Signet Lindenmuseum
 
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Korea im Linden-Museum

Präsentation des neuen Sammlungsschwerpunkts
10.09.2006 - 19.11.2006
Mit dieser Präsentation unterstreicht das Linden-Museum nun seine Intention, auch zukünftig den Aufbau seiner Korea-Sammlung in angemessener Weise fortzusetzen.

Mit rund 320 Objekten zählt die Korea-Sammlung des Linden-Museums zu den eher kleinen Sammlungen des Hauses. Über 60 Prozent dieser Objekte sind Sammlungsgut, das bereits um 1900 ins Haus gekommen ist. Unter diesen Objekten befinden sich bunte Fächer aus Ölpapier, kurios anmutende Kopfbedeckungen, aber auch ein einzigartiges Rollbild des koreanischen Künstlers Coi Buk aus der Sammlung Erwin Baelz. Weitere ausgewählte Einzelstücke – vor allem Keramiken – kamen zwischen 1960 und 1990 ins Museum. Verteilt auf einen Zeitraum von 30 Jahren stellten sie eher „Gelegenheitskäufe“ dar, als dass sie Teil einer systematischen Sammlungsstrategie gewesen wären.
Im Jahr 2004 gab schließlich die positive öffentliche Resonanz auf die Ausstellung „Jung Do-Jun – Schriftkunst aus Korea“ den Ausschlag für die Entscheidung der Leitung des Hauses, die Korea-Sammlung um weitere Ankäufe zu erweitern. 2005/2006 konnte sich das Linden-Museum über eine großzügige Schenkung von koreanischer Seite freuen, die zahlreiche Alltagsgegenstände aus der späten Joseon-Zeit (1392-1910) nach Stuttgart brachte.
 
Ausgewählte Objekte werden in der Dauerausstellung Ostasien sowie im Wannersaal zu sehen sein.



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