuchsforschende über ihre Forschungsergebnisse. Die Auswahl der Referent*innen erfolgt durch eine Kommission aus Mitgliedern der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. Vortragende und Themen stehen erst im April fest und werden hier veröffentlicht.      

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
Anmeldung bis 18.5., 13 Uhr: gev@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an. Zudem muss ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein max. 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.