Fremde Welten entdecken
Der Besuch der Ausstellungen im Linden-Museum kommt einer Entdeckungsreise gleich. Viele der Gegenstände stammen tatsächlich aus einer Zeit, in der man in Europa kaum Kenntnis von diesen fernen Ländern und fremden Menschen hatte. Händler, Forscher, Missionare und Eroberer waren die ersten, die aufbrachen, in unbekannte Welten.
Auf Entdeckungsreise in Afrika
Seit dem 15. Jahrhundert bereisten europäische Entdecker, Händler und Missionare die sagenhaft reichen Königreiche im afrikanischen Regenwald. Gold und Elfenbein, dies waren kostbare Güter, die nach Europa gebracht wurden. Aber auch der Sklavenhandel nahm von hier aus seinen Ausgang, der viele Afrikaner in die Fremde Amerikas entführte.
Auf Entdeckungsreise machten sich allerdings nicht nur die Europäer - auch ein König der Kuba unternahm lange Reisen, um die ihm fremde Welt seiner Nachbarn zu entdecken.
Expedition in die Lebenswelten der Nordamerikanischen Indianer und Inuit
Seefahrer, Forscher, Künstler, Händler, Missionare und andere neugierige Menschen machten sich auf den Weg, um Nordamerika zu erkunden und das Leben der Ureinwohner kennen zu lernen. Ihre Fährte zu verfolgen ist ein besonderes Erlebnis und lässt Geschichte lebendig werden. Viele ausgestellte Gegenstände stammen von Expeditionen und sind ein Zeugnis persönlicher Begegnungen.
Auf Entdeckungsreise in Indien
Auf der Suche nach Schätzen und wertvollen Waren kamen Entdecker, Händler und Eroberer nach Indien. Sie waren fasziniert von Palästen, Tempeln und den Menschen, deren Sprachen, Glauben und Alltagsleben ihnen fremd war. Und was wissen wir heute über die Kulturen, Religionen und Menschen Indiens?
Auf der Suche nach dem Goldenen Land in Südamerika
Auf der Suche nach "El Dorado", dem goldenen Land, entdeckte der Spanier Francisco de Orellana den Amazonas-Fluss. Er legte über 5000 km zurück, bis er an die Mündung gelangte. Auf dieser Fahrt begegnete er vielen Indianergruppen, die sehr unterschiedlich lebten: Er fand Fischer, Bauern und Jäger, kleine Stämme ohne Häuptling bis hin zu großen Königreichen. Eine seiner Entdeckungen war die Handelsroute, die vom Amazonas zu den Königreichen an der peruanischen Küste führte und auf der man Salz gegen Gold, Federn tropischer Vögel und Cocablätter tauschte.
KinderWelten
Wie leben Kinder in anderen Kulturen, wie wachsen sie auf, was und wie lernen sie? Kinder haben oft noch eine gesellschaftliche Ausnahmestellung, sie können das Leben der Großen spielerisch üben. Aber in vielen Teilen der Welt ist Kindheit auch weniger sorglos: Kinder müssen zum Lebensunterhalt der Familien beitragen und Verantwortung übernehmen. Exemplarische Themen bei uns:
...in Afrika und im Museum: Ein Tropfen Wasser...Wohnen
In der Kultur des Wohnens spiegelt sich die Gesellschaft mit ihren geographischen, sozialen, religiösen und historischen Grundlagen. Das menschliche Bedürfnis, sich vor äußeren Einflüssen zu schützen hat weltweit zur Entwicklung unterschiedlichster Wohnformen geführt. Architektur reflektiert natürliche Gegebenheiten, Verfügbarkeit von Ressourcen, soziale Bedürfnisse, ästhetische Kriterien und nicht selten kosmologische Vorstellungen.
Das Thema "Wohnen" kann im Vergleich mit der eigenen Kultur behandelt werden, etwa zu "Regionale Wohnformen", "Wohnen im Hochhaus", "Klosterleben" oder "Architektur von arm und reich". Beispiele aus einzelnene Abteilungen:
Unter einem Dach – Familienleben im Orient
Das Leben in einer Großfamilie hat in vielen Ländern des Orients eine lange Tradition. Gemeinsam wohnen heißt gemeinsam arbeiten, feiern, es heißt aber auch Respekt und Rücksichtnahme und Unterstützung in schwierigen Zeiten. Egal ob bei den turkmenischen Nomaden oder den Bauern in Pakistan, ob aus Filz, Lehm oder Holz, immer bildet das Haus den Mittelpunkt des Lebens.
Wohnen in Afrika
In Afrika wohnt man nicht überall gleich. Nomaden wohnen in schnell aufzubauenden Hütten oder Zelten, am Rand der Wüste errichtet man mehrstöckige Häuser aus Lehm, der die extremen Temperaturunterschiede ausgleicht und im feucht-heißen Kamerun steht der luftig aus Raffia-Stangen gebauten Palast des Königs von Oku.
Essen
Es gibt weltweit große Unterschiede hinsichtlich verwendeter Nahrungsmittel und Getränke, der Tischsitten und Ernährungsvorstellungen. Selbstverständlich spielen Nutzung und Erhalt natürlicher Ressourcen eine große Rolle. Zugleich sind unterschiedliche Ess- und Trinkgewohnheiten ein Spiegel von Kultur und Gesellschaft. Es geht dabei um Fragen der Ernährung und Gesundheit, der Zubereitung und Gegenstände, ebenso wie um soziale Rollen und Hierarchien. Das Thema Essen bietet zahlreiche Möglichkeiten des Kulturvergleichs, etwa zu "Kulturaustausch", "Alltag und Fest", "Tischsitten und Tabus", "Land und Meer", "Rollenverhalten" oder "Medizin". Exemplarische Themen aus unseren Ausstellungen:
Das Lächeln der Radieschen
Zum Frühstück Reis mit Fisch? So könnte zum Beispiel ein Tag in Japan anfangen, - und obwohl auch die Menschen in Ostasien täglich essen, tun sie das auf ganz verschiedene Art und Weise. Isst man Ente nur in Peking oder überall in China? Stäbchen oder Löffel, und darf geschlürft werden? Und wann, wie und wo trinkt man Tee?
Von Büffelfleisch und Maisbrot
Bei den Indianern Nordamerikas gab es einige Gruppen, die von der Jagd auf den Bison und andere Tiere lebten. Für andere war die Jagd weit weniger wichtig, als das Anlegen von Gärten und die Pflege von Pflanzen, vor allem von Mais, Bohnen und Kürbis. In getrockneter Form nutzen Indianer Tierfleisch und Gartenfrüchte auch als Vorrat und Handelsware.
Kartoffel, Maniok, Meerschweinchen
Die meisten unserer Nahrungspflanzen stammen von indianischen Bauern in Lateinamerika. Und dort gibt es noch viele neue zu entdecken. Gerade in Peru mit seinen extremen Landschaften (Wüste, Hochgebirge, Regenwald) haben die Indianer eine ungeheure Fülle an Gemüsesorten gezüchtet. Zusammen mit einem ausgeklügelten System von Bewässerungsanlagen und dem Austausch mittels Lama-Karawanen waren sie die Voraussetzung zum Errichten des grandiosen Reiches der Inka.
Kleidung
Das Motto "Kleider machen Leute" weist darauf hin, dass Kleidung ein Ausdruck von Identität und sozialem Prestige ist. Mit Kleidung vermitteln sich Botschaften hinsichtlich des Klimas, verfügbarer Ressourcen und des sozialen Ansehens. Kleidung kann jedoch weit mehr aussagen, wenn man sie zu entschlüsseln weiß. Die Beziehung von Mensch, Natur und Kultur wird durch die faszinierende Vielfalt der Kultur des Kleidens und Schmückens besonders deutlich zum Ausdruck gebracht. Das Thema Kleidung bietet zahlreiche Möglichkeiten für den Kulturvergleich, etwa "Verarbeitung von Rohstoffen", "Geschlechterrollen", "Status und Alter", "Tradition und Moderne", "Mode", "Symbolik" oder "Handel" sowie "Alltag und Fest". Exemplarisch ein paar Themen aus unseren Ausstellungen:
Die Sprache afrikanischer Kleidung
Kleidung aus unterschiedlichen Regionen des afrikanischen Kontinents kann uns sehr viel erzählen. Auch in Afrika schützen und schmücken sich Menschen durch Kleidung und zeigen damit zugleich ihren Status. Es gibt sogar Frauen, die mit Hilfe ihrer Röcke Botschaften austauschen, ohne miteinander zu sprechen.
Sari, Turban und Sarong
Es gibt eine Vielzahl von traditionellen Kleidungsstücken in Südostasien. Sie können je nach Region, Religion, sozialer Stellung und Beruf variieren. Aber nicht nur die Kleidung ist einzigartig und so ganz anders als bei uns, sondern auch der dazu getragene Schmuck, wie Armreifen, Zehenringe und der traditionelle Bindi, ein „Tropfen“ auf der Stirn. Götter, Menschen und Tiere kleiden und schmücken sich oder werden geschmückt - je nach Bedarf.
Was ein Tuch erzählt
Indianer in Peru trugen früher prachtvolle Kleidung, verziert mit Goldplatten und Federschmuck. Handgewebte Ponchos und Röcke aus Lamawolle und Baumwolle „erzählten“ durch Muster und Farben „Geschichten“ über ihre Besitzerinnen. Heute sieht man in den Städten Indianer mit Jeans und Pullovern. Ponchos und Mantas gibt es aber auch immer noch.
Mensch und Tier
In Erzählungen und Darstellungen zeigt sich die kulturelle Beziehung von Mensch und Tier. Häufig spricht man Tieren besondere Eigenschaften und nicht selten auch übernatürliche Kräfte zu. Zugleich sind Tiere für Menschen lebenswichtig, als Nutztiere und Nahrungsquelle.
Tier und Status in Afrika
In der Vielzahl der Tiere Afrikas gibt es einige, die herausragen. Menschen sehen in ihnen etwas Besonderes und benutzen sie gerne als Statusabzeichen. Dazu gehören beispielsweise Leopard, Elefant und Schlange. Aber auch die Spinne oder der Wels haben ihre ganz eigene Bedeutung.
Rabe, Raubwal, Wolf und Bär
Für Indianer der Pazifikküste Kanadas sind manche Tiere von besonders großer Bedeutung. Von ihnen wird erzählt, sie zieren Hauswände, Schnitzereien und Kleidung, sie sind Wappentiere und verfügen über besondere Kräfte, mit denen sie Menschen helfen können. Die Ausstellungsgegenstände zeigen diese enge Verbindung von Mensch und Tier.
Ein göttliches Nutztier - das Lama
Lamas und ihre Verwandten, die Alpakas, sind die ältesten Begleiter der Menschen in Südamerika. Schon seit 8000 Jahren sind sie Lasttiere, Fleischlieferanten, spenden Wolle und wärmende Felldecken. Im Glauben der Indianer Perus und Boliviens gehören sie einer Gottheit, die sie nur an die Menschen ausleiht. Wir finden Lamas auf Keramiken, Steinwänden und alten Textilien. Bis heute sind die Lamas wichtig im Leben der Hochlandindianer. Einmal im Jahr findet ein großes Fest statt, bei dem sich die Menschen bei den Göttern für die Lamas bedanken.
Religion und Alltag
Kunst, Handwerk und Phantasie
Überall in der Welt schaffen Menschen mit den unterschiedlichsten Materialien kunstvolle Gegenstände. Mit viel Erfahrung und Hingabe schaffen sie es, Rohmaterial zu verwandeln. Aus Holz wird eine kunstvoll geschnitzte Maske, aus einer Pflanzenfaser eine geflochtene Matte, aus Erde wird die Farbe für ein eindrucksvolles Gemälde oder Worte verwandeln sich in eine lebendige Geschichte.
Afrika - Künstler am Königshof
In den Königreichen Afrikas fertigen hoch angesehene Künstler ausdrucksstarke Figuren und Masken aus Elfenbein, Holz und Messing. Über diese fremdartigen Kunstwerke können wir viel über das soziale und religiöse Leben dieser alten Königreiche erfahren.
Drachenadern und Tuscheknochen - Malerei und Schrift in Ostasien
Wer sich auf die Suche nach den vier Kostbarkeiten machen möchte, wird in der Ostasien-Ausstellung fündig werden. Dort zeigt sich in der Landschaftsmalerei und in der Schriftkunst, wie mit den Kostbarkeiten Papier, Pinsel, Tusche und Reibstein eindrucksvolle Kunstwerke geschaffen werden. Berge und Wasser nehmen dabei sogar die Form von Drachenadern oder Tuscheknochen an.
Das "Bilderverbot", die arabische Schrift und das Ornament - der Einfluss des Islam auf die Kunst
Das "Bilderverbot" von lebenden Wesen trifft man in der islamischen Welt nur im streng religiösen Kontext an. So kann man in der Ausstellung sehen, dass Koranschriften oder Gebetsnischen nur durch kunstvolle arabische Schriften, geometrische Ornamente und die Arabeske ausgeschmückt werden. Welche religiöse Bedeutung dabei die arabische Schrift und das unendliche Ornament hat, wird in der Ausstellung vermittelt. Jedoch kann man in der Orient-Abteilung auch Darstellungen von Tieren und Menschen entdecken - nämlich auf Miniaturen aus literarischen und wissenschaftlichen Werken, z.B. interessante Sternbilder oder Illustrationen aus 1001 Nacht.
Geschichten südamerikanischer Indianer auf Textil und Ton
Die Inka und ihre Vorfahren glaubten an ein Weiterleben nach dem Tode. Für dieses Leben im Jenseits statteten sie ihre Verstorbenen dementsprechend prunkvoll aus. Die Könige nahmen ihren Kronschatz mit ins Grab, Häuptlinge ihre bunte Kleidung, die mit Götterfiguren verziert war.
Auf Stoffen und Keramik wurden und werden Geschichten grafisch dargestellt. Bis heute weben die Frauen im Hochland farbige Tücher, die aus ihrem Leben erzählen. Im Amazonasgebiet bemalen die Frauen der Shipibo große Tongefäße mit Sternbildern und Schlangenmotiven, die von der Herkunft der Indianer erzählen.
Nordamerika - Können macht innere Schönheit sichtbar
Nordamerikanische Indianer und Inuit kannten kein Wort für "Kunst". Dennoch wurden künstlerische Fähigkeiten als besonderes Geschenk des Schöpfers verstanden und hoch bewertet. Man legte großen Wert auf eine kunstvolle Gestaltung von Zeremonialgegenständen aber auch von Kleidung, Tongefäßen, Körben und anderen nützlichen Dingen des Alltags. Im 20. Jahrhundert begeisterten sich berühmte europäische Künstler für indianische "Kunst". Ihr Interesse galt vor allem den Katsina-Figuren der Hopi-Indianer und den Schnitzereien der Indianer im kanadischen British Columbia.
Mensch und Umwelt
Die Umwelt ist der gesamte Lebensraum von Mensch, Tier und Pflanze. Sie wirkt und sie prägt alles Leben. Sie ist Gönnerin und Gefahr zugleich. Menschen nutzen und beherrschen sie, greifen in sie ein und verändern sie, pflegen oder gefährden sie. Sie besitzt viele Gesichter: mal ist sie Wüsten, mal Steppe oder tropischer Regenwald. Die enge Beziehung von Menschen und ihrer Umwelt zeigt sich auch in Mythen, Ritualen sowie kulturspezifischen Normen und Wertvorstellungen.
Nordamerika - Bison, Mais und Robbe
Für nordamerikanische Indianer und Inuit war es lebensnotwendig, ihre Umwelt genau zu kennen. Für die Crow-Indianer war die Bisonjagd besonders wichtig, für die Hopi das Wachstum des Maises und für die Inuit der Robbenfang. Wollten sie überleben, mussten sie diese Schätze der Natur nutzen und bewahren. Das Verhältnis von Mensch zu Tier und Pflanze spiegelt sich auch im religiösen Weltbild wider.
Ostasien: Mensch und Natur im Zen-Buddhismus
"Was eine Kiefer ist, lerne von der Kiefer. Was ein Bambus ist, lerne vom Bambus. Auf diese Weise musst du dein subjektives Vorurteil zurücklassen. Sonst drängst du dich dem Objekt auf und lernst davon nichts." (Matsuo Basho, Dichter, 1644-1694). Wiewohl eine Anweisung für das Verfassen von Gedichten, spiegeln sich darin Grundgedanken zu Mensch und Natur von zenbuddhistischer Prägung. Es gilt, die Grenzen zwischen Subjekt und Objekt zu verwischen, um darüber zu wahrem Weltverständnis zu gelangen.
Lateinamerika: Vom Leben im Regenwald
Die Ureinwohner des tropischen Regenwaldes im Amazonasgebiet, von uns Indianer genannt, haben im Laufe von vielen tausend Jahren gelernt, den Wald zu nutzen ohne ihn zu zerstören. Sie kennen jedes Tier und jede Pflanze sowie deren Eigenschaften. Sie legen ihre Felder behutsam an, indem sie nur wenige Bäume fällen und den Rest als Schutz stehen lassen. Viele verschiedene Nahrungspflanzen wie Maniok, Mais und Kürbis sowie Papayabäume, Ananas, Bananenstauden und gesammelte Nüsse sorgen zusammen mit Fisch und Fleisch für eine sehr ausgewogene und gesunde Ernährung.
Englischunterricht im Museum
Führungen sind auch in englischer Sprache möglich.
„Go West“ – Indianer und die Frontier
(eineinhalb- oder zweistündiges Programm)
Mit den Siedlern, die vom Atlantik zum Pazifik vordrangen, änderte sich das Leben nordamerikanischer Indianer grundlegend. Die Westwärtsbewegung forderte immer mehr Land und in zahlreichen Verträgen wurde festgelegt, zu welchen Bedingungen Indianer ihr Land für die Besiedlung abtreten. Während die Siedler nach Freiheit und Wohlstand strebten, schienen alle Mittel recht, indianisches Leben zu zerstören. Als Ausdruck fortschreitender „Zivilisation“ hat die Frontier noch heute einen hohen symbolischen Wert.
In der Ausstellung werden Themen wie Kolonisierung, Macht, Kulturwandel und das Recht indianischer „Nationen“ auf politische Souveränität vertieft.
Kulturelle Hintergründe postkolonialer Literatur in Indien, Pakistan oder Afrika
Zum Sternchenthema im Abitur Englisch bieten wir eine Vertiefung der kulturellen Hintergründe Indiens, Pakistans oder Afrikas an. Themen wie Hinduismus oder Islam werden ebenso wie Geschlechterrollen sowie kultureller Wandel aufgegriffen und die Verbindung zu den im Unterricht behandelten Kurzgeschichten aufgezeigt. Entscheiden Sie sich bitte bei der Anmeldung für eine der drei Regionen.
Frauenkultur in Kamerun
- anlässlich des Weltgebetstags der Frauen 2010
Kamerun ist ein klimatisch, geografisch, sozial, ökonomisch und religiös extrem vielfältiges Land der Gegensätze. Auch kulturell hält es mit über 200 Ethnien und Sprachen den „Afrika-Rekord“. Nach einigen generellen Informationen zur (kolonialen) Geschichte und aktuellen Situation wenden wir uns in Beispielen den verschiedenen Landesteilen zu: Höhepunkte sind der Palast des Königs von Oku (Kameruner Grasland), ein Markt im politisch diskriminierten, trockenen Norden sowie die Masken und Grabfiguren der Männer- und Frauenbünde im südlichen Regenwald. Religiöse Vielfalt und die soziale Situation der Frauen werden dabei im historischen Wandel angesprochen.
KulturLiteratur im Museum
Veränderte Kinderwelt: Entdeckungsreise durch den Orient
(zweistündiges Programm für Schüler von 10 bis 12 Jahren )
Das Buch „Die Sonne im Gesicht“ von Deborah Ellis bringt die Schüler nach Afghanistan, in eine Region, in der ein anderes Klima herrscht und dessen Landschaften so ganz verschieden sind von denen Europas. Auf der Reise nach Afghanistan können sich die Schüler in orientalische Kleider hüllen und im Bazar Tee trinken. Man erfährt, wie Menschen im Orient leben und sich verständigen. Aber auch die Auswirkungen von Krieg und Zerstörung in Afghanistan werden nicht verborgen bleiben.