Die Ostasien-Abteilung

Kopf des Guanyin.

Terrakotta mit Lacküberzug.
Höhe 39 cm
China, Liao-Zeit (907-1125)
Foto: U. Didoni.

Die Abteilung Ostasien beschränkt sich auf Grund der Sammlungsbestände auf Exponate der Kulturen Chinas und Japans, die jedoch gegenüber der früheren Dauerausstellung nun mit herausragenden Neuerwerbungen der vergangenen Jahre bereichert wurden.

Wie zuvor stellt der Buddhismus mit seiner ostasiatischen Ausprägung die Verbindung zur Südasien-Abteilung her. Daran schließt sich der umfangreiche Komplex „Chinesischer Grabkult“ mit Ritualbronzen und figürlicher Grabkeramik sowie chinesischer Keramik aus über 6000 Jahren an. Daneben werden Malerei (17.-20. Jh.) und Kunsthandwerk (14.-19. Jh.) gezeigt.

Japan ist mit seiner Malerei (13.-19. Jh.) und Kunstgewerbe aus verschiedenen Materialien vertreten, zum Teil ausgestellt in Nachbauten eines Teehauses und eines traditionellen Wohnraumes.

Eine Besonderheit der Abteilung bildet ihre bedeutende Lacksammlung mit chinesischen Lacken aus zweieinhalbtausend Jahren und kostbar dekorierten japanischen Goldlackarbeiten der letzten vierhundert Jahre, die wie die Malerei aus konservatorischen Gründen mehrmals im Jahr ausgewechselt werden.