Lateinamerika

In der Lateinamerika-Sammlung des Linden-Museums bilden die archäologische Region „zentraler Andenraum“ sowie das Amazonasgebiet die beiden Schwerpunkte. Die Keramiken und Goldobjekte der Wüstenkönigreiche der Moche (ca. 3. – 8. Jh. n. Chr.) von der Pazifikküste Perus bilden die Höhepunkte unseres Bestandes. Aus einem der Hauptheiligtümer der Moche, der Mondpyramide, stammen zwei vergoldete Masken sowie ein aus einer Gold-Kupferlegierung gearbeiteter Fuchskopf. Das Amazonas-Gebiet ist sowohl durch alte Sammlungen aus Zentralbrasilien aber auch Nordwestamazonien (Kolumbien und Nordwestbrasilien) vertreten. Neuerwerbungen bereicherten die Bestände um wertvolle Objekte der Kayapó, Wayana-Apalai, Zoé und vieler anderer Gruppen, so dass das Linden-Museum über eine der weltweit besten Amazonien-Sammlungen verfügt.

Leider kann die Lateinamerika-Sammlung aus Platzgründen in nächster Zeit nicht ausgestellt werden.