Signet Lindenmuseum
 
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Im Zeichen des Drachen

Von der Schönheit chinesischer Lacke - Hommage an Fritz Löw-Beer
21.04.2007 - 21.10.2007
Fritz Löw-Beer war der erste Sammler in der westlichen Welt, der die Bedeutung der chinesischen Lackkunst erkannte. Seine Sammlung wird heute zum großen Teil im Linden-Museum in Stuttgart bewahrt. Herausragende Einzelstücke befinden sich in Berlin, London, Boston und Tokio.

Die Sammlung chinesischer Lacke von Fritz Löw-Beer (1906-1976) zählt seit 1978 zu den Spitzensammlungen des Linden-Museums und gilt auch international als eine der bedeutendsten europäischen Kollektionen im Bereich chinesischer Lackkunst. Auf Anregung und in enger Kooperation mit dem Museum für Lackkunst Münster wird aus Anlass des 100. Geburtstages von Löw-Beer erstmalig die vollständige Sammlung mit mehr als 100 Objekten einem interessierten Publikum zugänglich gemacht.
 
Wie der Titel bereits andeutet, „zelebriert“ die Ausstellung vor allem den ästhetischen Reiz chinesischer Lacke. Sie spricht aber auch die spannenden Geschichten an, die ein Lackobjekt zu erzählen weiß. Die Schwerpunkte der Ausstellung liegen dabei auf der Präsentation früher Lacke aus der Zhanguo- (475 bis 221 v. Chr.) und Han-Zeit (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) - allesamt Grabbeigaben - sowie auf den geschnitzten Lacken der Ming-Zeit (1368-1644). Arbeitsmaterialien und Techniken der Lackkunst werden eingehend erklärt, die Sammlerpersönlichkeit Fritz Löw-Beer in Form einer biographischen Skizze vorgestellt. Die Inhalte der Ausstellung werden zudem auf spielerische Art und Weise für Kinder aufbereitet, so dass die Ausstellung ein ästhetisches und informatives Erlebnis für die ganze Familie ist.
 
Rechtzeitig zur Ausstellungseröffnung in Stuttgart präsentieren sich auch die Vitrinen im Lackkabinett der Dauerausstellung Ostasien mit neuen Inhalten. Darüber hinaus lädt ein vollständig eingerichtetes japanisches Lack-Studio dazu ein, den Besuch der Sonderausstellung über den gezielten Gang in die Dauerausstellung Ostasien abzurunden.

Die China Lounge als Teil der Ausstellung ermöglicht den Besuchern unter einem Himmel aus roten Lampions mit Videoprojektionen und China-Literatur einen atmosphärischen Einstieg und Ausklang in die Ausstellung.
 
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher, reich bebilderter Bestandskatalog (Hirmer-Verlag, € 29,90).

Eintritt: € 7,-/5,-

Die Ausstellung wird großzügig unterstützt von:

Baden-Württembergische China Gesellschaft e.V.

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde zu Stuttgart e.V.

 

Projektleitung
Dr. Uta Werlich

Ausstellungsgestaltung und Grafik-Design
Ossenbrunner Wagner Gestaltung
Dipl.-Des. Florian Ossenbrunner

Buero Reinhardt
Prof. Uwe J. Reinhardt

Grafische Produktion
Eicher Werkstätten

Projektion (Lounge)
Ilja Knezovic
www.visuarte.com

Gestaltung Kindervitrinen
Dipl.-Des. Melanie Dahmen

Fotos
Anatol Dreyer, fotolia.de, Günther Heckmann, Annette Höggemeier (Ruhr-Universität Bochum, Botanischer Garten), Kitamura Shosai, pixelquelle.de, Fotografien aus dem Privatbesitz der Familie Löw-Beer

 




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