Ostasien

Die Ostasien-Abteilung zeigt die Kulturen Chinas und Japans. Der Buddhismus in seiner ostasiatischen Ausprägung stellt die Verbindung zur Süd- und Südostasien-Abteilung her. Daran schließt sich der umfangreiche Komplex "Chinesischer Grabkult" mit Ritualbronzen und figürlicher Grabkeramik an sowie chinesischer Keramik aus über 6000 Jahren. Daneben werden Malerei (17. - 20. Jh.) und Kunsthandwerk (14. - 19. Jh.) gezeigt.

 

Japan ist mit seiner Malerei (13. - 19. Jh.) und Kunstgewerbe aus verschiedenen Materialien vertreten, zum Teil ausgestellt in Nachbauten eines Teehauses und eines traditionellen Wohnraumes.

 

Eine Besonderheit der Abteilung bildet ihre bedeutende Lacksammlung mit chinesischen Lacken aus zweieinhalbtausend Jahren und kostbar dekorierten japanischen Goldlackarbeiten, die wie die Malerei aus konservatorischen Gründen mehrmals im Jahr ausgewechselt werden.

Die Sammlung japanischer Netsuke, Miniatur-
schnitzereien, die bis ins 19. Jh. als Gürtelknebel getragen wurden, gehört zu den wichtigsten Kollektionen des Linden-Museums. Sie umfasst über 800 Objekte, von denen ein Großteil 1966 als Stiftung des Fabrikantenehepaars Christian und Anna Trumpf ins Haus gekommen ist. Der Online-Katalog konnte dank der großzügigen Unterstützung der Berthold-Leibinger-Stiftung verwirklicht werden.

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Blick in den japanischen Wohnraum © studios dell‘ arte