Events

Direktorinnenführung | Sonderausstellung



Mit Prof. Dr. Inés de Castro

Die Große Landesausstellung eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken.

Ausgebucht

Hinweise für den Besuch

 

 

Kuratorinnenführung | Sonderausstellung



Mit Dr. Doris Kurella, Amerika-Referentin

Die Große Landesausstellung eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken.

Gebühr: EUR 8,- zzgl. Sonderausstellungseintritt

Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich.

Hinweise für den Besuch

 

 

Kuratorinnenführung | Sonderausstellung



Mit Dr. Doris Kurella, Amerika-Referentin

Die Große Landesausstellung eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken.

Gebühr: EUR 8,- zzgl. Sonderausstellungseintritt

Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich.

Hinweise für den Besuch

 

 

Direktorinnenführung | Sonderausstellung



Mit Prof. Dr. Inés de Castro

Die Große Landesausstellung eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken.

Ausgebucht

Hinweise für den Besuch

 

 

Kuratorinnenführung | Sonderausstellung



Mit Dr. Doris Kurella, Amerika-Referentin

Die Große Landesausstellung eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken.

Gebühr: EUR 8,- zzgl. Sonderausstellungseintritt

Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich.

Hinweise für den Besuch

 

 

Direktorinnenführung | Sonderausstellung



Mit Prof. Dr. Inés de Castro

Die Große Landesausstellung eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken.

Ausgebucht

Hinweise für den Besuch

 

 

Führung | Sonderausstellung



Die Große Landesausstellung eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken.

Gebühr: EUR 5,- zzgl. Sonderausstellungseintritt

Nur für Einzelpersonen bzw. Kleinstgruppen. Keine Reservierung möglich.

Hinweise für den Besuch

 

 

Ferienprogramm ab 8 | Afrika



Ferienprogramm für Kinder ab 8 Jahren in der Ausstellung "Wo ist Afrika?" mit Dr. Bettina Schmidt

Was hält Freundschaften zusammen? Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und füreinander zu sorgen sind grundlegend für jedes Zusammenleben. Was fehlte dir am meisten, als du wegen des Corona-Virus nicht zur Schule gehen konntest, deine Freund*innen oder Großeltern nicht getroffen hast? Wir beschäftigen uns auf spielerische Weise mit Kunstwerken und Alltagsdingen, die Gemeinsamkeit stiften und suchen Antworten auf die Fragen: Was macht eine Familie zur Familie? Was sind Zeichen der Zuneigung, des Zusammenseins und des Willkommens?

Gebühr: EUR 4,- inkl. Ausstellungseintritt
Anmeldung bis 18.8.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Weitere Ferienprogrramme unter dem Motto "Eine*r für alle und alle für eine*n":

Mi. 26.8., 14 bis 16 Uhr: Süd- und Südostasien mit Ursula Hüge
Mi. 2.9., 14 bis 16 Uhr: Islamischer Orient mit Lena Raisdanai
Mi. 9.9., 14 bis 16 Uhr: Ostasien mit Dr. Ricarda Daberkow

Anmeldung jeweils bis 1 Tag vorher: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Ferienführung für Erwachsene | Ostasien



Vom Miteinander und Füreinander im gesellschaftlichen Zusammenleben

Ferienführung für Erwachsene durch die Ostasien-Abteilung mit Ursula Hüge

Geteilte Freude ist doppelte Freude, und geteiltes Leid ist halbes Leid?! Wir nehmen die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, die durch das Corona-Virus bedingten Kontaktbeschränkungen und zunehmenden sozialen Ungleichheiten zum Anlass, über Ideen und Vorstellungen von Solidarität, Freundschaft, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ins Gespräch zu kommen. Wie prägen sie das gesellschaftliche Zusammenleben, und welchen Veränderungen unterliegen sie? Fürsorge und Zusammenhalt sind auf vielfältige Weise auch in religiösen und philosophischen Weltbildern verankert oder werden durch Regelwerke und Traditionen bestimmt.

Gebühr: EUR 4,- zzgl. Ausstellungseintritt

Anmeldung bis 20.8.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Weitere Ferienführungen in der Reihe "Gemeinsam statt einsam?":

So. 30.8., 14 bis 15.30 Uhr: Orient-Abteilung mit Lena Raisdanai
So. 6.9., 14 bis 15.30 Uhr: Ausstellung "Wo ist Afrika?" mit Dr. Bettina Schmidt
So. 13.9., 14 bis 15.30 Uhr: Süd-/Südostasien-Abteilung mit Valentina Kroneberg Lopes

Anmeldung jeweils bis 3 Tage vorher: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Ferienprogramm ab 8 | Süd-/Südostasien



Ferienprogramm für Kinder ab 8 Jahren in der Süd- und Südostasien-Abteilung mit Ursula Hüge

Was hält Freundschaften zusammen? Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und füreinander zu sorgen sind grundlegend für jedes Zusammenleben. Was fehlte dir am meisten, als du wegen des Corona-Virus nicht zur Schule gehen konntest, deine Freund*innen oder Großeltern nicht getroffen hast? Wir beschäftigen uns auf spielerische Weise mit Kunstwerken und Alltagsdingen, die Gemeinsamkeit stiften und suchen Antworten auf die Fragen: Was macht eine Familie zur Familie? Was sind Zeichen der Zuneigung, des Zusammenseins und des Willkommens?

Gebühr: EUR 4,- inkl. Ausstellungseintritt
Anmeldung bis 25.8.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Weitere Ferienprogramme unter dem Motto "Eine*r für alle und alle für eine*n":

Mi. 2.9., 14 bis 16 Uhr: Islamischer Orient mit Lena Raisdanai
Mi. 9.9., 14 bis 16 Uhr: Ostasien mit Dr. Ricarda Daberkow

Anmeldung jeweils bis 1 Tag vorher: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Ferienführung für Erwachsene | Orient



Vom Miteinander und Füreinander im gesellschaftlichen Zusammenleben

Ferienführung für Erwachsene durch die Orient-Abteilung mit Lena Raisdanai

Geteilte Freude ist doppelte Freude, und geteiltes Leid ist halbes Leid?! Wir nehmen die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, die durch das Corona-Virus bedingten Kontaktbeschränkungen und zunehmenden sozialen Ungleichheiten zum Anlass, über Ideen und Vorstellungen von Solidarität, Freundschaft, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ins Gespräch zu kommen. Wie prägen sie das gesellschaftliche Zusammenleben, und welchen Veränderungen unterliegen sie? Fürsorge und Zusammenhalt sind auf vielfältige Weise auch in religiösen und philosophischen Weltbildern verankert oder werden durch Regelwerke und Traditionen bestimmt.

Gebühr: EUR 4,- zzgl. Ausstellungseintritt

Anmeldung bis 27.8.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Ferienprogramm ab 8 | Orient



Ferienprogramm für Kinder ab 8 Jahren in der Orient-Abteilung mit Lena Raisdanai

Was hält Freundschaften zusammen? Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und füreinander zu sorgen sind grundlegend für jedes Zusammenleben. Was fehlte dir am meisten, als du wegen des Corona-Virus nicht zur Schule gehen konntest, deine Freund*innen oder Großeltern nicht getroffen hast? Wir beschäftigen uns auf spielerische Weise mit Kunstwerken und Alltagsdingen, die Gemeinsamkeit stiften und suchen Antworten auf die Fragen: Was macht eine Familie zur Familie? Was sind Zeichen der Zuneigung, des Zusammenseins und des Willkommens?

Gebühr: EUR 4,- inkl. Ausstellungseintritt
Anmeldung bis 1.9.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Ferienführung für Erwachsene | Afrika



Vom Miteinander und Füreinander im gesellschaftlichen Zusammenleben

Ferienführung für Erwachsene durch die Ausstellung "Wo ist Afrika?" mit Dr. Bettina Schmidt


Geteilte Freude ist doppelte Freude, und geteiltes Leid ist halbes Leid?! Wir nehmen die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, die durch das Corona-Virus bedingten Kontaktbeschränkungen und zunehmenden sozialen Ungleichheiten zum Anlass, über Ideen und Vorstellungen von Solidarität, Freundschaft, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ins Gespräch zu kommen. Wie prägen sie das gesellschaftliche Zusammenleben, und welchen Veränderungen unterliegen sie? Fürsorge und Zusammenhalt sind auf vielfältige Weise auch in religiösen und philosophischen Weltbildern verankert oder werden durch Regelwerke und Traditionen bestimmt.

Gebühr: EUR 4,- zzgl. Ausstellungseintritt

Anmeldung bis 3.9.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Ferienprogramm ab 8 | Ostasien



Ferienprogramm für Kinder ab 8 Jahren in der Ostasien-Abteilung mit Dr. Ricarda Daberkow

Was hält Freundschaften zusammen? Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und füreinander zu sorgen sind grundlegend für jedes Zusammenleben. Was fehlte dir am meisten, als du wegen des Corona-Virus nicht zur Schule gehen konntest, deine Freund*innen oder Großeltern nicht getroffen hast? Wir beschäftigen uns auf spielerische Weise mit Kunstwerken und Alltagsdingen, die Gemeinsamkeit stiften und suchen Antworten auf die Fragen: Was macht eine Familie zur Familie? Was sind Zeichen der Zuneigung, des Zusammenseins und des Willkommens?

Gebühr: EUR 4,- inkl. Ausstellungseintritt
Anmeldung bis 8.9.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Ferienführung für Erwachsene | Süd-/Südostasien



Vom Miteinander und Füreinander im gesellschaftlichen Zusammenleben

Ferienführung für Erwachsene durch die Süd- und Südostasien-Abteilung mit Valentina Kroneberg Lopes


Geteilte Freude ist doppelte Freude, und geteiltes Leid ist halbes Leid?! Wir nehmen die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, die durch das Corona-Virus bedingten Kontaktbeschränkungen und zunehmenden sozialen Ungleichheiten zum Anlass, über Ideen und Vorstellungen von Solidarität, Freundschaft, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ins Gespräch zu kommen. Wie prägen sie das gesellschaftliche Zusammenleben, und welchen Veränderungen unterliegen sie? Fürsorge und Zusammenhalt sind auf vielfältige Weise auch in religiösen und philosophischen Weltbildern verankert oder werden durch Regelwerke und Traditionen bestimmt.

Gebühr: EUR 4,- zzgl. Ausstellungseintritt

Anmeldung bis 10.9.: Tel. 0711.2022-579, fuehrung@remove-this.lindenmuseum.de

Vortrag und Erzählungen | Afrika



Mit Mensah Wekenon Tokponto, Benin/Deutschland

Mensah Wekenon Tokponto, Erzähler und Märchenforscher aus Benin, eröffnet eine Diskussion über das Thema, ob die mündliche Erzähltradition Afrikas in der postkolonialen Gesellschaft, sowohl in Afrika als auch hier, heute noch eine Rolle zu spielen hat. Der engagierte Märchenliebhaber promovierte 2002 in Bielefeld und ist seit 2005 Professor am Département d´Etudes Germaniques der philosophischen  Fakultät  der Université d´Abomey-Calavi in Benin. Er ist Herausgeber zahlreicher Publikationen in deutscher und französischer Sprache, erhielt 2015 den Thüringer Märchen- und Sagenpreis „Ludwig Bechstein“ und ist auch in unserer Region zu Hause. Der von ihm mitgegründete Verein SONAFA hat seinen Sitz in Schorndorf: Seit 2003 setzt er sich für die Schulbildung von Dorfkindern, den Bau von Krankenstationen und die Sammlung und Dokumentation mündlich tradierter Märchen in Benin ein.
www.sonafa.de

Eintritt: EUR 8,-/5,-
Anmeldung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.


In Kooperation mit:

    
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Im Rahmen von:


Die Veranstaltung ist Auftakt der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben" von Ars Narrandi e. V.
Welche Aspekte weisen afrikanische mündliche Erzähltraditionen auf und auf welchen Werten basieren sie? Sind diese heute in Afrika noch relevant, können sie uns etwas sagen und welche Rolle können sie bei der Definition einer „wertschätzenden mündlichen Erzählkultur“ in der postkolonialen Gesellschaft einnehmen?

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

Sa. 17.10., 10 bis 16 Uhr
Sprache geht durch den Körper
Erzählworkshop mit Thierno Diallo, Senegal/Frankreich
Nähere Informationen

Sa. 17.10., 19.30 Uhr
Märchen und Erzählungen aus dem Senegal
Thierno Diallo erzählt
Nähere Informationen

So. 25.10., 15 Uhr
Amadou Hampâté Bâ
Vortrag von Odile Néri-Kaiser
Nähere Informationen

Di. 17.11., 19 Uhr
Unaussprechliche Dinge unausgesprochen

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht
Nähere Informationen

Symposium | Süd-/Südostasien


Myanmar-Konferenz 2020


Die Myanmar-Konferenz 2020 wird gemeinsam vom Linden-Museum Stuttgart und dem Myanmar-Institut e. V. organisiert.

Die Konferenz wird sich auf das Thema „Minderheiten in Myanmar" konzentrieren und lädt insbesondere zu Vorträgen ein, die sich auf ethnische, religiöse, politische, kulturelle oder soziale Minderheiten (z.B. Kachins, Muslime, Punks, Kommunisten, LGBTIQ, Künstlergemeinschaften etc.), ihre Situation, Identitäten, Traditionen, und Praktiken beziehen. Die Konferenz untersucht Strategien und Politik sowie verwandte Themen, wie z. B. die Art und Weise, wie Myanmar dem Pluralismus entgegenkommt (oder nicht entgegenkommt). Es werden Friedensprozesse und die Verhandlungen der NCA, interkommunale Konflikte und Dynamiken, Minderheiten im Bildungssystem und seinen Lehrplänen oder die umstrittenen „Gesetze zum Schutz von Rasse und Religion" näher beleuchtet.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Gebühr: EUR 25,-/erm. für Referent*innen: EUR 15,-

Anmeldung bis 21.9.:
Dr. Georg Noack
Süd-/Südostasien-Referent
noack@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

Symposium | Süd-/Südostasien


Myanmar-Konferenz 2020


Die Myanmar-Konferenz 2020 wird gemeinsam vom Linden-Museum Stuttgart und dem Myanmar-Institut e. V. organisiert.

Die Konferenz wird sich auf das Thema „Minderheiten in Myanmar" konzentrieren und lädt insbesondere zu Vorträgen ein, die sich auf ethnische, religiöse, politische, kulturelle oder soziale Minderheiten (z.B. Kachins, Muslime, Punks, Kommunisten, LGBTIQ, Künstlergemeinschaften etc.), ihre Situation, Identitäten, Traditionen, und Praktiken beziehen. Die Konferenz untersucht Strategien und Politik sowie verwandte Themen, wie z. B. die Art und Weise, wie Myanmar dem Pluralismus entgegenkommt (oder nicht entgegenkommt). Es werden Friedensprozesse und die Verhandlungen der NCA, interkommunale Konflikte und Dynamiken, Minderheiten im Bildungssystem und seinen Lehrplänen oder die umstrittenen „Gesetze zum Schutz von Rasse und Religion" näher beleuchtet.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Gebühr: EUR 25,-/erm. für Referent*innen: EUR 15,-

Anmeldung bis 21.9.:
Dr. Georg Noack
Süd-/Südostasien-Referent
noack@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

Symposium | Süd-/Südostasien


Myanmar-Konferenz 2020


Die Myanmar-Konferenz 2020 wird gemeinsam vom Linden-Museum Stuttgart und dem Myanmar-Institut e. V. organisiert.

Die Konferenz wird sich auf das Thema „Minderheiten in Myanmar" konzentrieren und lädt insbesondere zu Vorträgen ein, die sich auf ethnische, religiöse, politische, kulturelle oder soziale Minderheiten (z.B. Kachins, Muslime, Punks, Kommunisten, LGBTIQ, Künstlergemeinschaften etc.), ihre Situation, Identitäten, Traditionen, und Praktiken beziehen. Die Konferenz untersucht Strategien und Politik sowie verwandte Themen, wie z. B. die Art und Weise, wie Myanmar dem Pluralismus entgegenkommt (oder nicht entgegenkommt). Es werden Friedensprozesse und die Verhandlungen der NCA, interkommunale Konflikte und Dynamiken, Minderheiten im Bildungssystem und seinen Lehrplänen oder die umstrittenen „Gesetze zum Schutz von Rasse und Religion" näher beleuchtet.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Gebühr: EUR 25,-/erm. für Referent*innen: EUR 15,-

Anmeldung bis 21.9.:
Dr. Georg Noack
Süd-/Südostasien-Referent
noack@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

Erzählworkshop | Afrika



Mit dem Erzähler Thierno Diallo, Senegal/Frankreich

Thierno Diallo, Sohn des berühmten verstorbenen Mamadou Diallo, pendelt zwischen seiner Heimat Senegal und den französischen Großstädten. Zum dritten Mal kommt er nach Stuttgart, spricht über seine Erfahrungen mit dem Erzählen von Geschichten aus dem Senegal, verweist auf seine Tradition und gibt uns die Möglichkeit, die Kraft unserer Sprache selber zu erkunden.

Er lädt uns ein, wahrzunehmen, wie unsere Sprache unseren Körper bewohnt, unsere Geste animiert, unsere Stimme benutzt, damit wir diejenigen erreichen, die sie empfangen.

***

Thierno Diallo raconte : il parle de son expérience de conteur venu du Senegal mais vivant en France, se refere à sa tradition et vous donne l’occasion d’explorer vous-même la force de votre parole. Il vous invite à observer comment votre parole habite votre corps, anime vos gestes, et utilise votre voix pour atteindre ceux qui la recoivent.

***

In französischer Sprache mit Übersetzung

Gebühr: EUR 60,-/30,-
Anmeldung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V. und dem Institut Français Stuttgart

         

Im Rahmen von:


Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben" von Ars Narrandi e. V.
Welche Aspekte weisen afrikanische mündliche Erzähltraditionen auf und auf welchen Werten basieren sie? Sind diese heute in Afrika noch relevant, können sie uns etwas sagen und welche Rolle können sie bei der Definition einer „wertschätzenden mündlichen Erzählkultur“ in der postkolonialen Gesellschaft einnehmen?

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

Sa. 17.10., 19.30 Uhr
Märchen und Erzählungen aus dem Senegal
Thierno Diallo erzählt
Nähere Informationen

So. 25.10., 15 Uhr
Amadou Hampâté Bâ
Vortrag von Odile Néri-Kaiser
Nähere Informationen

Di. 17.11., 19 Uhr
Unaussprechliche Dinge unausgesprochen

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht
Nähere Informationen

Erzählungen | Afrika



Thierno Diallo erzählt

Thierno Diallo, Sohn des berühmten verstorbenen Mamadou Diallo, pendelt zwischen seiner Heimat Senegal und den französischen Großstädten. Zum dritten Mal kommt er nach Stuttgart und präsentiert Auszüge aus Pekâne, Récits épiques des pêcheurs toucouleurs und Femmes du Waalo.

In französischer Sprache mit Übersetzung

Gebühr: EUR 8,-/5,-
Reservierung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V. und dem Institut Français Stuttgart

       

Im Rahmen von:


Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben" von Ars Narrandi e. V.
Welche Aspekte weisen afrikanische mündliche Erzähltraditionen auf und auf welchen Werten basieren sie? Sind diese heute in Afrika noch relevant, können sie uns etwas sagen und welche Rolle können sie bei der Definition einer „wertschätzenden mündlichen Erzählkultur“ in der postkolonialen Gesellschaft einnehmen?

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

So. 25.10., 15 Uhr
Amadou Hampâté Bâ
Vortrag von Odile Néri-Kaiser
Nähere Informationen

Di. 17.11., 19 Uhr
Unaussprechliche Dinge unausgesprochen

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht
Nähere Informationen


Dragon Days |



Im Rahmen des Dragon Days Festivals werden im Stile des "Literarischen Quartetts" vier fantastische Comics aus aller Welt und vier ausgewählte Biersorten vorgestellt. Das Publikum erfährt dabei viel Wissenswertes über Comic-Publikationen, -Geschichte und -Zeichner sowie Brauereien und Braukunst.

Vorgestellt wird unter anderem der Comic "Die Katze des Rabbiners" des gefeierten französischen Comic-Künstlers Joann Sfar, eine moderne Fabel, die Einblicke in die Kultur und Geschichte des Judentums gewährt. Die Katze des Rabbiners wurde mit zahlreichen Preisen wie dem "Max und Moritz" für den "Besten Autor" geehrt.

Kaum hat die Katze des Rabbiners den vorlauten Hauspapagei verputzt und eine menschliche Stimme erlangt, fängt sie an zu flunkern. Eine doppelzüngige Katze ist kein guter Umgang für die Rabbinerstochter Zlabya, deshalb soll der Vierbeiner ein Thorastudium beginnen.

Eintritt: EUR 5,-/3,-
Reservierung: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Nähere Informationen: www.dragondays.de

In Kooperation mit:






Buchpräsentation |



Foto: J. Qudsi, 2018

Vor 30 Jahren wurde der Verein der Freunde der Altstadt von Aleppo e. V. im Linden-Museum gegründet. Seitdem engagieren sich seine Mitglieder dafür, Themen wie Erhalt des kulturellen Erbes im Bewusstsein zu halten. Seit 2011 leiden die Altstadt von Aleppo und ihre Bewohner unter schweren Kampfhandlungen. Diese führten zur Zerstörung traditioneller Wohnviertel wie auch zu einer humanitären Krise. Die Aleppo-Freunde engagieren sich seitdem auch für Dokumentation und Wiederaufbau sowie für humanitäre Hilfe und für Projekte mit Geflüchteten.

Mamoun Fansa stellt das 2020 erschienene Buch "Die Altstadt von Aleppo im Wandel. Einsichten, Rehabilitation, Wiederaufbau. In Erinnerung an Adli Qudsi" vor. Vertreter*innen des Vereins und des Linden-Museums erinnern an die Anfänge des Vereins und führen durch die drei Jahrzehnte der Vereinstätigkeit, fragen aber auch persönlicher nach Perspektiven für Wiederaufbau und kulturelles Erbe.

Musikalische Umrahmung: Samir Mansour (Oud)

Eintritt: EUR 7,-/5,-
Anmeldung: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de



www.aleppofreunde.de

Vortrag | Afrika




Ars Narrandi über westafrikanische Erzähltradition

"Mit jedem Greis, der in Afrika stirbt, verbrennt eine Bibliothek!"

Odile Néri-Kaiser gibt Einblick in das Leben, Werk und Erbe des berühmten Ethnologen Amadou Hampâté Bâ, Botschafter der mündlichen Traditionen Westafrikas.

Damit teilt die Vorsitzende des Vereins Ars Narrandi ihre Erfahrung und Kenntnis der westafrikanischen Erzähltradition und fragt nach dem Platz und der Funktion der Mündlichkeit in der postkolonialen Zeit und in der Gesellschaft von heute.

Gebühr: EUR 8,-/5,-
Anmeldung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V. und dem Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e. V.
     

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

         

Im Rahmen von:


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben" von Ars Narrandi e. V.
Welche Aspekte weisen afrikanische mündliche Erzähltraditionen auf und auf welchen Werten basieren sie? Sind diese heute in Afrika noch relevant, können sie uns etwas sagen und welche Rolle können sie bei der Definition einer „wertschätzenden mündlichen Erzählkultur“ in der postkolonialen Gesellschaft einnehmen?

Weitere Veranstaltung der Reihe:

Di. 17.11., 19 Uhr
Unaussprechliche Dinge unausgesprochen

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht
Nähere Informationen

Szenische Lesung | Afrika



Mit Penda Diouf

Pistes ist ein Stück über den Mut der Autorin Penda Diouf, die mit 20 Jahren allein von Paris nach Namibia aufbricht, um das Land zu erkunden. Auf der Suche nach Erinnerungen und nach der eigenen Identität entdeckt sie die beeindruckende Weite der Namib-Wüste, die Fülle des Lichts und das Rot der Sanddünen.

Und sie lernt auch vom Massaker an den Herero und den Nama, das unter deutscher Kolonialherrschaft verübt wurde. Ein zugleich sehr persönliches, poetisches und politisches Stück, in dem diskriminierende Erfahrungen der Autorin als Heranwachsende in Frankreich mit der Gewaltgeschichte Namibias während der Kolonialisierung Südwestafrikas verknüpft werden.

Lesung auf Französisch: Penda Diouf
Lesung auf Deutsch: Irene Baumann
Konzeption, Inszenierung, Übersetzung: Dr. Annette Bühler-Dietrich

Gebühr: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Eine Produktion des Institut Français Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftungen Landesbank Baden-Württemberg

        

Im Rahmen von:

Vortrag | Afrika



Die Abwesenheit der mündlich erzählten Geschichte Afrikas in der Literatur

Ein Vortrag voller Geschichten mit Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht


Sylvia Ciro Holzhäuer-Ruprecht stammt aus Kenia. Sie ist Diplom-Soziologin, EINE WELT-Regionalpromotorin, Bildungsreferentin. Seit über 25 Jahren berät sie Institutionen und NGOs in den Bereichen Entwicklungspolitik, Migration, Partizipation und begleitet Transkulturelle Diversität, Antirassismus-Sensibilisierung, inklusive, nichtdiskriminierende Prozesse. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Dekonstruktion von und Reflexion über koloniale Kontinuitäten sowie Capacity Building, Vernetzung und Empowerment für Menschen mit Migrationsbiografien.

Die Veranstaltung ist Abschluss der Reihe "Die unsichtbare, hörbare Kultur Afrikas: Was mündliche Erzähltraditionen uns heute zu sagen haben".

Eintritt: EUR 8,-/5,-
Anmeldung:
Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist derzeit eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit:

    
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Workshop | Ostasien



Workshop mit Soogi Kang

In der Stille ist Bewegung - In Bewegung ist Stille.

Eine sanfte Bewegungsart und Achtsamkeitslehre für alle Menschen

Zuerst geht es darum, uns wohl zu fühlen, unser Wohl zu erfühlen mit einfachen Atem- und Körperübungen. Wir lernen loszulassen und zu entspannen, um zu uns selbst zurück zu kommen. Durch kontinuierliche Übungen werden Fehlhaltungen korrigiert, eine bewegliche Wirbelsäule angestrebt, durch achtsames Atmen Gelenke und Becken geöffnet. So lernen wir mittels Atem, Bewegung und Meditation entspannt aufrichtig zentriert zu sein. Durch das Tönen und Singen lernen wir Atem, Stimme und Körper in Harmonie zu bringen. Durch expressiv-meditative Stimm- und Gesangsarbeit werden wir die offene Körper-Stimme erwecken, mit Leidenschaft singen und erzählen.

Soogi Kang wurde 1957 in Po Hang, Süd-Korea geboren. Nach einem Keramik-Kunst-Studium studierte sie Dramaschool in Seoul und modernes Schauspiel am Theater E-JOE-TO, koreanisches Bosang-San-Maskentanz-Theater bei Kim Yoo- Kyung, koreanischen Gesang (Seodo-Sori, Namdo-Sori und Pansori) sowie Spiel- und Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitete als Schauspielerin in verschiedenen Theaterensembles in Seoul. Seit 1986 lebt sie in Berlin. Soogi Kang ist als Schauspielerin für Film und Theater, Erzählerin, Sängerin, Regisseurin, Theater- und Bewegungspädagogin und als Dozentin und Coach international tätig. Sie ist Co-Leiterin des Theater Salpuri in Berlin und Vorsitzende von ErzählKunst e.V. Seit 2009 arbeitet sie zudem im vom Berliner Senat geförderten Langzeitschulprojekt "Erzählzeit".

In deutscher Sprache

Mitzubringen sind: bequeme Kleidung, eine Decke und warme Socken

Gebühr: EUR 60,-/30,-
Anmeldung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Erzählungen | Ostasien



Erzählungen aus Korea mit Soogi Kang


Iyagi sind kurze, meist humorvolle, von Mund zu Mund überlieferte Geschichten, die für die koreanische Volkskultur typisch sind. Das alte Erzählgut wird bereichert durch neu entstehende Geschichten, die ihrerseits wieder von Generation zu Generation überliefert werden. Ausgangspunkt ist meist eine wirkliche Begebenheit, die durch den Volksmund in Korea in der so lieben unwirklichen Welt verwurzelt wird. Die Atmosphäreist zauberhaft: Wenn es dämmert, erhellte das Holzfeuer die hageren, gutmütigen Gesichter der weißgekleideten Männer und Frauen. Die Alten saßen im Kreise, die langen Bambuspfeifen verbreiteten Gemütlichkeit. Wenn der eine erzählte, schwiegen die anderen, warfen ab und zu ein Wort ein, das Gesagte zu verbessern oder zu ergänzen. Die Großmütter erzählten ihren Enkelkindern mancherlei Geschichten und immer fingen sie mit der magischen Formel an:

„Yennal Yezeoge, Gannal Ganzeoge, Horang-iga Dambae Meogdeon Sizeole ...“

„Es war einmal, es war keinmal, vor langer, langer Zeit als der Tiger noch Pfeife rauchte ...“


Die Berggötter, die auf dem Gipfel des Berges musizieren und Wein trinken: Diese Götter waren an sich Menschen, die im Himmel lebten. Die Sterne am Himmel seien solche Geister, die einst schon auf der Erde gelebt hatten, jetzt aber als Götter im Himmel seien. Auch Sonne und Mond waren ursprünglich Menschen. Auch unter dem Wasser des Meeres lebten Menschen. Es waren verbannte Frauen, die sehr traurig waren, weil sie nicht zur Erde zurückkehren durften. Im tiefen Gebirge lebten die wilden Tiere wie Hasen, Füchse, Wölfe, Bären oder Tiger, die auch verbannte Menschen waren ...

Soogi Kang erzählt und singt die Geschichten aus Korea, über das Zusammenleben und die Beziehung der Verbundenheit zwischen Tieren, Natur und Menschen aus schamanisch-buddhistischen Traditionen.

Soogi Kang wurde 1957 in Po Hang, Süd-Korea geboren. Nach einem Keramik-Kunst-Studium studierte sie Dramaschool in Seoul und modernes Schauspiel am Theater E-JOE-TO, koreanisches Bosang-San-Maskentanz-Theater bei Kim Yoo- Kyung, koreanischen Gesang (Seodo-Sori, Namdo-Sori und Pansori) sowie Spiel- und Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitete als Schauspielerin in verschiedenen Theaterensembles in Seoul. Seit 1986 lebt sie in Berlin. Soogi Kang ist als Schauspielerin für Film und Theater, Erzählerin, Sängerin, Regisseurin, Theater- und Bewegungspädagogin und als Dozentin und Coach international tätig. Sie ist Co-Leiterin des Theater Salpuri in Berlin und Vorsitzende von ErzählKunst e.V. Seit 2009 arbeitet sie zudem im vom Berliner Senat geförderten Langzeitschulprojekt "Erzählzeit".

In deutscher Sprache

Eintritt: EUR 10,-/8,-
Reservierung: Tel.: 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

In Kooperation mit Ars Narrandi e. V.

         

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart

   

Führung und Gespräch | Orient



Mit Dr. Annette Krämer, Islamwissenschaftlerin, Orient-Referentin im Linden-Museum
und N. N., Projekt "Entangled: Stuttgart - Afghanistan"


Reisen und Forschungsaufenthalte sind die Hintergründe vieler gegenwartsbezogener Sammlungen des Linden-Museums. Bei der Präsentation von Objekten bleiben die menschlichen Begegnungen, die diese Erwerbungen begleiteten, oft weitgehend verborgen.

In der Veranstaltung spüren wir solchen Begegnungen zwischen Nähe und Distanz nach. Dies geschieht insbesondere am Beispiel der Stuttgarter Badakhshan-Expedition 1962/63 mit ihrer Sammlung von Hunderten Objekten, Tausenden Fotografien und einigen Filmen. Auf zahlreichen Fotografien sind auch einzelne oder mehrere "Expeditionsmitglieder" zusammen mit Menschen in Badakhshan zu sehen.

Die Orient-Ausstellung und die Präsentation des Projekts "Entangled. Stuttgart-Afghanistan" bieten dabei den Rahmen für weiterführenden Austausch.

Gebühr: EUR 8,- zzgl. EUR 4,- Museumseintritt

Anmeldung über das Katholische Bildungswerk:
Tel. 0711.7050600, info@remove-this.kbw-stuttgart.de

In Kooperation mit:

Vortrag |

Unterwegs zwischen Europa, Südasien und Afrika

Referentin: Dr. Margret Frenz, Universität Stuttgart


"Beziehungsstatus: Es ist kompliziert": Dies trifft auch auf die in der Mission geknüpften Beziehungen zwischen Europa und anderen Kontinenten zu. Neben dem Anspruch des gleichberechtigten Austauschs steht die Durchsetzung des Überlegenheitsanspruchs europäischer Missionar*innen. Der Vortrag beleuchtet verschiedene Aspekte von Beziehungsgeschichte(n) der Mission.

Dr. Margret Frenz ist Heisenberg-Stelleninhaberin GloBe am Historischen Institut der Universität Stuttgart.

Eintritt: EUR 5,-/3,-/GEV-Mitglieder frei
Anmeldung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@remove-this.lindenmuseum.de

Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V.

Intervention | Afrika



Intervention von theater.prekariat in der Ausstellung „Wo ist Afrika?“

Die Intervention setzt sich mit der Enteignung und Verlegung der Duala in Duala/Kamerun in den Jahren 1912/13 unter der deutschen Kolonialherrschaft auseinander. Die Performance basiert auf Protokollen des deutschen Reichstags in Berlin – Aktenstück Nr. 1576 – aus den Jahren 1912/13 sowie auf Petitionen der Duala gegen das gewaltsame und rassistische Vorgehen der deutschen Kolonisatoren.

Die Intervention erstreckt sich über drei Stationen im Museum. Die Performer*innen nehmen die Positionen von Regierungsbeamten, Kolonialverwaltungsbeamten und der einheimischen Bevölkerung (Duala) ein. In einer Lecture Performance werden die unterschiedlichen Positionen bezüglich der Enteignung der Duala und der „Aneignung“ ihres Grund und Bodens durch die deutsche Kolonialmacht verhandelt.

Zitat aus der Lecture Performance:

„Das Recht der Enteignung ist für die afrikanischen Schutzgebiete wie folgt geregelt: Die Enteignung ist zulässig, "aus Gründen des öffentlichen Wohles" für Unternehmen, deren Ausführung die Ausübung des Enteignungsrechts erfordert. Unternehmer können das betreffende Schutzgebiet, aber auch Einzelpersonen oder Gesellschaften sein, denen das Enteignungsrecht verliehen wird. Gegenstand der Enteignung sind das Eigentum und alle sonstigen Rechte an Grundstücken, das Bergwerkseigentum und das Recht der Besitzergreifung an herrenlosem Land.“

Performance: Magda Agudelo, Pia Becker, Ayman Ali Dib, Sonja Eberhardt, Kerstin Jung, Marie Launay, Doris Lindner, Kerstin Steglich, Michael Wörner, Mohamad Younes

Konzept/Regie: Adelheid Schulz 

Das 2015 von der Regisseurin Adelheid Schulz gegründete Label theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen zu den Koordinaten Stadt-Raum-Mensch. Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das internationale Ensemble setzt sich aus professionellen Künstler*innen und Expert*innen des Alltags zusammen. Seit 2016 ist theater.prekariat ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Dauer der Intervention: jeweils ca. 40 Minuten