Was unser Zeichen erzählt
Das Linden-Museum zeichnet "Weltbilder", indem es detailreiche
Informationen von Kulturen aus allen Kontinenten der Erde vermittelt.
Weltbilder sehen aus den Perspektiven unterschiedlicher Kulturen
verschieden aus. Diese Unterschiede nachvollziehbar zu machen fordert
uns als Erzähler und Übersetzer.
Glaubwürdige Erzählung und verständliche Übersetzung
bedürfen gesicherter Informationen. Diese erarbeitet das Linden-Museum
auf wissenschaftlichem Wege.
Unser Zeichen als Metapher unserer Arbeit
Die Form unseres neuen Zeichens leitet sich aus der mathematisch
berechneten Figur einer “Loxodrome” ab.
Diese gedachte Linie verläuft zwischen den Polen einer (Welt-) Kugel.
Aber anders als die Längengrade, die die Pole auf kürzestem Wege
verbinden, umkreist sie die beiden Punkte; sie nähert sich ihnen an,
erreicht sie aber nie.
In der räumlichen Darstellung umschreibt die Loxodrome die Kugel
spiralförmig. Flächig dargestellt zeigt sie sich als gerade Linie:
auf den winkeltreuen Projektionen des Kartografen Gerhard Mercator (1512-1594)
wird die Loxodrome zur Kurslinie für weltreisende Seefahrer.