Aus Anlass der Fußball-WM zeigt die Kabinett-Ausstellung Exponate zu vorkolonialen, aber auch im heutigen Afrika populären Sportarten.
Sport spielte schon in der vorkolonialen Tradition Afrikas eine wichtige Rolle, ob es sich nun um Ringkämpfe bei den Wolof (Senegal), rituelle Bootsrennen bei den Duala (Kamerun) oder um die Trophäe in Form einer Mädchenskulptur für den Sieger beim Wetthacken auf den Yamfeldern der Senufo (Elfenbeinküste) handelt. Anhand später eingeführter westlicher Sportarten, wie Fußball, Boxen oder Geräteturnen wird an Beispielen aus der Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun und Tansania gezeigt, wie diese in die afrikanische Kultur integriert wurden.