Events

Junge Forschung: Mensch - Kultur - Umwelt

     

In diesem neuen Format berichten Nachwuchsforschende, die sich im Rahmen der Ausschreibung 2022 beworben haben und von einer Kommission ausgewählt wurden.
 
Die Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.  präsentiert die beiden Gewinnerinnen der Ausschreibung 2022:

Teresa Weise, Universität Heidelberg:
Hitze in der Stadt - Vergleich des thermischen Komforts in Heidelberg und Teinan
Hitze, vor allem in Städten, wird ein immer größeres Problem. Besonders im Sommer können hohe Temperaturen zu vermindertem thermischen Komfort führen. Das gefährdet die zukünftige Nutzbarkeit von öffentlichen Plätzen in Städten. In diesem Kontext ist ein Vergleich zwischen zwei Städten aus verschiedenen Klimazonen hilfreich, um unterschiedliche Arten der Wahrnehmung von und Anpassung an Hitze zu verstehen. Die Arbeit ist Teil des ER3DS Projekts der Universitäten Heidelberg und Tainan.

Sophia Hiss, Universität Freiburg:
Neue Perspektiven auf den Bürgerkrieg in Syrien – Umwelt, Klimawandel und die Entstehung des Konflikts
Die Forschungsarbeit entstand aus der Diskussion um die Frage nach der Rolle des Klimawandels und (klimabedingten) Umweltveränderungen in der Entstehung des Konflikts in Syrien. Sophia Hiss analysiert durch Interviews mit Syrer*innen die bereits existierenden ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken, die den Umweltveränderungen und Wetterextremen am Vorabend der Aufstände in Syrien zugrunde lagen. Damit befürwortet sie eine kritische Auseinandersetzung mit einfachen Klimawandel-Konflikt-Narrativen.

Eintritt: EUR 6,-/4,-/GEV-Mitglieder und Schulklassen frei
In Präsenz ohne Anmeldung.

Veranstalter: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.