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Best of the American Indian Filmfestival San Francisco in Stuttgart

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Als Interimsveranstaltung zum europaweit einzigartigen Festival "Indianer Inuit - Das Nordamerika Filmfestival" wird erstmalig eine Auswahl von Filmen gezeigt, die auf dem American Indian Filmfestival San Francisco im November 2009 mit Preisen ausgezeichnet wurden. Das American Indian Film Institute San Francisco ist Kooperationspartner des Stuttgarter Nordamerika-Filmfestivals.

Gäste des Festivals sind:

Michael Smith (Dakota), geboren in der Fort Peck Indian Reservation, ist Direktor des American Indian Film Institute und Festival San Francisco. Er ist der Gründer des ersten und größten indianischen Filmfestivals in Nordamerika.

Lucinda Spencer (Laguna Pueblo, Navajo) arbeitet zusammen mit ihrem Mann Michael Smith im American Indian Film Institute und engagiert sich als Sozialarbeiterin für gesellschaftliche Randgruppen in San Francisco.

Shashani Marcus (Salt River Pima-Maricopa, Tohono O’odham, Ponca): Die junge Filmemacherin, gab 2009 mit dem Kurzfilm „O’odham“ ihr Debüt.

Mytia Smith (Laguna Pueblo, Navajo, Dakota) ist Film- und Medienwissenschaftlerin und arbeitet beim American Indian Film Institute San Francisco. Sie steht in engem Kontakt mit dem von Robert Redford gegründeten Sundance Film Festival in Utah.

Das Festival findet in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum/James-F.-Byrnes-Institut, der Volkshochschule Stuttgart, Gunter Lange (Media Arts/Cultural Events) und UNICEF statt.

17.30 Uhr ERÖFFNUNG

Begrüßung: Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart
Grußwort: Susanne Laugwitz-Aulbach, Kulturamtsleiterin
Einführung: Michael Smith, Gründer und Direktor des American Indian Film Institute und Festivals San Francisco

Anschließend Stehempfang

Filmblock I: 18.30 Uhr

"A CHANGE IS GONNA COME"
Regie: Stephan Galfas, USA 2009, 6 Min.
Bestes Musikvideo
Eine hingebungsvolle, ehrliche Performance für Jana Mashonee und Derek Miller - sie für den Grammy nominiert, er Gewinner des Juno-Musikpreises. Verwoben mit beeindruckenden Bildern von jungen Indianerinnen und Indianern aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert.

"PIPESTONE: AN UNBROKEN LEGACY"
Regie: Chris Wheeler, USA 2009, 20 Min.
Bester Dokumentarfilm unter 50 Min.
"Pipestone" ist dem Pipestone Nationaldenkmal in Minnesota gewidmet, das als religiös bedeutender Ort geschützt ist. Engagiert und ergreifend zeigen prominente Lakota-Indianer welche wichtige Rolle der Pfeifenstein-Steinbruch in ihrer Kultur spielt.

"BARKING WATER"
Regie und Drehbuch: Sterlin Harjo, USA 2009, 81 Min.
Bester Spielfilm und Beste Schauspielerin: Casey Camp-Horinek
Frankie und Irene werden mit ihrer schwierigen Vergangenheit konfrontiert und erkennen dankbar die Fähigkeit, gelebt und geliebt zu haben. Auf ihrer Fahrt durch Oklahoma nehmen sie den Betrachter zu Menschen und persönlichen Orten mit. Mit vielen indianischen Kulturen ist "Okla Humma", wie es die Choctaw nennen, das "Land der roten Menschen".

Filmblock II: 21.30 Uhr

"HOW PEOPLE GOT FIRE"
Regie, Drehbuch und Musik: Daniel Janke, Produktion: Svend-Erik Eriksen, Martin Rose, Kanada 2008, 16 Min.
Bester Animationsfilm
Ein Mädchen lauscht seiner Großmutter, die ihr erzählt, wie das Feuer zu den Menschen kam. Gedreht in Carcross-Tagish, einer indianischen Siedlung im Yukon wird die Großmutter durch die angesehene Tlingit Kitty Smith verkörpert, die mit Erzählungen aus ihrer Kultur eine ganz besondere Beziehung zu den Kindern im Dorf entwickelt.

"SWEET BLOOD"
Regie: Shirley Cheechoo, Kanada, 2009, 60 Min.
Bester Film für vorbildliches soziales Engagement
"Sweet Blood" reflektiert das wahre Leben der James Bay Cree, die bestrebt sind, ihren Lebensstil zu ändern, um gegen die wachsende Verbreitung von Diabetes in ihrer Gemeinschaft zu kämpfen. Am Beispiel der Cree lenkt Shirley Cheechoo, die bereits zahlreiche Preise als Produzentin, Schauspielerin, Schriftstellerin und Künstlerin erhielt, die Aufmerksamkeit auf vorbildliche präventive Maßnahmen.

Eintritt:
Pro Filmblock: EUR 7,-/6,-
Tageskarte: EUR 12,-/10,-
Dauerkarte: EUR 22,-/18,-

weitere Filme am Sonntag 6.6.

Weitere Informationen zu: Indianer Inuit - Das Nordamerika Filmfestival

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