Events

Dragon Days | Afrika



Lesung und Gespräch mit T. L. Huchu
Moderation: Thomas Klingenmaier

Musikalische Umrahmung: Vimbai Zimuto, Mbira

Für das Mädchen Ropa sieht Edinburgh anders aus als heutzutage für Touristen: Die Stadt ist ein Ort des ständigen schmutzigen Überlebenskampfs. Die Heldin der Romane „Die Bibliothek von Edinburgh“ und „Das Hospital von Edinburgh“ von T .L. Huchu lebt in einer nahen Zukunft, in der sich Krisen zugespitzt und Spaltungen vertieft haben. Der 1982 in Simbabwe geborene Huchu legt aber auch beste Urban Fantasy vor: Magie ist Teil des Alltags, Ropa kommuniziert als mietbare Telegrammbotin per Mbira, per Daumenklavier also, mit dem Totenreich.

Der in Edinburgh lebende Autor machte als Tendai Huchu zunächst mit „Der Friseur von Harare“ und „Maestro, Magistrat und Mathematiker“ auf sich aufmerksam, nun hebelt er mit intelligenten Büchern gerade auch für jüngere Leser alle Vorurteile gegen Genreliteratur aus. Im Rahmen des Fantastikfestivals Dragon Days kommt der zum boomenden Afrofuturismus gezählte Tendai Huchu zu Lesung und Gespräch ins Linden-Museum. Es geht um Ropas Abenteuer, um die Begegnungen von Afrika und Europa, um gespaltene Gesellschaften und Potenziale und Überlebenschancen von Traditionen. Ein gutes Beispiel bietet die Mbira, ein früher mit enormer spiritueller Macht belegtes Instrument, das der modernen Weltmusik zunehmend aus dem Blick gerät. Der Abend wird von Live-Musik auf der Mbira begleitet.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444,  anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen: www.dragondays.de

In Kooperation mit:

Führung und Erzählungen | Afrika Lateinamerika



Überraschende Geschichten vom Leben und Tod aus Mexiko und Afrika
Führung und Erzählungen zur mexikanischen Ofrenda und in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

                                             
Der Rundgang führt durch die Dauerausstellung „Wo ist Afrika?“ und der für den Día de los Muertos aufgebauten Ofrenda, einem mexikanischen Gabentisch zum Totengedenken. Gemeinsam betrachten wir den mannigfaltigen Umgang mit Sterben, Tod, Trauer und den Ahnen, der sich in den Museumsobjekten und erzählten Geschichten widerspiegelt.

Erzählerin: Stefanie Keller / Führung: Dietmar Neitzke

Eintritt:
EUR 10,-/8,- inkl. Dauerausstellungseintritt
Reservierung: Tel. 0711.2022-444,  anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In der Reihe "So viel Leben ist vor dem Tod" (2. - 6.11.) in Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart und der Baden-Württemberg Stiftung

        

Erzählungen | Afrika Lateinamerika Orient

   

Erzählabend mit Stimmen von denen, die nicht mehr sind

Erzähler*innen: Charles Aceval, Thierno Diallo, Odile Néri-Kaiser / Musik: Hélène Godefroy


In dieser Veranstaltung mischen sich die Stimmen von Verstorbenen und von Lebenden. Begleitet von der Musik der Viola da gamba berichten die Erzähler und die Erzählerin von bereits verstorbenen Mentor*innen und dem Erbe, das diese in Form von Erzählungen und Geschichten hinterlassen haben.
Hören Sie tradierte Geschichten verschiedener Kulturen und spüren Sie deren Kraft für die heutige Zeit.

Gebühr: EUR 12,-/10,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444,  anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In der Reihe "So viel Leben ist vor dem Tod" (2. - 6.11.) in Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart und der Baden-Württemberg Stiftung

        

Führung und Erzählungen | Afrika Lateinamerika



Überraschende Geschichten vom Leben und Tod aus Mexiko und Afrika
Führung und Erzählungen zur mexikanischen Ofrenda und in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

                                             
Der Rundgang führt durch die Dauerausstellung „Wo ist Afrika?“ und der für den Día de los Muertos aufgebauten Ofrenda, einem mexikanischen Gabentisch zum Totengedenken. Gemeinsam betrachten wir den mannigfaltigen Umgang mit Sterben, Tod, Trauer und den Ahnen, der sich in den Museumsobjekten und erzählten Geschichten widerspiegelt.

Erzählerin: Stefanie Keller / Führung: Dietmar Neitzke

Eintritt:
EUR 10,-/8,- inkl. Dauerausstellungseintritt
Reservierung: Tel. 0711.2022-444,  anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In der Reihe "So viel Leben ist vor dem Tod" (2. - 6.11.) in Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart und der Baden-Württemberg Stiftung

        

Spielfilm | Afrika


© MUBI



In der äthiopischen Region Harar träumt Mami davon, nach Europa aufzubrechen, und befragt seinen Freund Ibrahim zu dessen Reise und den Gründen seiner Rückkehr. Andere entfliehen dem Alltag mit dem Kauen von Khat. Der Pflanze mit der stimulierenden Wirkung werden mystische Kräfte zugeschrieben. Ihr Gebrauch geht auf die Sufi-Tradition zurück, er soll den Weg in die Ewigkeit weisen. Die aus dieser Region stammende Regisseurin Jessica Beshir beschreibt die Entwicklung des Khat-Anbaus und -Konsums als Folge der politischen und wirtschaftlichen Krise Äthiopiens sowie der Klimaerwärmung. Faya Dayi ist eine hypnotische Versenkung in den Mythos und die Wirklichkeit des ländlichen Lebens der Oromo.

Regie: Jessica Bahir, Äthiopien/USA/Qatar 2021, 118 min., OF m. engl. UT

Ort: Linden-Museum Stuttgart

Eintritt: EUR 5,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Im Rahmen des Afrika Film Festival (24.11. - 4.12.) in Kooperation mit:

 

 

Vortrag | Benin-Präsentation Afrika



Vortrag von Prof. Dr. Barbara Plankensteiner


Die inzwischen vorrangig als koloniales Raubgut bekannte Kunst des westafrikanischen Königreichs Benin gehört zu den herausragenden Kulturschätzen Afrikas. Der Vortrag gibt einen Überblick über ihre 500-jährige Geschichte und Bedeutung. In diesem Zusammenhang wird auch der heutige Stellenwert für die Edo-Bevölkerung und den Königshof in Benin City Nigeria betrachtet und besprochen, warum die Restitution der Werke einen Akt der Gerechtigkeit darstellt.

Prof. Dr. Barbara Plankensteiner ist Direktorin des MARKK in Hamburg.

Gebühr: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

 

Führung | Benin-Präsentation Afrika



Führung mit Florian Stifel
                              

In der jüngeren Vergangenheit hat  das Linden-Museum mehrere Kooperationsprojekte mit Partner*innen vom afrikanischen Kontinent durchgeführt. In der Dauerausstellung Wo ist Afrika? und einer aktuellen Präsentation zur Restitution der Benin-Objekte werden diese auch explizit thematisiert. Die Führung beleuchtet ausgesuchte Beispiele früherer und aktueller Projekte und gibt einen Einblick in ihre Prozesse.

EUR 4,- zzgl. Eintritt in die Dauerausstellungen
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Kuratorinnenführung | Benin-Präsentation Afrika



Führung mit Kuratorin Dr. Fiona Siegenthaler
                          

In der jüngeren Vergangenheit hat  das Linden-Museum mehrere Kooperationsprojekte mit Partner*innen vom afrikanischen Kontinent durchgeführt. In der Dauerausstellung Wo ist Afrika? und einer aktuellen Präsentation zur Restitution der Benin-Objekte werden diese auch explizit thematisiert. Die Führung beleuchtet ausgesuchte Beispiele früherer und aktueller Projekte und gibt einen Einblick in ihre Prozesse.

EUR 5,- zzgl. Eintritt in die Dauerausstellungen
Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich

Vortrag | Afrika



Die Revitalisierung von Rindenbast in zeitgenössischen Initiativen ugandischer Künstlerinnen

Referentin: Dr. Fiona Siegenthaler, Linden-Museum Stuttgart


Mit dem Eintrag in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit (2008) wurde die lange aus dem kulturellen Bewusstsein verdrängte Herstellung von Rindenbaststoff in Buganda rehabilitiert. In der zeitgenössischen, global vernetzten Kunst- und Designpraxis Ugandas erfährt Rindenbaststoff neue kulturelle, politische und wirtschaftliche Bedeutungen und ist Gegenstand einer Vielfalt gestalterischer Innovation.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.