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Pädagogische Fortbildung - digital | Sonderausstellung Afrika


Zweitägige virtuelle Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Kindergärten und Kindertagesstätten und Lehrer*innen an Grundschulen sowie sich in Ausbildung und Studium befindliche angehende Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen

Mit Rosalie Möller (Linden-Museum Stuttgart), Julia Schneider und Verena Staack (beide Deutsches Literaturarchiv Marbach), Larry King Bamidele und Katharina Schäfer (beide Bücherpädagogik Stuttgart)

Die hervorgerufenen Vorstellungswelten des „Fremden“ in der Kinderliteratur bieten eine Vielzahl Impulse, sich kritisch mit Bildern und Wörtern auseinander zu setzen, in denen bis heute wirkmächtige koloniale Anschauungen zum Ausdruck kommen. Wie kann ein sensibler Umgang mit den Einflüssen der Kolonialgeschichte im gegenwärtigen und alltäglichen Lese- und Bilderbuchkanon von Kindergruppen (4 bis 10 Jahre) gelingen?

Anhand von Bildmaterial aus den Sammlungen des Linden-Museums, verschiedenen Ausgaben von Michael Endes Kinderbuchklassiker "Jim Knopf" sowie Kinderbriefen an Michael Ende aus seinem Nachlass im Deutschen Literaturarchiv werden wir diskutieren, wie Kinder damit umgehen und welche Wahrnehmungen, Bilder und Begriffe für sie prägend sind. Dies bildet den Ausgangspunkt für einen aktiven Austausch über Erfahrungen im Arbeitsalltag und mögliche Handlungsstrategien im Umgang mit rassistischer Sprache und Bildsprache.

Im Rahmen der beiden Workshops bieten wir virtuelle Führungen durch die Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus“ (bis 8. Mai 2022 im Linden-Museum) und durch die Open-Space-Ausstellung „Narrating Africa“ (bis 21. September 2021 im Literaturmuseum der Moderne) an.

Die Fortbildung findet coronabedingt virtuell über Zoom statt. Da wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und auch in kleineren Arbeitsgruppen diskutieren werden, sind Audio- und Videozugang Voraussetzung. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Die Fortbildung ist zweitägig, beide Termine bauen aufeinander auf:
Mo. 5. Juli, 15.30 bis 18 Uhr
Mo. 12. Juli, 15.30 bis 18 Uhr

Keine Gebühr
Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name, Ort) bis 1.7.:
Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Einen Link erhalten Sie nach Anmeldung.

In Kooperation mit:

Pädagogische Fortbildung - digital | Sonderausstellung Afrika


Zweitägige virtuelle Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Kindergärten und Kindertagesstätten und Lehrer*innen an Grundschulen sowie sich in Ausbildung und Studium befindliche angehende Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen

Mit Rosalie Möller (Linden-Museum Stuttgart), Julia Schneider und Verena Staack (beide Deutsches Literaturarchiv Marbach), Larry King Bamidele und Katharina Schäfer (beide Bücherpädagogik Stuttgart)

Die hervorgerufenen Vorstellungswelten des „Fremden“ in der Kinderliteratur bieten eine Vielzahl Impulse, sich kritisch mit Bildern und Wörtern auseinander zu setzen, in denen bis heute wirkmächtige koloniale Anschauungen zum Ausdruck kommen. Wie kann ein sensibler Umgang mit den Einflüssen der Kolonialgeschichte im gegenwärtigen und alltäglichen Lese- und Bilderbuchkanon von Kindergruppen (4 bis 10 Jahre) gelingen?

Anhand von Bildmaterial aus den Sammlungen des Linden-Museums, verschiedenen Ausgaben von Michael Endes Kinderbuchklassiker "Jim Knopf" sowie Kinderbriefen an Michael Ende aus seinem Nachlass im Deutschen Literaturarchiv werden wir diskutieren, wie Kinder damit umgehen und welche Wahrnehmungen, Bilder und Begriffe für sie prägend sind. Dies bildet den Ausgangspunkt für einen aktiven Austausch über Erfahrungen im Arbeitsalltag und mögliche Handlungsstrategien im Umgang mit rassistischer Sprache und Bildsprache.

Im Rahmen der beiden Workshops bieten wir virtuelle Führungen durch die Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus“ (bis 8. Mai 2022 im Linden-Museum) und durch die Open-Space-Ausstellung „Narrating Africa“ (bis 21. September 2021 im Literaturmuseum der Moderne) an.

Die Fortbildung findet coronabedingt virtuell über Zoom statt. Da wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und auch in kleineren Arbeitsgruppen diskutieren werden, sind Audio- und Videozugang Voraussetzung. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Die Fortbildung ist zweitägig, beide Termine bauen aufeinander auf:
Mo. 5. Juli, 15.30 bis 18 Uhr
Mo. 12. Juli, 15.30 bis 18 Uhr

Keine Gebühr
Anmeldung unter Angabe Ihrer Einrichtung (Name, Ort) bis 1.7.:
Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Einen Link erhalten Sie nach Anmeldung.

In Kooperation mit:

Vortrag und Gespräch | Sonderausstellung

    

Die Rolle christlicher Missionsgesellschaften im Zeitalter des Kolonialismus

Mit Dr. Bernhard Dinkelaker und Dr. Margret Frenz

Moderation: Pfarrer Eberhard Schwarz (Evangelische Kirche in der City) und Roland Weeger (Katholisches Bildungswerk Stuttgart)


Die moderne christliche Missionsbewegung (16. bis 20. Jahrhundert) ist Teil der Geschichte europäischer kolonialer und imperialer Expansion. Das Verhältnis zwischen Missionsorganisationen und kolonialen Institutionen war jedoch immer vielschichtig. Ob Kooperation, Konkurrenz oder Konflikte, der Vortrag spürt den Brüchen nach und schildert beispielhaft, unter welchen Voraussetzungen Mission „westliche“ Hegemonie reproduzierte oder aber alternative Spielräume eröffnete. Entscheidende Faktoren hierfür waren, neben den politisch-ökonomischen Machtverhältnissen, die Rolle einheimischer, lokaler Akteur*innen und Sprachen ("local agency"‘).

Impulsvortrag:
Dr. Bernhard Dinkelaker, ev. Theologe, von 1996 bis 2012 Generalsekretär von Evangelische Mission in Solidarität (ems), mehrjährige Tätigkeit in Ghana, Gastdozent an theologischen Hochschulen in Kamerun und Indien

Anschließend Gespräch mit:
Dr. Margret Frenz ist Heisenberg-Stelleninhaberin am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Sie forscht zu unterschiedlichen sozialen Positionen in kolonialen und post-kolonialen Kontexten sowie Lebenserinnerungen von Menschen während und nach dem Ende der Kolonialzeit.

Gebühr: EUR 8,-/6,-
Anmeldung: Kath. Bildungswerk, Tel. 0711.7050600, info@remove-this.kbw-stuttgart.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit der Evangelischen Kirche in der City und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart

          

 

Erzähltheater | Orient



Eine Erzähltheatervorstellung auf Kurdisch, Arabisch und Deutsch

Von und mit Hakaya 2.0: Annika Füser & Mohammed Kello


König Horst sitzt auf seinem Thron und überblickt sein Reich, das sich in Ordnung und Ruhe unter seinem Blick erstreckt. König Horst liebt seine Ordnung …

Doch plötzlich beginnen die Berge um sein Reich zu erzittern. Die Erde bebt. Ein riesiger Spalt bricht auf und Menschen strömen herein. Sie schwingen bunte Fahnen, schreien und singen  - und sie erzählen. Sie erzählen ihre Geschichten: Siname, der der Kopf raucht vor Sorgen, Maria, die den Pfarrer hereingelegt hat, und die palästinensische Prinzessin, die es schaffte, die Sonne einzufangen.

Sie alle haben ihre Geschichten des Widerstands dabei.

Hakaya 2.0 sind:

Annika Füser (* Köln, 1988) erzählte schon mit 7 ihrem kleinen BruderGeschichten. Jetzt ist sie freie Erzählerin, Performerin und Regisseurin in Berlin. Sie studierte Theaterpädagogik und Künstlerisches Erzählen bei Ragnhild Mørch an der UDK Berlin.

Mohammed Kello (* Afrin /Syrien, 1993) erbte das Erzählen und viele Geschichten von seiner Oma. Er ist Schauspieler beim Club Al-Hakawati, arbeitet als Übersetzer und ist seit Januar 2019 Teilnehmer des Zertifikatskurs Künstlerisches Erzählen an der UDK Berlin.

Mohammed Kello und Annika Füser arbeiten beide im Community Theater X in Berlin-Moabit und stehen seit 2017 zusammen erzählend auf der Bühne. Dies ist ihr erstes gemeinsames Programm als Hakaya 2.0.

Dauer: 50 Min.

Eintritt: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Werkstattgespräch | Sonderausstellung



Diskutieren Sie mit:

Luigi Pantisano, Gemeinderat, Architekt und Stadtplaner

Miriam Sardina, Literaturwissenschaftlerin und Dialogmoderatorin im Projekt „Hallo Demokratie“ der Integrationsabteilung der Landeshauptstadt Stuttgart

Mike Schattschneider, Leiter der Museumsvermittlung des Linden-Museums Stuttgart

Kafalo Sékongo, Lehrer sowie Dozent für politische Bildung und Fachpromotor für internationale Bildungspartnerschaften

Moderation: Paulino Miguel, Forum der Kulturen Stuttgart

Unsere Gesellschaft ist weiterhin geprägt vom kolonialen Erbe. Seine rassistischen Denkmuster sind, trotz bürgerlicher Bewegungen und Proteste, wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dabei wird meist über die Betroffenen und nicht mit ihnen geredet. In welchen Formen wird Alltagsrassismus erlebt? Welche Gesellschaft sind wir und welche möchten wir sein? Und welche weiteren Schritte sind notwendig?

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist bei Veranstaltungen eine Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Klavierkonzert |



Im Rahmen von "Made in Stuttgart"


Als sich Marko Mrdja mit seinen Wurzeln auseinandersetzte, führten sie ihn zur serbischen Volksmusik. Er erforschte die geistliche und weltliche Musik Serbiens nach authentischen Melodien, Harmonien und Rhythmen. Bis heute fließen Aspekte der traditionellen Musik Serbiens, aber auch aus der südosteuropäischen und indischen Musik, der klassischen und zeitgenössischen Musik und des Jazz in seine Arbeit ein. Bei der Improvisation entstehen unbewusste Entscheidungen, die eine Mischung der Einflüsse beinhalten. Mrdjas Ziel ist es, das Ineinanderfließen dieser unterschiedlichen Einflüsse über den musikalischen Moment zu einer Einheit zu verschmelzen.

Das sagt die Jury: "Marko Mrdja schafft durch seine Klavierimprovisationen ganz neue Klänge auf diesem Instrument. Seine Musik ist eine Vereinigung verschiedenster Musikrichtungen in einem zerbrechlichen Moment. Er verarbeitet bewusst seine frühen Erfahrungen mit der serbischen Volksmusik und kombiniert diese durch sein gekonntes Klavierspiel mit modernen Einflüssen." (Lisa Hessenthaler)

Tickets: EUR 10-/7,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de